KOOPERATIONEN

LIFE Child steht als Projekt unter der Trägerschaft der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Die Studie ist angesiedelt am Center for Paediatric Research an der Klinik- und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Leipzig. In einem interdisziplinären Netzwerk kooperiert LIFE Child mit Partnern innerhalb der Medizinischen Fakultät sowie mit externen Partnern.

Partner innerhalb der Medizinischen Fakultät

CrescNet ist ein Kooperationsprojekt zwischen niedergelassenen Kinder- und Jugendärzten, pädiatrischen Endokrinologen und universitären pädiatrischen Zentren. Das Anliegen der Initiative ist es, das Wachstum von Kindern standardisiert, konsequent und kompetent zu beurteilen. LIFE Child ist Mitglied des CrescNet.

Das Forschungslabor der Kinderklinik der Universität Leipzig und LIFE Child arbeiten seit Beginn der Studie eng zusammen. Gemeinsame Projekte untersuchen beispielsweise die Entstehung der Fettlebererkrankung, die Veränderungen im Glukosestoffwechsel, Wachstum und Hormonhaushalt adipöser Kinder.

Die langfristige Aufbewahrung und Verwaltung von in LIFE Child gewonnenen Bioproben erfolgt durch die Leipzig Medical Biobank. Diese wurde eigens für das LIFE Forschungszentrum entwickelt und sichert die Qualität der Proben für zukünftige Untersuchungen.

Das KEeKS-Projekt (Kindliche Entwicklung emotionaler Kompetenzen und Sprache) erforscht den Emotionswortschatz und das Verstehen von Emotionen sowie die Entwicklungen dieser Fähigkeiten im (Vor-)Schulalter. Wir arbeiten in diesem Projekt mit dem Leipziger Forschungszentrum für frühkindliche Entwicklung (LFE) zusammen.

In der Leipziger Schulernährungsstudie werden Faktoren wie Schulspeisung und Konsumverhalten im Schulalltag auf ihren Einfluss auf den Gewichtsstatus und die Aufmerksamkeitsleistung Leipziger SchülerInnen untersucht. LIFE Child kooperiert dazu mit dem Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrum AdipositasErkrankungen (IFB).

Weitere Partner der Universität Leipzig

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Das Interdisziplinäre Zentrum für Bioinformatik (IZBI) unterstützt und berät LIFE Child bei der Analyse hochdimensionaler Daten, z.B. 3D-Bodyscanner-Daten. Aus der Zusammenarbeit sind bereits zwei Publikation entstanden.

Partner am Universitätsklinikum Leipzig

Die Zahngesundheit eines Teils der an der LIFE Child-Studie partizipierenden Kinder ist Gegenstand verschiedener interessanter Forschungsfragen, denen sich die Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie zuwendet. Beispielsweise werden Zusammenhänge zwischen Erkrankungen des Mundraumes mit Zivilisationserkrankungen wie Adipositas oder Diabetes thematisiert.

LIFE Child kooperiert mit der Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde. Zusammen sollen Einflüsse von Umweltbedingungen, Lebensstil und Genetik auf die Refraktions- und Sehentwicklung des Auges bei Kindern & Jugendlichen aufgedeckt werden.

Wissenschaftler der Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde untersuchen auf der Grundlage von Daten der LIFE Child-Studie die Entwicklung der Kinder- und Jugendstimme.

LIFE Child kooperiert mit der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie. Aus der Kooperation ist eine Doktorarbeit zum Thema Knochenstoffwechsel und Bewegung hervorgegangen.

Der Bereich 1 (Informationsmanagement) des Uniklinikums stellt IT-Infrastruktur (Server, Backup, Netzwerk) zum Betrieb von Datenbanken für die LIFE Child-Studie zur Verfügung.

Externe Partner national

LIFE Child kooperiert mit der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS) des Robert Koch-Instituts (RKI). Ziel von KiGGS ist es, wiederholt bundesweit repräsentative Befragungs- und Messdaten zur Gesundheit der Kinder und Jugendlichen in Deutschland bereitzustellen. Darüber hinaus sollen Entwicklungstrends der gesundheitlichen Lage ermittelt und die gesundheitliche Entwicklung der Heranwachsenden bis ins Erwachsenenalter analysiert werden. (Prof. Dr. Julika Loss, Dr. Hannelore Neuhauser)

LIFE Child arbeitet mit dem Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften zum Thema Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) zusammen. In diesem Projekt werden Säuglinge mit einem erhöhten, familiär bedingten Risiko für LRS mittels EEG-Messungen untersucht, um mögliche frühe Indikatoren für das Entstehen von LRS aufzudecken. (Prof. Dr. Daniel Haun)

Abteilung für Monitoring und Erkundungstechnologien des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung GmbH (UFZ) Planung gemeinsamer Datenerfassung, -aufbereitung und -analyse über mobile Sensorik, Aufbau gemeinsamer Infrastruktur, Christof’s Paper zitieren, Feasability-Studie abgeschlossen, weitere Studie soll 2021 starten

Wir kooperieren mit dem German Neonatal Network. Im Mittelpunkt stehen dabei Analysen zum Wachstum und zur Entwicklung Neugeborener, insbesondere auch mit Fokus auf Frühgeborene. Beispiele hierfür sind Untersuchungen von Muttermilch und Wachstums- Trajektorien.

LIFE Child arbeitet mit der KUNO Kids Gesundheitsstudie zum Thema der Asthma- und Allergieentstehung zusammen.

LIFE Child wird durch die Bereitstellung von Daten vom Statistischen Landesamt Sachsen unterstützt.

Das sächische Landesamt für Schule und Bildung ist Kooperationspartner der LIFE Child-Studie. Die Zusammenarbeit ermöglicht es, dass die an LIFE Child teilnehmenden Kinder für den Tag ihres Besuchs in der Studienambulanz eine Schulbefreiung erhalten.

Im Rahmen der Nutzung statistischer Daten arbeitet LIFE Child mit den folgenden Ämtern der Stadt Leipzig zusammen:

  • Amt für Geoinformation & Bodenordnung
  • Amt für Jugend, Familie und Bildung
  • Amt für Stadtgrün und Gewässer
  • Amt für Statistik und Wahlen, insb. Abteilung für Stadtforschung

LIFE Child kooperiert neben den aufgeführten Institutionen mit einer Vielzahl von Kinder- und Frauenärzten aus dem Raum Leipzig und Umgebung.

Externe Partner international

  • Erasmus University Rotterdam: Prof. Dr. Janine Felix, Prof. Dr. Anita Hokken-Koelega
  • Karolinska-Institut Schweden: Prof. Dr. Lars Sävendahl, Prof. Dr. Olle Söder
  • Universität Uppsala: Prof. Dr. Jan Gustafsson, Prof. Dr. Peter Bergstens
  • Hospital for Sick Children London: Prof. Dr. Mehul Dattani
  • Hôpital Necker-Enfants Malades Paris: Prof. Dr. Michel Polak
  • Schneiders Children´s Hospital Tel Aviv: Prof. Dr. Moshe Phillip
  • Royal Children´s Hospital Melbourne: Prof. Dr. Matt Sabin
  • University of Cambridge: Prof. Dr. Sadaf Faaroqi