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Wissenswertes Irisch: Land & Leute

Irland

Nico Stille

Fotogalerie

Hier sind einige Eindrücke aus "Éire". Fotograf ist Nico Stille.

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Westirland

María Sipaila

Da will ich hin!

Egal, ob Profi-Wanderer, Shopping-Queen, fanatischer Pub-Besucher, Hobbyfotograf, Whisky-Kenner o...

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Irlandreise westwärts

Gastbeitrag

Von Dublin bis Doolin.

Es gibt Gegenden, in denen die oftmals als grün beschriebene Insel nicht dieser Vorstellung entsp...

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Mein nächstes Reiseziel: Irland!

Maria Sipaila

Irre Fakten über Iren und ihr Éire

Ob alle Iren rothaarig sind und das Gesicht voller Sommersprossen haben? Ob sie dazu noch jeden S...

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Irland

Nico Stille

Fotogalerie

Hier sind einige Eindrücke aus "Éire". Fotograf ist Nico Stille.

Westirland

María Sipaila

Da will ich hin!

Egal, ob Profi-Wanderer, Shopping-Queen, fanatischer Pub-Besucher, Hobbyfotograf, Whisky-Kenner oder Beinschwinger. Irland bietet für jeden etwas Interessantes und Unvergessliches. Es ist schwierig, sich für eine Region, eine Stadt, eine Insel zu entscheiden... Trotzdem kommen hier meine Favoriten:

Aran- Islands: An der Westküste Irlands befindet sich eine Inselgruppe, bestehend aus drei Inseln, die wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge einmal eine Einheit und mit dem Festland verbunden waren. Auf Inishmore (Inis Mór), der größten dieser Inseln, findet man die pittoresken steinernen Grenzzäune, welche die Ländereien voneinander trennen. Jede Familie scheint ein bestimmtes System zu haben, wie sie die Steine Stück für Stück stapelt, um daraus eine dauerhafte Mauer zu errichten, die Wind und Wetter aushält. Einige sind immerhin schon Jahrhunderte alt...

Die Insel ist nicht nur als Hort der irischen Sprache bekannt, sondern bietet auch für Sport-und Naturinteressierte viele Wander- und Radwege mit besonders eindrucksvollen Aussichten.

Bild: Lucy Olszewska (CC0: http://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de) Bild: Lucy Olszewska (CC0: http://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de)

Auf der Insel Inis Mór finden im Juli und August die (privat organisierten) Irischen Kulturwochen statt, in der man die irisch-keltische Kultur hautnah erleben kann. Das Programm beinhaltet Ausflüge entlang der hohen Klippen und weiten Strände bis hin zu Besuchen mystischer und geheimnisvoller Plätze. Dazu gehört z. B. Oghil Wedge Tomb, eine Anlage mit Megalithbauten der späten Jungsteinzeit und der frühen Bronzezeit, die unüblich von Nordost nach Südwest ausgerichtet ist. Außerdem wird ein zweitägiger Intensiv-Workshop zu Set- und Céilitänzen angeboten.

Bild: Ronan Mac Giollapharaic (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia CommonsBild: Ronan Mac Giollapharaic (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons

Connemara: Diese idyllische Region wird auch als „die wilde Schönheit Irlands“ bezeichnet. Abseits der großen Straßen liegt der Fischerort Roundstone. Im kleinen Ort kann man eine kleine Kunsthandwerkersiedlung besuchen, in der Silber- und Goldschmuck geschmiedet wird oder sogar den bekanntesten Bodhrán-Bauer bei der Herstellung des Instruments beobachten. In der irischen Folkszene als „Malachy Bodhrán“ bekannt, hat Malachy Kearns sein Studio im Roundstone. Die typische Trommel der irischen Musik wurde ursprünglich als Werkzeug im Moor beim Einbringen des Torfes benutzt. 

Bild: Lucy Olszewska (CC0: http://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de), Kylemore AbbeyBild: Lucy Olszewska (CC0: http://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de), Kylemore Abbey

Irlandreise westwärts

Gastbeitrag

Von Dublin bis Doolin.

Es gibt Gegenden, in denen die oftmals als grün beschriebene Insel nicht dieser Vorstellung entspricht. Als Radreisender von Dublin zur Atlantikküste durfte ich dieses erfahren. 

