Projekt

Einzelheiten zur empirischen Längsschnittstudie

SpraStuProjekt

Die wachsende Zahl von Bildungsausländer/-innen an deutschen Hochschulen – also Studierenden, die keine deutsche  Hochschulzugangsberechtigung besitzen – ist erfreulich und hochschulpolitisch erwünscht (2009: 239.143 Studierende, 2019: 393.579,  DAAD/DZHW2019: 50). Allerdings brechen sie deutlich häufiger ihr Studium ab als deutsche Studierende, wenn auch je nach Herkunftsregion, Studienfach und Hochschulart unterschiedlich oft (im Bachelor: 45% Abbruchquote gegenüber 29% der deutschen Studierenden, Heublein & Schmelzer 2018).

Eine Metastudie des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (2017) bestätigt die Vermutung, dass internationale Studierende eine Art „akademischen Kulturschock“ erleben und in besonderem Maße mit sprachlichen Anforderungen alltags- und wissenschaftssprachlicher Art zu kämpfen haben (ebd.: 21-25).

Sowohl die Ursachen für Studienabbrüche als auch das Bedingungsgefüge für Studienerfolg bei diesen Studierenden sind jedoch nur lückenhaft empirisch erforscht. Man vermutet, dass entscheidende Schwierigkeiten aus einer Kombination von Problemen der sprachlichen Vorbereitung, dem Umgang mit einer unbekannten Studienkultur bzw. dem selbstständigen Lernen sowie der sozialen Integration resultieren (vgl. Heublein 2015: 14). Vorliegende Befragungen erhärten die Annahme, dass die deutsche Sprache eine Hürde darstellt. So ist der Anteil von Bildungsausländer/-innen, die angeben, große oder sehr große sprachliche Schwierigkeiten zu haben, gewachsen (von 19 % im Jahr 2003 auf 32 % im Jahr 2012, BMBF 2013: 49) und übersteigt den Anteil derer, die Leistungsanforderungen als zentrales Hindernis empfinden (2003: 19 %, 2012: 31 %, ebd.). Ein Viertel berichtet, Vorlesungen nur unzureichend zu verstehen (Heublein/Richter 2011: 52). Zudem werden sprachliche Defizite im Studienverlauf offenbar kaum aufgeholt. Auch hochschulseitig wird der Anteil an ausländischen Studierenden, die zu Studienbeginn nicht über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen, mit ca. 40 % hoch geschätzt (Heublein/Richter 2011: 52). Trotzdem wurden die Sprachfähigkeiten von Bildungsausländer/-innen bislang noch nicht umfassend empirisch untersucht.

Das Projekt „Sprache und Studienerfolg“ (SpraStu) möchte den Zusammenhang insbesondere sprachlicher Kompetenzen im Deutschen mit dem Studienerfolg von Bildungsausländer/-innen detailliert beleuchten. Dazu werden Studierende mit nichtdeutscher Hochschulzugangsberechtigung in ihrem Bachelor- bzw. Staatsexamensstudium an den Universitäten Leipzig und Würzburg begleitet.

SpraStu möchte damit zur Erklärung des mangelnden Studienerfolgs von Bildungsausländer/-innen beitragen, aber auch erfolgreiche Studienverläufe verstehen. Risikokonstellationen sowie günstige Bedingungen für Studienerfolg sollen herausgearbeitet werden. SpraStu soll zeigen, in welchen sprachlichen Bereichen Studierende besondere Stärken und Schwächen haben und wie sich diese im Laufe des Studiums verändern. Zudem wird analysiert, wie sie mit exemplarischen studienrelevanten sprachlichen Anforderungen umgehen können. Diese Erkenntnisse werden mit Aspekten des strategischen Lernens sowie mit weiteren Einflussfaktoren auf den Studienerfolg in Verbindung gebracht.

Die Projektergebnisse können für verschiedene Handlungsbereiche relevant sein, vor allem zur Verbesserung der hochschulbezogenen Sprachdiagnostik, -förderung und -beratung. Früh erkannte Problemkonstellationen erlauben zielgerichtete Fördermaßnahmen für internationale Studierende, die in Zukunft hoffentlich dazu beitragen, ihren Studienerfolg weiter zu verbessern.

