Forschungszentrum Depression der Stiftung Deutsche Depressionshilfe

Aktuelle Umfrage: Depression - so denkt Deutschland!

Illustration Umfrage

Auch wenn das Thema Depression in der Öffentlichkeit immer mehr wahrgenommen wird, bestehen noch viele Missverständnisse über Ursachen und Behandlung dieser Erkrankung. Unkenntnis und Vorurteile können dazu führen, dass Erkrankte ihre Depression verheimlichen und sich keine Hilfe für die Bewältigung ihrer Erkrankung suchen. Bei Angehörigen und Nicht-Betroffenen entsteht Unsicherheit im Umgang mit Betroffenen.

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe möchte in Kooperation mit der Deutsche Bahn Stiftung gGmbH Betroffenen und Angehörigen eine Stimme geben. Dazu möchten wir erfahren, wie die Erkrankung Depression in der Bevölkerung wahrgenommen wird und welche Meinungen und Einstellungen bezüglich Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten bestehen.

Bitte helfen Sie uns deshalb mit ein paar Minuten Ihrer Zeit und beantworten Sie unsere Fragen! Dabei gibt es kein richtig oder falsch. Bitte wählen Sie einfach die für Sie passenden Antworten aus. Es geht darum ein möglichst umfassendes Bild darüber zu erhalten, wie in Deutschland über das Thema Depression gedacht wird. Mitmachen können volljährige Personen, egal ob bereits Erfahrungen mit der Erkrankung bestehen oder diese im eigenen Leben bislang keine Rolle gespielt hat. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert, die Rückschlüsse auf Sie als Person zulassen.

Zur Befragung kommen Sie hier.
Gemeinsam gegen Depression: vielen Dank für Ihre Mithilfe!

Aktuelle Studie: GET.UP – Teilnehmer für Studie zu Schlaf und Depression gesucht!

Logo GET.UP

Kennen Sie das auch? Schlafprobleme betreffen einen Großteil depressiv erkrankter Personen. Sie schlafen schlecht ein, können nicht durchschlafen oder liegen bereits in den frühen Morgenstunden wach. Am Tage fühlen sie sich erschöpft und müde und neigen deshalb dazu, früher ins Bett zu gehen, länger liegen zu bleiben oder sich auch tagsüber ins Bett zurück zu ziehen, in der Hoffnung dadurch endlich wieder zu Kräften zu kommen? Tatsächlich fühlt man sich danach aber oft gar nicht erholter, sondern die Stimmung ist schlechter als zuvor.

So kurios es klingen mag: Langes Schlafen führt eher zur Stimmungsverschlechterung, wohingegen die Kürzung der Schlaf- und Ruhezeiten eine antidepressive Wirkung haben kann.

In der aktuellen Studie GET.UP steht also die spannende Frage im Mittelpunkt: Welchen Einfluss hat die Schlafdauer auf die Depression? Und: Was kann ich in dem Zusammenhang selber tun, um den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen? Für diese wissenschaftliche Studie suchen wir derzeit noch Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die von leichten Depressionen betroffen sind und viel Zeit im Bett verbringen (egal ob dann geschlafen werden kann oder nicht).

Teilnehmen
Weitere Informationen

Logo iFightDepression

Aktuelle Studie: GET.STARTED – Teilnehmer für Online-Selbstmanagement-Programm bei Depression gesucht!

Kann eine Internetseite bei Depression helfen? Dieser Frage gehen wir in der Studie "GET.STARTED" nach. Die Depression zählt zu den häufigsten psychischen Erkrankungen, dennoch ist es für Betroffene oft schwierig ausreichende Hilfe zu bekommen. Bisherige Forschungsergebnisse sprechen dafür, dass sogenannte "E-Health-Angebote" durch innovative Herangehensweisen und moderne Werkzeuge eine sinnvolle Ergänzung zur notwendigen medizinischen und psychotherapeutischen Behandlung sein können.

In der GET.STARTED-Studie möchten wir die Akzeptanz und die Wirksamkeit eines verhaltenstherapeutisch orientierten, internetbasierten Angebots untersuchen. Uns interessiert, wie gut die Programme von Menschen mit einer leichten oder mittelgradigen Depression angenommen werden, und in welchem Umfang depressive Symptome mithilfe solcher Programme kurz- und mittelfristig verringert werden können. Dabei untersuchen wir das "iFightDepression"-Programm, das im Rahmen eines EU-Projektes entwickelt wurde sowie ein von uns zur Verfügung gestelltes, etabliertes Entspannungstraining.

Teilnehmen
Weitere Informationen

Prof. Dr. Ulrich Hegerl
Prof. Dr. Ulrich Hegerl
Vorstandsvorsitzender der
Stiftung Deutsche Depressionshilfe

Zum Forschungszentrum Depression

Das Forschungszentrum Depression wurde von der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, mit Unterstützung der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Leipzig und in Kooperation mit der Deutsche Bahn Stiftung gegründet. Ziel des Forschungszentrums Depression ist es, depressive Erkrankungen noch besser zu erforschen und neue Therapieansätze zu entwickeln.

Derzeit werden am Forschungszentrum Depression vor allem onlinebasierte Selbsthilfeprogramme untersucht und weiterentwickelt, die die bestehenden medikamentösen und psychotherapeutischen Behandlungsansätze ergänzen können. Diese Programme haben den Vorteil, dass sie zu Hause in der gewohnten Umgebung entweder am Computer oder per Smartphone-App durchgeführt werden können.

© Stiftung Deutsche Depressionshilfe 2016 Impressum und Datenschutz