Prof. Dr. Dieter Burdorf

Neuere deutsche Literatur und Literaturtheorie
Institut für Germanistik | Philologische Fakultät


Lehre

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2021

Vorlesung: Einführung in die Geschichte der Neueren deutschsprachigen Literatur

Mittwoch, 13:15–14:45 Uhr, digital-asynchron

(2. FS Bachelor of Arts Germanistik, 2. FS StEx Gym, OS, GS, Sopä – Modul: 04-003-3004; für ausländische Studierende und Gasthörer geeignet; für Seniorenstudium geöffnet)

Die Vorlesung führt ein in die Geschichte der deutschen Literatur vom 16. Jahrhundert bis heute. Einleitend werden Grundfragen der Literaturgeschichtsschreibung thematisiert. Es werden Überblicke über die wichtigsten Tendenzen der deutschsprachigen Literatur im internationalen Kontext gegeben; daneben werden zentrale Texte aus allen Gattungen analysiert und interpretiert.

Die Vorlesung findet digital-asynchron statt.

Die Textmaterialien und Merkblätter zur Vorlesung werden zu den einzelnen Terminen bei Moodle bereit gestellt.

Am Vorlesungstag, wenn möglich rechtzeitig zum regulären Beginn der Vorlesung gegen 13.15 Uhr, wird jeweils eine Power-Point-Präsentation der Vorlesung mit von mir besprochener Audiospur zur Verfügung gestellt.

Die beiden folgenden Bücher bilden die Grundlage meiner Vorlesung. Die jeweils angegebenen Kapitel sollten zur Vorbereitung gelesen werden, da meine Darstellung auf diesen Kapiteln aufbaut:

Peter J. Brenner: Neue deutsche Literaturgeschichte. Vom „Ackermann“ bis Günter Grass. Berlin; New York 32011 (im UBL-Netz als E-Book verfügbar)

Dieter Burdorf: Geschichte der deutschen Lyrik. Einführung und Interpretationen. Stuttgart 2015 (im UBL-Netz als E-Book verfügbar)

Für Studierende im Modul 04-003-3004 (alle Studiengänge):

Die Prüfungsleistung des gesamten Moduls ist ein Portfolio, das den Seminarleiterinnen und Seminarleitern eingereicht und von diesen bewertet und benotet wird. Es setzt sich aus einer kleinen Hausarbeit im Seminar und einem kurzen Essay, der aus der Vorlesung hervorgeht, zusammen. Für die Modulnote wird der Essay aus der Vorlesung mit 20 % und die kleine Hausarbeit aus dem Seminar mit 80 % gewichtet.

Für den Essay gelten folgende Festlegungen:

a) Der Umfang soll ca. 2 Seiten (4000–5000 Zeichen inclusive Leerzeichen) betragen.
b) Der Essay sollte mit dem Namen der/des Studierenden, der Matrikelnummer, der Modulnummer, der Semesterangabe, dem Abgabedatum und dem Thema überschrieben sein. Ein Literaturverzeichnis ist nicht erforderlich, wohl aber eine genaue Quellenangabe in Fußnoten, falls wörtlich oder dem Sinn nach zitiert wird.
c) Mögliche Themen des Essays werden in der abschließenden Vorlesung (am 21. Juli 2021) gegeben. Sie werden sich auf eine der vorangehenden Vorlesungen beziehen. Dabei gibt es eine Wahlmöglichkeit zwischen zwei Themen.
d) Als Ratgeber zur Abfassung schriftlicher Arbeiten in der Literaturwissenschaft, also auch des zur Vorlesung geforderten Essays, empfehle ich:
Benedikt Jeßing: Arbeitstechniken des literaturwissenschaftlichen Studiums. Eine Einführung. 2., erweiterte und aktualisierte Aufl. Stuttgart 2017 (im UBL-Netz als E-Book verfügbar).

Angesichts der besonderen Situation im Sommersemester 2021, die vielen internationalen Studierenden jetzt und vielleicht noch auf längere Zeit gar nicht erlaubt, persönlich nach Leipzig zu kommen, werden die Prüfungen zu der Vorlesung grundsätzlich schriftlich durchgeführt. Die Studierenden sollten eine kurze schriftliche Leistung von ca. 2 Seiten (4000–5000 Zeichen inclusive Leerzeichen) erbringen. Die Themenwahl ist innerhalb des Vorlesungsthemas frei. Ich empfehle eine kurze Darstellung einer Epoche und die abschließende knappe Analyse eines Beispieltextes. Der Essay sollte mit dem Namen der/des Studierenden, der Matrikelnummer, der Semesterangabe, dem Abgabedatum und dem Thema überschrieben sein. Ein Literaturverzeichnis ist nicht erforderlich, wohl aber eine genaue Quellenangabe in Fußnoten, falls wörtlich oder dem Sinn nach zitiert wird. Diese kurze schriftliche Arbeit sollte mir bis zum 23. Juli 2021 als PDF-Datei eingereicht werden. Damit können in der Regel 4 Leistungspunkte (ECTS) erreicht werden. Für die bloße Teilnahme an der Vorlesung werden 2 ECTS vergeben. 

Seminar: Deutschsprachige Lyrikerinnen

Dienstag, 13:15–14:45 Uhr, digital-synchron

(6. FS StEx Sopä/8. FS StEx Gym, OS – Modul: 04-003-2009; Master of Arts Germanistik – Module: 04-040-2009, 04-040-2012/2013/2014;  für ausländische Studierende und Gasthörer geeignet; für Seniorenstudium geöffnet)

Die Geschichte der Lyrik ist von Beginn an, seit der frühgriechischen Dichterin Sappho (um 600 v. Chr.), maßgeblich von Autorinnen geprägt. Dennoch werden Lyrikerinnen in der Geschichtsschreibung der deutschsprachigen Lyrik häufig marginalisiert. Wir verfolgen die Geschichte der von Frauen geschriebenen Lyrik im internationalen Kontext von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart.

Das Seminar wird in der Regel digital-synchron in Form von wöchentlichen Zoom-Sitzungen durchgeführt (Ausnahmen siehe unter dem jeweiligen Datum im Moodlekurs).

Wir arbeiten mit folgender aktueller Anthologie:

Frauen/Lyrik. Gedichte in deutscher Sprache. Hg. von Anna Bers. Stuttgart 2020 (Reclam, 879 S.). ISBN: 978-3-15-011305-9. 28,- Euro.

Die Ausgabe wird zur Anschaffung empfohlen. In der UBL ist sie im Moment leider noch nicht verfügbar.

Teil des Seminars ist ein digitaler Workshop mit der Herausgeberin Dr. Anna Bers (Göttingen) am 6. Juli 2021 (während der Seminarzeit), den wir mit einer Reihe von Arbeitsaufgaben vorbereitet werden. Daher entfällt ausnahmsweise am 29. Juni 2021 die synchrone Seminarsitzung.

Seminar: Ingeborg Bachmann

Dienstag, 15:15–16:45 Uhr, digital-synchron

(6. FS StEx Sopä/8. FS StEx Gym, OS – Modul: 04-003-2009; Master of Arts Germanistik – Module: 04-040-2009, 04-040-2012/2013/2014;  für ausländische Studierende und Gasthörer geeignet; für Seniorenstudium geöffnet)

Die österreichische Dichterin Ingeborg Bachmann (1926–1973) ist eine der wichtigsten deutschsprachigen Autorinnen des 20. Jahrhunderts. Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf Bachmanns Lyrik und ihrer Poetik; daneben beziehen wir auch ihre Erzählungen, Romane, Hörspiele und Briefe ein.

Das Seminar wird digital-synchron in Form von wöchentlichen Zoom-Sitzungen durchgeführt.

Bei der Arbeit im Seminar wird folgende Ausgabe zugrunde gelegt:

Ingeborg Bachmann: Werke. 4 Bände. München 2010 (Piper Taschenbuch). ISBN: 978-3-492217002. 20,- Euro.

Die Ausgabe wird zur Anschaffung empfohlen. Weitere Texte werden hier im Moodle-Kurs zur Verfügung gestellt.

Kolloquium Literaturtheorie: Der Literaturwissenschaftler Peter Szondi

Mittwoch, 15:15–16:45 Uhr, digital-synchron

(Master of Arts Germanistik – Module: 04-040-2011, 04-040-2012/2013/2014)

In diesem forschungsorientierten Kolloquium für fortgeschrittene Studierende und Doktoranden/innen werden Grundpositionen der Literaturtheorie gemeinsam erarbeitet und diskutiert. In diesem Semester befassen wir uns mit dem jüdischen Literaturwissenschaftler Peter Szondi (1929–1971), der vor fünfzig Jahren Suizid beging und heute als einer der wichtigsten Komparatisten des 20. Jahrhunderts gilt. 

Das Kolloquium wird digital-synchron in Form von wöchentlichen Zoom-Sitzungen durchgeführt.

Wir arbeiten mit folgender Ausgabe:

Peter Szondi: Schriften. 2 Teilbände. Frankfurt am Main 2011 (stw 2024). ISBN: 978-3-518-29624-0. 24,- Euro.

Die Ausgabe wird zur Anschaffung empfohlen. Weitere Texte werden ggf. hier im Moodle-Kurs zur Verfügung gestellt. Die wichtigsten Titel habe ich in der unten stehenden Literaturliste zusammengestellt.

Genauere Verabredungen zum Verlauf des Kolloquiums treffen wir in der ersten Sitzung am 21. April.

Einführung, Vorbesprechung und Planung des Kolloquiums

Zur allerersten Einführung:

Besprechung von Jörg Später (Süddeutsche Zeitung vom 3. Juni 2020) zu:

Hans-Christian Riechers: Peter Szondi. Eine intellektuelle Biographie. Frankfurt am Main, New York 2020

https://www.sueddeutsche.de/kultur/jahrgang-1929-die-gesellschaft-im-elfenbeinturm-1.4926076

Zur weiterführenden Lektüre ist die Biographie von Riechers selbst sehr empfehlenswert

Überblick über die abgehaltenen Lehrveranstaltungen 

An der Universität Leipzig

Wintersemester 2020/2021

(Bachelor of Arts Germanistik, Modul: 04-003-3014; für ausländische Studierende geeignet; für Seniorenstudium geöffnet)

Die Feiern zum 250. Geburtstag Hölderlins im März 2020 sind pandemiebedingt allesamt ausgefallen. Umso wichtiger ist es, am Ende des Hölderlin-Jahres an ihn als einen der wichtigsten deutschen Lyriker zu erinnern und seine Verbindungen etwa zu Rousseau, Klopstock, Herder, Heinse, Goethe, Schiller, Hegel, Schelling u.a. herauszuarbeiten.

(Staatsexamen Gym, Modul: 04-003-2010; Master of Arts Germanistik, Module 04-040-2012/2013/2014; für ausländische Studierende geeignet; für Seniorenstudium geöffnet)

Gottfried Benn (1886–1956) ist einer der zugleich einflussreichsten und umstrittensten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Wir analysieren und interpretieren ausgewählte Texte Benns aus allen Werkphasen, vor allem Gedichte, Essays und Reden. Die Textgrundlage legen wir in der ersten Sitzung fest.

(Staatsexamen Gym, Modul: 04-003-2010; Master of Arts Germanistik, Module 04-040-2012/2013/2014; für ausländische Studierende geeignet; für Seniorenstudium geöffnet)

Rainer Maria Rilke (1875–1926) ist einer der bekanntesten und zugleich umstrittensten Dichter deutscher Sprache. Vielen gilt sein Werk als Inbegriff dichterischer Schönheit, vielen anderen dagegen als Ansammlung von Kitschprodukten. Wir werden uns vor allem mit der Lyrik, aber auch mit dem Roman „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ (1910) sowie mit den Essays Rilkes beschäftigen.

(Staatsexamen Gym, Modul: 04-003-2010; Master of Arts Germanistik, Module 04-040-2012/2013/2014; für ausländische Studierende geeignet; für Seniorenstudium geöffnet)

In diesem Kolloquium werden Positionen der Literaturtheorie gemeinsam erarbeitet und diskutiert. In diesem Semester beschäftigen wir uns anlässlich von dessen 250. Geburtstag mit der Philosophie G.W.F. Hegels (1770–1831) und deren Bedeutung für die Literatur sowie mit der Wirkung seiner „Ästhetik“ in der späteren Kunsttheorie. Das Programm wird zusammen mit den Teilnehmenden festgelegt.