SpraStu fokussiert vier mögliche Einflussbereiche im Zusammenhang mit dem Studienerfolg. Das sind:

  1. Sprachkompetenzen
  2. Exemplarische wissenschaftssprachliche, studienrelevante Handlungen
  3. Aspekte der Selbstregulation, insbesondere metakognitives Lernstrategiewissen
  4. Weitere Bedingungsfaktoren für Studienerfolg

Das komplexe Konstrukt des Studienerfolgs wird nicht nur durch erbrachte Leistungspunkte operationalisiert, sondern auch durch regelmäßige Befragungen zur subjektiven studentischen Zufriedenheit und Loyalität (vgl. Rech 2012, York et al. 2015).

SPRACHKOMPETENZEN

Einmal jährlich wurden sprachliche Kompetenzen der Proband/-innen mit einer Reihe standardisierter, auf den Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen (Europarat 2001) bezogenen Verfahren (onSET; TestDaF-Schreibaufgabe; ACTFL-Lesetest; ACTFL-Hörtest) sowie einem produktiven und einem rezeptiven Wortschatztest (Institut für Testforschung und Testentwicklung e. V.) erhoben. So werden sowohl Stärken und Schwächen in verschiedenen sprachlichen Bereichen deutlich als auch ein Nachvollzug der Entwicklung der sprachlichen Kompetenzen im Studienverlauf möglich.

Die Texte der TestDaF-Schreibaufgabe werden korpuslinguistisch zum longitudinalen Lernerkorpus DiSKo („Deutsch im Studium: Lernerkorpus“) aufgearbeitet.

WISSENSCHAFTSSPRACHLICHE HANDLUNGEN

Die rezeptive und produktive Beherrschung (alltäglicher) Wissenschaftssprache (Ehlich 1995, 1999) ist für ein erfolgreiches Studium zentral, stellt aber für Bildungsausländer/-innen auch eine besondere Herausforderung dar. SpraStu fokussiert deshalb zwei sprachliche Handlungen, die sich in einer Bedarfsanalyse (Bärenfänger et al. 2016) für die Studienrealität als hoch relevant gezeigt haben:

1. Mitschreiben in Vorlesungen
2. Schreiben von Klausuren.

Die Analyse wissenschaftssprachlicher Strukturen ist insbesondere bei bislang weniger detailliert untersuchten, auch als „occluded genres“ bezeichneten Texten (Swales 1996) wie Mitschriften methodisch anspruchsvoll und erfordert ein sorgfältiges, mehrperspektivisches Vorgehen (vgl. Wisniewski 2019). Im Projekt kommen deshalb in einem Mixed Methods-Ansatz verschiedene quantitative und qualitative Methoden zum Einsatz (z. B. Interviews, Fragebögen, Stimulated Recalls und Dokumentenanalysen von Mitschriften und Klausuren), um den Umgang mit sprachlich-fachlichen Anforderungen zu untersuchen.

Ein Teil der Daten wird korpuslinguistisch zum Korpus MiKo („Mitschreiben in Vorlesungen: Ein multimodales, methodentrianguliertes Lehr- LernKorpus“) aufbereitet.

ASPEKTE DER SELBSTREGULATION

Die Selbstregulation spielt für ein erfolgreiches Studium eine wichtige Rolle. Es ist davon auszugehen, dass neben fachlichen Herausforderungen die sprachliche Prägung vieler alltäglicher Studienszenarien für Bildungsausländer/-innen eine besondere Herausforderung darstellt, auf die mit passenden Lernstrategien reagiert werden muss.

Im Projekt werden deshalb verschiedene Arten des Strategiewissens untersucht:

  1. allgemeine studienbezogene Lernstrategien (LIST-Fragebogen, Wild 2000)
  2. Wissen zur Angemessenheit von Strategien in durch sprachliche Herausforderungen geprägten Studienszenarien (ScenEx-Fragebogen, Wisniewski et al. 2019)
  3. Testbearbeitungsstrategien in Studienklausuren (Fragebogen, Interview, Stimulated Recalls)

Der im Rahmen des Projekts entwickelte szenariobasierte Fragebogen ScenEx (Scenario-Based Executive Metacognition in Studying in a Foreign Language) misst relationales metakognitives Strategiewissen (vgl. Neuenhaus et al. 2016) und ist im IRIS Digital Repository frei verfügbar.

