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Staatliches Tanzensemble der DDR (bis 1962 Staatliches Volkskunstensemble der DDR)

Die Sammlung ist eine Dauerleihgabe des Bundesarchiv Potsdam und umfasst Materialien der wissenschaftlichen Dokumentationsstelle des Ensembles, die den Choreographen zur Vorbereitung der Tänze diente (z.B. Materialien zu Geografie und Geschichte, Tanzformen/-familien, Methoden, Volkstänzen sowie Tonbänder, Fotos und Zeitungsartikel).

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Staatliches Folklorensemble der DDR (bis 1972 Staatliches Dorfensemble der DDR)

Der Nachlass dieser früher direkt dem Ministerium für Kultur der DDR unterstellten Tanzgruppe ist eine Dauerleihgabe des Bundesarchivs Potsdam. Beheimatet war das Ensemble, bestehend aus einem Folkloreballett, einem Chor und einer Kapelle, von 1953 bis 1964 im Schloss Neetzow, von 1964 bis 1991 in Neustrelitz. Die Tanzdarbietungen basierten auf überlieferten und neu entwickelten Volkstänzen. Bis 1987 hatte Rosemarie Ehm-Schulz die Leitung der Tanzgruppe, danach Cornelia Nenz. Die Sammlung enthält Zeitungsartikel und Zeitschrifte, Programmhefte, Dias und Fotos sowie Ton- und Filmbänder.

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Kurt Petermann (1930–1984)

Nach einem Studium der Musikwissenschaft kam Petermann an das Zentralhaus für Kultur, wo er zunächst mit dem Aufbau einer Abteilung für Volkstanz beauftragt wurde. Daraus entwickelte sich durch seine engagierte Sammlungs- und Forschungstätigkeit schließlich das Tanzarchiv Leipzig. So erschließt sich aus Petermanns Nachlass auch die Geschichte des Tanzarchivs. Seine Korrespondenz mit dem Zentralhaus für Volkskunst, der Akademie der Künste sowie in- und ausländischen Tänzern und Tanzinstitutionen bezeugt seine wichtige Rolle im politisch-kulturellen Leben der DDR.

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Jenny Gertz (1891–1966)

Zu den Schülerinnen Labans zählte auch die deutsche Tänzerin und Tanzpädagogin Jenny Gertz (1891-1966), die vor allem durch ihre tänzerische Arbeit mit Kindern bekannt wurde. Gertz’ kommunistisches Engagement führte im Nationalsozialismus zur Schließung ihrer Schule in Halle/Saale durch die Gestapo. Sie emigrierte nach Prag und später nach England, wo sie ihre Lehrtätigkeit im Kindertanz fortsetzte.

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Ingeborg Baier-Fraenger (1926–1994)

Die Tanzpädagogin, Kinetografin und Pflegetochter des deutschen Kunsthistorikers und Volkskundlers Wilhelm Fraengler beschäftigte sich 1957 an der Folkwangschule Essen bei Albrecht Knust mit der Tanzschrift Rudolf von Labans und erstellte viele Kinetografien auch zu Volkstänzen. Bis 1964 arbeitete sie als Tanzpädagogin und Lehrerin für Tanzschrift in Berlin. Danach widmete sie sich gemeinsam mit Fraengers Witwe der Ordnung von dessen Nachlass und wurde Herausgeberin der großen Fraenger-Monografien über Jörg Rathgeb, Hieronymus Bosch und Matthias Grünewald.

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Henn Haas (1907–1989)

Der in Riga geborene Tänzer, Ballettmeister und Choreograph Henn Haas studierte von 1926 bis 1932 an der Ballettschule von Vera Fokina und an der Trümpy-Günther-Schule in Berlin und nahm außerdem Unterricht bei Rudolf von Laban, Mary Wigman und Harald Kreutzberg. Ab 1938 wirkte er mit seinem Theater des Tanzes in Weimar und Erfurt. Nach dem Krieg übernahm er in der neu gegründeten DDR die choreographische Leitung des FDGB-Tanzensembles und arbeitete als Choreograph am Landestheater Halle.

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Gret Palucca (1902–1993)

Eine der berühmtesten Schülerinnen von Mary Wigman war Gret Palucca, die als Solotänzerin bald schon eine ähnliche Bekanntheit erreicht und 1925 in Dresden auch ihre eigene Schule etablierte. Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte sie ihre Schule neu gründen und erweitern und Generationen von Tänzer*innen – trotz ständiger Konflikte mit Kulturfunktionären der DDR – nicht nur körperlich, sondern auch geistig-künstlerisch zu Kreativität und Eigenständigkeit erziehen.

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Eberhard Rebling (1911–2008)

Der deutsche Pianist, Musik- und Tanzwissenschaftler studierte bei Curt Sachs und Erich Moritz von Hornborstel in Berlin. 1936 emigrierte er nach Den Haag und kehrte 1952 in die DDR zurück, wo er bis 1959 Chefredakteur der Zeitung Musik und Gesellschaft, ab 1957 auch Co-Chefredakteur der Musikzeitschrift Melodie und Rhythmus und ab 1959 Professor und Rektor der Hochschule für Musik war, die durch seine Initiative den Namen „Hanns Eisler“ erhielt.

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Anna Helms-Blasche (1877–1963)

Die Volkstanzsammlerin, Choreographin und Autorin zählt gemeinsam mit ihrem Mann Julius Blasche zu den bedeutenden Persönlichkeiten der Volkstanzbewegung im 20. Jahrhundert in Deutschland. Als Mitglied der Wandervogelbewegung sammelte und veröffentlichte sie überlieferte Volkstänze und konzipierte eigene Tanzspiele.

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Thomas Lehmen (geb. 1963)

Als Tänzer und Choreograph zählt Lehmen zu den wichtigsten zeitgenössischen Tanzkünstlern Deutschlands. Seine Publikationen Schreibstück (Buch und Partitur für jeweils 3 Gruppen in Kanonform) und Funktionen-Toolbox (für kommunikative Choreographien) erregten internationale Aufmerksamkeit.

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