Textgrundlage (zur Anschaffung empfohlen): Georg Wilhelm Friedrich Hegel: Vorlesungen über die Ästhetik. I. und II. Teil/III: Teil. Hg. v. Rüdiger Bubner. 2 Bde. Stuttgart 1971 u.ö. (RUB 7976 und 7985), 14,80 und 7,80 Euro.

Sommersemester 2020

(Bachelor of Arts Germanistik, Staatsexamen Gym, OS, GS, Sopä, Modul 04-003-3004; geöffnet für Seniorenstudium, Gasthörer und ausländische Studierende)

Die Vorlesung führt ein in die Geschichte der deutschen Literatur vom 16. Jahrhundert bis heute. Einleitend werden Grundfragen der Literaturgeschichtsschreibung thematisiert. Es werden Überblicke über die wichtigsten Tendenzen der deutschsprachigen Literatur im internationalen Kontext gegeben; daneben werden zentrale Texte aus allen Gattungen analysiert und interpretiert.

(Staatsexamen Gym, OS, Sopä, Modul 04-003-2009; Master of Arts Germanistik, Module 04-040-2009, 04-040-2012/2013/2014; geöffnet für Seniorenstudium, Gasthörer und ausländische Studierende)

Der Geburtstag Friedrich Hölderlins (1770–1843) jährt sich 2020 zum 250. Mal. Wir fragen danach, welche Bedeutung Leben und Werk des Dichters heute noch haben. Neben Gedichten, Prosatexten und Tragödien Hölderlins lesen wir auch Texte zur Rezeption des Dichters von seiner Zeit bis heute (z. B. von Bettine von Arnim, Stefan George, Norbert von Hellingrath, Paul Celan, Friederike Mayröcker).

(Staatsexamen Gym, OS, Sopä, Modul 04-003-2009; Master of Arts Germanistik, Module 04-040-2009, 04-040-2011, 04-040-2012/2012/2014; geöffnet für Seniorenstudium, Gasthörer und ausländische Studierende)

2020 wird des 100. Geburtstages und 50. Todestages Paul Celans (1920–1970) gedacht. Der aus der Bukowina kommende jüdische Dichter gilt als wohl schwierigster Lyriker deutscher Sprache. Wir fragen nach der Besonderheit seiner Gedichte, Prosatexte und Briefe und nach Möglichkeiten der Annäherung an dieses Schreiben. Dabei werden Grundpositionen der Celan-Rezeption und -Forschung einbezogen.

(Master of Arts Germanistik, Module 04-040-2011, 04-040-2012/2013/2014)

In diesem forschungsorientierten Kolloquium für fortgeschrittene Studierende und Doktoranden/innen werden Grundpositionen der Literaturtheorie gemeinsam erarbeitet und diskutiert. In diesem Semester befassen wir uns mit Theorien des Verstehens und Interpretierens sowie der Unverständlichkeit von Literatur. Das Programm wird zusammen mit den Teilnehmenden in der ersten Sitzung festgelegt.

Wintersemester 2019/2020

(Bachelor of Arts Germanistik, Modul 04-003-3014; geöffnet für Seniorenstudium, Gasthörer und ausländische Studierende)

Die Liebe ist eines der wichtigsten Themen der Literatur und in der Lyrik findet sie ihren unmittelbarsten Ausdruck. Die Vorlesung unternimmt einen Gang durch die Weltpoesie zum Thema Liebe, der beim alttestamentlichen Hohelied und bei der griechischen Lyrikerin Sappho beginnt, große Liebesdichter wie Petrarca, Shakespeare und Goethe berührt und bis in die Gegenwart reicht.

(Staatsexamen Gym, Modul 04-003-2010; Master of Arts Germanistik, Module 04-040-2012/2013/2014; geöffnet für Seniorenstudium und ausländische Studierende)

Wir untersuchen, wie die neuzeitlichen Konzepte Natur und Landschaft in der deutschsprachigen Lyrik seit dem 18. Jahrhundert zur Sprache kommen. In der Gegenwartslyrik, etwa bei Jan Wagner und Marion Poschmann, gibt es einen neuen Aufschwung der Naturlyrik, mit dem wir uns ebenfalls beschäftigen werden.

(Staatsexamen Gym, Modul 04-003-2010; Master of Arts Germanistik, Module 04-040-2012/2013/2014; geöffnet für Seniorenstudium und ausländische Studierende)

Goethe setzt sich in seinem gesamten Werk mit Dichtungen aus verschiedenen Sprachen der Welt auseinander. Ab den späten 1820er Jahren verwendet er den Begriff ‚Weltliteratur‘. Wir beschäftigen uns sowohl mit diesem Konzept als auch mit Goethes Vorstellungen von antiker, englischer, italienischer, persischer oder chinesischer Literatur sowie mit seinen Übersetzungen und Adaptionen dieser Literaturen.

(Staatsexamen Gym, Modul 04-003-2010; Master of Arts Germanistik, Module 04-040-2012/2013/2014)

In diesem Kolloquium werden Positionen der Literaturtheorie gemeinsam erarbeitet und diskutiert. In diesem Semester beschäftigen wir uns mit den Kategorien Text, Kontext und Fragment sowie mit historischen und aktuellen Theorien zu diesen Konzepten. Das Programm wird zusammen mit den Teilnehmenden in der 1. Sitzung festgelegt.

Sommersemester 2019

Wintersemester 2018/2019

(Bachelor of Arts Germanistik, Modul 04-003-1102; Wahlbereich: Modul 04-003-WBWS-2, Modul 04-003-WBWS-04; geöffnet für Seniorenstudium, Gasthörer und ausländische Studierende)

Was ist Literatur, wo begegnen wir ihr und wie können wir uns wissenschaftlich mit ihr auseinanderzusetzen? Was sind literarische Gattungen? Was heißt Literaturgeschichte? Welche Rolle spielt es, dass Literatur in nahezu allen Sprachen und Kulturen der Welt geschrieben und gelesen wird? In alle diese Fragen führt die Vorlesung ein, und sie zeigt erste Möglichkeiten zu ihrer Beantwortung auf.

(Staatsexamen, Neues Staatsexamen Deutsch, Modul 04-003-2010;  Master of Arts Germanistik, Module 04-003-2010, 04-040-2012/2013/2014; geöffnet für Seniorenstudium, Gasthörer und ausländische Studierende)

Vor 150 Jahren, 1869, wurde die Dichterin Else Lasker-Schüler geboren, 1945 starb sie in Jerusalem. Wir untersuchen ihr Werk in seinen Bezügen auf die Hebräische Bibel und das Heilige Land sowie auf die Erfahrung der Emigration in Palästina. Vergleichend sehen wir uns die Werke anderer deutsch-jüdischer Autorinnen und Autoren ihrer Zeit an (Wolfskehl, Holitscher, Kraft, Strauss, Sachs u.a.).

(Master of Arts Germanistik, Module 04-040-2012/2013/2014; Neues Staatsexamen, Modul 04-003-2010, ; geöffnet für Seniorenstudium, Gasthörer und ausländische Studierende)

In diesem Seminar werden die Texte Friedrich Hölderlins (1770−1843) untersucht, die nicht zur Lyrik gehören: der Roman „Hyperion oder der Eremit in Griechenland“ (1797/99) die Fragment gebliebene Tragödie „Der Tod des Empedokles“ (um 1798/99), die Übersetzungen griechischer Dichtungen, die theoretischen Schriften und die Briefe.
Zur Einführung: Dieter Burdorf: Friedrich Hölderlin. München 2011.

(Master of Arts Germanistik, Module 04-003-2010, 04-040-2012/2013/2014)

In diesem Kolloquium werden Positionen der Literaturtheorie gemeinsam erarbeitet und diskutiert. In diesem Semester befassen wir uns mit Texten deutsch-jüdischer Theoretiker aus dem 18. bis 20. Jahrhundert (z. B. Mendelssohn, Heine, Börne, Buber, Rosenzweig, Lukács, Susman, Benjamin, Scholem, Kraft, Strauss, Szondi). Das Programm wird zusammen mit den Teilnehmenden in der 1. Sitzung festgelegt.

Sommersemester 2018

(Bachelor of Arts Germanistik, Modul 04-003-1102; Wahlbereich: Modul 04-003-WBSS-4; geöffnet für Seniorenstudium, Gasthörer und ausländische Studierende)

Die Vorlesung führt ein in die Geschichte der deutschen Literatur vom 16. Jahrhundert bis heute. Einleitend werden Grundfragen der Literaturgeschichtsschreibung thematisiert. Es werden Überblicke über die wichtigsten Tendenzen der deutschsprachigen Literatur gegeben; daneben werden zentrale Texte aus allen Gattungen analysiert und interpretiert.

(Staatsexamen, Modul 04-003-2009; Master of Arts Germanistik, Module 04-040-2009, 04-040-2012/2013/2014; Neues Staatsexamen Deutsch, Modul 04-055-2002, 04-Deu-0202; geöffnet für Seniorenstudium, Gasthörer und ausländische Studierende)

Rainer Maria Rilke (1875–1926) ist einer der bekanntesten und zugleich umstrittensten Dichter deutscher Sprache. Vielen gilt sein Werk als Inbegriff dichterischer Schönheit, vielen anderen dagegen als Ansammlung von Kitschprodukten. Wir werden uns vor allem mit der Lyrik, aber auch mit dem Roman „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ (1910) sowie mit den Essays Rilkes beschäftigen.

(Master of Arts Germanistik, Modul 04-040-2009; Neues Staatsexamen, Modul 04-003-2009; geöffnet für Seniorenstudium, Gasthörer und ausländische Studierende)

Klassik und Romantik sind zwei entgegengesetzte Stilprinzipien der europäischen Kultur der Neuzeit. Zugleich werden die beiden Begriffe auch als Epochenbezeichnungen verwendet, in der deutschen Literatur für die Zeit um 1800. Wir lesen die wichtigsten programmatischen und literarischen deutschsprachigen Texte dieser Zeit und fragen nach deren Verhältnis zu anderen Künsten und europäischen Literaturen.

(Master of Arts Germanistik, Module 04-040-2011, 04-040-2012/2013/2014) 

In diesem Kolloquium für fortgeschrittene Studierende und Doktoranden/innen werden Grundpositionen der Literaturtheorie gemeinsam erarbeitet und diskutiert. In diesem Semester befassen wir uns mit Konzepten von Avantgarde und Utopie in der Literatur, vor allem des 20. Jahrhunderts. Das Programm wird zusammen mit den Teilnehmenden in der ersten Sitzung festgelegt.

Wintersemester 2017/18

(Bachelor of Arts Germanistik, Modul 04-003-1102 (alle Studiengänge); Wahlbereich, Module 04-003-WBWS-2 und 04-003-WBWS-4; geöffnet für Seniorenstudium und ausländische Studierende)

Was ist Literatur, wo begegnen wir ihr und wie können wir uns wissenschaftlich mit ihr auseinanderzusetzen? Was sind literarische Gattungen? Was heißt Literaturgeschichte? Welche Rolle spielt es, dass Literatur in nahezu allen Sprachen und Kulturen der Welt geschrieben und gelesen wird? In alle diese Fragen führt die Vorlesung ein, und sie zeigt erste Möglichkeiten zu ihrer Beantwortung auf.

(Master of Arts Germanistik, Module 04-003-2010, 04-040-2012/2013/2014; geöffnet für Seniorenstudium und ausländische Studierende)

Die österreichische Dichterin Ingeborg Bachmann (1926–1973) ist eine der wichtigsten deutschsprachigen Autorinnen des 20. Jahrhunderts. Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf Bachmanns Lyrik und ihrer Poetik; daneben beziehen wir auch ihre Erzählungen, Romane, Hörspiele und Briefe ein.

(Master of Arts Germanistik, Module: 04-003-2010, 04-040-2012/2013/2014; geöffnet für Seniorenstudium, Gasthörer und ausländische Studierende)

Friedrich Nietzsche (1844–1900) ist der Philosoph, der am stärksten auf die Kunst und Literatur des 20. Jahrhunderts gewirkt hat. Nietzsche schreibt nicht nur über Kunst und Literatur, sondern seine Schreibweise selbst ist literarisch, und zwar in vielen Gattungen. Wir werden in diesem Seminar Nietzsches Verhältnis zur Kunst und Literatur sowie seine Wirkung in der Literatur untersuchen.