Eine Beschreibung des ScenEx findet sich in Wisniewski, Parker, Lenhard & Seeger 2019.

WEITERE BEDINGUNGSFAKTOREN

Ferner werden in einer Anfangsbefragung sowie in semesterweisen Folgebefragungen ausgewählte auch nicht-sprachliche Bedingungsfaktoren erfasst. Dazu zählen Hintergrundfaktoren wie etwa der sozioökomische Hintergrund und die Bildungs-, aber auch die individuelle Sprachlernbiographie inkl. der sprachlichen Studienvorbereitung. Im Studienverlauf werden institutionelle (z. B. Studienbedingungen), individuelle (z. B. akademisches Selbstkonzept, Studienmotivation) und soziale (z. B. soziale Integration) Faktoren erhoben. Auch die fachliche Leistungsfähigkeit, die Lebensbedingungen und die finanzielle Situation werden im Studienverlauf betrachtet. Dazu werden Skalen aus in der Hochschulforschung verbreiteten Instrumenten zum Einsatz gebracht (z. B. Apolinarksi & Brandt 2018; Heublein et al. 2010; NSSE 2015).

Auch einige Konstrukte der Zweitspracherwerbsforschung („individuelle Unterschiede“) finden in den semesterweisen Befragungen Berücksichtigung. Neben dem Sprachkontakt (Language Engagement Questionnaire, McManus et al. 2014) handelt es sich hier um die Bereitschaft, in der L2 zu kommunizieren (Willingness to communicate, MacIntyre et al. 2001; Mystkowska-Wiertelak & Pawlak 2017) sowie um die so genannten Language Mindsets (Lou & Noels 2017).

Eine Übersicht dieser Konstrukte und erste Ergebnisse finden sich in Wisniewski, Möhring, Lenhard & Seeger (erscheint).

In SpraStu werden zwei Korpora, also systematische digitale Sammlungen spezifischer Texte bzw. Diskurse, erstellt:

Multimodales Korpus MiKo (Mitschreiben in Vorlesungen: Ein multimodales, methodentrianguliertes Lehr- LernKorpus)

Vorlesungssitzungen (n=8, je 45-90 Minuten Dauer) der Studieneingangsphase aus den Fächern Medizin, Wirtschaftswissenschaften und Deutsch als Fremd- und Zweitsprache werden mit dem Partitur-Editor EXMARaLDA nach leicht modifizierten HIAT-Konventionen transkribiert (Rehbein et al. 2004). Zusätzlich liegen zu diesen Vorlesungen angefertigte L1- und L2-Mitschriften (n=123) in digitaler, aber nicht maschinenlesbarer Form vor.

MiKo wird, soweit datenschutzrechtlich unbedenklich, zum Projektende in der Datenbank gesprochenes Deutsch (DGD) am Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) Manneim online verfügbar gemacht.

Longitudinales Lernerkorpus DiSKo („Deutsch im Studium: Lernerkorpus“)

Lernerkorpora sind systematische Sammlungen von Texten oder Diskursen, die von Lernenden einer Sprache produziert wurden (Granger et al. 2015). Weitere deutsche Lernerkorpora sind Falko oder MERLIN. Mit Lernerkorpora lassen sich linguistische Fragestellungen zum Spracherwerb untersuchen, sie sind aber auch für sprachdiagnostische Untersuchungen und die sprachdidaktische Arbeit nützliche Werkzeuge.

Eine Besonderheit der in SpraStu erhobenen Texte (N=595 Texte von N=426 Autor/-innen, Länge je ca. 400 Wörter) liegt darin, dass sie im Längsschnitt erhoben wurden (N=513 Texte von N=344 Autor-/innen an bis zu drei Erhebungszeitpunkten) und eine Kontrollgruppe vorhanden ist, die dieselbe TestDaF-Schreibaufgabe in ihrer L1 Deutsch bearbeitet hat (N=82 Texte von N=82 Autor/-innen). Zudem liegen zahlreiche Metadaten vor. Diese geben Aufschluss über die Bewertung der jeweiligen Texte, aber auch über Sprachlernbiografien und andere Sprachtestleistungen.

Die Texte wurden in EXMARaLDA Dulko (Hirschmann & Nolda 2019; Nolda 2019) nach selbst entwickelten Transkriptionsrichtlinien transkribiert. Die Lemmatisierung und das POS-Tagging der SpraStu-Texte wurde aufwändig manuell kontrolliert. Darüber hinaus ist für einen Teil der Texte eine minimale Zielhypothese verfügbar.

