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Virtuelle Videokonferenz „Tanz in Bildern – Plurale Konstellationen der Fotografie“ vom 28.01.-30.01.2021

Gelagert in Kartons, versammelt in Mappen und Alben, gedruckt oder digitalisiert in Arrangements, Sequenzen und Serien – fotografische Dokumente begegnen uns selten allein. In besonderer Weise gilt dies für Tanzfotografien, die durch das Motiv der Bewegung dazu prädestiniert sind, in Konstellationen zu erscheinen, sich aufeinander zu beziehen, neben- und miteinander einen Tanz zu beginnen.Die Tagung widmet sich diesen pluralen Konstellationen der Tanzfotografie im Hinblick auf Wechselverhältnisse von Bild und Bewegung, die in einem hohen Maße unsere Vorstellung des modernen Tanzes geprägt haben. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts fand Tanzfotografie durch verschiedene Publikationsmedien eine rasch zunehmende Verbreitung: in Büchern und Bildmappen,

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Neue Webseite online

Die neue Webseite des Tanzarchiv Leipzig e.V. ist jetzt freigeschaltet! Wir hoffen, dass die vorhandenen Informationen hilfreich sind und bemühen uns laufend um Verbesserungen und Aktualisierung der Einträge. Für diesbezügliche Hinweise, für die wir stets dankbar sind, wenden Sie sich bitte an info@tanzarchiv-leipzig.de.

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Kurt Petermann (1930–1984)

Nach einem Studium der Musikwissenschaft kam Petermann an das Zentralhaus für Kultur, wo er zunächst mit dem Aufbau einer Abteilung für Volkstanz beauftragt wurde. Daraus entwickelte sich durch seine engagierte Sammlungs- und Forschungstätigkeit schließlich das Tanzarchiv Leipzig. So erschließt sich aus Petermanns Nachlass auch die Geschichte des Tanzarchivs. Seine Korrespondenz mit dem Zentralhaus für Volkskunst, der Akademie der Künste sowie in- und ausländischen Tänzern und Tanzinstitutionen bezeugt seine wichtige Rolle im politisch-kulturellen Leben der DDR.

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Jenny Gertz (1891–1966)

Zu den Schülerinnen Labans zählte auch die deutsche Tänzerin und Tanzpädagogin Jenny Gertz (1891-1966), die vor allem durch ihre tänzerische Arbeit mit Kindern bekannt wurde. Gertz’ kommunistisches Engagement führte im Nationalsozialismus zur Schließung ihrer Schule in Halle/Saale durch die Gestapo. Sie emigrierte nach Prag und später nach England, wo sie ihre Lehrtätigkeit im Kindertanz fortsetzte.

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Jean Weidt (1904–1988)

Sein ganzes Leben hindurch bemühte sich Jean Weidt darum, dem Ausdruckstanz auch eine politische Dimension zu geben. Mit seiner Kompanie Die Roten Tänzer veranstaltete er ab 1929 in Berlin sozialkritische Tanzabende. So war Weidt ein bedeutender Protagonist des politischen Theaters der Weimarer Republik. Tanz war für ihn ein Sprachrohr für Themen der Arbeiterklasse und der Unterdrückten.

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Gret Palucca (1902–1993)

Eine der berühmtesten Schülerinnen von Mary Wigman war Gret Palucca, die als Solotänzerin bald schon eine ähnliche Bekanntheit erreicht und 1925 in Dresden auch ihre eigene Schule etablierte. Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte sie ihre Schule neu gründen und erweitern und Generationen von Tänzer*innen – trotz ständiger Konflikte mit Kulturfunktionären der DDR – nicht nur körperlich, sondern auch geistig-künstlerisch zu Kreativität und Eigenständigkeit erziehen.

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Die neue Webseite funktioniert jetzt störungsfrei.

In den vergangenen Wochen war teilweise unter der Adresse des Tanzarchiv Leipzig e.V. noch der alte Platzhalter zu sehen. Sollten erneut Probleme mit der Seite auftreten wären wir für einen kurzen Hinweis an info@tanzarchiv-leipzig.de dankbar.

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Rudolf von Laban (1879–1958)

Zu den bedeutendsten Beständen des Tanzarchivs Leipzig zählt der Nachlass des Tänzers, Choreographen und Tanztheoretikers Rudolf von Laban. Mit seiner „Schule für Kunst“ auf dem Monte Verità bei Ascona entwickelte er von 1911 bis 1917 Ideen zu einer neuen Bewegungspädagogik und zu einer Bewegungsschrift, die er Ende der 20er Jahre weiter perfektionierte (Kinetografie bzw. Labanotation). Aufgrund seiner künstlerischen, theoretischen und pädagogischen Impulse gilt er als Vordenker und Mitbegründer des modernen Tanzes in Deutschland, wo er durch Bewegungschöre auch den Laientanz maßgeblich geprägt hat.

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Mary Wigman (1886–1973)

Die Begründerin des modernen Tanzes in Deutschland, Mary Wigman, begann ihre tänzerische Laufbahn in der Schule für rhythmische Gymnastik von Émile Jaques-Dalcroze in Hellerau. 1912 verließ sie Hellerau und wurde Schülerin und Mitarbeiterin Rudolf von Labans in Ascona, München und Zürich. Das Schaffen Wigmans als einer der bekanntesten Tänzerinnen und Choreographinnen des Ausdruckstanzes trug viel zur Etablierung von Tanz als eigenständiger Kunstform bei. 1920 eröffnete sie ihre Schule in Dresden, die sie bis 1942 weiterführen konnte.

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Veranstaltungen

Ausstellungen Das Jahrhundert des Tanzes (2019) Mit dieser Ausstellung vom 24.8. bis 21.9.2019 unter dem Motto: „Was der Körper erinnert. Zur Aktualität des Tanzerbes“ wurde an der Akademie der Künste Berlin auf der Basis ausgewählter Sammlungsbestände der Tanzarchive ein Brückenschlag zwischen der schon über einhundert Jahre währenden Tradition des modernen Tanzes in Deutschland und der zeitgenössischen Tanzpraxis versucht. Dafür wurden die Ausstellungsräume des Akademiegebäudes am Tiergarten zweigeteilt: in der vorderen Hälfte waren Archivobjekte, Dokumente, Fotos und Filme zu sehen, in der hinteren Hälfte fand ein aufwändiges Begleitprogramm mit Tanzproduktionen statt, die sich mit jeweils eigenständiger Ästhetik und Methodik auf die

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