(Master of Arts Germanistik, Module 04-040-2012/2013/2014; Staatsexamen,Modul 04-003-2010)

In diesem Kolloquium werden aktuelle Tendenzen der Literaturtheorie gemeinsam erarbeitet und diskutiert. In diesem Semester befassen wir uns mit Theorien, in denen die Medien und das Material der Literatur im Mittelpunkt stehen, z. B. Fragen der Handschrift, des Drucks, der akustischen und digitalen Dimension. Das genaue Programm wird zusammen mit den Teilnehmenden in der ersten Sitzung abgesteckt.

Sommersemester 2007

(Bachelor of Arts Germanistik; neues Staatsexamen, Modul 04-003-1102; Wahlbereich, Modul 04-003-WBSS-4; geöffnet für Seniorenstudium, Gasthörer und ausländische Studierende)

Die Vorlesung führt ein in die Geschichte der deutschen Literatur vom 16. Jahrhundert bis heute. Einleitend werden Grundfragen der Literaturgeschichtsschreibung thematisiert. Es werden Überblicke über die wichtigsten Tendenzen der deutschsprachigen Literatur gegeben; daneben werden zentrale Texte aus allen Gattungen analysiert und interpretiert.

(Master of Arts Germanistik, Module 04-040-2009, 04-040-2013/2014; geöffnet für Seniorenstudium, Gasthörer und ausländische Studierende)

Mit Martin Opitz’ „Buch von der deutschen Poeterey“ (1624) beginnt eine neue Phase der deutschsprachigen Lyrik, die nunmehr wieder ein europäisches Niveau anstrebt. Mit Goethes Tod 1832 endet das, was Heinrich Heine schon einige Jahre zuvor „Kunstperiode“ genannt hat. Wir untersuchen, was in den zwei Jahrhunderten dazwischen mit der Lyrik in deutscher Sprache passiert.

(Neues Staatsexame, Modul 04-003-2009; Master of Arts Germanistik, Module 04-040-2009, 04-040-2011, 04-040-2013/2014) 

Vor 300 Jahren, am 9. Dezember 1717, wurde in Stendal der Begründer der neueren Kunstliteratur, Johann Joachim Winckelmann, geboren. Goethe huldigte ihm 1805 mit dem Buch „Winkelmann und sein Jahrhundert“. Im Frühjahr 2017 ist Winckelmann eine große Weimarer Ausstellung gewidmet. Wir untersuchen die Kunst- und Reiseliteratur des 18. Jahrhunderts von Winckelmann bis Goethe.

(Master of Arts Germanistik, Module: 04-040-2011, 04-040-2012)

In diesem Kolloquium für fortgeschrittene Studierende und Doktoranden/innen werden Grundpositionen der Literaturtheorie gemeinsam erarbeitet und diskutiert. In diesem Semester befassen wir uns mit Konzepten von Komik, Humor und Witz in der Literatur. Das Programm wird zusammen mit den Teilnehmenden festgelegt.

Wintersemester 2016/2017

(Bachelor of Arts Germanistik, neues Staatsexamen, Modul 04-003-1102)

Das Seminar vermittelt Grundbegriffe literaturwissenschaftlichen Arbeitens und Fertigkeiten im Umgang mit literarischen Texten (Arbeitstechniken, Methoden, Gattungen/Textsorten).

(Neues Staatsexamen, Modul 04-003-2010; Master of Arts, Module 04-040-2013/2014; geöffnet für Seniorenstudium, Gasthörer, ausländische Studierende)

Gottfried Benn (1886–1956) ist einer der zugleich einflussreichsten und umstrittensten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Wir analysieren und interpretieren ausgewählte Texte Benns aus allen Werkphasen, vor allem Gedichte, Essays und Reden. Die Textgrundlage legen wir in der ersten Sitzung fest.

(Master of Arts, Module 04-040-2012/2014; Master of Education, Module 04-055-2002, 04-DEU-0202; geöffnet für Seniorenstudium, Gasthörer, ausländische Studierende)

Friedrich Hölderlin (1770–1843) gilt als einer der wichtigsten, aber auch schwierigsten deutschsprachigen Dichter. Wir lesen in diesem Seminar ausgewählte Gedichte und Prosatexte Hölderlins und versuchen sie im Gespräch zu erschließen. Die Textgrundlage wird in der ersten Sitzung festgelegt.
Literatur zur Vorbereitung: Dieter Burdorf: Friedrich Hölderlin. München 2011 (C.H. Beck Wissen 2712).

(Neues Staatsexamen Gym, Modul 04-003-2010; Master of Arts, Module: 04-040-2012/2013/2014)

In diesem Kolloquium werden aktuelle Tendenzen der Literaturtheorie gemeinsam erarbeitet und diskutiert. In diesem Semester befassen wir uns mit Theorien und Formen non-fiktionaler Literatur, z. B. von Essays, Reden, Interviews, Aphorismen, Reisebeschreibungen und Geschichtserzählungen. Das genaue Programm wird zusammen mit den Teilnehmenden in der ersten Sitzung abgesteckt.

Sommersemester 2016

(Bachelor of Arts Germanistik; neues Staatsexamen, Modul 04-003-1102; geöffnet für Seniorenstudium, Gasthörer, ausländische Studierende und auslaufende Studiengänge)

Die Vorlesung führt ein in die Geschichte der deutschen Literatur vom 16. Jahrhundert bis heute. Einleitend werden Grundfragen der Literaturgeschichtsschreibung thematisiert. Es werden Überblicke über die wichtigsten Tendenzen der deutschsprachigen Literatur gegeben; daneben werden zentrale Texte aus allen Gattungen analysiert und interpretiert.

(Neues Staatsexamen, Modul 04-003-2009; Master of Arts, Module 04-040-2009, 04-040-2011, 04-040-2012/2013/2014; Master of Education, Module 04-055-2002, 04-DEU-0202; geöffnet für Seniorenstudium, Gasthörer, ausländische Studierende)

Während die Hymne im 16. und 17. Jahrhundert noch religiös geprägt ist, wird sie bei Klopstock, Goethe und Hölderlin zur anspruchsvollsten lyrischen Form, in der die Position des poetischen Subjekts und komplexe Weltentwürfe thematisiert werden können. Nachklänge davon gibt es bei Platen, Nietzsche und den Expressionisten. Seitdem ist hymnisches Sprechen nur noch gebrochen oder ironisch möglich.

(Neues Staatsexamen, Modul 04-003-2009; Master of Arts, Module 04-040-2009, 04-040-2012/2013/2014)

Mit Goethes Buch „West-östlicher Divan“ (1819) öffnet sich die deutsche Lyrik für die bis dahin nur punktuell wirksamen Themen und Formen der arabischen und asiatischen Kulturen. Die Orientalismus-Mode des 19. Jahrhunderts klingt um 1900 ab, aber auch im 20. und 21. Jahrhundert werden Gedichte geschrieben, die ‚östliche‘ Einflüsse und eine Faszination durch alles ‚Exotische‘ erkennen lassen.

(Master of Arts, Module 04-040-2011, 04-040-2012/2013/2014)

In diesem Kolloquium für fortgeschrittene Studierende und Doktoranden/innen werden Grundpositionen der Literaturtheorie gemeinsam erarbeitet und diskutiert. In diesem Semester befassen wir uns mit Konzepten von „Weltliteratur“ seit Goethe sowie der Debatte über „World Literature“ im angloamerikanischen Raum. Das Programm wird zusammen mit den Teilnehmenden festgelegt.

Wintersemester 2015/2016

(Bachelor of Arts Germanistik, Modul 04-003-1104; neues Staatsexamen, Modul 04-003-2002; geöffnet für Seniorenstudium, Gasthörer, ausländische Studierende und auslaufende Studiengänge)

Um Literaturwissenschaft sinnvoll und verantwortlich ausüben zu können, benötigen wir eine Theorie der Literatur und der Literaturwissenschaft. In dieser Vorlesung werden wichtige Poetiken von der Antike bis zum 19. Jahrhundert dargestellt; anschließend werden die zentralen Probleme und Arbeitsgebiete der Literaturtheorie (z. B. Theorien des Textes, des Verstehens, des Kontextes) erörtert.

(Bachelor of Arts Germanistik; neues Staatsexamen, Modul 04-003-1102)

Das Seminar vermittelt Grundbegriffe literaturwissenschaftlichen Arbeitens und Fertigkeiten im Umgang mit literarischen Texten (Arbeitstechniken, Methoden, Gattungen/Textsorten).

(Master of Arts, Module: 04-040-2012/2013/2014; Master of Education, Module 04-055-2002, 04-DEU-0202; geöffnet für Seniorenstudium, Gasthörer und ausländische Studierende)

Hofmannsthal, Borchardt und Schröder bilden eine Dichtergruppe, die sich gegen andere Tendenzen der Zeit positioniert. Gemeinsam sind ihnen eine philologische Schulung sowie das Selbstverständnis eines Dichter-Gelehrten, der die kulturelle Tradition gegen die Zumutungen der Gegenwart zu aktivieren versucht. In Gedichten, Essays, Reden, Übersetzungen und Dramen entwickeln sie eine unzeitgemäße Literatur.

(Master of Arts, Module 04-003-2010, 04-040-2012/2013/2014)

In diesem Kolloquium für fortgeschrittene Studierende und Doktorandinnen/en werden aktuelle Tendenzen der Literaturwissenschaft, insbesondere der Literaturtheorie, gemeinsam erarbeitet und diskutiert. In diesem Semester befassen wir uns mit Grundlagentexten zur Theorie und Praxis der Literaturkritik. Das genaue Programm wird zusammen mit den Teilnehmenden in der ersten Sitzung abgesteckt.

Sommersemester 2015

(Bachelor of Arts Germanistik; neues Staatsexamen, Modul 04-003-1102; geöffnet für Seniorenstudium, Gasthörer und ausländische Studierende; Wahlbereich, Modul 04-003-WBSS-4)

Die Vorlesung führt ein in die Geschichte der neueren deutschsprachigen Literatur vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Einleitend werden Grundfragen der Literaturgeschichtsschreibung thematisiert. Berücksichtigt werden Texte aus allen Gattungen. Es werden Überblicke über die wichtigsten Tendenzen in den bislang sechs Jahrhunderten der neueren deutschsprachigen Literatur gegeben; daneben werden zentrale Texte analysiert und interpretiert.

(Master of Arts Germanistik, Module 04-040-2009, 04-040-2012/2013/2014; Master of Education Deutsch, Module 04-055-2002, 04-DEU-0202; geöffnet für Seniorenstudium, Gasthörer und ausländische Studierende)

Leipzig ist bis über die Mitte des 18. Jahrhunderts hinaus eines der wichtigsten Zentren der Aufklärung in Deutschland. Autoren wie Christian Fürchtegott Gellert (1715–1769) und Johann Christoph Gottsched (1700–1766) gehören zu den berühmtesten ihrer Zeit. Wir erarbeiten uns einen Überblick über die Leipziger Aufklärung im europäischen Kontext und fragen danach, welche Bedeutung diese Literatur für die heutige Zeit noch hat.

(Master of Arts Germanistik, Module 04-040-2009, 04-040-2012/2013/2014; Master of Education Deutsch,Module 04-055-2002, 04-DEU-0202; geöffnet für Seniorenstudium, Gasthörer und ausländische Studierende)

Rainer Maria Rilke (1875–1926) ist einer der bekanntesten und zugleich umstrittensten Dichter deutscher Sprache. Vielen gilt sein Werk als Inbegriff dichterischer Schönheit, vielen anderen dagegen als Ansammlung von Kitschprodukten. Wir werden uns vor allem mit der Lyrik, aber auch mit dem Roman „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ (1910) sowie mit den Essays Rilkes beschäftigen.

(Master of Arts Germanistik, Module 04-040-2011, 04-040-2012/2013/2014)

In diesem Kolloquium für fortgeschrittene Studierende und Doktoranden/innen werden Grundpositionen der Literaturtheorie gemeinsam erarbeitet und diskutiert. In diesem Semester befassen wir uns mit kanonischen und aktuellen Theorien des Lyrischen und der Lyrik. Das Programm wird zusammen mit den Teilnehmenden festgelegt. Ferner sollen im Entstehen begriffene Abschlussarbeiten und Dissertationen vorgestellt und besprochen werden.