DiSKo wird momentan durch N=490 Texte erweitert, die aus der Feldtestung des neuen digitalen TestDaF stammen und auch neuartige Aufgabenformate beinhalten. Das Sprachkompetenzniveau der Lernenden ist über einen onSET-Test ermittelt worden und wird neben einigen weiteren Metadaten ebenfalls im Korpus abrufbar sein. Das komplette Lernerkorpus DiSKo wird zu Projektende über die ANNIS3-Infrastruktur frei online verfügbar gemacht.

SpraStu ist ein Längsschnittprojekt (06/2017-10/2020), dessen Erhebungen mit drei Studierendenkohorten durchgeführt wurden (Studienbeginn Wintersemester 2017/18 (n=141), 2018/19 (n=84) bzw. 2019/20 (n=133)). Zielgruppe sind Bildungsausländer/-innen der Universitäten Leipzig und Würzburg. Eine muttersprachliche Kontrollgruppe (n=171, Start WiSe 2018/19) ermöglicht die Analyse differentieller Einflussfaktoren; zudem trägt sie Texte zum DiSKo-Korpus bei.

Abb. 1: Kohortendesign des Projekts SpraStu mit Haupterhebungswellen für die Sprachtestverfahren. Fragebogenerhebungen fanden zusätzlich am Ende jedes Semesters statt.

Für die zentralen Erhebungen zu Sprachkompetenz, Lernstrategien und Studienerfolg wurden Bildungsausländer/-innen aller Fächer in die Untersuchung miteinbezogen. In einem fachbezogenen Kernerhebungsbereich führte SpraStu dann alle geplanten Erhebungen durch:

  1. Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (Bachelor)
  2. Informatik (Bachelor)
  3. Medizin (Staatsexamen)
  4. Wirtschaftswissenschaften (Bachelor)

Haupterhebungszeitpunkt war jeweils der Beginn des Wintersemesters, wo u. a. Sprachtests und Lernstrategiefragebögen durchgeführt wurden. Je am Ende des Wintersemesters 2017/18 und 2018/19 fanden Erhebungen zu Klausuren statt. Der Studienerfolg und Aspekte der aktuellen Studiensituation wurden in jedem Semester untersucht.

Um die Durchführung zu ermöglichen, arbeitet das Projekt eng mit zahlreichen Fachvertretern und anderen universitären Studienerfolgsprojekten (Plan A, Academic Lab) zusammen und wird von den Leitungen der Universitäten aktiv unterstützt.

Apolinarski, B. & Brandt, T.  (2018). Ausländische Studierende in Deutschland 2016: Ergebnisse der Befragung bildungsausländischer Studierender im Rahmen der 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks durchgeführt vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung. Berlin: Bundesministerium für Bildung und Forschung. Verfügbar unter http://www.sozialerhebung.de/download/21/soz_21_ba-bericht-dt.pdf

Bärenfänger, O., Lange, D. & Möhring, J. (2015). Sprache und Bildungserfolg: Sprachliche Anforderungen in der Studieneingangsphase. Research papers in assessment: Vol. 1. Leipzig: Institut für Testforschung und Testentwicklung. Verfügbar unter http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:15-qucosa-188820

BMBF (Hrsg.). (2013). Ausländische Studierende in Deutschland 2012: Ergebnisse der 20. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks durchgeführt vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW). Berlin. Verfügbar unter http://www.sozialerhebung.de/download/20/soz20_auslaenderbericht.pdf

DAAD/DZHW (2019). Wissenschaft weltoffen 2019. Daten und Fakten zur Internationalität von Studium und Forschung in Deutschland. Fokus: Studienland Deutschland- Motive und Erfahrungen internationaler Studierender. Bielefeld: DAAD/DZHW. Verfügbar unter http://www.wissenschaftweltoffen.de/publikation

Ehlich, K. (1995). Die Lehre der deutschen Wissenschaftssprache: sprachliche Strukturen, didaktische Desiderate. In H. L. Kretzenbacher & H. Weinrich (Hrsg.), Linguistik der Wissenschaftssprache (S. 325–351). Berlin: Walter de Gruyter.

