Neue Geschäftsführerin am Forschungs- und Transferzentrum b-ACT matter

Im November 2024 hat Franziska Ullm die Geschäftsführung des Forschungs- und Transferzentrums für bioaktive Materie b-ACT matter übernommen und folgt damit auf Dr. Susanne Ebitsch, die im Oktober die Universität Leipzig verlassen und zum Center for the Transformation of Chemistry (CTC) gewechselt ist.

Die Universität Leipzig ist für die aus Sachsen stammende Biochemikerin kein Neuland. Hier hat sie bereits Biologie studiert und später im Masterstudium Biochemie mit der Vertiefung Biomedizin.
Im Anschluss an ihr Studium blieb Franziska Ullm der Universität Leipzig vorerst erhalten: Bis 2022 arbeitete sie am Institut für Biochemie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin, wo sie Erfahrungen in der Koordination von Forschungsprojekten und der Betreuung wissenschaftlicher Nachwuchskräfte sammelte.

Die vergangenen zwei Jahre war sie am FILK Freiberg Institute gGmbH tätig, einer außeruniversitären Freiberger Forschungseinrichtung mit akkreditiertem Prüflaboratorium, die sich auf Materialwissenschaften und Technologieentwicklung spezialisiert haben.

Forschungs- und Transferzentrum für bioaktive Materie b-ACT matter

Das interfakultäre Zentrum wurde 2021 an der Universität Leipzig etabliert, um neueste wissenschaftliche Erkenntnisse noch schneller in Innovationen für Unternehmen in der vom Strukturwandel betroffenen mitteldeutschen Region übertragen zu können. Dafür sollen verstärkt biologische Ressourcen und Prozesse wie Selbsterneuerung und Evolution genutzt werden. In Kombination mit den Möglichkeiten der Sensorik, der Digitalisierung und der künstlichen Intelligenz sollen Anwendungen in Medizin, Biotechnologie und Umweltanalytik entwickelt werden. 
Das Transferzentrum wird über das Bundesprogramm „STARK – Stärkung der Transformationsdynamik und Aufbruch in den Revieren und an den Kohlekraftwerkstandorten“ gefördert.

Franziska Ullm ist neue Geschäftsführerin am Zentrum b-ACT matter

Projekt LivMat ist gestartet

Zum 1. Juli 2024 haben wir gemeinsam mit unseren Partnern vom Helmholtz-UFZ, der Solaga GmbH, der Technischen Universität Instanbul, der Technischen Universität Kaunas und der Universität Lettland unser neues m-ERA.net Projekt „LivMat: Produktive katalytische lebende Materialien: Kombination von 3D biobasierten fibrillären Membranen mit synthetischen mikrobiellen Konsortien zur Herstellung von Chemikalien“ gestartet.

Das LivMat-Projekt zielt darauf ab, biobasierte poröse Materialien mit mikrobiellen Konsortien zu syndizieren, um natürliche und Abfallressourcen für die kontinuierliche Synthese von Chemikalien effektiv zu nutzen und so die Grundlage für katalytische lebende Materialien zu schaffen.
Im Rahmen des Projekts werden wir unseren Forschungsansatz zur Herstellung von Monomeren für die Synthese von textilen Polymeren wie ε-Caprolacton und Adipinsäure zeigen.