Wintersemester 2014/2015

Sommersemester 2014

(Bachelor of Arts Germanistik, neues Staatsexamen, Modul 04-003-1102; geöffnet für Seniorenstudium, Gasthörer und ausländische Studierende; Wahlbereich, Modul 04-003-WBSS-4)

Die Vorlesung führt ein in die Geschichte der neueren deutschsprachigen Literatur vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Einleitend werden Grundfragen der Literaturgeschichtsschreibung thematisiert. Berücksichtigt werden Texte aus allen Gattungen. Es werden Überblicke über die wichtigsten Tendenzen in den bislang sechs Jahrhunderten der neueren deutschsprachigen Literatur gegeben; daneben werden zentrale Texte analysiert und interpretiert.

(Master of Arts Germanistik, Module 04-040-2009, 04-040-2011; geöffnet für Seniorenstudium, Gasthörer und ausländische Studierende; Wahlbereich, Modul 04-004-WBSS-3)

Die Vorlesung rekonstruiert die Entwicklung der deutschsprachigen Lyrik vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart in Einzelinterpretationen und im Kontext der zeitgenössischen gattungstheoretischen Reflexionen. Besonderes Augenmerk wird darauf gerichtet, welche Funktionen der jeweilige Stand der Rhetorik, Poetik und Ästhetik für die Lyrik hat.

(Master of Arts Germanistik, Module 04-040-2009, 04-040-2012/2013/2014; Master of Education Deutsch, Module 04-DEU-0202, 04-055-2002; geöffnet für Seniorenstudium, Gasthörer und ausländische Studierende)

Ingeborg Bachmann (1926–1973) ist eine der wichtigsten deutschsprachigen Autorinnen des 20. Jahrhunderts. Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf Bachmanns Lyrik und ihrer Poetik; daneben beziehen wir auch ihre Erzählungen, Romane, Hörspiele und Briefe ein.

(Master of Arts Germanistik, Module 04-040-2011, 04-040-2012/2013/2014)

In diesem Kolloquium für fortgeschrittene Studierende und Doktoranden/innen werden Grundpositionen der Literaturtheorie gemeinsam erarbeitet und diskutiert. In diesem Semester befassen wir uns mit kanonischen und aktuellen Theorien des Tragischen und der Tragödie. Das Programm wird zusammen mit den Teilnehmenden festgelegt. Ferner sollen im Entstehen begriffene Abschlussarbeiten und Dissertationen vorgestellt und besprochen werden.

Wintersemester 2013/2014

(Bachelor of Arts Germanistik, neues Staatsexamen, Modul 04-003-1102; geöffnet für Seniorenstudium, Gasthörer und ausländische Studierende)

Was heißt es, sich wissenschaftlich – und nicht etwa als Leser, Schriftstellerin, Kritikerin, Poetry Slammer, Schauspielerin oder Theaterzuschauer – mit Literatur auseinanderzusetzen? Was ist überhaupt Literatur und wo und wie begegnen wir ihr? Welche Möglichkeiten gibt es, den großen Bereich der Literatur in überschaubare kleinere Felder einzuteilen? Welche Rolle spielt dabei, dass Literatur in nahezu allen Sprachen und Kulturen der Welt geschrieben und gelesen wird? Welche Möglichkeiten gibt es, eine oder mehrere Geschichten der Literatur zu schreiben? Wie hat sich die Literaturwissenschaft selbst historisch entwickelt? In alle diese Fragen führt die Vorlesung ein, und sie zeigt erste Möglichkeiten zu ihrer Beantwortung auf. Die Seminare vertiefen den Stoff der Vorlesung und leiten insbesondere dazu an, die Grundbegriffe, Methoden und Arbeitstechniken der Literaturwissenschaft zu erlernen und professionell anzuwenden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Inhalte von Vorlesung und Seminaren in Tutorien weiter einzuüben.

(Master of Arts Germanistik, Module: 04-040-2012/2013/2014; Master of Education, Module 04-055-2002-Gym, 04-Deu-0202-MS; geöffnet für Seniorenstudium und Gasthörer)

Friedrich Hölderlin (1770–1843) gilt als einer der wichtigsten, aber auch schwierigsten deutschsprachigen Lyriker. Sein lyrisches Werk entstand in den Jahren der Französischen Revolution und der Koalitionskriege; es versucht die krisenhafte Gegenwartserfahrung mit Rückgriffen auf die griechische und die christliche Antike zu bewältigen und utopische Bilder einer besseren Zukunft zu entwerfen. Dabei greift Hölderlin im Wesentlichen auf drei aus der griechischen und der lateinischen Dichtung überlieferte Gedichtformen zurück, die uns heute fremdartig anmuten: Hymne, Ode und Elegie. Wir lesen in diesem Seminar ausgewählte Gedichte Hölderlins und versuchen sie im Gespräch zu erschließen. Willkommen sind ergänzende kurze Referate, die Kontextwissen vermitteln. Die Textgrundlage wird in der ersten Sitzung festgelegt.
Literatur zur Vorbereitung: Dieter Burdorf: Friedrich Hölderlin. München 2011 (C.H. Beck Wissen 2712

(Master of Arts Germanistik, Module: 04-040-2012/2013/2014) 

In diesem Kolloquium für fortgeschrittene Studierende und Doktoranden werden aktuelle Tendenzen der Literaturwissenschaft, insbesondere der Literaturtheorie, gemeinsam erarbeitet und diskutiert. In diesem Semester befassen wir uns mit Grundlagentexten und neueren Entwicklungen der Erzähl- und der Fiktionstheorie.

Das genaue Programm wird zusammen mit den Teilnehmenden in der ersten Sitzung abgesteckt und im weiteren Verlauf konkretisiert. Leistungsnachweise können durch Referate erworben werden. Ferner können und sollen im Entstehen begriffene Abschlussarbeiten und Dissertationen vorgestellt und besprochen werden.

Sommersemester 2013

(Bachelor of Arts Germanistik, neues Staatsexamen, Modul 04-003-1102; geöffnet für Seniorenstudium, Gasthörer und ausländische Studierende)

Die Vorlesung führt ein in die Geschichte der neueren deutschsprachigen Literatur vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Einleitend werden Grundfragen der Literaturgeschichtsschreibung, insbesondere der Periodisierung, thematisiert. Berücksichtigt werden Texte aus allen Gattungen; vor allem werden auch Programmschriften der zeitgenössischen literarischen Akteure vorgestellt. Es werden Überblicke über die wichtigsten Tendenzen in den bislang sechs Jahrhunderten der neueren deutschsprachigen Literatur gegeben; daneben werden exemplarische Einzeltexte in genauen Analysen und Interpretationen erschlossen. Bei der Auswahl dieser Einzeltexte liegt ein Schwerpunkt auf der Lyrik und der Kurzprosa; es werden aber auch Auszüge aus längeren Erzähltexten und Dramen einbezogen.

(Master of Arts Germanistik, Module 04-040-2009, 04-040-2011; geöffnet für Seniorenstudium, Gasthörer und ausländische Studierende)

Klassik und Romantik sind zwei entgegengesetzte Stilprinzipien der europäischen Kultur der Neuzeit, die sich in je besonderer Weise durch einen Bezug auf die Antike und das Mittelalter auszeichnen. Zugleich werden die beiden Begriffe auch als Epochenbezeichnungen verwendet. In der deutschen Literatur setzt man Klassik und Romantik etwa gleichzeitig um 1800 an, also in der Phase der deutschen Kultur, die man nach ihrem wichtigsten Vertreter auch als „Goethezeit“ oder allgemeiner als „Kunstperiode“ (Heinrich Heine) bezeichnet hat. Wichtig zur Unterscheidung der Strömungen in dieser Zeit ist auch der regionale Aspekt; so hat man zwischen der „Weimarer Klassik“ und der „Jenaer Romantik“ unterschieden. Die Vorlesung prüft, wie leistungsfähig die Begriffe „Klassizismus“, „Klassik“ und „Romantik“ für die Literaturgeschichtsschreibung sind. Sie stellt die wichtigsten programmatischen und literarischen Texte der Jahrzehnte um 1800 aus dem deutschen Sprachraum vor, fragt nach dem Verhältnis der Literatur zu den anderen Künsten und wirft auch immer wieder Seitenblicke auf den europäischen Kontext.

(Master of Arts Germanistik, Module 04-040-2012/2013/2014; Master of Education Deutsch, Module 04-055-2002 Gym, 04-DEU-0202; geöffnet für Seniorenstudium, Gasthörer und ausländische Studierende)
 
Gottfried Benn (1886–1956) ist einer der zugleich einflussreichsten und umstrittensten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Nach expressionistischen Anfängen näherte er sich 1933 in Reden und Essays dem Nationalsozialismus an, um sich kurz darauf in eine Art „innerer Emigration“ zurückzuziehen. In den 1950er Jahren feierte er sein Comeback als Vertreter des „absoluten Gedichts“ und Vorläufer einer mit den Mitteln der Montage arbeitenden Alltagslyrik. Wir analysieren und interpretieren ausgewählte Texte Benns aus allen Werkphasen, vor allem Gedichte, Erzählungen, Essays und Reden. Die Textgrundlage legen wir in der ersten Sitzung fest.

Teilnahmevoraussetzung ist die engagierte Mitarbeit im Seminar, zu der zwingend die Übernahme eines Kurzreferats im Rahmen einer Arbeitsgruppe gehört.

Im Seminar wird die folgende Ausgabe zugrunde gelegt:

Gesammelte Werke in der Fassung der Erstdrucke. Hg. v. Bruno Hillebrand. Frankfurt a. M.: Fischer Taschenbuch Verlag:

Gedichte (ISBN: 978-3-596-17149-1) 12,00 Euro
Essays und Reden (ISBN: 978-3-596-25233-6) 14,95 Euro
Szenen und Schriften (ISBN: 978-3-596-25234-3) 12,95 Euro
Prosa und Autobiographie (ISBN: 978-3-596-17150-7) 12,00 Euro

Der Band „Gedichte“ wird dringend zur Anschaffung empfohlen. Alle Bände sind in der Universitätsbibliothek in mehreren Exemplaren verfügbar.

(Master of Arts Germanistik, Module 04-040-2011, 04-040-2012/2013/2014; bisherige Studiengänge Lehramt und Magister)

In diesem Kolloquium für fortgeschrittene Studierende und Doktoranden werden aktuelle Tendenzen der Literaturwissenschaft, insbesondere der Literaturtheorie, gemeinsam erarbeitet und diskutiert. Der Schwerpunkt der Arbeit in diesem Semester liegt auf dem Verhältnis von Leben, Lebenswissen und Lebenswelt sowie von Moral und Ethik zur Literatur.

Erwünscht ist die Übernahme von Impulsreferaten. Leistungsnachweise können im Master Germanistik durch Referat erworben werden. Ferner können und sollen im Entstehen begriffene Abschlussarbeiten und Dissertationen vorgestellt und besprochen werden.

Wintersemester 2012/2013

(Bachelor Lehramt Deutsch; Bachelor of Arts Germanistik, Modul 04-003-1102; offen für alle anderen Studiengänge (Grundstudium); für Seniorenstudium geeignet)

Was heißt es, sich wissenschaftlich – und nicht etwa als Leser, Schriftstellerin, Kritikerin, Poetry Slammer, Schauspielerin oder Theaterzuschauer – mit Literatur auseinanderzusetzen? Was ist überhaupt Literatur und wo und wie begegnen wir ihr? Welche Möglichkeiten gibt es, den großen Bereich der Literatur in überschaubare kleinere Felder einzuteilen? Welche Rolle spielt dabei, dass Literatur in nahezu allen Sprachen und Kulturen der Welt geschrieben und gelesen wird? Welche Möglichkeiten gibt es, eine oder mehrere Geschichten der Literatur zu schreiben? Wie hat sich die Literaturwissenschaft selbst historisch entwickelt? In alle diese Fragen führt die Vorlesung ein, und sie zeigt erste Möglichkeiten zu ihrer Beantwortung auf. Die Seminare vertiefen den Stoff der Vorlesung und leiten insbesondere dazu an, die Grundbegriffe, Methoden und Arbeitstechniken der Literaturwissenschaft zu erlernen und professionell anzuwenden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Inhalte von Vorlesung und Seminaren in Tutorien weiter einzuüben.

