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Titelbild zum Ausstellungsflyer

 

Das Ägypten des Nagib Machfus -
Fotografien von Georg Kürzinger

Ausstellung
10. - 20. Dezember 2002
02. - 31. Januar 2003

im Ausstellungszentrum Kroch-Haus
Eintritt: frei

Öffnungszeiten
Di, Do, Fr: 10.00 - 17.00 Uhr
Mi: 12.00 - 17.00 Uhr
Sa: 10.00 - 13.00 Uhr

Die Ausstellung: Der Literatur-Nobelpreisträger Nagib Machfus ist der bedeutendste arabische Schriftsteller unserer Zeit. Sein Werk, eine Art Chronik Ägyptens im 20. Jahr-hundert, ist geprägt vom Eintreten für geistige Freiheit und Toleranz. Angeregt durch Machfus' Romane hat Georg Kürzinger mehrere Recherche-Reisen nach Ägypten, die uns nächstgelegene Region der islamisch-arabischen Welt, unternommen. Jenseits vom Tourismus hat er Religion und Alltag der Bewohner in fotografischen Nahsichten dokumentiert, wobei sein - gleichwohl abendländischer - Blick irritierende Unterschiede, aber auch allgemein menschliche Gemeinsamkeiten aufzeigt.

Die Ausstellung ist in sechs Themenbereiche gegliedert: "In den Gassen", "Männer und Frauen", "Islam", "Kopten", "Opferfest" und "Welt der Kinder". Jeder Themenbereich enthält einen Kurztext aus dem Werk von Nagib Machfus und eine Fotoserie - neununddreißig Arbeiten insgesamt - die ihre eigenen Geschichten erzählen. In einem assoziativen Dialog stehen die Bildreihen so Romanfragmenten gegenüber, die als Vehikel dienen auf dem Weg zur anderen Kultur.

Nagib Machfus schreibt dazu in dem Buch zur Ausstellung: " ... und so ist eine Art Dialog entstanden: Meine Werke inspirierten ihn zu den Fotografien. Sie zeigen oft ungewohnte Seiten unseres Landes - und inspirierten wiederum uns dazu, über Ägypten nachzudenken. Dieser Dialog findet zwischen zwei verschiedenen Kulturen mit ihren jeweiligen eigenen Ausdrucksmitteln statt: die eine, in der orientalischen Tradition der Erzähler, teilt sich mit Worten mit, während die andere, in der europäischen Tradition der Bildgestalter, mit Fotografien erzählt."

Das Buch zur Ausstellung: N. Machfus, G. Kürzinger (Fotograf): Das Ägypten des Nagib Machfus. ars vivendi Verlag Cadolzburg 2001, Hardcover, 24 x 31cm, 128 Seiten, ISBN 3-89716-302-0, Preis: 35,- Euro.

Der Fotograf: Georg Kürzinger, geb. 1957 in Oberaudorf. Studium von Informationstechnik und wissenschaftlicher Fotografie. Mitarbeit in Forschungsgruppe der TU München über "Das Sehen des Menschen". Seit 1990 freier Fotojournalist. Zahlreiche Bildbände, darunter Die Wüste Gobi und Der Nil, und Fotoreportagen (z. B. mit Galsan Tschinag) für Zeitschriften, u. a. FAZ-Magazin und SZ-Magazin. Literarischer Fotoband Ferne Heimat Kirgisien mit Tschingis Aitmatow als Beitrag zum interkulturellen Dialog ("Ein Kunststück" rezensierte DIE ZEIT). Portraitfotografie für Großplakate des Münchner Goethe-Instituts im Rahmen von Heimat Kunst. Ausstellungen in Berlin, Bonn, Braunschweig, München.

Ausstellungsort: Universität Leipzig, Kustodie, Ausstellungszentrum Kroch-Haus, Goethestraße 2, 04109 Leipzig

Ausstellungsdauer: 11. - 20. Dezember 2002 und 2. - 31. Januar 2003

Öffnungszeiten: Di., Do., Fr. 10 - 17 Uhr, Mi. 12 - 17 Uhr, Sa. 10 - 13 Uhr

Eröffnung: 10. Dezember 2002, 18.00 Uhr, mit einem Vortrag von Prof. Dr. Georg Stauth.

Begrüßung: Dr. Rudolf Hiller von Gaertringen und Prof. Dr. Bernhard Streck. Georg Kürzinger ist anwesend.

 
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