Zitierstile

Eine Belegstelle muss eindeutig auffindbar sein. Man muss also sicherstellen, dass genau das Buch oder die Zeitschrift in der jeweiligen Auflage wiedergefunden und das Zitat im Kontext nachgelesen werden kann. Daher sind vollständige Angaben unerlässlich. Das mag banal klingen, ist in manchen Fällen jedoch gar nicht so einfach.

Beispiele

OSMOND, Humphry: A Review of the Clinical Effects of Psychotomimetic Agents, in: Annals of the New York Academy of Science 66.3 (1957), S. 418–434.

  • Auch der Vorname ist wichtig (zumindest als Abkürzung), da so Verwechslung bei Namensgleichheit ausgeschlossen werden kann.
  • Zeitschriftentitel sind sich oft recht ähnlich. Aufmerksamkeit ist gefragt.
  • Jahrgang und Volumen oder Volumen und Heftnummer? Je nach Zeitschrift ist das verschieden.

MORITZ, Karl Philipp von: Anton Reiser. Ein psychologischer Roman Frankfurt/Main, 1979/1785.

  • In Literaturlisten werden Namen ohne ihre Zusätze (von, van, de) sortiert.
  • Interpunktion und Hervorhebungen müssen einheitlich sein. Hier sind sie wichtig, um den zweiten Namen als Titel des Buchs kenntlich zu machen.
  • Möglicherweise gibt es verschiedene Editionen, die sich unterscheiden können. Das Jahr der Erstveröffentlichung kann wichtig sein.
Standards

Hier einige Links zu Standards (vor allem für Inline-Zitationen), die von Verbänden herausgegeben werden:

Bei Fußnotenzitationen gibt es noch mehr Variationen. Sofern Sie keine Vorgaben erfüllen müssen, ziehen Sie eine Ordnung konsequent durch; am besten eine, bei der die Verweise einfach und schnell zu finden sind. Angaben wie „A.a.O. FN 12“ (das heißt, die Quelle wurde bereits „Am angegebenen Ort in Fußnote 12“ ausgewiesen) sind zwar nicht falsch, aber sehr umständlich. Kurztitel machen das Lesen deutlich einfacher.

Finden, Lesen, Zitieren
Wie recherchiert es sich am besten? Wie werden Quellen und Belege im Text verbaut? Warum ist Literaturverwaltung mit Datenbanken eine feine Sache und was genau ist ein Plagiat?