(Bachelor Lehramt Deutsch; Bachelor of Arts Germanistik (Kernfach und Wahlbereich), Modul 04-003-1104; bisherige Studiengänge Lehramt und Magister (B7); für Seniorenstudium geeignet)

Die Literaturwissenschaft ist zunächst eine praktische und eine historische Disziplin: Sie fragt nach den Bedingungen und Möglichkeiten des Schreibens, Verbreitens und Lesens von Literatur; sie versucht die Literatur früherer Zeiten sowie entlegener Regionen und Kulturen für die Gegenwart zu bewahren und verstehbar zu machen. Aber um diese Tätigkeiten sinnvoll und verantwortlich ausüben zu können, benötigen wir immer auch eine Theorie der Literatur und der Literaturwissenschaft. In dieser Vorlesung werden die Grundzüge dieser Theorie dargestellt und diskutiert. Dabei werden zunächst in einem knappen Abriss die wichtigsten Theorien von der Antike bis zum 19. Jahrhundert dargestellt; anschließend werden ausführlich die zentralen Probleme und Arbeitsgebiete der Literaturtheorie (z. B. Theorien des Textes, des Verstehens, des Kontextes) erörtert.

(Master of Arts Germanistik, Module 04-040-2009, 04-040-2012/2013/2014; Master of Education, Modul 04-DEU-0202; offen für auslaufende Studiengänge (B3/B4); für Seniorenstudium geeignet)

Italien war das Ziel der europäischen Bildungsreisenden des 18. Jahrhunderts. Dort suchte man seit etwa 1750 auch die Spuren der griechischen Antike und damit die Wurzeln der europäischen Kultur. Reiseerfahrungen und die Auseinandersetzung mit antiken Kunstwerken greifen in den Texten von Winckelmann, Herder, Moritz und Goethe ineinander. Eine idealisierte Vorstellung von Antike und „Klassik“ prägt auch viele literarische Texte, etwa Goethes „Iphigenie auf Tauris“ und Schillers Gedankengedichte. Wir werden in diesem Seminar ausgewählte Texte der Zeit lesen und sie vor dem Hintergrund der antiken Kunstwerke (etwa der „Laokoon-Gruppe“) zu verstehen versuchen. Teilnahmevoraussetzung ist die Übernahme eines Impulsreferats zu einer Sitzung.

Grundlagenliteratur: Bibliothek der Kunstliteratur, hrsg. v. Gottfried Boehm und Norbert Miller: Bd. 2 (Frühklassizismus) und Bd. 3 (Klassik und Klassizismus), beide Bände hrsg. v. Helmut Pfotenhauer u. a., Frankfurt/M. 1995.

(Master of Arts Germanistik, Module 04-040-2012/2013/2014; bisherige Studiengänge Lehramt und Magister B7)

In diesem Kolloquium für fortgeschrittene Studierende und Doktoranden werden wichtige Tendenzen der Literaturwissenschaft, insbesondere der Literaturtheorie, gemeinsam erarbeitet und diskutiert. In diesem Semester befassen wir uns mit der von dem Romanisten H. R. Jauss initiierten Arbeitsgruppe „Poetik und Hermeneutik“, in der zentrale Positionen und Probleme der Literaturwissenschaft von den 1960er Jahren bis um die Jahrtausendwende intensiv diskutiert wurden; die Ergebnisse liegen als Sammelbände im Fink Verlag vor.

Neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind willkommen. Leistungsnachweise können im Master Germanistik (durch Referat) erworben werden.

Sommersemester 2012

(Master of Arts Germanistik, Modul 04-040-2009; bisherige Studiengänge Lehramt und Magister B3/B4; für Seniorenstudium geeignet)

Die Liebe ist eines der wichtigsten Themen der Literatur und in der Lyrik findet sie ihren unmittelbarsten Ausdruck. Liebesgedichte sind meistens nicht schwer zu verstehen; in der Vielfalt ihrer Darstellungsformen können wir daher die Ausdrucksmöglichkeiten der Literatur in verschiedenen Sprachen und Kulturen besonders gut kennen lernen. Zugleich lassen sich in diesem Bereich die Ausdrucksmöglichkeiten lyrischer Formen in ihrer Konstanz und Variation deutlich nachvollziehen. Die Vorlesung unternimmt einen Gang durch die Weltpoesie zum Thema Liebe, der beim alttestamentlichen Hohelied und bei der griechischen Lyrikerin Sappho beginnt, große Liebesdichter wie Petrarca, Shakespeare und Goethe berührt und bis in die Gegenwart reicht.

(Master of Arts Germanistik, Module 04-040-2009, 04-040-2012/2013/2014; Master of Education, Module 04-DEU-0202 und 04-055-2002-Gym; bisherige Studiengänge Lehramt und Magister B3)

Die Lyrik in deutscher Sprache macht in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts entscheidende Wandlungen durch: Friedrich Gottlieb Klopstock betreibt um 1750 mit Erfolg die „Erneuerung der deutschen Dichtersprache“ (Karl Ludwig Schneider) durch die Einführung antikisierender Verse und den Verzicht auf den Reim. Vorbereitet wird diese Reform durch innovative Tendenzen in der scheinbar belanglosen Lyrik des Rokoko. Johann Gottfried Herder holt die „Stimmen der Völker in Liedern“ in die deutsche Lyrik hinein; die Lyriker des Sturm und Drang setzen diese Anregungen in neue, vermeintlich alle bisherigen Regeln brechende Poesie um. Johann Wolfgang Goethe wird seit seinem Frühwerk zum wichtigsten Lyriker der Epoche. Zusammen mit Friedrich Schiller prägt er die Lyrik der Weimarer Klassik. Friedrich Hölderlin entwickelt in Auseinandersetzung mit dieser seine ganz eigene lyrische Sprache, die weit über seine Zeit hinaus weist. – In dem Seminar werden wir gemeinsam intensive Textarbeit leisten. Die Teilnahme setzt voraus, sich darauf und auf die notwendige Erarbeitung und Vertiefung der lyrischen Ausdrucksformen intensiv einzulassen. Die Textgrundlage wird in der ersten Sitzung festgelegt.
Zur Einarbeitung ist geeignet: Klaus Bohnen (Hg.): Deutsche Gedichte des 18. Jahrhunderts. Stuttgart 2000 u. ö. (= RUB 8422).

(Master of Arts Germanistik, Module 04-040-2009, 04-040-2012/2013/2014)

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wird die Dichtung in nichteuropäischen, insbesondere asiatischen Sprachen erstmals durch literaturgeschichtliche Arbeiten (etwa der Brüder Schlegel) und umfassende Übersetzungen für die deutsche Literatur erschlossen. Eine Initialfunktion kommt dabei der Übersetzung des „Diwan“ (der Gedichtsammlung) des persischen Dichters Hafis (14. Jahrhundert) durch Joseph von Hammer-Purgstall (1812/13) zu. Johann Wolfgang Goethe veröffentlicht 1819 seinen „West-östlichen Divan“, der mit seinen Gedichten sowie den beigefügten „Noten und Abhandlungen“ die Orientmode in der deutschen Dichtung wesentlich beeinflusst. Friedrich Rückert und August von Platen schreiben kurz danach erstmals Gedichte, welche die originalen persischen Gedichtformen, insbesondere das Ghasel, genau nachzuahmen versuchen. Es folgen zahlreiche weitere Übersetzungen und Dichtungen in orientalisierenden Formen durch das ganze 19. Jahrhundert hindurch. An dessen Ende steht Hugo von Hofmannsthals Auseinandersetzung mit dem Ghasel und mit der Orientmode im Allgemeinen. – Im Mittelpunkt der Sitzungen des Kolloquiums steht die genaue gemeinsame Textarbeit, die durch Referate zum Kontext eingeleitet wird. Vorausgesetzt wird die Bereitschaft, sich auf einen weithin unbekannten Bereich der Literaturgeschichte intensiv einzulassen.

(Master of Arts Germanistik, Module 04-040-2011, 04-040-2012/2013/2014; bisherige Studiengänge Lehramt und Magister B7 )

In diesem Kolloquium für fortgeschrittene Master-Studierende und Doktoranden werden aktuelle Tendenzen der Literaturwissenschaft, insbesondere der Literaturtheorie, gemeinsam erarbeitet und diskutiert. In diesem Semester befassen wir uns mit dem Verhältnis der Literatur zu den lebensweltlichen Bereichen, Traditionen und Praktiken Religion, Säkularisierung, Ritual und Mythos, ein Verhältnis, das in der neueren literaturtheoretischen Debatte vielfach diskutiert wird.

Neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind willkommen. Leistungsnachweise können nur im Master Germanistik (durch Referat) erworben werden, nicht jedoch im Hauptstudium der auslaufenden Studiengänge. Ferner können und sollen im Entstehen begriffene Abschlussarbeiten und Dissertationen vorgestellt und besprochen werden.

Wintersemester 2011/2012

(Bachelor Lehramt Deutsch; Bachelor of Arts Germanistik (Kernfach und Wahlbereich), Module 04-024-1001 bzw- 04-003-1001; offen für alle anderen Studiengänge (Grundstudium) ; für Seniorenstudium geeignet)

Was heißt es, sich wissenschaftlich − und nicht etwa als Leser, Schriftstellerin, Kritikerin, Poetry Slammer, Schauspielerin oder Theaterzuschauer − mit Literatur auseinanderzusetzen? Was ist überhaupt Literatur und wo und wie begegnen wir ihr? Welche Möglichkeiten gibt es, den großen Bereich der Literatur in überschaubare kleinere Felder einzuteilen? Welche Rolle spielt dabei, dass Literatur in nahezu allen Sprachen und Kulturen der Welt geschrieben und gelesen wird? Welche Möglichkeiten gibt es, eine oder mehrere Geschichten der Literatur zu schreiben? Wie hat sich die Literaturwissenschaft selbst historisch entwickelt? In alle diese Fragen führt die Vorlesung ein, und sie zeigt erste Möglichkeiten zu ihrer Beantwortung auf. Die Seminare vertiefen den Stoff der Vorlesung und leiten insbesondere dazu an, die Grundbegriffe, Methoden und Arbeitsttechniken der Literaturwissenschaft zu erlernen und professionell anzuwenden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Inhalte von Vorlesung und Seminaren in Tutorien weiter einzuüben.

Bachelor of Arts Germanistik (Kernfach und Wahlbereich), Modul 04-003-1003; bisherige Studiengänge Lehramt und Magister B7; für Seniorenstudium geeignet)

Die Literaturwissenschaft ist zunächst eine praktische und historische Disziplin: Sie fragt nach den Bedingungen und Möglichkeiten des Schreibens, Verbreitens und Lesens von Literatur; sie versucht die Literatur früherer Zeiten sowie entlegener Regionen und Kulturen für die Gegenwart zu bewahren und verstehbar zu machen. Aber um diese Tätigkeiten sinnvoll und verantwortlich ausüben zu können, benötigen wir immer auch eine Theorie der Literatur und der Literaturwissenschaft. In dieser Vorlesung werden die Grundzüge dieser Theorie dargestellt und diskutiert. Dabei werden zunächst in einem knappen Abriss die wichtigsten Theorien von der Antike bis zum 19. Jahrhundert dargestellt; anschließend werden ausführlich die zentralen Probleme und Arbeitsgebiete der Literaturtheorie (z. B. Theorien des Textes, des Verstehens, des Kontextes) erörtert.

(Master of Arts Germanistik, Module 04-040-2009, 04-040-2012/2013/2014; Master of Education, Modul 04-DEU-0202; bisherige Studiengänge Lehramt und Magister B3/B4 ; für Seniorenstudium geeignet)

Der österreichische Autor Hugo von Hofmannsthal (1874−1929) sowie die beiden deutschen Autoren Rudolf Borchardt (1877–1945) und Rudolf Alexander Schröder (1878−1962) bilden seit der Jahrhundertwende um 1900 eine Dichtergruppe, die sich gegen vielfältige andere Tendenzen der Zeit positioniert: gegen den Mainstream zunächst des Naturalismus und dann des Expressionismus und erst recht gegen die Neue Sachlichkeit der 1920er Jahre, aber auch gegen die wirkungsmächtigen Lyriker Stefan George und Rainer Maria Rilke.
Gemeinsam sind allen dreien eine philologische Schulung als Bildungshintergrund sowie das Selbstverständnis eines Dichter-Gelehrten, der die Potentiale der kulturellen Tradition gegen die Zumutungen der Gegenwart neu zu aktivieren versucht. In Gedichten, Essays, Reden, Übersetzungen, aber auch in Dramen (besonders Hofmannsthal) erprobt man die Möglichkeiten einer unzeitgemäßen Literatur. Wir arbeiten uns in diesem Seminar in diese Literatur, die heute noch unzeitgemäßer geworden zu sein scheint, hinein und fragen nach deren möglicher Aktualität. Teilnahmevoraussetzung ist die Mitwirkung an einer Arbeitsgruppe, die eine Seminarsitzung vorbereitet und maßgeblich mitgestaltet.

