21. April Zuletzt aktualisiert: 11:22, 07.04.2021

4 Gewinner:innen aus Nordwestsachsen qualifizieren sich für das Jugend forscht Bundesfinale

AKTUELLE PRESSEMITTEILUNG VON DER STIFTUNG JUGEND FORSCHT E. V.

Hamburg/Dresden, 29. März 2021

Mit Algen, Antikörpern und Makromolekülen zum Erfolg 

Sechs junge MINT-Talente aus Sachsen qualifizieren sich für das 56. Bundesfinale von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb

Für den 56. Bundeswettbewerb von Jugend forscht haben sich sechs junge MINT-Talente aus Sachsen qualifiziert. Die Landessiegerinnen und Landessieger wurden am vergangenen Samstag, 27. März 2021, in Dresden ausgezeichnet. Beim diesjährigen Online-Landeswettbewerb, gemeinsam ausgerichtet von der DAS Environmental Expert GmbH und GLOBALFOUNDRIES Dresden, präsentierten 22 Teilnehmende insgesamt 22 Forschungsprojekte.

Landessiegerin im Fachgebiet Arbeitswelt wurde Saramaria Schreib (18) vom Sächsischen Landesgymnasium Sankt Afra zu Meißen mit einer mikrocontrollergesteuerten Experimentier-Apparatur für den naturwissenschaftlichen Unterricht. Mit dem Gerät lassen sich Wachstumsprozesse von Algen nachvollziehen. Beim Aufbau werden die technisch-mechanischen Fertigkeiten und Programmierkenntnisse von Schülerinnen und Schülern gefördert.

Im Fachgebiet Biologie überzeugte Lisa Bräutigam vom Gymnasium Brandis die Jury. Die 16-Jährige befasste sich mit einem hochaktuellen Thema. Sie verglich verschiedene Testmethoden zum Nachweis von Antikörpern gegen das SARS-CoV-2-Virus hinsichtlich ihrer Funktionsweise sowie Wirksamkeit und ging insbesondere der Frage nach, welche Virusproteine dabei am besten geeignet sind.

Nikola Ristic (17) von der Wilhelm-Ostwald-Schule in Leipzig siegte im Fachgebiet Chemie. Er programmierte eine spezielle Webanwendung im Bereich der Bioinformatik, mit der biologische Makromoleküle analysiert und die Ergebnisse anschließend visuell dargestellt werden können. Mit der Anwendung lässt sich unter anderem analysieren, ob die Makromoleküle Hohlräume aufweisen, in die Wassermoleküle eingeschlossen sind.

Mit einer Arbeit zur Feinstaubbelastung in Städten war Tim Schwarzbach (18) vom Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium in Dresden im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften erfolgreich. Anhand umfangreicher Messungen untersuchte der Jungforscher, inwiefern sich mobile Messverfahren als Ergänzung zu fest installierten Stationen eignen, um zu ermitteln, in welchem Maße Verkehrsteilnehmende in bestimmten Stadtgebieten einer Belastung mit Feinstaub ausgesetzt sind.

Den Landessieg im Fachgebiet Physik errang Johannes Rothe vom BIP Kreativitätsgymnasium Leipzig. In seinem Forschungsprojekt gelang dem 17-Jährigen der experimentelle Nachweis sogenannter negativer effektiver Masse mittels einer Kette gekoppelter und transversal, also senkrecht zur Hauptachse, schwingender Oszillatoren.

Technik-Landessiegerin Alexandra Helbig (14) vom Gymnasium Brandis untersuchte, inwiefern verschiedene Beschichtungen wie etwa Putz oder Anstriche geeignet sind, um die Witterungsbeständigkeit von Gebäudefassaden aus Lehm zu verbessern. In ihren Versuchen zeigte sich, dass insbesondere wasserglashaltige Putze den Lehm widerstandsfähiger gegenüber Wettereinflüssen machen.

Nach den Landeswettbewerben im März und April findet das 56. Bundesfinale vom 26. bis 30. Mai 2021 als Online-Veranstaltung statt. Ausrichter sind die Stiftung Jugend forscht e. V. und das Science Center experimenta in Heilbronn.

Pressekontakt:

Stiftung Jugend forscht e. V.

Dr. Daniel Giese

Baumwall 3

20459 Hamburg

Tel.: 040 374709-40

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Rückblick Jugend forscht Regionalwettbewerb Nordwestsachsen 2021

Auch digital ein großer Erfolg!

Am 25. Februar 2021 fand zum achten Mal der Jugend forscht Regionalwettbewerb Nordwestsachsen an der Universität Leipzig statt, in diesem Jahr jedoch erstmalig als digitale Veranstaltung. Dennoch nahmen über 40 Schülerinnen und Schüler aus Leipzig und Umgebung mit über 30 Projekten am Wettbewerb teil. Ihr Engagement wurde am 26. Februar 2021 in der virtuellen Preisverleihung gewürdigt, die in Kooperation mit SACHSEN FERNSEHEN Leipzig live übertragen wurde.

