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Wissenswertes Italienisch: Feste & Bräuche

Buon Natale!!

Dr. Roberto Mann

Die Hexe Befana - Weihnachten in Italien

Die Hexe Befana hat ihren Auftritt nicht am 24. Dezember, sondern erst am 6. Januar, dem Dreiköni...

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Buon Natale!

Dr. Roberto Mann

Weihnachten in Italien

In Italien bekommen die Kinder – ähnlich wie bei uns – am 06.12., am Tag des „San Nicola“, kleine...

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Buon Natale!!

Dr. Roberto Mann

Die Hexe Befana - Weihnachten in Italien

Die Hexe Befana hat ihren Auftritt nicht am 24. Dezember, sondern erst am 6. Januar, dem Dreikönigstag (Epiphanias). Daher leitet sich auch ihr Name ab. Sie brachte früher den Kindern Geschenke. Dabei hängten die Kinder Strümpfe in den Kamin oder stellten Schuhe davor. Die Hexe füllte diese dann mit Geschenken. Die garstigen Kinder bekamen Kohlen.

Um die Befana ranken sich einige Legenden: So sollen die Hirten ihr von der Geburt Jesu berichtet haben. Sie machte sich zu spät auf den Weg, als der Stern über Bethlehem bereits verloschen war. Sie konnte so das Jesuskind nicht mehr finden und irrt seitdem herum und beschenkt die Kinder auf der Suche nach dem Jesuskind.

Im folgenden Video und Lied ist sie zu sehen:

  

Buon Natale!

Dr. Roberto Mann

Weihnachten in Italien

In Italien bekommen die Kinder – ähnlich wie bei uns – am 06.12., am Tag des „San Nicola“, kleine Geschenke. Bereits am 13.12. wird wieder beschert. Diesmal zum Fest der „Santa Lucia“. Sie soll im 3. Jahrundert auf Sizilien gelebt und ihr Vermögen den Armen geschenkt haben. In Erinnerung daran wird auch heute noch ein Essen für Arme, die „Torrone dei poveri“ (ein Gericht aus gekochten Kichererbsen) zubereitet. Früher sollen die Erwachsenen in armen Regionen auch in der Vorweihnachtszeit Karten gespielt (gepokert) haben, um das Geld für die Geschenke zu verdienen. In Italien spielen Weihnachtsbäume keine so große Rolle. Dafür werden in jedem Haushalt viele Krippen (meist aus Holz) aufgestellt. Die Kinder sammeln auch die Krippefiguren und tauschen sie untereinander.

Am 24.12. wird den ganzen Tag streng gefastet, d.h. es wird nichts gegessen oder getrunken. Am Abend geht (meist der Vater) mit den Kindern zur Messe, während die Mutter das Essen zubereitet. Die Italiener essen am 24.12. nicht so viel Fleisch wie wir Deutschen. Dafür gibt es viel Fisch und Gemüse. Erst am 25.12. wird dann richtig geschlemmt.

Keinesfalls darf aber beim Weihnachtsessen der traditionelle Panettone fehlen. Das ist ein kuppelförmiger Kuchen aus einem Teig, der mit getrockneten und kandierten Früchten versehen ist. Er hat seinen Ursprung in Mailand.

Die Kinder bekommen dann am Morgen des 25.12. ihre Geschenke. Die fallen aber bei weitem nicht so üppig aus wie bei uns. Die größeren Geschenke gibt es erst am 06.01., zu den „Heiligen Drei Königen“. An diesem Tag bringt die Hexe Befana den italienischen Kindern die Geschenke.

Eine Legende besagt, dass die Hexe die Heiligen Drei Könige nach Jerusalem begleiten wollte, aber erst später aufbrach, weil sie noch etwas fertig weben wollte. Sie fand die Weisen aus dem Morgenland und das Jesuskind nicht mehr. Seitdem verteilt sie die Geschenke unter Kindern auf der Suche nach dem Jesuskind.