Ausstellungen

Das Jahrhundert des Tanzes (2019)

Mit dieser Ausstellung vom 24.8. bis 21.9.2019 unter dem Motto: „Was der Körper erinnert. Zur Aktualität des Tanzerbes“, wurde an der Akademie der Künste Berlin, auf der Basis ausgewählter Sammlungsbestände der Tanzarchive ein Brückenschlag zwischen der schon über einhundert Jahre währenden Tradition des modernen Tanzes in Deutschland und der zeitgenössischen Tanzpraxis versucht.


Eine Vitrine zum Tanzarchiv

Im Rahmen eines Seminars von Dr. Melanie Gruß zu den Beständen des Tanzarchivs Leipzig wurde ein Vitrinenschrank auf dem langen Flur des Instituts für Theaterwissenschaft (Ritterstr. 16, 04109 Leipzig) mit ausgewählten Objekten bestückt. Diese neue „Dauerausstellung des Temporären“ zeigt exemplarisch, wie Studierende sich heute mit den Themen und materiellen Überresten der Tanzgeschichte und ihrer Dokumentation auseinandersetzen können.


Gedenkausstellung für Uwe Scholz in der Oper Leipzig (2014)

Zum 10. Todestag von Uwe Scholz am 21.11.2014 fand in der Oper Leipzig ein besonderes Programm unter dem Titel Danke Uwe Scholz statt, bei dem auch eine gemeinsam mit dem Tanzarchiv Leipzig e.V. erarbeitete Ausstellung mit Filmen und Plakaten zu Choreographien von Uwe Scholz eröffnet wurde.


Plakatausstellung Volkstanz in der DDR (2013)

Im Rahmen des Projekts HEUTE: VOLKSTANZEN zeigte die Ausstellung in Hamburg und Leipzig die Vielfalt von Volkstanz als kultureller Praxis. Eine Auswahl von Plakaten zum Volkstanz in der DDR aus dem Bestand des Tanzarchiv Leipzig e.V. dokumentierte Ankündigungen zu Veranstaltungen aus den Jahren 1954-1988. Daneben waren Filmausschnitte aus dem Sorbischen Kulturarchiv zu sehen, die im Kontrast zu Olaf Martens fotografischen Inszenierungen heutiger Volkstanzgruppen standen.


Körperpolitik (2012)

Die Ausstellung zeigte begleitend zur internationalen Tagung Body Politics: Rhythmics, Modern Dance and Movement Choirs in HELLERAU die Entwicklung von Laientanz und Bewegungschören in den 1920er Jahren bis hin zu den Massenchoreographien der NS-Zeit. Im Zentrum stand die Arbeit Rudolf von Labans, der als einer der Begründer des modernen Tanzes gilt und dessen Teilnachlass im Tanzarchiv Leipzig zu finden ist.


Imaginäres Archiv im white cube (2010)

Während des Festivals play!LEIPZIG wurde im white cube im Keller der Schaubühne ein imaginäres Archiv installiert, das nur durch ein kleines Fenster zu erkunden war und bei den zahlreichen Besuchern große Neugier weckte.