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Wissenswertes Irisch: Feste & Bräuche

Interview mit Frau Ni Leathlóbhair

Roisin Ni Leathlóbhair

Fragen zur Sprache, zum Land und zu Bräuchen

Heute beantwortet Frau Ni Leathlóbhair unsere Fragen zu Irland und zur irischen Sprache. leKa...

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Nollaig Shona Dhuit!

Katja Klammer

Mystik und Liebe zur Weihnachtszeit

Zur irischen Weihnachtsdekoration gehört eine geheimnisvolle Pflanze mit weißen Beerenfrüchten: d...

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Die Welt wird irisch am St. Patrick’s Day

Katja Klammer

Der 17. März ist dunkelgrün

Jedes Jahr am 17. März feiern die Iren auf der ganzen Welt ihre Herkunftsnation und ihre Traditio...

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Nollaig Shona Dhuit

Katja Klammer

Weihnachten in Irland

Zu Weihnachten sind in Irland besondere Traditionen zu erleben, die man nicht überall findet. Daz...

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Interview mit Frau Ni Leathlóbhair

Roisin Ni Leathlóbhair

Fragen zur Sprache, zum Land und zu Bräuchen

Heute beantwortet Frau Ni Leathlóbhair unsere Fragen zu Irland und zur irischen Sprache.

Nollaig Shona Dhuit!

Katja Klammer

Mystik und Liebe zur Weihnachtszeit

Zur irischen Weihnachtsdekoration gehört eine geheimnisvolle Pflanze mit weißen Beerenfrüchten: die Mistel. Den Druiden galt sie als heilig. Gallische Druiden sollen sie in einer besonderen Zeremonie geerntet haben. So berichtet es zumindest Plinius. Und wir haben unseren Spaß, wenn Miraculix mit seiner goldenen Sichel unterwegs ist, um Misteln zu scheiden – wichtige Zutat seines wohlbekannten Zaubertranks.

In Irland und anderen Ländern wird ein Mistelzweig über der Tür aufgehängt. Er soll Unglück abhalten und gilt als Symbol des Friedens. Und wenn ein Mann und eine Frau sich darunter treffen… Kein Wunder, dass dieser Brauch sich über Irland und England hinaus verbreitet hat.

Nicht bestimmendes Thema, aber doch erwähnt ist the mistletoe im beliebten irischen Weihnachtslied „Christmas in Killarney“.

  

Nollaigh Shona Duit!

Die Welt wird irisch am St. Patrick’s Day

Katja Klammer

Der 17. März ist dunkelgrün

Jedes Jahr am 17. März feiern die Iren auf der ganzen Welt ihre Herkunftsnation und ihre Tradition. Anlass dafür ist der St. Patrick’s Day, der Feiertag zu Ehren des Schutzheiligen Irlands. Um St. Patrick ranken sich viele Legenden. So soll er als Jugendlicher aus der römischen Provinz Britannia verschleppt worden sein – nach Irland, zum Schafehüten. Nach erfolgreicher Flucht und geistlicher Ausbildung erhielt er die Berufung, nach Irland zurückzukehren und den christlichen Glauben zu verbreiten. So gilt St. Patrick als der erste christliche Missionar in Irland. St. Patrick starb am 17. März im Jahr 461.

Das Kleeblatt und das Grün

Wichtige Symbole für St. Patrick, an denen man am St. Patrick’s Day einfach nicht vorbei kommt, sind das dreiblättrige Kleeblatt (Shamrock) und die Farbe Grün. Die Iren kleiden sich grün, manchmal wird auch das Bier grün gefärbt. Chicago lässt es sich nicht nehmen, sogar den Chicago River grün einzufärben. Die Farbe erinnert an das üppige Grün Irlands und ist dessen Nationalfarbe. Das Kleeblatt ist ein Sinnbild für die Heilige Dreifaltigkeit. St. Patrick soll es in einer Predigt als Veranschaulichung genutzt haben.

Feiern mit Leib und Seele

Der St. Patrick’s Day wird mit Kirchgang und festlichem Essen gefeiert. Da werden schon einmal die Fastenregeln etwas gelockert, z. B. bei traditionellem Corned Beef und Kohl und geistigen Getränken. Richtig gesellig wird es dann bei den großen Paraden, die in Dublin und rund um den Globus stattfinden. Neben Irland sind es vor allem die USA, wo der Tag ausgiebig zelebriert wird. Die Paraden in New York und Boston gelten als die größten der Welt. Auch in Deutschland gibt es Paraden, z. B. in München. Am St. Patrick’s Day wird die Welt eben irisch.

Nollaig Shona Dhuit

Katja Klammer

Weihnachten in Irland

Zu Weihnachten sind in Irland besondere Traditionen zu erleben, die man nicht überall findet. Dazu gehört, dass am Weihnachtsabend eine brennende Kerze ins Fenster gestellt wird. Sie soll Maria und Josef einladen und ihnen zeigen, dass in diesem Haus eine Unterkunft für sie bereit ist.

Am 26. Dezember feiern die Iren den St. Stephens Day. Kinder und Erwachsene schwärzen sich das Gesicht, ziehen alte Kleider an mit Stroh darüber und gehen mit Stechpalmenzweigen und dem Wren (Zaunkönig) von Haus zu Haus, um Geld und Süßigkeiten zu sammeln. Dieser Brauch wird auch The Wren Boy Procession genannt.

Wie auf den britischen Inseln insgesamt, naschen auch die Iren zum Weihnachtsfest gern Mince Pies. Die Kinder legen am Christmas Eve vor dem Zubettgehen für Santa Claus ein paar dieser Pies bereit, damit er sich stärken kann. Heutzutage enthalten die Pies kein Fleisch mehr. Dafür sind sie mit jeder Menge Früchten gefüllt und u. a. mit Zimt und Nelke gewürzt.