Ehlich, K. (1999). Alltägliche Wissenschaftssprache. Informationen Deutsch Als Fremdsprache, 26(1), 3–24.

Europarat (Hrsg.). (2001). Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen (J. Quetz, Übers.). Berlin: Langenscheidt.

Heublein, U. (2015). Von den Schwierigkeiten des Ankommens: Überlegungen zur Studiensituation ausländischer Studierender an den deutschen Hochschulen. Die Neue Hochschule, 2015(1), 14–17.

Heublein, U., Ebert, J., Hutzsch, C., Isleib, S., König, R., Richter, J. & Woisch, A. (2017). Zwischen Studienerwartungen und Studienwirklichkeit: Ursachen des Studienabbruchs, beruflicher Verbleib der Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher und Entwicklung der Studienabbruchquote an deutschen Hochschulen. Forum Hochschule: Vol. 2017/1. Hannover: Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung.

Heublein, U., Hutzsch, C., Schreiber, J., Sommer, D. & Besuch, G. (2010). Ursachen des Studienabbruchs in Bachelor- und in herkömmlichen Studiengängen: Ergebnisse einer bundesweiten Befragung von Exmatrikulierten des Studienjahres 2007/08. HIS: Forum Hochschule: Vol. 2010/2. Hannover: HIS-Hochschul-Informations-System. Verfügbar unter http://www.dzhw.eu/pdf/pub_fh/fh-201002.pdf

Heublein, U. & Schmelzer, R. (2018). Die Entwicklung der Studienabbruchquoten an den deutschen Hochschulen. Statistische Berechnungen auf Basis des Absolventenjahrgangs 2016. Hannover: DZHW.

Heublein, U. & Wank, J. (2011). Bildungsinländer 2011: Daten und Fakten zur Situation von ausländischen Studierenden mit deutscher Hochschulzugangsberechtigung. Bonn: Deutscher Akademischer Austauschdienst.

Hirschmann, H. & Nolda, A. (2019). Dulko – auf dem Weg zu einem deutsch-ungarischen Lernerkorpus. In L. Eichinger, L. M. & Plewnia, A. (Hrsg.), Jahrbuch des Instituts für Deutsche Sprache: Vol. 2018. Neues vom heutigen Deutsch: Empirisch – methodisch – theoretisch (1. Aufl., S. 339–342). Berlin: Walter de Gruyter. https://doi.org/10.1515/9783110622591-019

Lou, N. M. & Noels, K. A. (2017). Measuring Language Mindsets and Modeling Their Relations With Goal Orientations and Emotional and Behavioral Responses in Failure Situations. The Modern Language Journal, 101(1), 214–243. https://doi.org/10.1111/modl.12380

MacIntyre, P. D., Baker, S. C., Clément, R. & Conrod, S. (2001). Willingness to Communicate, Social Support, and Language-Learning Orientations of Immersion Students. Studies in Second Language Acquisition, 23(3), 369–388. https://doi.org/10.1017/S0272263101003035

Marks, D. (2015). Prüfen sprachlicher Kompetenzen internationaler Studienanfänger an deutschen Hochschulen – Was leistet der TestDaF? Zeitschrift Für Interkulturellen Fremdsprachenunterricht, 20(1), 21–39. Verfügbar unter https://tujournals.ulb.tu-darmstadt.de/index.php/zif/article/download/189/182

McManus, K., Mitchell, R. & Tracy-Ventura, N. (2014). Understanding insertion and integration in a study abroad context: The case of English-speaking sojourners in France. Revue Française De Linguistique Appliquée, 19(2), 97–116. Verfügbar unter https://www.cairn.info/revue-francaise-de-linguistique-appliquee-2014-2-page-97.htm#

Morris-Lange, S. (2017). Allein durch den Hochschuldschungel: Hürden zum Studienerfolg für internationale Studierende und Studierende mit Migrationshintergrund (Studie des SVR-Forschungsbereichs 2017-2). Berlin: Forschungsbereich beim Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR). Verfügbar unter https://www.svr-migration.de/publikationen/hochschuldschungel

Mystkowska-Wiertelak, A. & Pawlak, M. (2017). Willingness to Communicate in Instructed Second Language Acquisition: Combining a Macro- and Micro-Perspective. Bristol: Multilingual Matters.

