Forschungszentrum Depression der Stiftung Deutsche Depressionshilfe

Aktuelle Studie: STEADY Teilnehmer für Studie in Leipzig gesucht!

Komponenten des STEADY-Systems

Für diese wissenschaftliche Studie suchen wir derzeit noch Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die im Raum Leipzig und Umgebung wohnen und von rezidivierender Depression betroffen sind.

STEADY ist ein Forschungsprojekt, an dem sich das Forschungszentrum Depression der Stiftung Deutsche Depressionshilfe beteiligt und das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird.

Im STEADY-Projekt wird eine digitale Anwendung (STEADY-App) erforscht, die es Patienten erlauben soll, mit Hilfe eines Smartphones und Fitnessarmbändern Daten über ihren Krankheitsverlauf zu erheben mit dem Ziel, schneller beginnende depressive Episoden zu erkennen. Da Depressionen oft mit mehreren Krankheitsphasen einher gehen, stellt dies eine neue Möglichkeit dar, mithilfe der eigenen über längere Zeiträume erhobenen Daten zu lernen, mit der Erkrankung besser umzugehen.

Für eine Machbarkeitsstudie, die in drei Phasen erfolgen wird, suchen wir motivierte Teilnehmer, die die STEADY-App bereits ausprobieren wollen.

Wenn Sie Interesse haben, schreiben Sie eine Email an steady@deutsche-depressionshilfe.de oder rufen Sie an: 0341 9724506.

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Aktuelle Studie: GET.UP Teilnehmer für Studie zu Schlaf und Depression gesucht!

Logo GET.UP

Kennen Sie das auch? Schlafprobleme betreffen einen Großteil depressiv erkrankter Personen. Sie schlafen schlecht ein, können nicht durchschlafen oder liegen bereits in den frühen Morgenstunden wach. Am Tage fühlen sie sich erschöpft und müde und neigen deshalb dazu, früher ins Bett zu gehen, länger liegen zu bleiben oder sich auch tagsüber ins Bett zurück zu ziehen, in der Hoffnung dadurch endlich wieder zu Kräften zu kommen? Tatsächlich fühlt man sich danach aber oft gar nicht erholter, sondern die Stimmung ist schlechter als zuvor.

So kurios es klingen mag: Langes Schlafen führt eher zur Stimmungsverschlechterung, wohingegen die Kürzung der Schlaf- und Ruhezeiten eine antidepressive Wirkung haben kann.

In der aktuellen Studie GET.UP steht also die spannende Frage im Mittelpunkt: Welchen Einfluß hat die Schlafdauer auf die Depression? Und: Was kann ich in dem Zusammenhang selber tun, um den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen? Für diese wissenschaftliche Studie suchen wir derzeit noch Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die von leichten Depressionen betroffen sind und viel Zeit im Bett verbringen (egal ob dann geschlafen werden kann oder nicht).

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Prof. Dr. Ulrich Hegerl
Prof. Dr. Ulrich Hegerl
Vorstandsvorsitzender der
Stiftung Deutsche Depressionshilfe

Zum Forschungszentrum Depression

Das Forschungszentrum Depression wurde von der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, mit Unterstützung der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Leipzig und in Kooperation mit der Deutsche Bahn Stiftung gegründet. Ziel des Forschungszentrums Depression ist es, depressive Erkrankungen noch besser zu erforschen und neue Therapieansätze zu entwickeln.

Derzeit werden am Forschungszentrum Depression vor allem onlinebasierte Selbsthilfeprogramme untersucht und weiterentwickelt, die die bestehenden medikamentösen und psychotherapeutischen Behandlungsansätze ergänzen können. Diese Programme haben den Vorteil, daß sie zu Hause in der gewohnten Umgebung entweder am Computer oder per Smartphone-App durchgeführt werden können.

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