(Master of Arts Germanistik, Module 04-040-2012/2013/2014; bisherige Studiengänge Lehramt und Magister B7)

In diesem Kolloquium für fortgeschrittene Studierende und Doktoranden werden aktuelle Tendenzen der Literaturwissenschaft, insbesondere der Literaturtheorie, gemeinsam erarbeitet und diskutiert. In diesem Semester befassen wir uns mit der Theorie und Praxis der literarischen Übersetzung. Wir diskutieren Grundlagentexte von Friedrich Schleiermacher bis zur Gegenwart und setzen uns auch mit verschiedenen Übersetzungen der gleichen fremdsprachigen literarischen Texte (z. B. Sonette von Shakespeare) auseinander.
Neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind willkommen. Leistungsnachweise können nur im Master Germanistik (durch Referat) erworben werden, nicht jedoch im Hauptstudium der auslaufenden Studiengänge. Die Veranstaltung dient ebenfalls nicht der Vorbereitung der Examensklausuren und mündlichen Abschlussprüfungen in den auslaufenden Studiengängen; für diesen Zweck biete ich separate Besprechungstermine an. Bitte achten Sie dafür auf die Aushänge an meinem Dienstzimmer (GWZ 24.08) bzw. auf die Bekanntmachungen auf meiner Homepage.

Sommersemester 2011

(Master of Arts Germanistik, Module 04-040-2009, 04-040-2011; bisherige Studiengänge Lehramt und Magister B3, B4, B7; für Seniorenstudium geeignet)

Die Vorstellung, dass die Lyrik neben erzählender und dramatischer Literatur die dritte der drei großen literarischen Gattungen sei, bildet sich in Frankreich und Deutschland erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts heraus. Heute gilt sie aufgrund der Entwicklung der Literaturen und Künste im 20. und 21. Jahrhundert vielfach schon wieder als nicht mehr haltbar. Und doch kommen wir, wenn wir uns im Feld der Literatur bewegen, ohne ein Konzept von Lyrik nicht aus. Die Produktion von Lyrik ist ungebrochen. Die Lyriktheorie hat in den letzten Jahren sogar einen unerwarteten Aufschwung genommen. Die Vorlesung geht den Grundlagen und Ausgangspunkten dieser Situation nach. Nach Vorüberlegungen zur Antike liegt ein erster Schwerpunkt auf den Poetiken des 18. Jahrhunderts. Dabei soll erarbeitet werden, wie sich allmählich gegen konkurriende Konzepte eine Vorstellung von Lyrik herausbildet. Die Entwicklung der Lyriktheorie wird dann bis in die gegenwärtigen Debatten weiter verfolgt. Ergänzend werden immer wieder zeitgenössische lyrische Texte, besonders poetologische Gedichte, herangezogen. Die Vorlesung ist ergänzend zum Seminar „Probleme der Lyrik-Edition“ konzipiert, kann jedoch auch unabhängig von diesem besucht werden.
Zur Einführung: Dieter Burdorf: Lyriktheorie. In: Harald Fricke u.a. (Hg.): Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft. Bd. 2. Berlin; New York 2000, S. 502–505.; Reader: Ludwig Völker (Hg.): Lyriktheorie. Texte vom Barock bis zur Gegenwart. Stuttgart 1990 (RUB 8657).

(Master of Arts Germanistik, Module 04-040-2009, 04-040-2012/2013/2014; Master Lehramt Deutsch, Module 04-DEU-0202-MS, 04-055-2002-GYM; bisherige Studiengänge Lehramt und Magister B3; für Seniorenstudium geeignet)

Heinrich von Kleist (1777–1811), dessen Todestag sich 2011 zum 200. Mal jährt, gilt als einer der Begründer oder jedenfalls der wichtigsten Vorläufer der moderen Literatur der deutschen Sprache. In diesem Seminar untersuchen wir Kleists Gesamtwerk mit Ausnahme der Dramen und der Gedichte. Neben den durch ihre schonungslos präsentierten Inhalte ebenso wie durch die Gewaltsamkeit ihrer Sprache bis heute die Leser bewegenden und irritierenden Erzählungen konzentrieren wir uns auf die Essays, Anekdoten und journalistischen Arbeiten sowie auf das Briefwerk des Autors. Teilnahmevoraussetzung ist die engagierte Mitarbeit im Seminar, zu der zwingend die Übernahme eines Kurzreferats im Rahmen einer Arbeitsgruppe gehört.
Textgrundlage: Heinrich von Kleist: Sämtliche Werke und Briefe. 2 Bde. in 1 Bd. Hg. von Helmut Sembdner. München 1987 u.ö. (jetzt: dtv 12919).

(Master of Arts Germanistik, Module 04-040-2011, 04-040-2012/2013/2014; bisherige Studiengänge Lehramt und Magister B7; für Seniorenstudium geeignet)

In dem Seminar werden wir uns vertiefend mit der Theorie und Geschichte der Lyrik-Edition beschäftigen. Anhand dieses Teilgebietes werden wir uns exemplarisch einen Überblick über die Konzepte und die Entwicklung der Editionsphilologie in der Neueren deutschen Literatur generell verschaffen. Am Ausgangspunkt steht Bodmers und Breitingers Opitz-Ausgabe (1745). Einen wichtigen Schwerpunkt bilden die Kontroversen um die ‚richtige‘ Edition von Hölderlins Lyrik seit Beginn des 20. Jahrhunderts. Einen vorläufigen Schlusspunkt markieren die Probleme der Nachlass-Edition etwa von Ingeborg Bachmann oder Ernst Jandl. Das Seminar ist ergänzend zu der Vorlesung „Theorie und Geschichte der Lyrik“ konzipiert, kann jedoch auch unabhängig von dieser besucht werden. Teilnahmevoraussetzung ist die engagierte Mitarbeit im Seminar, zu der zwingend die Übernahme eines Kurzreferats im Rahmen einer Arbeitsgruppe gehört.
Grundlagenliteratur: Rüdiger Nutt-Kofoth (Hg.): Dokumente zur Geschichte der neugermanistischen Edition. Tübingen 2005; Rüdiger Nutt-Kofoth/Bodo Plachta (Hg.): Editionen zu deutschsprachigen Autoren als Spiegel der Editionsgeschichte. Tübingen 2005; Dieter Burdorf (Hg.): Edition und Interpretation moderner Lyrik seit Hölderlin. Berlin; New York 2010.

Das Seminar kann auch als Kolloquium besucht werden!

(Master of Arts Germanistik, Module 04-040-2009, 04-040-2011, 04-040-2012/2013/2014; bisherige Studiengänge Lehramt und Magister B7)

In diesem Kolloquium für fortgeschrittene Studierende und Doktoranden werden aktuelle Grundlagentexte der Literaturwissenschaft, insbesondere der Literaturtheorie, gemeinsam erarbeitet und diskutiert. In diesem Semester konzentrieren wir uns auf für die Literaturwissenschaft bis heute relevanten Theorietexte der Zeit um 1800, z.B. von Kant, W. v. Humboldt, Schelling, Hegel und K. Ph. Moritz. Neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind willkommen. Leistungsnachweise können nur im Master Germanistik (durch Referat) erworben werden, nicht jedoch im Hauptstudium der auslaufenden Studiengänge. Ferner können und sollen im Entstehen begriffene Abschlussarbeiten und Dissertationen vorgestellt und besprochen werden. Die Veranstaltung dient ebenfalls nicht der Vorbereitung der Examensklausuren und mündlichen Abschlussprüfungen in den auslaufenden Studiengängen; für diesen Zweck biete ich separate Besprechungstermine an. Bitte achten Sie dafür auf die Aushänge an meinem Dienstzimmer (GWZ 2.408) bzw. auf die Bekanntmachungen auf meiner Homepage.

Wintersemester 2000/2011

(Bachelor Lehramt Deutsch; Bachelor of Arts Germanistik (Kernfach und Wahlbereich), Module 04-024-1001 bzw- 04-003-1001)

Zusammen mit dem Seminar „Einführung in die Literaturwissenschaft“ vermittelt die Vorlesung Grundbegriffe der germanistischen Literaturwissenschaft.
Literatur: Reader „Einführung in das Studium der deutschen Literatur“

Bachelor of Arts Germanistik (Kernfach und Wahlbereich), Modul 04-003-1003; bisherige Studiengänge Lehramt und Magister B7; für Seniorenstudium geeignet)

Die Literaturwissenschaft ist zunächst eine praktische und historische Disziplin: Sie fragt nach den Bedingungen und Möglichkeiten des Schreibens, Verbreitens und Lesens von Literatur; sie versucht die Literatur früherer Zeiten sowie entlegener Regionen und Kulturen für die Gegenwart zu bewahren und verstehbar zu machen. Aber um diese Tätigkeiten sinnvoll und verantwortlich ausüben zu können, benötigen wir immer auch eine Theorie der Literatur und der Literaturwissenschaft. In dieser Vorlesung werden die Grundzüge dieser Theorie dargestellt und diskutiert. Dabei werden zunächst in einem knappen Abriss die wichtigsten Theorien von der Antike bis zum 19. Jahrhundert dargestellt; anschließend werden ausführlich die zentralen Probleme und Arbeitsgebiete der Literaturtheorie (z. B. Theorien des Textes, des Verstehens, des Kontextes) erörtert.

(Bachelor Lehramt Deutsch; Bachelor of Arts Germanistik (Kernfach und Wahlbereich), Module 04-024-1001 bzw- 04-003-1001)

Zusammen mit der Vorlesung „Einführung in die Literaturwissenschaft“ vermittelt das Seminar Grundbegriffe literaturwissenschaftlichen Arbeitens und Fertigkeiten im Umgang mit literarischen Texten (Arbeitstechniken, Methoden, Gattungen/Textsorten). Die Gegenstände der Vorlesung werden vertieft und grundlegende Begriffe, Arbeitstechniken und Methoden in ihrer Anwendung geübt.

Master of Arts Germanistik, Module 04-040-2009, 04-040-2012/2013/2014; bisherige Studiengänge Lehramt und Magister; für Seniorenstudium geeignet)

In diesem Seminar werden die Werke Friedrich Hölderlins (1770−1843) untersucht, soweit sie nicht zur Lyrik gehören. Denn der vor allem als wichtigster deutschsprachiger Lyriker bekannte Hölderlin hat auch einen Roman („Hyperion oder der Eremit in Griechenland“, 1797/99) und eine Fragment gebliebene Tragödie („Der Tod des Empedokles“, um 1798/99) verfasst, eine Reihe antiker griechischer Dichtungen übersetzt und in jeder Werkphase in sehr schwierigen poetologischen Texten über sein Dichten und dessen Bedingungen reflektiert. − Das Seminar erfordert von allen Teilnehmenden die Bereitschaft, sich intensiv in zum Teil sehr fremdartige Texte einzuarbeiten. Zur mündlichen Mitarbeit gehört die Übernahme einer kurzen Präsentation im Seminar.
Die empfehlenswerteste Textausgabe ist die dreibändige, von Michael Knaupp herausgegebene Edition „Sämtlicher Werke und Briefe“, die in verschiedenen Verlagen erschienen ist. Je nach Verfügbarkeit wird die genaue Textgrundlage in der ersten Sitzung festgelegt.

(Master of Arts Germanistik, Module 04-040-2012/2013/2014; bisherige Studiengänge Lehramt und Magister)

In diesem Kolloquium für fortgeschrittene Studierende und Doktoranden werden aktuelle Tendenzen der Literaturwissenschaft, insbesondere der Literaturtheorie, gemeinsam erarbeitet und diskutiert. In diesem Semester befassen wir uns mit neueren Literaturtheorien, die Aspekte des Raums in den Mittelpunkt stellen; man hat auch von „Topographien der Literatur“ oder einem „spatial turn“ gesprochen.

Neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind willkommen. Leistungsnachweise können nur im Master Germanistik (durch Referat) erworben werden, nicht jedoch im Hauptstudium der auslaufenden Studiengänge. Ferner können und sollen im Entstehen begriffene Abschlussarbeiten und Dissertationen vorgestellt und besprochen werden. − Die Veranstaltung dient ebenfalls nicht der Vorbereitung der Examensklausuren und mündlichen Abschlussprüfungen in den auslaufenden Studiengängen; für diesen Zweck biete ich separate Besprechungstermine an. Bitte achten Sie dafür auf die Aushänge an meinem Dienstzimmer (GWZ 24.08) bzw. auf die Bekanntmachungen auf meiner Homepage.

Sommersemester 2010

Wintersemester 2009/2010

(Grund- und Hauptstudium; Bachelor Germanistik, Modul 04-003-1003; offen für alle anderen Studiengänge (B 7);  für Gasthörer, Seniorenstudium und ausländische Studierende geöffnet)

Die Literaturwissenschaft ist zunächst eine praktische und eine historische Disziplin: Sie fragt nach den Bedingungen und Möglichkeiten des Schreibens, Verbreitens und Lesens von Literatur; sie versucht die Literatur früherer Zeiten sowie entlegener Regionen und Kulturen für die Gegenwart zu bewahren und verstehbar zu machen. Aber um diese Tätigkeiten sinnvoll und verantwortlich ausüben zu können, benötigen wir immer auch eine Theorie der Literatur und der Literaturwissenschaft. In dieser Vorlesung werden die Grundzüge dieser Theorie dargestellt und diskutiert. Dabei werden zunächst in einem knappen Abriss die wichtigsten Theorien von der Antike bis zum 19. Jahrhundert dargestellt; anschließend werden ausführlich die zentralen Probleme und Arbeitsgebiete der Literaturtheorie (z. B. Theorien des Textes, des Verstehens, des Kontextes) erörtert.

Grund- und Hauptstudium; Bachelor Germanistik, Modul 04-003-1003; offen für alle anderen Studiengänge (B 3, B 4); für Seniorenstudium geeignet)

Die Überblicksvorlesung setzt mit den wichtigsten Tendenzen der Literatur des frühen 19. Jahrhunderts, der Literatur der Romantik und der auslaufenden Weimarer Klassik, ein und verfolgt die Entwicklung der deutschsprachigen Literatur im internationalen Kontext bis zur Gegenwart des frühen 21. Jahrhunderts. Eine Grundfrage ist dabei das Verhältnis von Innovation und Tradition in den jeweiligen literarischen Strömungen. Zentrale Begriffe wie ‚Realismus’, ‚Moderne’ und ‚Avantgarde’ werden geklärt.

(Grundstudium; Bachelor Germanistik, Modul 04-003-1001; Bachelor Lehramt Deutsch, Modul 04-024-1001; für Seniorenstudium geeignet)

Schwerpunkt Lyrik und Kurzprosa des 20. Jahrhunderts.

bisherige Studiengänge, bes. B 7; auch Master Germanistik)

In diesem Kolloquium für fortgeschrittene Studierende und Doktoranden werden aktuelle Tendenzen der Literaturwissenschaft, insbesondere der Literaturtheorie, gemeinsam erarbeitet und diskutiert. In diesem Semester befassen wir uns mit wichtigen Autorenpoetiken der Gegenwart. Dabei bietet es sich an, auf das in den letzten Jahrzehnten weit verbreitete Genre der Poetikvorlesung zurückzugreifen, insbesondere auf die Frankfurter Vorlesungen, die – beginnend mit Ingeborg Bachmanns berühmten Vorlesungen – in diesem Semester auf ihr fünfzigjähriges Bestehen zurückblicken können.
Neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind willkommen. Leistungsnachweise können nur im Master Germanistik (durch Referat) erworben werden, nicht jedoch im Hauptstudium der auslaufenden Studiengänge. Ferner können und sollen im Entstehen begriffene Abschlussarbeiten und Dissertationen vorgestellt und besprochen werden. – Die Veranstaltung dient ebenfalls nicht der Vorbereitung der Examensklausuren und mündlichen Abschlussprüfungen in den auslaufenden Studiengängen; für diesen Zweck biete ich separate Besprechungstermine an. Bitte achten Sie dafür auf die Aushänge an meinem Dienstzimmer (GWZ 2408) bzw. auf die Bekanntmachungen auf meiner Homepage.
Materialien

Sommersemester 2009

(B4; für Seniorenstudium geeignet; offen für alle Studiengänge, auch für Gasthörer und ausländische Studierende)

Um 1890 gibt es einen großen Umbruch in der deutschen Literatur; vielfältige Strömungen wie Naturalismus und Jugendstil lösen den bürgerlichen Realismus ab. Bis 1933 hält diese Dynamik des Neuen – etwa im Expressionismus und Dadaismus oder in der Neuen Sachlichkeit – an. Danach hat die deutsche Kultur und Literatur zahlreiche politisch bedingte Rückschläge zu verkraften, besonders die Spaltung zunächst in Exilliteratur und „Innere Emigration“, dann in BRD- und DDR-Literatur. Die Vorlesung verfolgt diese Bewegungen im Überblick und im internationalen Kontext. Im Mittelpunkt steht die Analyse exemplarischer Texte.

(B4; für Seniorenstudium geeignet)

Ingeborg Bachmann (1926–1973) ist eine der wichtigsten deutschsprachigen Autorinnen des 20. Jahrhunderts. Wurde sie in den 1950er Jahren zunächst als Lyrikerin, dann auch als Hörspielautorin bekannt, so schrieb sie seit den 1960er Jahren vor allem Erzählungen und den Fragment gebliebenen Romanzyklus „Todesarten“. In den letzten Jahren sind zahlreiche Texte aus ihrem Nachlass veröffentlicht worden, insbesondere auch die Briefwechsel mit dem Komponisten Hans Werner Henze und dem Lyriker Paul Celan. Bachmann hat ihre poetische Produktion stets durch poetologische Reflexionen in Essays und Interviews begleitet; grundlegend sind hier ihre Frankfurter Poetik-Vorlesungen von 1959/60. Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf Bachmanns Lyrik und auf ihrer Poetik; daneben beziehen wir auch ihre erzählerischen Texte ein.
Textgrundlage: Ingeborg Bachmann: Werke. Hrsg. v. Christine Koschel u.a. 4 Bde. München 1993 (Taschenbuchausgabe: Serie Piper 1700; 39,90 Euro).

(B4; für Seniorenstudium geeignet)

Gottfried Benn (1886–1956) ist einer der zugleich einflussreichsten und umstrittensten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Nach expressionistischen Anfängen näherte er sich 1933 in Reden und Essays dem Nationalsozialismus an, um sich kurz darauf in eine Art „innerer Emigration“ zurückzuziehen. In den 1950er Jahren feierte er sein Comeback als Vertreter des „absoluten Gedichts“ und Vorläufer einer mit den Mitteln der Montage arbeitenden Alltagslyrik. Wir analysieren und interpretieren ausgewählte Texte Benns aus allen Werkphasen, vor allem Gedichte, Erzählungen, Essays und Reden. Die Textgrundlage legen wir in der ersten Sitzung fest.

(B7)

In diesem Kolloquium für fortgeschrittene Studierende und Doktoranden werden aktuelle Tendenzen der Literaturwissenschaft, insbesondere der Literaturtheorie, gemeinsam erarbeitet und diskutiert. In diesem Semester werden wir uns mit dem Themenfeld Intermedialität, Visual Culture, Text-Bild-Beziehungen beschäftigen, das in den letzten Jahren in den Mittelpunkt der literatur- und kulturwissenschaftlichen Theoriedebatte gerückt ist. Neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind willkommen. Hauptseminarscheine können nicht erworben werden, wohl aber Rigorosumsersatzleistungen im Rahmen des Promotionsverfahrens. Ferner können und sollen im Entstehen begriffene Abschlussarbeiten und Dissertationen vorgestellt und besprochen werden.
Die Veranstaltung dient nicht der Vorbereitung der Examensklausuren und mündlichen Abschlussprüfungen; für diesen Zweck biete ich separate Besprechungstermine an. Bitte achten Sie dafür auf die Aushänge an meinem Dienstzimmer (GWZ 24.08) bzw. auf die Bekanntmachungen auf meiner Homepage.

Wintersemester 2008/2009

(B7; Modul 04-003-1003; offen für andere Studiengänge, Gasthörer und ausländische Studierende; für Seniorenstudium geeignet)  

Die Literaturwissenschaft ist zunächst eine praktische und eine historische Disziplin: Sie fragt nach den Bedingungen und Möglichkeiten des Schreibens, Verbreitens und Lesens von Literatur; sie versucht die Literatur früherer Zeiten sowie entlegener Regionen und Kulturen für die Gegenwart zu bewahren und verstehbar zu machen. Aber um diese Tätigkeiten sinnvoll und verantwortlich ausüben zu können, benötigen wir immer auch eine Theorie der Literatur und der Literaturwissenschaft. In dieser Vorlesung werden die Grundzüge dieser Theorie dargestellt und diskutiert. Dabei werden zunächst in einem knappen Abriss die wichtigsten Theorien von der Antike bis zum 19. Jahrhundert dargestellt; anschließend werden ausführlich die zentralen Probleme und Arbeitsgebiete der Literaturtheorie (z. B. Theorien des Textes, des Verstehens, des Kontextes) erörtert

(Module 04-024-1001 bzw. 04-003-1001)

Aufbauend auf der Vorlesung „Einführung in die Literaturwissenschaft“ vermittelt das Seminar Grundbegriffe literaturwissenschaftlichen Arbeitens und Fertigkeiten im Umgang mit literarischen Texten (Arbeitstechniken, Methoden, Gattungen/Textsorten). Die Gegenstände der Vorlesung werden vertieft und grundlegende Begriffe, Arbeitstechniken und Methoden in ihrer Anwendung geübt.

(B3, B4; offen für Gasthörer und ausländische Studierende; für Seniorenstudium geeignet)

William Shakespeares 1602 zuerst aufgeführte Tragödie „Hamlet, Prince of Denmark“ gilt als eine der facetten- und wirkungsreichsten Dramen der Weltliteratur. Im deutschen Sprachraum ist die Wirkung seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts immens; sie steht im Zentrum der Shakespeare-Entdeckung dieser Zeit. Der zaudernde Held wird immer wieder als Personifikation Deutschlands adaptiert; und auch Shakespeare selbst wird von Autoren wie Herder und Goethe umstandslos für ihr Programm „deutscher Art und Kunst“ vereinnahmt. Die Hamlet-Übersetzungen von Christoph Martin Wieland, August Wilhelm Schlegel und im 20. Jahrhundert Erich Fried prägen die Vorstellung dieses Stücks und haben zugleich großen Einfluss auf die deutsche Literatursprache. Goethes narrative Auseinandersetzung mit dem Problem der „Hamlet“-Aufführung im Roman “Wilhelm Meisters Lehrjahre“ setzt Maßstäbe für die Reflexion dramaturgischer Praxis. Zahlreiche literarische Neubearbeitungen, Neuinszenierungen und Verfilmungen aktualisieren den Stoff immer wieder. – Wir werden in diesem Seminar alle diese Aspekte des Gegenstandes beleuchten. Von den Teilnehmenden erwarte ich die Investition eines großen Arbeitspensums über das normale Maß hinaus und die Bereitschaft zur Präsentation eines Themenbereichs in einer Sitzung.
Textgrundlage: William Shakespeare: Hamlet. Englisch/deutsch. 2 Bände. Hrsg., übers. u. komm. v. Holger M. Klein. Stuttgart 1984 (RUB 8243/8244).

