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13. Sächsisches Druckgrafik-Symposion -
Arbeitsergebnisse


Ausstellung

in der Galerie im Hörsaalbau
Eintritt: frei

Öffnungszeiten
Mo 12:00 - 17:00 Uhr
Dienstag bis Freitag 9-17 Uhr
Samstag 9-12 Uhr

Am 13. Sächsischen Druckgrafik-Symposion vom 11. August bis 5. September 2003 in den Werkstätten für künstlerische Druckgrafik Jeanette und Reinhard Rössler in Hohenossig nahmen teil:


JOANNA BIELAWSKA
Lodz

YOUNG SOOK CHA
Leipzig

GÜNTER FIRIT
München

KARIN PIETSCHMANN
Leipzig

PETER WAGLER
Dresden

 

Im dreizehnten Jahr seines Bestehens ist das Druckgrafik-Symposion gewissermaßen ein „Experiment mit Tradition“. Alljährlich werden fünf Künstler zu einem vierwöchigen Arbeitsaufenthalt nach Hohenossig eingeladen, wo sich eine gewisse ländliche Abgeschiedenheit mit hervorragenden Arbeitsbedingungen im Künstlerhaus und der Gemeinschaft Gleichgesinnter verbindet. Dabei fördert die Zeitbegrenzung die Konzentration und ermutigt zur Erprobung neuer Wege. Der Anspruch, durch die Auswahl der Teilnehmer zugleich die Verständigung zwischen Ost und West zu fördern, tut ein übriges, neue Horizonte zu eröffnen. So werden hier zwei ureigene Aufgaben von Kunst eingelöst: Grenzen zu überwinden und dabei zugleich genauer zu erkunden, wer man eigentlich ist.
Kunst beruht jedoch nicht allein auf Ideen, sondern bedarf der Umsetzung in die Materie. Auch auf dieser Ebene sind die Bedingungen in Hohenossig außerordentlich günstig: In der voll ausgestatteten Druckwerkstatt stehen für die Dauer des Symposions drei erfahrene Drucker zur Verfügung, die außerdem als Gesprächspartner und Berater fungieren. Mit Jeanette und Reinhard Rössler, den Betreibern der Hohenossiger Werkstatt, und mit Thomas Sebening, dem Leiter der Druckgrafikwerkstatt der Akademie der Bildenden Künste in München, ist eine druckgrafische Kompetenz versammelt, die Ihresgleichen sucht.
Längst ist das Sächsische Druckgrafik-Symposion in Hohenossig eine eingeführte Größe. Auch in diesem Jahr überstieg die Zahl der Bewerbungen bei weitem die zur Verfügung stehenden Plätze. Das Ergebnis der Juryauswahl war eine internationale, in ihrer Unterschiedlichkeit künstlerisch außerordentlich spannungsreiche Gruppe, die auf der persönlichen Ebene dennoch sehr gut harmonierte. Es nahmen teil: Joanna Bielawska aus Lodz in Polen; Young-Sook Cha aus Korea, in Leipzig lebend; Günter Firit aus Puchheim bei München; Karin Pietschmann aus Leipzig sowie Peter Wagler aus Halsbrücke bei Freiberg.
 
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