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Grußwort des Schirmherrn Jörg Heynoldt

Jugend forscht Regionalwettbewerb Nordwestsachsen 2021

Jugend forscht lässt Zukunft da.

Voller Vorfreude blicke ich dem 30. Regionalwettbewerb Nordwestsachsen und dem Wettbewerbsjahr 2021entgegen. Den unsicheren Zeiten zum Trotz, haben sich mehr als 50 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler mit über 30 innovativen Projekten aus dem MINT-Bereich beim diesjährigen Jugend forscht Wettbewerb in Leipzig und Nordwestsachsen angemeldet. Sie setzen dabei ihren Fokus, entsprechend dem Motto „Lass Zukunft da!“, auf neue Technologien, Nachhaltigkeit und das Umdenken bestehender Strukturen.

Das erfüllt mich nicht nur mit Stolz, sondern stimmt mich auch optimistisch unserer aller Zukunft gegenüber. Diese scheint positiv, solange wir Schülerinnen und Schüler mit diesem Maß an Engagement und Forschungsdrang an unserer Seite wissen. Gleichzeitig ist es auch eine Erinnerung an uns, der Förderung unserer Kinder oberste Priorität einzuräumen. Ein herzliches Dankeschön gilt dabei der unermüdlichen Unterstützung durch die Projektlehrerinnen und Projektlehrer, denn sie stehen ihren Schülerinnen und Schüler auch während der Pandemiezeit mit Rat und Tat zur Seite.

Ich danke allen Beteiligten für ihre Arbeit sowie der Universität Leipzig und unseren zahlreichen Sponsorinnen und Sponsoren, die Jugend forscht in der Region Leipzig auch unter Coronabedingungen die Treue halten. Unseren Teilnehmenden wünsche ich viel Erfolg beim Jugend forscht Wettbewerb 2021,

Jörg Heynoldt

Leiter des Standortes Leipzig am Landesamt für Schule und Bildung
Schirmherr des Jugend forscht Regionalwettbewerbs Nordwestsachsen

54 junge MINT-Talente bei Jugend forscht in Leipzig "Lass Zukunft da."

Für den Regionalausscheid Nordwestsachsen des bundesweit größten Wettbewerbs Jugend forscht haben sich 54 Jungforscherinnen und Jungforscher mit 36 Projekten aus Leipzig und Umgebung angemeldet. Von der Universität Leipzig ausgerichtet, findet der diesjährige Regionalwettbewerb am 25. Februar 2021 voraussichtlich im Onlineformat statt. Wer hier gewinnt, tritt auf der sächsischen Landesebene an. Dort qualifizieren sich die Besten für das Bundesfinale vom 27. bis 30. Mai in Heilbronn.

In dem diesjährigen Wettbewerbsjahr präsentieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Projektarbeiten digital vor der Jury. Am darauffolgenden Tag findet auch die Preisverleihung im digitalen Format statt und die Projekte werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. „Die innovativen und nachhaltigen Projektideen der Schülerinnen und Schüler sind auch in dieser besonderen Zeit beeindruckend. Sie gehen einher mit Forschungen zu den Themen ‚Aus digital wird real - Optimierung der Verbindung zweier Welten‘ oder zeigen den ‚Nachweis von Antikörpern gegen das SARS-CoV-2 Virus‘“, betont Wettbewerbsleiterin Elke Katz von der Fakultät für Physik und Geowissenschaften der Universität Leipzig. 

Der bundesweite Wettbewerb Jugend forscht, der im Jahr 2021 in die 56. Runde geht, steht unter dem Motto „Lass Zukunft da!“. Die Kinder und Jugendlichen sollen mit ihren Ideen die Zukunft nachhaltig verändern und mitgestalten, denn jeder Einzelne und jedes Team kann etwas bewegen. Jugend forscht ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb im naturwissenschaftlichen Bereich. Teilnehmen können Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre, die ihre engagierten Ideen präsentieren und die Chance eines außerschulischen Austauschs mit anderen MINT-Talenten nutzen wollen. Ziel von Jugend forscht ist es, begeisterte Erfinderinnen und Erfinder von Anfang an zu fördern und miteinander zu verbinden. 

Hinweis:

Medienvertreter sind herzlich eingeladen, über den diesjährigen Regionalwettbewerb zu berichten. Interviewwünsche richten Sie bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Pressemitteilung vom 06. Januar 2021: https://www.uni-leipzig.de/newsdetail/artikel/lass-zukunft-da-2021-01-06/

1:1 Projektcoaching von der Stiftung Jugend forscht e. V. und Corona School e. V.

