Inselplakate jetzt auf unserer Webseite

Wer kennt nicht die Insel-Plakate der Leipziger Buchwissenschaft, die zur Buchmesse 2013 das ganze Stadtbild zierten? Auf der Seite unseres Fördervereins kann man nun alle Plakate bestellen. Welche Plakate es gibt und wie man an die Plakate kommt, erfahren Sie nach einem Klick auf den folgenden Button.

Inselplakate

Konferenz: Englische Literatur im Taschenformat im November 2021 in Leipzig

Es gibt Neues zum »Baron der englischen Bücher«: Auf die Veröffentlichung der Historie des Leipziger Verlags Bernhard Tauchnitz (1837-1973) von Melanie Mienert, Thomas Keiderling, Stefan Welz und Dietmar Böhnke folgt eine Konferenz. Unter dem Titel »Englische Literatur im Taschenformat: Die Tauchnitz Edition und andere Paperback-Reihen« laden die AutorInnen am 6. und 7. November 2021 an die Universität Leipzig ein.

Informationen zur Konferenz und der Registrierung finden Sie auf der Konferenzwebseite.

„Otto Spamers Bücherfabrik“ öffnet

Die Ausstellung „Otto Spamers Bücherfabrik. Sachbuchwelten für die Jugend“ öffnet ihre Türen:

Wir laden ganz herzlich zur Vernissage ein!

Donnerstag, 6. Februar 2020

17 Uhr

Schulmuseum – Werkstatt für Schulgeschichte Leipzig

Goerdelerring 20, 04109 Leipzig

Die Ausstellung wird noch bis zum 4. September 2020 zu sehen sein. Alle Informationen finden Sie hier.

Buchpräsentation „Luchterhand im Dritten Reich“ 27.06.18

Verlagsgeschichte

Im August 2012 erregte in der Presse die Vermutung Aufmerksamkeit, der damalige Hermann Luchterhand Verlag habe von der antisemitischen Politik des Dritten Reiches profitiert. Das Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft (Buchwissenschaft) der Universität Leipzig unter der Leitung von Prof. Dr. Siegfried Lokatis erforschte daraufhin die Geschichte des Verlages in der NS-Zeit. Während der Leipziger Buchmesse 2016 wurden bereits erste Ergebnisse präsentiert. Das Buch, welches aus einer Masterarbeit von Sophie Kräusslich und aus der Bachelorarbeit von Freya Leinemann entstanden ist, wurde nun fertig gestellt: Im Hauswedell Verlag erscheint als Band 1 der Reihe Leipziger Arbeiten zur Verlagsgeschichte das Resultat der wissenschaftlichen Untersuchung unter dem Titel „Luchterhand im Dritten Reich. Verlagsgeschichte im Prozess“.

Am Mittwoch, den 27. Juni um 13.00 Uhr werden der Band und die Forschungsergebnisse im Fürstenzimmer der Leipziger Universitätsbibliothek Bibliotheca Albertina, Beethovenstr. 6, der Öffentlichkeit vorgestellt. Anwesend sind u.a. Prof. Dr. Siegfried Lokatis (Universität Leipzig), Dr. Georg Reuchlein (Luchterhand Literaturverlag), Florian Hiersemann (Hauswedell Verlag) und Prof. Dr. Klaus G. Saur (Ehrensenator der Universität Leipzig). Der Eintritt ist frei. Medienvertreter werden um Anmeldung an g.voehringer@hauswedell.de (Gisela Vöhringer, Tel. 0711 / 5499 7111) gebeten.

Bloomsday 2018

Am 16. Juni ab 19:00 Uhr lädt die Leipziger Buchwissenschaft traditionell wieder alle Studierenden, Dozenten, Freunde und Förderer zum Bloomsday in das Bibliotop (Hainstraße 11) ein.

