Forschungsbericht 2005 - Projekte

 

Chirurgische Klinik I, Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und plastische Chirurgie 

Department of Surgery I


Klinische Forschungsprojekte


Prof. Dr. Josten, Kreher, PD Dr. Tiemann, Dr. Böhme

Ergebnisse nach konservativer und operativer Therapie einer Acetabulumfraktur - Ermittlung von frakturabhängigen und klinischen Parametern zur Hüft-TEP bei Patienten mit vorbestehender Coxarthrose


Prof. Dr. Josten, Lägel, Prof. Dr. Schmidt, PD Dr. Tiemann, Dr. Böhme

Ergebnisse der triangulären vertebropelvinen Abstützung bei instabilen Frakturen des hinteren Beckenringes unter besonderer Berücksichtigung der lumbosakralen Stabilität


Prof. Dr. Josten , Dr. Fröhlich, Prof. Dr. Müller, PD Dr. Tiemann, Dr. Böhme

Ermittlung der Inzidenz von tiefen Beckenvenenthrombosen durch Dopplersonographie nach Beckenring- und/ oder Acetabulumfraktur


Prof. Dr. Josten, Christoph; Dr. Katscher, Sebastian, PD Dr. Verheyden, Peter; Dr. Gonschorek, Oliver;

Strategie bei Wirbelsäulenmetastasen.


PD Dr. Tiemann, Andreas; Prof. Josten, Christoph;

Ergebnisse der Therapie gelenknaher Unterschenkelfrakturen mittels Hybridfixateur


Dr. Engel, Thomas; Dr. Hepp, Pierre; Prof. Dr. Josten, Christoph

Behanlungskonzepte der 'floating shoulder'.


Dr. Engel, Thomas; Dr. Hepp, Pierre; Prof. Dr. Josten, Christoph

Tranfix-Technik versus Interferenzschraube bei der femoralen Verankerung des Kreuzbandtransplantates


Dr. Hepp, Pierre; Dr. Engel, Thomas; Prof. Dr. Josten, Christoph

Deltoideopectoraler versus Deltasplitting Zugang zur Versorgung proximaler Humerusfrakturen.


Dr. Hepp, Pierre; Dr. Rose, Tim; PD Dr. Lill, Helmut; Prof. Dr. Josten, Christoph

Analyse der Zweiteingriffe nach Osteosynthese dislozierter proximaler Humerusfrakturen mit der winkelstabilen Plattenosteosynthese (LPHP)


Dr. Marquass, Bastian; Dr. Hepp, Pierre; Dr. Engel, Thomas; Prof. Dr. Josten, Christoph

Ist der vordere Kreuzbandersatz beim älteren Patienten gerechtfertigt?


Dr. Marquass, Bastian; Dr. Hepp, Pierre; Dr. Engel, Thomas; Prof. Dr. Josten, Christoph

Revisionschirurgie beim vorderen Kreuzband


Freitag, Susanne; Dr. Hepp, Pierre; Dr. Engel, Thomas; Prof. Dr. Josten, Christoph

Die Hakenplatte zur operativen Versorgung von AC-Gelenks- sowie AC-gelenksnahen Verletzungen - auch nach Materialentfernung eine gute Fixationsmethode?


Ahrberg, Annette; Dr. Tiemann, Andreas; Prof. Dr. Josten, Christoph

Augmentation von Patellafrakturen und Patellarsehnenrupturen mittels McLaughlin - Cerclage. Resultiert ein veränderter Höhenstand der Patella?


Dr. Katscher, Sebastian, PD Dr. Verheyden, Peter; Dr. Gonschorek, Oliver; Prof. Dr. Josten, Christoph.

Behandlungsergebnisse nach Densfrakturen.


Dr. Katscher, Sebastian, PD Dr. Verheyden, Peter; Dr. Gonschorek, Oliver; Prof. Dr. Josten, Christoph.

Spätergebnisse nach konservativer und ausschließlich dorsaler Versorgung thorakolumbaler Wirbelfrakturen.


