Newsletter bestellen

Bitte abonnieren Sie unseren Newsletter.
So erhalten Sie regelmäßig eine Mail mit wichtigen & neuen Infos:

Wissenswertes Thai: Feste & Bräuche

Thailändisch wieder im Angebot

Dr. Roberto Mann

Einführungskurs im SoSe 2014

Im kommenden SoSe gibt es wieder einen Einführungskurs in thailändische Sprache und Kultur. Sie k...

Weiterlesen

Spritziger Jahresbeginn in Thailand

Katja Klammer

Das Songkran-Fest

Vom 13. bis zum 15. April feiern die Thai ihr Neujahr, eines ihrer wichtigsten Feste. Symbolisch ...

Weiterlesen

Feiertage in Thailand

Dr. Ulf Stopperka

Von Wan Khuen Pi Mai bis Wan Sin Pi

Die thailändischen Feiertage sind vom buddhistischen Glauben sowie der traditionellen Moral besti...

Weiterlesen

Der thailändische Gruß – der Wai

Dr. Ulf Stopperka

Begrüßung, Respektbekundung, Dank oder Entschuldigung

Der Wai ist nicht nur ein Gruß, er ist auch ein Zeichen des Respektes. Weil in Thailand jeder Men...

Weiterlesen

Thailändisch wieder im Angebot

Dr. Roberto Mann

Einführungskurs im SoSe 2014

Im kommenden SoSe gibt es wieder einen Einführungskurs in thailändische Sprache und Kultur. Sie können sich für Thailändisch unter dieser Adresse anmelden.

Spritziger Jahresbeginn in Thailand

Katja Klammer

Das Songkran-Fest

Vom 13. bis zum 15. April feiern die Thai ihr Neujahr, eines ihrer wichtigsten Feste. Symbolisch und auch praktisch lassen sie Altes hinter sich, um erneuert dem kommenden Jahr zu begegnen. Viele Familien putzen ihr Heim von oben bis unten und verbrennen Unrat, damit er nicht mit ins neue Jahr genommen wird. Die Menschen gehen in den Tempel, um zu Buddha zu beten und beginnen das neue Jahr mit einer guten Tat: Sie opfern Früchte, Reis und andere Nahrungsmittel. Die jungen Menschen besuchen zu diesem Fest die Älteren, um ihnen ihren Respekt zu zeigen.

Das Songkran-Fest gilt oft auch als ein Wasserfest, denn das Wasser spielt eine ganz besondere Rolle in diesen Tagen. Zu Hause, in den Tempeln und auf Umzügen werden Buddha-Statuen mit duftendem Wasser gebadet. Den älteren Menschen wird zum Zeichen des Respekts Wasser über die Hände oder über die Schulter gegossen. Und auf den Straßen der Städte werden ausgelassene Wasserschlachten veranstaltet! Aus Wasserpistolen, Kübeln und Schüsseln ergießen sich die Ströme auf alle Feiernden und Passanten. Das Wasser soll Körper und Geist reinigen und alles Unglück und Schlechte wegspülen. Außerdem bringt es eine willkommene Kühlung in der heißesten Zeit des Jahres in Thailand. Zum Fest gehören außerdem bunte Umzüge, leckeres Essen und das Freilassen von Vögeln und Fischen.

Der Name des Festes leitet sich aus dem Sanskrit ab und bezeichnet den Wechsel der Sonne in ein neues Tierkreiszeichen. Mit Songkran beginnt ein neues Sonnen- und Erntejahr. Ursprünglich wurde das Datum immer neu berechnet, inzwischen wurde es jedoch auf den 13. bis 15. April festgesetzt.

Feiertage in Thailand

Dr. Ulf Stopperka

Von Wan Khuen Pi Mai bis Wan Sin Pi

Die thailändischen Feiertage sind vom buddhistischen Glauben sowie der traditionellen Moral bestimmt. Fallen diese Feiertage (insgesamt 17) auf einen Tag des Wochenendes, werden sie nach hinten verschoben, es gibt sogenannte Ersatztage. An besonders hohen buddhistischen Feiertagen ist der öffentliche Verkauf von alkoholischen Getränken untersagt. Buddhistische Feiertage berechnen sich aus dem Kalendarium (Achtung: 2013 = 2556 in Thailand) sowie der Abhängigkeit vom Mondkalender. Weil Freude und Spaß ein allgegenwärtiges Mittel in der Gesellschaft sind, wird auch Festen anderer Nationen Aufmerksamkeit geschenkt. So wird das chinesische Neujahrsfest überall gefeiert, viele Grundschulen bieten schon Chinesisch als Wahlfremdsprache an.

Ach, und übrigens: Wan Khuen Pi Mai (วันขึ้นปีใหม่) ist Neujahr, Wan Sin Pi (วันสิ้นปี) ist Silvester.

 

Neujahrsfest in BangkokNeujahrsfest in Bangkok

Der thailändische Gruß – der Wai

Dr. Ulf Stopperka

Begrüßung, Respektbekundung, Dank oder Entschuldigung

Der Wai ist nicht nur ein Gruß, er ist auch ein Zeichen des Respektes. Weil in Thailand jeder Mensch einen sozialen Rang einnimmt, gilt die Regel, dass der Wai vom Rangniedrigen eingeleitet und vom Ranghöheren beantwortet wird. Kinder sollten demnach niemals vom Erwachsenen zuerst gegrüßt werden, nach alter Überlieferung raubt diese Fehlhandlung dem Kind sieben Jahre des Lebens. Es gilt: Je höher die Hände, desto tiefer auch die Beugung des Kopfes. So kann man gegenüber Mönchen, den Eltern und Lehrern oder Gleichaltrigen unterschiedliche Formen des Grußes erleben. In der Familie wie in der Schule ist diese Unterrichtung von Anstand und Sitte prägendes Mittel. Im Übrigen wird er auch als Dank und Entschuldigung angewandt.

 

Bereits die Kinder lernen die richtige Anwendung des Wai. Foto: Dr. U. StopperkaBereits die Kinder lernen die richtige Anwendung des Wai. Foto: Dr. U. Stopperka