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Erich Janietz (1903–1995)

Vor allem durch seine Bemühungen um den deutschen Volkstanz wurde Erich Janietz bekannt. Beeinflusst durch die Wandervogelbewegung und die Freideutsche Jugendbewegung gehörte er gemeinsam mit Ludwig Burkhardt, Herbert Oetke, Anna Helms-Blasche und Julius Blasche zu den bedeutenden Persönlichkeiten der Volkstanzbewegung in Deutschland vor und nach dem Zweiten Weltkrieg.

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Kurt Petermann (1930–1984)

Nach einem Studium der Musikwissenschaft kam Petermann an das Zentralhaus für Kultur, wo er zunächst mit dem Aufbau einer Abteilung für Volkstanz beauftragt wurde. Daraus entwickelte sich durch seine engagierte Sammlungs- und Forschungstätigkeit schließlich das Tanzarchiv Leipzig. So erschließt sich aus Petermanns Nachlass auch die Geschichte des Tanzarchivs. Seine Korrespondenz mit dem Zentralhaus für Volkskunst, der Akademie der Künste sowie in- und ausländischen Tänzern und Tanzinstitutionen bezeugt seine wichtige Rolle im politisch-kulturellen Leben der DDR.

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Jenny Gertz (1891–1966)

Zu den Schülerinnen Labans zählte auch die deutsche Tänzerin und Tanzpädagogin Jenny Gertz (1891-1966), die vor allem durch ihre tänzerische Arbeit mit Kindern bekannt wurde. Gertz’ kommunistisches Engagement führte im Nationalsozialismus zur Schließung ihrer Schule in Halle/Saale durch die Gestapo. Sie emigrierte nach Prag und später nach England, wo sie ihre Lehrtätigkeit im Kindertanz fortsetzte.

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Ingeborg Baier-Fraenger (1926–1994)

Die Tanzpädagogin, Kinetografin und Pflegetochter des deutschen Kunsthistorikers und Volkskundlers Wilhelm Fraengler beschäftigte sich 1957 an der Folkwangschule Essen bei Albrecht Knust mit der Tanzschrift Rudolf von Labans und erstellte viele Kinetografien auch zu Volkstänzen. Bis 1964 arbeitete sie als Tanzpädagogin und Lehrerin für Tanzschrift in Berlin. Danach widmete sie sich gemeinsam mit Fraengers Witwe der Ordnung von dessen Nachlass und wurde Herausgeberin der großen Fraenger-Monografien über Jörg Rathgeb, Hieronymus Bosch und Matthias Grünewald.

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Ilse Loesch (1909–2006)

Die deutsche Tänzerin und Tanzpädagogin Ilse Loesch war Schülerin Rudolf von Labans und arbeitete auch mit Jenny Gertz zusammen. In der pädagogischen Arbeit mit Behinderten, Bewegungschören, Jugendlichen, Schauspielschülern und Kindern versuchte sie den Menschen durch Tanz und Bewegung ganzheitlich zu bilden und in seiner Persönlichkeitsentwicklung zu fördern.

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Herbert Oetke (1904–1999)

Aus der Wandervogelbewegung kommend war Oetke ab 1924 als Sammler von Volkstänzen und Melodien tätig und veröffentlichte zahlreiche Aufsätze über traditionelle Volkskunst und Volkstanzsammlungen. Ab 1945 wirkte er gemeinsam mit Aenne Goldschmidt beim Aufbau des „Staatlichen Volkskunstensembles“ der DDR mit.

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Herbert Burchard (1908–1999)

Sowohl theoretisch als auch praktisch beschäftigte sich Herbert Burchard mit Volks-, Folklore-, Laien- und Geselligen Tänzen und arbeitete vor allem auf dem Gebiet der Tanzepochen und Tanzklassen.

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Henn Haas (1907–1989)

Der in Riga geborene Tänzer, Ballettmeister und Choreograph Henn Haas studierte von 1926 bis 1932 an der Ballettschule von Vera Fokina und an der Trümpy-Günther-Schule in Berlin und nahm außerdem Unterricht bei Rudolf von Laban, Mary Wigman und Harald Kreutzberg. Ab 1938 wirkte er mit seinem Theater des Tanzes in Weimar und Erfurt. Nach dem Krieg übernahm er in der neu gegründeten DDR die choreographische Leitung des FDGB-Tanzensembles und arbeitete als Choreograph am Landestheater Halle.

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Gret Palucca (1902–1993)

Eine der berühmtesten Schülerinnen von Mary Wigman war Gret Palucca, die als Solotänzerin bald schon eine ähnliche Bekanntheit erreicht und 1925 in Dresden auch ihre eigene Schule etablierte. Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte sie ihre Schule neu gründen und erweitern und Generationen von Tänzer*innen – trotz ständiger Konflikte mit Kulturfunktionären der DDR – nicht nur körperlich, sondern auch geistig-künstlerisch zu Kreativität und Eigenständigkeit erziehen.

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Fritz Böhme (1881–1952)

Der deutsche Tanzkritiker und –theoretiker Fritz Böhme studierte Literatur und Kunstgeschichte in Berlin. Als Ressortleiter des Feuilletons der Deutschen Allgemeinen Zeitung veröffentlichte er ab 1919 über Jahre fast täglich seine Tanzkritiken. In der Weimarer Republik war Böhme eine treibende Kraft bei der Verwirklichung der Tanzkongresse, der Gründung von Tanzjournalen und Foren der Tanzlehre.

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