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  • Einleitung


    Die bodengebundene Fernerkundung ist ein wichtiges Werkzeug, um Prozesse in der Atmosphäre über lange Zeiträume zu erforschen. In der Atmosphärenforschung werden mehrere verschiedene Fernerkundungsmethoden eingesetzt, die entweder aktiv oder passiv sein können. Bei der aktiven Fernerkundung (z.B. RADAR, LIDAR, SODAR) wird Strahlung vom Instrument ausgesendet und der Empfänger am Boden beobachtet die Menge der elektromagnetischen Strahlung, die von atmosphärischen Bestandteilen gestreut oder reflektiert wird. Bei der passiven Fernerkundung (z. B. Mikrowellenradiometer) wird nur die von der Sonne oder den atmosphärischen Bestandteilen wie Wasserdampf, Sauerstoff oder Spurengasen emittierte Strahlung erfasst. Bodengestützte Fernerkundungsmessungen können zur Validierung von In-situ-, flugzeug- und satellitengestützten Beobachtungen verwendet werden.


    Forschungs­interessen


    Wir konzentrieren uns hauptsächlich auf die Kombination verschiedener aktiver und passiver bodengebundener Fernerkundungsinstrumente, um umfassende Profilinformationen des atmosphärischen Zustands (Temperatur, Wasserdampf, Wolkenmikrophysik und -dynamik, Wind, Niederschlag) und für Leistungsvorhersagen für Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien zu erhalten. Wir nutzen diese hochmodernen Messungen, um Algorithmen zur Bestimmung des Atmosphärenzustands zu entwickeln oder zu verbessern. Zu diesem Zweck verwenden wir hochentwickelte Ansätze wie optimale Schätzverfahren und maschinelles Lernen. Da unsere Messinstrumente mobil sind, setzen wir sie in verschiedenen interessanten Regionen rund um den Globus ein, wie z. B. in den mittleren Breiten der südlichen Hemisphäre, in der Passatwindregion der Karibik und in Zukunft möglicherweise auch in der Arktis.

    Letzte Aktualisierung am 26. Februar 2021 von A. Foth

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