Neuenhaus, N., Artelt, C. & Schneider, W. (2017). Lernstrategiewissen im Bereich Englisch: Entwicklung und erste Validierung eines Tests für Schülerinnen und Schüler der frühen Sekundarstufe. Diagnostica, 63(2), 135–147. https://doi.org/10.1026/0012-1924/a000171

Nolda, A. (2019). Annotation von Lernerdaten mit EXMARaLDA (Dulko). Manuskript, Berlin: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften. Verfügbar unter https://andreas.nolda.org/publications/nolda_2019_annotation_lernerdaten.pdf

NSSE. (2015). National Survey of Student Engagement: The College Student Report [PDF-Version eines Fragebogens]. Verfügbar unter http://nsse.indiana.edu/html/survey_instruments.cfm?siFlag=yes&sy=2015

Rech, J. (2012). Studienerfolg ausländischer Studierender: Eine empirische Analyse im Kontext der Internationalisierung der deutschen Hochschulen. Internationale Hochschulschriften: Vol. 577. Münster: Waxmann.

Rehbein, J., Schmidt, T., Meyer, B., Watzke, F. & Herkenrath, A. (2004). Handbuch für das computergestützte Transkribieren nach HIAT: Version 1.0. Arbeiten zur Mehrsprachigkeit Folge B: Vol. 56. Hamburg: Sonderforschungsbereich 538 Mehrsprachigkeit, Universität Hamburg. Verfügbar unter https://ids-pub.bsz-bw.de/frontdoor/deliver/index/docId/2368/file/Schmidt_Handbuch+f%C3%BCr+das+computergest%C3%BCtzte+Transkribieren_2004.pdf

Swales, J. (1996). Occluded Genres in the Academy: The Case of the Submission Letter. In Ventola, E. & Mauranen, A. (Hrsg.), Academic writing: Intercultural and textual issues. Pragmatics & beyond: New series: Vol. 41. (S. 45–58). Amsterdam: John Benjamins Pub.

Wild, K.-P. (2000). Lernstrategien im Studium: Strukturen und Bedingungen. Pädagogische Psychologie und Entwicklungspsychologie: Vol. 16. Münster: Waxmann.

Wirth, J. & Leutner, D. (2008). Self-Regulated Learning as a Competence: Implications of Theoretical Models for Assessment Methods. Zeitschrift für Psychologie, 216(2), 102–110. https://doi.org/10.1027/0044-3409.216.2.102

Wisniewski, K. (2019). Mitschreiben in Vorlesungen. Ein interdisziplinärer Forschungsüberblick mit Fokus Deutsch als L2. In C. Fandrych & R. Schmidlin (Hrsg.), Bulletin suisse de linguistique appliquée: Vol. 109. Wissenschaftssprache(n) kontrastiv. 153-170.

Wisniewski, K., Parker, M., Lenhard, W. & Seeger, J. (2019). Sprachbezogenes metakognitives Strategiewissen im Studienalltag internationaler Studierender: Der szenariobasierte Fragebogen ScenEx. Zeitschrift Für Fremdsprachenforschung, 30(1), 55-76.

York, T. T., Gibson, C. & Rankin, S. (2015). Defining and Measuring Academic Success. Practical Assessment, Research & Evaluation, 20(5). Verfügbar unter https://pareonline.net/getvn.asp?v=20&n=5

03.06.2020: Leider kann das für den 24. September 2020 geplante Symposium wegen der Corona Pandemie nicht stattfinden.

21.3.2020: Das SpraStu-Team geht angesichts der Corona-Pandemie vorerst ins Home Office, ist aber weiterhin per Mail zuverlässig für Sie erreichbar. Wir wünschen allen Proband/-innen und Kolleg/-innen alles Gute: Bleiben Sie gesund!

28.02.2020: Das multimodale Korpus MiKo (Mitschreiben in Vorlesungen) wird zum Projektende am Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) in Mannheim online verfügbar gemacht.

12.02.2020: SpraStu wird am 24. September 2020 ein eintägiges Symposium zum Thema „Sprache und Studienerfolg“ veranstalten. Save the Date – weitere Informationen folgen in Kürze.

04.02.2020: Unser Beitragsvorschlag „Vocabulary knowledge of international students entering German university: development and relationships to reading, listening, writing and academic success“ wurde für die 17. EALTA Konferenz vom 5. – 7. Juni 2020 angenommen. Update: – Die EALTA Konferenz wurde wegen der Corona Pandemie um 1 Jahr verschoben.