Mein Weg ging durch hüglige, von lose aufgeschichteten Mäuerchen begrenzte Wiesen und Weiden. Schon etliche km vor der Westküste zeichnet sich bei guter Sicht am Horizont ein grauer Streifen ab. Ohne vorherige Info hält man ihn für eine besondere Wolkenformation oder kann ihn sich gar nicht erklären. Es stellt sich beim Näherkommen als das beeindruckende Karstgebiet namens Burren heraus. Hier findet jeder Regentropfen meist schnell den Weg in den nur spärlich bewachsenen, zerklüfteten Kalkstein, wäscht diesen dadurch weiter aus, produziert Risse, Spalten und auch Höhlen. Dieses bizarre, recht eng begrenzte Gebiet bildet einen Kontrast zu der oft mit üppiger Flora bestandenen irischen Landschaft. Es eignet sich gut, um es zu Fuß zu durchwandern und zu entdecken. Faszinierend sind hier besonders die Hinterlassenschaften aus vorchristlicher Zeit und die Vegetation, die sich an diese besonderen Bedingungen angepasst hat. Nicht versäumen sollte man den Besuch einer Höhle und die Cliffs of Moher. Letztere sind am schönsten beim Licht der Nachmittags- oder Abendsonne. Diese kann man, wenn man Glück mit dem Wetter hat, Richtung Amerika im Ozean versinken sehen.

Als Tagesabschluss eignet sich ein Pubbesuch bei Musik und typischen irischen Getränken in Doolin. Idealerweise hat man sich dort schon vorher eine Bleibe gesichert - entweder in einem B&B, wo man vielleicht im Wohnzimmer der Vermieter frühstücken darf, oder man nächtigt mit vielen ähnlich Gesinnten in einem Hostel mit Schlafsack und Selbstversorgerküche.

Bild: Bjørn Christian Tørrissen [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia CommonsBild: Bjørn Christian Tørrissen [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Mein nächstes Reiseziel: Irland!

Maria Sipaila

Irre Fakten über Iren und ihr Éire

Ob alle Iren rothaarig sind und das Gesicht voller Sommersprossen haben? Ob sie dazu noch jeden Samstagabend in einer irischen Kneipe Whisky trinken oder lieber ein Guinness genießen, während andere nach den Klängen von Harfe, Dudelsack oder Uilleann Pipes einen irischen Volkstanz tanzen? Sind die Iren so lustig und freundlich, hilfsbereit und Fremden gegenüber so neugierig, wie man in den Reiseberichten lesen kann? Oder sind es eben nur Klischees, damit die grüne Insel mit ihrem düsteren Dauerregen für den Tourismus attraktiv wird?

Hier werde ich nur ein paar Kostproben dieses magischen Landes und seiner Kultur aufdecken - was ich bisher darüber lesen bzw. hören durfte, brachte mich zu dem Entschluss, Irland als nächstes Reiseziel zu wählen. Hier erfahren Sie, was mich persönlich während meiner Recherchen fasziniert hat. Und vielleicht möchten Sie dann auch das Land kennen lernen, in dem „ein Fremder ein Freund ist, dem man noch nicht begegnet ist“...

Irre-Fakten über Iren und ihr Éire

• Sechs Millionen Iren leben auf der Insel, 70 Millionen im Ausland.
• Die irische Harfe ist eines der Nationalsymbole des Landes. Sie ist auf der 1-Euro-Münze und auf den Logos der irischen Fluggesellschaft Ryanair und der Guinness-Brauerei zu finden.
• Man vermutet, dass der irische Nationalpatron Patrick das Rezept für den Whisky nach Irland gebracht und unter dem Namen „aqua vitae“ (Lebenswasser) bekannt gemacht hat.
• Der Nationalsport Nummer eins in Irland ist der Rugby.
• Irland wird im Irischen „Éire“ genannt, ein Name, der aus der Mythologie von der Göttin Ériu abgeleitet wird. Sie und ihre zwei Schwestern Banba und Fódla baten, dass die Insel nach ihnen benannt wird. Jedoch schien Éire die besten Argumente gehabt zu haben und so wurde aus Éire+ land: Ireland. Man kann in der Literatur aber auch die beiden anderen Namen als Bezeichnung für Irland finden.
• Aufgepasst! Wer in einen irischen Pub auf die Toilette gehen muss, sollte beachten, dass auf Irisch das Zeichen M (mná) für Frauen und F (fir) für Männer steht... wenn an der Tür kein Schild hängt, sollte man lieber warten, bis jemand die Tür aufmacht...