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Wissenswertes Spanisch - Essen & Trinken

Argentinien

Maria Sipaila Bittner

El Mate

Das Wort „Mate“ hat viele Bedeutungen. Es ist nicht nur das Trinkgefäß, aus dem man Mate trinkt, ...

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Rezepte für die Ferien

Maria Sipaila Bittner

Chimichurri

Ein typisch argentinisches Grillgericht kann man nicht ohne gutes Rindfleisch zubereiten, aber so...

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¡Feliz Navidad!

Maria Sipaila

Buñuelos - Einfaches Gebäck zum Ausprobieren...

Ein Land und seine Leute lernt man nicht nur durch die Sprache oder einen persönlichen Besuch ken...

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¡Feliz Navidad!

Maria Sipaila

Turrón - eine weihnachtliche Spezialität aus Spanien

Der „Turrón“, eine süße Mandel-Honig-Spezialität, darf auf keinem Weihnachtstisch fehlen, weder i...

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Argentinien

Maria Sipaila Bittner

El Mate

Das Wort „Mate“ hat viele Bedeutungen. Es ist nicht nur das Trinkgefäß, aus dem man Mate trinkt, sondern auch das Getränk selbst und auch die Kräuter, die man dafür benutzt, heißen „Yerba mate“.

Das Trinkgefäß kann aus verschiedenen Materialien sein wie Silber, Glas oder Horn. Das Typischste ist aber ein ausgehohlter Kürbis mit einem Metallrand (s.Foto). Zum Trinken benutzt man eine bombilla, ein Trinkrohr aus Metall, das am unteren Ende ein Sieb hat.

Das Trinkgefäß wird etwa zur Hälfte mit yerba gefüllt. Nachdem man die yerba angefeuchtet hat, drückt man die Bombilla schräg in den Mate. Dazu gießt man heißes Wasser ein (nicht kochen lassen!). Im Allgemeinen wird Mate ohne Zucker getrunken (mate amargo), aber man kann es auch mit Zucker oder Honig süßen. Der Aufguss wird viele Male wiederholt und in die Runde weiter gegeben.

Aber in Argentinien ist Mate mehr als das. Sicherlich ist es ein Getränk, das man zu jeder Zeit trinkt, ob Sommer oder Winter, ob zu Hause oder am Strand. Jedoch ist Mate ein „gesellschaftliches“ Phänomen. Selten wird Mate alleine getrunken, eher im Kreis von Freunden, Verwandten oder Arbeitskollegen. Einem Gast einen mate anzubieten, ist ein Zeichen der Höflichkeit und Gastfreundschaft.

Die Zubereitung des Mates ist eine Kunst an sich mit mehr oder weniger streng vorgeschriebenen Regeln. So gilt es als unhöflich, wenn die bombilla beim Überreichen nicht auf den Empfänger zeigt, oder ein zu heißer Mate angeboten wird.

Kleine Regeln des Matetrinkens 

  • Einen Mate abzulehnen, wenn man unter Freunden ist, kann unhöflich sein.
  • El cebador ist die Person, die den Mate zubereitet. Sie leitet die Runde und trinkt den ersten Mate. Dann gießt sie ihn neu auf und reicht ihn der Reihe nach. Alle trinken von der selben bombilla und es ist wichtig, dass jeder Trinker den Mate leert und dann wieder zum cebador zurück gibt (keinem anderen!).
  • Wenn man ein Mal getrunken hat, sagt man nicht „gracias“ (Danke). Man bedankt sich nur, wenn man keinen Mate mehr trinken möchte, dann wird diese Person aus der Runde ausgelassen.
  • Man muss den Mate austrinken, bis kein Wasser mehr im Gefäß bleibt, eigentlich bis es ein Geräusch macht (so wie beim Schlürfen). Es ist ein typischer Fehler von „Fremden“ nur einen Schluck zu trinken und den Mate weiter zu geben...

Rezepte für die Ferien

Maria Sipaila Bittner

Chimichurri

Ein typisch argentinisches Grillgericht kann man nicht ohne gutes Rindfleisch zubereiten, aber so wichtig wie die tira de asado, vacío, bife de chorizo (diverse Fleischschnitten) ist der Chimichurri ... eine Kräutermischung, die dem Fleisch eine pikante Note gibt. Hier ein Rezept:

Zutaten:

  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1/2 rote Paprika
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1 gehäufter TL Paprika edelsüß
  • 2 TL grobes Meersalz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 Prise Chilipulver (nach Belieben)
  • 150 ml Olivenöl
  • 75 ml Rotweinessig
  • 75 ml Wasser

Zubereitung:

  • Zuerst die Zwiebel, den Knoblauch, die Paprikaschote und die Petersilienblätter fein hacken. Anschließend den Lorbeer fein zerkleinern und in einen Mörser geben. Das Meersalz ebenfalls zufügen und beide Zutaten im Mörser zerstoßen.
  • Danach alle Kräuter und Gewürze mit Wasser und dem Rotweinessig mischen und ca. 30 Minuten ziehen lassen. Erst dann das Olivenöl zufügen und alles gut vermengen.
  • Den Chimichurri in ein Glas (am besten mit einem Schraubverschluss) füllen und etwa eine Woche stehen lassen. Dabei kühl und dunkel lagern. Die Mischung muss vollständig mit Flüssigkeit bedeckt sein. Gegebenenfalls noch etwas Öl dazugeben.