Für alle, die mit dem Bloomsday nichts anfangen können: Der 16. Juni 1904 ist der Tag an dem der Roman „Ulysses“ von James Joyce in Dublin (daher Irish Pub) spielt. Hauptperson des Romans ist Leopold Bloom, dessen Tag im Roman in Form eines Bewusstseinsstroms beschrieben wird…

Buch: Baron der englischen Bücher. Der Leipziger Verlag Bernhard Tauchnitz 1837–1973

Cover Baron der englischen Bücher 978-3-86729-201-6

Die Leipziger Autoren Melanie Mienert, Thomas Keiderling, Stefan Welz und Dietmar Böhnke schreiben über einen großen Verleger des 19. Jahrhunderts und seine legendäre Edition, die »Collection of British and American Authors«. Als langjährig recherchierende Buchwissenschaftler, Historiker, Anglisten legen sie trotz weitgehend verlorengegangener Quellengrundlage nach Ausbombung des Verlages Ende 1943 eine moderne Verlagsgeschichte vor. Überraschende Einblicke bieten sich in den deutsch-englischen Bücherkosmos, namentlich in die Rezeption der englischsprachigen Literatur im kontinentalen Europa.

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Vortrag: „Brockhaus, Reclam & Co.: Wie Verleger und Buchhändler den Leipziger Osten prägten“

Buchwissenschaftler Thomas Keiderling (Foto: Michael Hoffert)

Für viele Leipziger gilt der Begriff „Buchstadt“ als gesetzt, aber was verbirgt sich dahinter? Und wer weiß schon, welch überragende Bedeutung der Osten Leipzigs – vor allem die Ostvorstadt und Reudnitz – für die Verlage und Buchhändler des 19. und frühen 20. Jahrhunderts hatte? Darüber wird auf Einladung des Bürgervereins Neustädter Markt e.V. der renommierte Leipziger Historiker und Medienwissenschaftler PD Dr. habil. Thomas Keiderling (Universität Leipzig) am Donnerstag, dem 4. Mai, um 19 Uhr im Pöge-Haus (Hedwigstr. 20, am Neustädter Markt) in einem spannenden Vortrag sprechen. Thomas Keiderling ist Autor zahlreicher Publikationen zur Buchwissenschaft und zur Geschichte von Buchhandel und Verlagswesen, u.a. des Buches „Aufstieg und Niedergang der Buchstadt Leipzig“ (Sax-Verlag, Beucha/Markkleeberg 2012). Weiterlesen

Ausstellung „Buchverfremdung“

Am 24. Juni 2016 eröffnen Studierende des Instituts für Kommunikations- und Medienwissenschaft eine Ausstellung mit Werken des Schweizer Künstlers Martin Schwarz im Bibliotop.

Die gezeigten „Buchobjekte“ sind Bücher, die Schwarz mit Farbe, Leim, Pappmaché und Schrauben zu Kunstwerken verwandelt hat. Bis zu drei Wochen arbeitet der Künstler an einem Buch, in denen geschnitten, geklebt und getrocknet wird. Die Idee zu den Buchobjekten hatte Schwarz, als er in den 70er-Jahren Schreibhefte bemalte, die sich zu wellen begannen und so Objektcharakter bekamen.

Bei der Auswahl eines Buchs ist vor allem die passende Größe wichtig. Nur wertvolle antiquarische Werke oder Bücher, deren Thematik Schwarz nicht gefällt, sind für den Künstler tabu. „In der Verwandlung liegt auch eine Zerstörung. Meist wähle ich gängige Romane wie z. B. Der Sommer der Schmetterlinge“, so Schwarz.

Martin Schwarz zeigte seine Werke bereits u. a. in Berlin, Wien, Zürich, Basel, Genf und Krakau. Die Ausstellung im Bibliotop eröffnet am 24. Juni 2016 um 20:00 Uhr im Bibliotop der Leipziger Buchwissenschaft in der Hainstraße 11 (dritter Stock). Der Eintritt ist frei.