Welche Videospiele werden wo auf der Welt gespielt? Wie werden sie wahrgenommen? Wie unterscheiden sich verschiedene Regionen? Lassen sich zeitliche Veränderungen erkennen? – Die Universität Leipzig hat für die kommenden drei Jahre Projektgelder der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erhalten, um Antworten auf diese Fragen zu finden. Experten der Universitätsbibliothek und Japanologie untersuchen im Rahmen des Projekts „Datenbasierte Spurensuche globaler Einflüsse japanischer Videospielkultur“ regionale und globale Wanderungsprozesse japanischer Videospiele. Das Forscherteam soll eine Dateninfrastruktur und -verarbeitungsplattform entwickeln, die den interaktiven Umgang mit unterschiedlichen Daten und deren semantische Verknüpfung und Auswertung im Hinblick auf spezifische wissenschaftliche Problemstellungen zur regionalen und globalen Bedeutung japanischer Videospiele ermöglicht. Im Sinne von Best-Practice-Lösungen sollen in Teilprojekten effektive Nutzungsweisen der aufgenommenen Daten bei der Beantwortung konkreter Forschungsfragen zur Verbreitung, Wanderung und Rezeption japanischer Videospiele erarbeitet werden. Ziel des Projekts ist es auch, geeignete Oberflächen bereitzustellen, die die verwendeten Technologien intuitiv zugänglich machen und die intensive Befragung der verknüpften Daten auch über das Projekt hinaus ermöglichen. Mehr Informationen folgen in Kürze.