1:1-Projektcoaching unterstützt junge MINT-Talente bei der Erarbeitung ihrer Projekte in Zeiten der Coronavirus-Pandemie

Hamburg/Bonn, 19. November 2020

Mit einem gemeinsamen Online-Angebot unterstützen Stiftung Jugend forscht e. V. und Corona School e. V. ab sofort junge Talente in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) bei der Erarbeitung eigener Projekte insbesondere während der Coronavirus-Pandemie. Das neue 1:1-Projektcoaching auf www.corona-school.de soll Kinder und Jugendliche – auch und gerade in dieser außergewöhnlichen Zeit – in die Lage versetzen, selbst erfolgreich zu forschen, ihre Ideen zu verwirklichen und mit einem eigenen MINT-Projekt am Wettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren teilzunehmen.

mehr erfahren

Pressekontakt:
Stiftung Jugend forscht e. V.
Dr. Daniel Giese
Baumwall 3
20459 Hamburg
040 374709-40
presse(at)jugend-forscht.de
www.jugend-forscht.de

Corona School e. V.
Lukas Pin
Dorotheenstraße 157
53119 Bonn
0157 82284984
presse(at)corona-school.de
www.corona-school.de

 

Jugend forscht: Lass Zukunft da! - Auftakt zur 56. Wettbewerbsrunde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb

Kinder und Jugendliche mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik können sich ab sofort online anmelden

Unter dem Motto „Lass Zukunft da!“ startet Jugend forscht in die neue Runde. Ab sofort können sich junge Menschen mit Freude und Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) wieder bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb anmelden. Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende sind aufgerufen, in der Wettbewerbsrunde 2021 kreative und innovative Forschungsprojekte zu präsentieren.

Jugend forscht ermutigt alle Jungforscherinnen und Jungforscher, entsprechend dem Motto der nächsten Runde Verantwortung zu übernehmen und eigene Ideen und Konzepte für die zukunftsfähige Gestaltung unseres Planeten zu entwickeln. Gerade Kinder und Jugendliche zeigen ein starkes Bewusstsein für die Themen, die aktuell auf der Agenda unserer Gesellschaft stehen. Dabei sind sie beson- ders neugierig und kreativ bei der Erarbeitung von Lösungen für die Welt von morgen. Jugend forscht bietet ihnen die Freiheit, ihre Experimentierfreude und ihren Erfindergeist zu entfalten – zu Hause, in der Schule oder in außerschuli- schen Lerneinrichtungen.

Am Wettbewerb können Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre teilnehmen. Jün- gere Schülerinnen und Schüler müssen im Anmeldejahr mindestens die 4. Klasse besuchen. Studierende dürfen sich höchstens im ersten Studienjahr befinden. Stichtag für diese Vorgaben ist der 31. Dezember 2020. Zugelassen sind sowohl Einzelpersonen als auch Zweier- oder Dreierteams. Die Anmeldung für die neue Runde ist bis 30. November 2020 möglich. Bei Jugend forscht gibt es keine vorgegebenen Aufgaben. Das Forschungsthema wird frei gewählt. Wichtig ist aber, dass sich die Fragestellung einem der sieben Fachgebiete zuordnen lässt: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik stehen zur Auswahl.

Für die Anmeldung im Internet sind zunächst das Thema und eine kurze Beschreibung des Projekts ausreichend. Im Januar 2021 müssen die Teilnehmerin- nen und Teilnehmer eine schriftliche Ausarbeitung einreichen. Ab Februar finden dann bundesweit die Regionalwettbewerbe statt. Wer hier gewinnt, tritt auf Lan- desebene an. Dort qualifizieren sich die Besten für das Bundesfinale Ende Mai 2021. Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Geld- und Sachpreise im Ge- samtwert von mehr als einer Million Euro vergeben.

„Wir sind uns bewusst, dass Kinder und Jugendliche ebenso wie Lehrkräfte und Schulen angesichts der aktuellen Coronavirus-Pandemie in den kommenden Monaten vor vielfältigen Herausforderungen stehen“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Dennoch rufen wir gerade in dieser außergewöhnlichen Zeit zur Teilnahme an unserer 56. Wettbewerbsrunde auf. Denn einmal mehr wird deutlich, wie wichtig Forschung und Ent- wicklung für die Zukunft unserer Gesellschaft sind. Wir freuen uns sehr, wenn viele MINT-Talente die Chance zur individuellen Förderung nutzen, die Jugend forscht ihnen bietet. Wir wollen sie auf ihrem Weg unterstützen.“

Die Teilnahmebedingungen, das Formular zur Online-Anmeldung sowie weiterführende Informationen und das aktuelle Plakat zum Download gibt es im Internet unter www.jugend-forscht.de.

Pressekontakt:

Stiftung Jugend forscht e. V. | Dr. Daniel Giese | Baumwall 3 | 20459 Hamburg Tel.: 040 374709-40 | Fax: 040 374709-99 | E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!www.jugend-forscht.de | www.facebook.com/Jugend.Forscht

Pressemitteilung vom 6. Juli 2020

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