Chimichurri gibt man auf das schon gegrillte Fleisch.

 

¡Feliz Navidad!

Maria Sipaila

Buñuelos - Einfaches Gebäck zum Ausprobieren...

Ein Land und seine Leute lernt man nicht nur durch die Sprache oder einen persönlichen Besuch kennen... Man kann sich in ein Land „verlieben“ durch seine Musik, seine Menschen, seine Art zu Feiern... und selbstverständlich auch durch seine Küche!

Auf die Weihnachtstische in Kolumbien gehören die „buñuelos de Navidad“, ein Weihnachtsgebäck aus Mais. Wenn Sie gerne kochen und backen, probieren Sie dieses einfache Rezept aus der kolumbianischen Küche und bringen Sie etwas lateinamerikanisches Flair auf Ihren Weihnachtstisch...

Rezept für kolumbianische buñuelos de Navidad

In 20 Minuten und mit wenigen Zutaten können Sie mit diesem Rezept ca. 15 buñuelos für die Kaffeezeit zubereiten...

Zutaten:

  • 1 kg Frischkäse 
  • 750 g Maismehl, weiß
  • 2 verquirlte Eier
  • ¼ Tasse frische Milch
  • 1 Teelöffel Zucker
  • ½ Liter Bratöl

 Zubereitung:

Bereiten Sie mit dem Knethaken aus dem Frischkäse, Maismehl, den 2 Eiern, der Milch und dem Zucker eine Masse. Aus dieser geschmeidigen Masse formen Sie kleine runde Kugeln. (Die Kugeln lassen sich besser formen, wenn Sie nasse Hände haben.)
Lassen Sie das Öl heiß werden und braten Sie die Kugeln, bis diese goldbraun werden.
Man kann die buñuelos heiß oder kalt essen... und sie lassen sich besser genießen, wenn sie mit einer Tasse heißer Schokolade serviert weren. 

¡Feliz Navidad!

Maria Sipaila

Turrón - eine weihnachtliche Spezialität aus Spanien

Der „Turrón“, eine süße Mandel-Honig-Spezialität, darf auf keinem Weihnachtstisch fehlen, weder in Spanien noch in Lateinamerika. Er gehört zu Weihnachten wie der Stollen in Deutschland. Bei so einer bekannten Süßigkeit streiten sich die Gemüter über deren Ursprung und viele beanspruchen die Urheberschaft für sich.

Die vielleicht plausibelste Theorie über die Herkunft besagt, dass die Araber/Mauren diese Mandelsüßigkeit in Spanien eingeführt haben, um den Soldaten mit einem nahrhaften, lange haltbaren Nahrungsmittel Energie für den Kampf zu verleihen. Daneben gibt es andere interessante Legenden. Für die dunkle Weihnachtszeit, in der man gerne Geschichten liest bzw. vorgelesen bekommt, habe ich eine davon ausgesucht...

Aber zunächst ein paar Merkmale des Turrón – so kann man besser den Streit über die Herkunft dieser süßen Delikatesse verstehen. Turrón sieht traditionell wie eine große Tafel Schokolade aus. Es gibt zwei Urformen, die jeweils den Namen einer Stadt in Spanien haben: Den harten Turrón mit ganzen Mandeln in einer Masse aus Honig und geschlagenem Eiweiß nennt man Turrón aus Alicante. Der weiche Turrón mit gerösteten und gemahlenen Mandeln kommt aus der 20 km entfernten Stadt Xixona und wird von Menschen mit weniger Bisskraft bevorzugt.

In Xixona, so erzählt eine Legende, herrschte einst ein König, der eine wunderschöne skandinavische Prinzessin heiratete. Mit der Zeit vermisste sie aber die weiße, schneebedeckte Landschaft ihres Landes und wurde sehr traurig. Der König, der um ihre Gesundheit besorgt war, ordnete an, unzählige Mandelbäume in der ganzen Gegend zu pflanzen. Die weißen Blüten der Bäume sollten im Frühling seine Gemahlin an ihre Heimat erinnern und ihr die Freude wiedergeben. Und so geschah es... Beim Anblick der weißen Landschaft erlangte die Prinzessin wieder ihr Lachen und ihre Freude. Und die Bewohner von Xixona lernten mit der Zeit, die Früchte dieser Bäume zu sammeln und daraus ein süßes Nahrungsmittel (den turrón aus Xixona) zu bereiten.