24.01.2020: SpraStu wird auf der 47. Jahrestagung DaF/DaZ an der Philipps-Universität Marburg vom 26. bis zum 28.03.2020 mit dem Beitrag „Hochschulzugangssprachtests und Sprachkompetenzen internationaler Studierender zu Studienbeginn: Einblicke aus einem Studienerfolgsprojekt“ vertreten sein. Update: – Wegen der Corona-Pandemie kann der Vortrag nicht wie geplant stattfinden.

Wisniewski, K., Möhring, J., Lenhard, W. & Seeger, J. (im Druck). Zum Zusammenhang sprachlicher Kompetenzen mit dem Studienerfolg von Bildungsausländer/-innen im ersten Studiensemester. In A. Drackert, M. Mainzer-Murrenhoff & A. Timukova (Hrsg.), Language testing and evaluation. Testen bildungssprachlicher Kompetenzen und akademischer Sprachkompetenzen – Synergien zwischen Schule und Hochschule erkennen und nutzen. Frankfurt am Main: Peter Lang.

Wisniewski, K. (2019). Mitschreiben in Vorlesungen. Ein interdisziplinärer Forschungsüberblick mit Fokus Deutsch als L2. In C. Fandrych & R. Schmidlin (Hrsg.), Bulletin suisse de linguistique appliquée: Vol. 109. Wissenschaftssprache(n) kontrastiv. 153-170.

Wisniewski, K., Parker, M., Lenhard, W. & Seeger, J. (2019). Sprachbezogenes metakognitives Strategiewissen im Studienalltag internationaler Studierender: Der szenariobasierte Fragebogen ScenEx. Zeitschrift Für Fremdsprachenforschung, 30(1), 55-76.

Möhring, J. (2019). Hör- und Lesetests als Diagnoseinstrument zur Förderung und Analyse der bildungssprachlichen Kompetenzen internationaler Studierender. In M. Barras, K. Karges, T. Studer & E. Wiedenkeller (Hrsg.), IDT 2017: Band 2: Sektionen (S. 445–451). Berlin: Schmidt, Erich. Verfügbar unter https://www.esv.info/978-3-503-18163-6

Wisniewski, K. (2018). Sprache und Studienerfolg von Bildungsausländerinnen und -ausländern: Eine Längsschnittstudie an den Universitäten Leipzig und Würzburg. Informationen Deutsch Als Fremdsprache, 45(4), 573–597. https://doi.org/10.1515/infodaf-2018-0074

Seeger, Jennifer; Parker, Maria (2020): Metacognitive strategy knowledge in L1 versus L2 language learners. A scenario-based comparison regarding learning contexts at university. Vortrag. AILA 2020: World Congress of Applied Linguistics. Groningen, Niederlande, 09.-14.08.2020 (angenommen; Kongress wurde auf 2021 verschoben).

Fischer, Leonore; Wisniewski, Katrin; Feldmüller, Tim. MiKo (Mitschreiben in Vorlesungen: Ein multimodales, methodentrianguliertes Lehr-Lernkorpus) – Note-taking in Lectures: A Multimodal, Triangulated Corpus of Academic Language. Poster-Session. AILA 2020: World Congress of Applied Linguistics. Groningen, Niederlande. 09.-14.08.2020 (angenommen; Kongress wurde auf 2021 verschoben).

Wisniewski, Katrin. Mitschreiben in Vorlesungen: Anforderungsprofil und Möglichkeiten der empirischen Analyse. Vortrag. 14. Kongress der Internationalen Vereinigung für Germanistik, Palermo, Italien. 26.07.-02.08.2020 (angenommen; Kongress wurde auf 2021 verschoben).

Möhring, Jupp; Wisniewski, Katrin. Vocabulary knowledge of international students entering German university: development and relationships to reading, listening, writing and academic success. EALTA 2020 Conference. Central European University, Budapest (Hungary). 05.06.-07.06.2020 (angenommen; Kongress wurde auf 2021 verschoben).

