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Wissenswertes Französisch: Land & Leute

Burgund

Dr. Roberto Mann

Eine Region mit viel Geschichte und Tradition

Die Region Burgund hat keine spektakulären Landschaften aufzuweisen. Sie ist eher sanft und hügel...

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Die Bretagne

Dr. Roberto Mann

Meer, Magie und Geschichte

Die Bretagne befindet sich am äußersten westlichen Zipfel Frankreichs und wird vom Atlantik geprä...

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Burgund

Dr. Roberto Mann

Eine Region mit viel Geschichte und Tradition

Die Region Burgund hat keine spektakulären Landschaften aufzuweisen. Sie ist eher sanft und hügelig mit vielen Wäldern. Dafür hat Burgund aber viele kulturhistorische Sehenswürdigkeiten zu bieten. Im Hoch- und Spätmittelalter war Burgund sogar so etwas wie eine europäische Großmacht. Das Herzogtum verlor dann jedoch nach dem Hundertjährigen Krieg seine Bedeutung.

Sehenswert sind in Burgund vor allem die vielen romanischen und gotischen Kirchen und Klöster. Die bekanntesten Klöster sind Cluny und Fontenay. Cluny besaß im Hochmittelalter das größte Kirchengebäude Europas (bis zum Bau des Petersdoms). Während der Französischen Revolution wurde das Kloster allerdings zerstört, sodass heute nur noch die Ruine besichtigt werden kann. Seit ein paar Jahren wird Cluny aber wieder aufgebaut. Das Kloster von Fontenay, heute in Privatbesitz, ist dagegen noch nahezu vollständig erhalten. Hier erhält der Besucher einen vollständigen Einblick in das klösterliche Leben im Mittelalter.

Das Kloster Fontenay. Eigenes FotoDas Kloster Fontenay. Eigenes Foto

Burgund hat unzählige schöne Kirchen. Eine der bekanntesten ist Vézelay. Die imposante gotische Kirche befindet sich auf einem Berg, bei dessen Besteigung man durch das wunderschöne mittelalterliche Dorf Vézelay kommt.

Blick auf Vézelay. Eigenes FotoBlick auf Vézelay. Eigenes Foto

Neben Klöstern und Kirchen gibt es in Burgund sehr viele Schlösser (Cormatin!) und sehr schöne historische Städte: Unbedingt sehen sollte man Dijon mit seinen vielen Stadtpalästen aus der Renaissance, dem mittelalterlichen Stadtkern und der klassizistischen Place de Libération. Neben Dijon empfiehlt sich ein Besuch von Beaune, eine kleine verträumte Stadt mit dem weltberühmten Hospiz.

Das Hospiz in Beaune. Eigenes FotoDas Hospiz in Beaune. Eigenes Foto

Wer eher die Natur liebt und wandert, für den empfiehlt sich ein Ausflug nach Bibracte, der alten keltischen Hauptstadt. Auf einer bewaldeten Anhöhe kann man den Archäologen über die Schulter schauen und viele schöne Wanderungen um Bibracte herum unternehmen. Am Fuß des Berges befindet sich außerdem ein sehr gutes Museum für keltische Geschichte und Zivilisation.

Blick vom Berg in Bibracte. Eigenes FotoBlick vom Berg in Bibracte. Eigenes Foto

Burgund ist schließlich noch ein Mekka für kulinarische Genießer: der berühmte Burgunder Wein (Bourgogne), Charolais-Rind, Dijon-Senf, Cassis, Bresse-Hühner... Diese Namen lassen jeden Gourmet träumen. Alle diese Dinge können vor Ort besichtigt, verköstigt und gekauft werden.

Die Bretagne

Dr. Roberto Mann

Meer, Magie und Geschichte

Die Bretagne befindet sich am äußersten westlichen Zipfel Frankreichs und wird vom Atlantik geprägt. Es gibt unzählige schöne Sandstrände, aber auch spektakuläre Steilküsten und zerklüftete Strände. Ploumanach ist bekannt für seine rosafarbenen Granitfelsen, die sich vor dem türkisblauen Meer sehr gut ausnehmen. Weitere interessante Küstenabschnitte sind Plougrescant, Cap Fréhel mit einer atemberaubenden Aussicht aufs Meer oder die Pointe du Raz, die westlichste Landspitze Frankreichs. An der Küste befinden sich unzählige idyllische Badeorte und Häfen, wo man frischen Fisch oder frische Austern und andere Meerestiere probieren oder kaufen kann.

Strand von Ploumanach. Eigenes Foto.Strand von Ploumanach. Eigenes Foto.

Im Landesinnern gibt es sehr eindrucksvolle historische Städte, die wegen ihrer Fachwerkhäuser, alten Steinmauern und mittelalterlichen Burgen und Schlösser weltberühmt sind: Dinan, Quimper oder Fougères. Oder Saint-Malo, die alte Korsarenstadt. Man kann die gesamte Innenstadt über die Festungsmauer erkunden oder in der Stadt keltischen Musikern lauschen. Nicht zu versäumen: die Bucht des Mont Saint-Michel. Die auf einem Fels errichtete und bei Flut vom Meer umgebene mittelalterliche Abtei zählt zu den Top-Sehenswürdigkeiten Frankreichs.

© Hans Hillewaert / CC-BY-SA-3.0, via Wikimedia Commons, Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ALe_Mont_Saint-Michel.jpg© Hans Hillewaert / CC-BY-SA-3.0, via Wikimedia Commons, Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ALe_Mont_Saint-Michel.jpg

Im Süden bei Carnac befinden sich alte Megalithfelder, die einen Besuch lohnen. Aber die Bretagne steht natürlich auch im Zeichen keltischer Sagen um König Artus und seine Ritter, die hier ihre Spuren hinterlassen haben. Dazu gehört der Wald von Brocéliande mit dem Schloss von Comper, das Grab Merlins im Wald und die Abtei von Paimpont. Überhaupt kann man im Landesinnern in den ausgedehnten Wäldern wunderbar wandern.

Die Abtei von Paimpont. Eigenes Foto.Die Abtei von Paimpont. Eigenes Foto.

Auch kulinarisch hat die Bretagne einiges zu bieten. Neben den bereits erwähnten Meerestieren und frischem Fisch zählen dazu die Crêpes (aus Weizenmehl und mit süßer Füllung) und Galettes (aus Buchweizenmehl und mit herzhafter Füllung). Die sollte man unbedingt bei dem obligatorischen Glas Cidre in einer der unzähligen Crêperies probieren.