(B7)

In diesem Kolloquium für fortgeschrittene Studierende und Doktoranden werden aktuelle Tendenzen der Literaturwissenschaft, insbesondere der Literaturtheorie, gemeinsam erarbeitet und diskutiert. In diesem Semester beschäftigen wir uns mit dem in der gegenwärtigen Debatte besonders virulenten Themenkomplex „Literatur und Wissen“.
Ausgangspunkt werden folgende Bücher sein: Michel Foucault: „Archäologie des Wissens“; Heinz Schlaffer: „Poesie und Wissen“ (beide als „suhrkamp taschenbuch wissenschaft“ erhältlich).
Neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind willkommen. Leistungsscheine können nicht erworben werden. Ferner können und sollen im Entstehen begriffene Abschlussarbeiten und Dissertationen vorgestellt und besprochen werden. Die Veranstaltung dient jedoch nicht der Vorbereitung der Examensklausuren und mündlichen Abschlussprüfungen; für diesen Zweck biete ich separate Besprechungstermine an. Bitte achten Sie dafür auf die Aushänge an meinem Dienstzimmer (GWZ 24.08) bzw. auf die Bekanntmachungen auf meiner Homepage.
Materialien

Sommersemester 2008

(B2, B3, B4)

Die Liebe ist eines der wichtigsten Themen der Literatur und in der Lyrik findet sie ihren unmittelbarsten Ausdruck. Liebesgedichte sind meistens nicht schwer zu verstehen; in der Vielfalt ihrer Darstellungsformen können wir daher die Ausdrucksmöglichkeiten der Literatur in verschiedenen Sprachen und Kulturen besonders gut kennen lernen. Die Vorlesung unternimmt einen Streifzug durch die Weltpoesie zum Thema Liebe, der beim alttestamentlichen Hohelied und bei der griechischen Lyrikerin Sappho beginnt, die verschiedenen Formen der mittelalterlichen Liebesdichtung streift, große Liebesdichter wie Petrarca, Shakespeare und Goethe berührt und bis in die Gegenwart reicht.

(Bachelor Germanistik., Modul 04-003-1002; Bachelor Lehramt Deutsch., Modul 04-024-1002) 

Dieses Seminar vertieft die Kenntnisse und Fertigkeiten, die für den professionellen Umgang mit literarischen Texten wichtig sind, am Beispiel dramatischer Texte. Empfehlenswert ist es daher besonders für diejenigen Studierenden, die ein Seminar „Einführung in die Literaturwissenschaft“ mit dem Schwerpunkt Erzählprosa und Lyrik besucht haben. Es werden die wichtigsten Tragödien und Komödien Heinrich von Kleists (1777–1811) eingehend analysiert und interpretiert. Ein Besuch der Neuinszenierung von Kleists „Penthesilea“ im Schauspiel Leipzig mit anschließender Diskussion ist Bestandteil der Veranstaltung.
Literatur: Heinrich von Kleist: Sämtliche Werke und Briefe. Hg. von Helmut Sembdner. Zweibändige Ausgabe in einem Band. München 2001 (dtv 12919).
Bernhard Asmuth: Einführung in die Dramenanalyse. 6. Auflage. Stuttgart, Weimar 2004.

(bisherige Studiengänge, B 3,B 4, B 7; offen für Gasthörer und ausländische Studierende) 

Die antiken Tragödien über Medea, Ödipus oder Prometheus haben bis heute zahlreiche Autorinnen und Autoren zu Neubearbeitungen angeregt. Wir werden einige der wichtigsten Tragödien der griechischen Dichter Aischylos, Sophokles und Euripides in deutscher Übersetzung lesen und ihnen neuzeitliche Bearbeitungen und Umdichtungen gegenüberstellen. Dabei bieten sich Stücke folgender Autoren an: Goethe, Grillparzer, Brecht, Hans Henny Jahnn, Heiner Müller. Hinzu kommen neuzeitliche Bearbeitungen antiker Stoffe, die nicht auf antike Gestaltungen zurückgreifen (z.B. von Heinrich von Kleist).
Das Seminar wird in enger Kooperation mit dem Schauspiel Leipzig durchgeführt. Eine Reihe aktueller Inszenierungen wird besucht und mit Regisseuren/innen, Dramaturgen/innen und Schauspielern/innen diskutiert. Ergänzend werden auch filmische Adaptionen antiker Dramen einbezogen. Die Teilnahme am Seminar erfordert also ein großes Engagement über das übliche Zeitbudget hinaus.
Zur Vorbereitung empfehle ich die Lektüre von Dramen der drei genannten griechischen Tragiker – bei Reclam verfügbar oder in folgender Ausgabe: Aischylos, Sophokles, Euripides: Die großen Tragödien. Hrsg. v. Wolf Hartmut Friedrich. Düsseldorf: Albatros Verlag 2006 (955 Seiten, 9,95 Euro).

(B7)

In diesem Kolloquium für fortgeschrittene Studierende und Doktoranden werden aktuelle Tendenzen der Literaturwissenschaft, insbesondere der Literaturtheorie, gemeinsam erarbeitet und diskutiert. In diesem Semester steht das Verhältnis von Autorinnen und Autoren aus dem Umkreis der Kritischen Theorie zur Literatur und zur Literaturwissenschaft im Mittelpunkt unserer Arbeit. Exemplarisch beschäftigen wir uns mit Texten etwa von Theodor W. Adorno, Leo Löwenthal, Siegfried Kracauer, Hannah Arendt oder Peter Szondi. Neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind willkommen. Leistungsnachweise können nicht erworben werden. Ferner können und sollen im Entstehen begriffene Abschlussarbeiten und Dissertationen vorgestellt und besprochen werden. – Die Veranstaltung dient jedoch nicht der Vorbereitung der Examensklausuren und mündlichen Abschlussprüfungen; für diesen Zweck biete ich separate Besprechungstermine an. Bitte achten Sie dafür auf die Aushänge an meinem Dienstzimmer (GWZ 2408) bzw. auf die Bekanntmachungen auf meiner Homepage.

Wintersemester 2007/2008

Sommersemester 2007

Wintersemester 2006/2007

An der Universität Hildesheim

Vorlesung: Literatur des 20. Jahrhunderts
Proseminar: Einführung in die Literaturwissenschaft
Hauptseminar: Gedichte lesen
Hauptseminar: Literaturtheorie, Poetik und Hermeneutik 

Forschungssemester

Vorlesung: Klassik und Romantik
Übung: Literatur in der Schule
Hauptseminar: Ernst Jandl und Friederike Mayröcker
Hauptseminar: Lyrik, Rhetorik und Stilistik 

Vorlesung: Liebeslyrik von der frühen Neuzeit bis zur Gegenwart
Übung: Literatur in der Schule
Proseminar: Einführung in die Literaturwissenschaft
Hauptseminar: Rainer Maria Rilke

Vorlesung: Liebeslyrik von der Antike bis zum Mittelalter
Übung: Literatur in der Schule
Proseminar: Heinrich von Kleist: Prosa
Hauptseminar: Gottfried Benn 

Vorlesung: Geschichte der deutschen Literatur vom 17. bis zum 19. Jahrhundert
Proseminar: Deutsche Lyrik 1770 bis 1830
Hauptseminar: Weltpoesie
Hauptseminar: Lesen und Reisen

Vorlesung: Geschichte der deutschen Literatur seit 1890
Übung: Literatur in der Schule
Hauptseminar: Bildung und Kanon
Hauptseminar: Literatur um 1900

Vorlesung: Grundprobleme der Literaturwissenschaft 
Übung: Literatur in der Schule  
Proseminar: Kindheit und Jugend bei Walter Benjamin 
Hauptseminar: Lyrik der Gegenwart  

Vorlesung: Geschichte der deutschen Lyrik von 1800 bis zur Gegenwart 
Proseminar: Einführung in die Literaturwissenschaft
Proseminar: Antikes und modernes Drama 
Hauptseminar: Reisen, Kunst und Literatur um 1800 

Vorlesung: Geschichte der deutschen Lyrik von 1500 bis 1800 
Seminar: Einführung in die Literaturwissenschaft
Proseminar: Schreiben von und über Literatur 
Hauptseminar: Ingeborg Bachmann  

An der Universität Flensburg

Vorlesung: Geschichte der deutschen Lyrik vom Barock bis zur Gegenwart 
Seminar: Einführung in die Literaturwissenschaft
Seminar: Erzählende, dramatische und lyrische Texte im Unterricht 
Hauptseminar: Else Lasker-Schüler und Gottfried Benn – Lyrik
Examenskolloquium 

An der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Vorlesung: Was ist Form? 
Proseminar: Gattungstheorie und Gattungsdidaktik 
Hauptseminar: Theorien der Literatur und der Kunst im 18. Jahrhundert 

Proseminar: Hymnen und hymnische Dichtungen 
Hauptseminar: Friedrich Nietzsche und die Kunst  

beurlaubt wegen Habilitandenstipendium

beurlaubt wegen Habilitandenstipendium

beurlaubt wegen Habilitandenstipendium

Proseminar: Hamlet in Deutschland 
Zwischenprüfungsseminar: Deutsche Lyrikerinnen – vom Barock bis zur Gegenwart 

Proseminar: Einführung in die Literaturwissenschaft 
Zwischenprüfungsseminar: Antikes und modernes Drama

Zwischenprüfungsseminar: Friedrich Hölderlin – zwischen Antike und Moderne 
Hauptseminar: Jugendstil in Kunst und Literatur (mit Prof. Dr. Andreas Beyer, Kunsthistorisches Seminar) 

Proseminar: Gottfried Benn/Bertold Brecht – Lyrik  
Hauptseminar: Walter Benjamin – Literatur und Literaturtheorie 

Zwischenprüfungsseminar: Hymnen, Oden, Elegien – vom Barock bis zur Gegenwart 
Hauptseminar: Kulturkonservative Positionen des frühen 20. Jahrhunderts  (mit Prof. Dr. Gerhard R. Kaiser) 

Zwischenprüfungsseminar: Ausgewählte Prosa der sechziger und siebziger Jahre 
Hauptseminar: Hölderlins Tragödientheorie (mit Prof. Dr. Christoph Jamme, Institut für Philosophie) 

Proseminar: Heinrich von Kleist – Prosa 
Hauptseminar: Probleme des literarischen Verstehens: Hermeneutik (mit Prof. Dr. Gerhard R. Kasier) 

Proseminar: Einführung in die Literaturwissenschaft – Lyrik 
Oberseminar: Intertextualität (mit Prof. Dr. Gerhard R. Kaiser) 

An der Universität Hamburg


Seminar für Fortgeschrittene: Literarische Handlungen – literarische Gattungen: Konzepte für den Deutschunterricht ( vierstündig)
Seminar für Anfänger und Fortgeschrittene: Theorie der Lyrik – Praxis der Gedichtinterpretation (vierstündig) 

Seminar für Anfänger: Literarische Bildung in der Medienwelt (vierstündig)


Seminar für Fortgeschrittene: Literaturvermittlung außerhalb der Schule (vierstündig)
Seminar für Fortgeschrittene/sprachlicher Anfangsunterricht: Kindheitsbilder und Kinderbücher bei Walter Benjamin (zweisprachig) 

Seminar für Anfänger: Literatur und Vermittlung (vierstündig)

Seminar für Anfänger und Fortgeschrittenenszenierung der Passionen: Der Filmregisseur Werner Schroeter (vierstündig)

An der Volkshochsule Elmshorn

Wochenendseminar: Friedrich Nietzsche: Der Philosoph mit dem Hammer 

Kursus: Philosophie zum Kennenlernen

Wochenendseminar: Wege zu mir selbst und zu anderen: Was leistet die Philosophie? 

Beim Senatsamt für den Verwaltungsdienst, Hamburg

Grundkurs Deutsch
Aufbaukurs Deutsch 

Am Instiut für Lehrerfortbildung, Hamburg

Seminar: Hölderlin lesen – auch in der Schule! 

An der Hamburger Volkshochschule

Wochenendseminar: Literarische Entdeckungen 
Deutsch-Intensivkurs 1
Deutsch-Intensivkurs 2 

Kurs in Niendorf: Treffpunkt Literatur 
Kurs in Altona: Treffpunkt Literatur 
Kursus: Denker und ihre Gedanken: Berühmte Philosophen 
Kursus: Moderne Zeiten: Philosophie zwischen Hektik und Muße 
Zeit des Lesens – Zeit des Sehens: Literatur und Film
Lichter der Großstadt: Die Stadt in Literatur und Film
Deutsch-Intensivkurs 1
Deutsch-Intensivkurs 2 


Kurs in Niendorf: Literatur im Gespräch 
Literaturgesprächskreis Altona
Kurs in Othmarschen: Einladung zur Philosophie
Deutsch-Intensivkurs 1
Deutsch-Intensivkurs 2 

Kursus: Literarische Eroberungen: Literaturgesprächskreis Niendorf 

Kursus: Lesetreff Wilhelmsburg: Über Bücher sprechen 

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