Wisniewski, Katrin, Möhring, Jupp. Hochschulzugangssprachtests und Sprachkompetenzen internationaler Studierender zu Studienbeginn: Einblicke aus einem Studienerfolgsprojekt. 47. Jahrestagung DaF/DaZ des FaDaF. Marburg. 26.03.-28.03.2020 (angenommen; ; die FaDaF findet digital statt – eine Teilnahme ist dem SpraStu-Team leider nicht möglich))

Portmann, Annette; Muntschick, Elisabeth; Wisniewski, Katrin. Textual borrowing from tasks and proficiency levels in assessment-related learner corpora: An exploratory study for DiSKo and MERLIN. Vortrag. 5th Learner Corpus Research Conference, Warschau, Polen. 12.09.-14.09.2019.

Wisniewski, Katrin; Muntschick, Elisabeth; Fischer, Leonore. Das Projekt „Sprache und Studienerfolg“: Ein Werkstattbericht. Vortrag. Forschungskolloquium des Instituts für deutsche Sprache und Linguistik, Humboldt-Universität zu Berlin. 03.07.2019.

Wisniewski, Katrin; Möhring, Jupp; Lenhard, Wolfgang; Seeger, Jennifer. International students enter German university: An empirical study of language proficiency and academic success. Vortrag. 16th EALTA conference, University College Dublin, Irland. 31.05.-02.06.2019.

Seeger, Jennifer; Lenhard, Wolfgang; Wisniewski, Katrin; Parker, Maria. Scenex: A New Instrument for the Assessment of Language-Related Metacognitive Strategies in International Students. Poster. 31st APS Annual Convention. Washington, DC, USA. 23.05.-26.05.2019.

Wisniewski, Katrin; Möhring, Jupp; Muntschick, Elisabeth; Fischer, Leonore. Das Projekt „Sprache und Studienerfolg“: Ein Werkstattbericht. Vortrag. Forschungskolloquium des Herder-Instituts, Universität Leipzig. 08.05.2019.

Wisniewski, Katrin; Lenhard, Wolfgang; Möhring, Jupp; Seeger, Jennifer; Parker, Maria. Sprachkompetenzen und sprachbezogenes metakognitives Strategiewissen internationaler Studierender zu Studienbeginn. Vortrag. Kongress Deutsche Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung 2019, Universität zu Köln. 25.02.-27.02.2019.

Seeger, Jennifer; Lenhard, Wolfgang; Wisniewski, Katrin; Möhring, Jupp; Parker, Maria. Sprache und Studienerfolg bei ausländischen Studierenden. Eine empirische Längsschnittstudie. Poster-Session. Kongress Deutsche Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung 2019, Universität zu Köln. 25.02.-27.02.2019.

Wisniewski, Katrin; Möhring, Jupp. Hochschulzulassungssprachtests und die sprachliche Realität von Bildungsausländer/-innen in der Studieneingangsphase. Vortrag. SPRACHE.TESTEN Symposium 2018, Bochum. 09.11.-10.11.2018.

Wisniewski, Katrin; Möhring, Jupp. Sprache und Studienerfolg bei Geflüchteten und anderen Bildungsausländer/-innen: Ein empirisches Längsschnittprojekt. Poster-Session. GAL Kongress 2018, Duisburg & Essen. 11.09.-14.09.2018. Poster Download

Wisniewski, Katrin. Language and academic success of international students. A longitudinal research project. Vortrag. 6. INDUS Meeting, Tübingen. 28.02.-01.03.2018.

Wisniewski, Katrin; Parker, Maria; Möhring, Jupp. Das Projekt „Sprache und Studienerfolg“: Ein Werkstattbericht. Vortrag. Forschungskolloquium des Herder-Instituts, Universität Leipzig. 11.01.2018.

Möhring, Jupp. Lesekompetenz: Anforderungen in Tests zum Nachweis sprachlicher Studierfähigkeit und in der Studieneingangsphase im Vergleich. Vortrag. 27. DGFF Kongress. Jena. 27.09.-30.09.2017.

Möhring, Jupp. Hör- und Lesetests als Diagnoseinstrument zur Förderung der bildungssprachlichen Kompetenzen internationaler Studierender. Vortrag. XVI. Internationale Konferenz der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer, Freiburg, Schweiz. 31.07.-04.08.2017.

Wisniewski, Katrin. Language and academic success of international students at German universities. Vortrag. 14th EALTA conference, Sèvres, Frankreich. 31.05.-03.06.2017.