Dr. Schütz, Ludwig, Prof. C. Josten

Ergebnisse bei der Versorgung von Scaphoidfrakturen. Prospektive Studie


Dr. Schütz, Ludwig, Prof. C. Josten

Klinische und radiologische Ergebnisse nach Versorgung von Kalkaneusfrakturen


Dr. Schütz, Ludwig, Prof. C. Josten

Klinische und radiologische Ergebnisse nach Versorgung von Pilon-Tibiale Frakturen.


Schwarz, Constanze; Glasmacher, Stefan, Dr. Engel, Thomas; Prof. Dr. Josten, Christoph

Entwicklung und klinische Ergebnisse des SIRUS-Nagels.


FG Unfallchirurgie

Trauma Orthopedic Surgery


Etablierung einer standardisierten CT/Bildwandler gestützten Computernavigation bei minimalinvasiven ventralen Zugängen zur Wirbelsäule

CT/fluoro matched computernavigation for the endoscopic assisted minimal invasive approach to the anterior column of the spine


Dr. Oliver Gonschorek (drgon@medizin.uni-leipzig.de), Dr. Sebastian Katscher, Dr. Christoph Stockmar, Alexander Franck, Prof. Dr. Christoph Josten (Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und Plastische Chirurgie, Universität Leipzig

Die differenzierte operative Versorgung an der Wirbelsäule bezieht in zunehmendem Maße die ventrale Säule mit ein. Die initial durch die ausgedehnten offenen Zugänge hohe Komplikationsrate und Zugangsmorbidität konnte durch die endoskopisch gestützten minimalinvasiven Verfahren deutlich gesenkt werden. Der Einsatz der Navigation kann dazu beitragen, die operative Präzision zu erhöhen und gleichzeitig die intraoperativen Durchleuchtungszeiten deutlich zu vermindern. Ziel ist dabei, eine CT/Bildwandlergestützte Navigation zu standardisieren und durch (Weiter-) Entwicklung von navigierten Instrumenten zu etablieren. Hierzu werden in Kooperation mit Softwareentwicklern die vorhandene Software optimiert und neue Instrumente eingesetzt, die Resultate im Rahmen einer prospektiven Studie erfasst.

Weiterführung: ja

Finanzierung: Drittmittel (Fa. BrainLab, Heimstetten)


FG Unfallchirurgie

Trauma Orthopedic Surgery


Biomechanische Untersuchungen zum quantitativen Nachweis der interfragmentären Kompression bei Verwendung des Kompressionsmarknagels an Leichenfemora unter Einsatz einer neuen Messmethode

A new method for the quantitative assessement of interfragmentary compression using interlocking compression nails in a biomechanic model using cryopreserved human bones


Dr. Oliver Gonschorek (drgon@medizin.uni-leipzig.de), Dr. Pierre Hepp, Stefan Dellner, Prof. Dr. Christoph Josten (Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und Plastische Chirurgie, Universität Leipzig); Dr. Thomas Mückley (Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Universität Jena)

Die Kompressionsmarknagelung stellt gerade bei Revisionseingriffen an langen Röhrenknochen ein standardisiertes Verfahren dar. Dennoch bestehen weiterhin Kenntnislücken bezüglich der interfragmentär zu erzielenden Kompression. Um diese zu quantifizieren sollen in einer experimentellen Untersuchung die interfragmentären Kräfte an Kunst- und Leichenfemora gemessen werden. Dabei soll mit dem Faser-Bragg-Gitter eine neue Messmethode etabliert werden, die bislang in der Baustofftechnik zum Einsatz kommt und auch unter widrigen Bedingungen zuverlässige Messungen erlaubt. Aus den Ergebnissen sollen Empfehlungen insbesondere zur Verriegelungs-Lokalisation und zum auf die Kompressionschraube einwirkenden Drehmoment resultieren, die für den klinischen Einsatz der Methode wesentlich sind.

Weiterführung: ja

Finanzierung: Drittmittel (AFOR Deutschland, Duisburg)


FG Unfallchirurgie/Traumatologie


Locking Proximal Humerus Plate (LPHP) - Eine prospektive, multizentrische klinische Studie

The Locking Proximal Humerus Plate (LPHP) - a prospective, multicenter clinical trial.


Dr. Pierre Hepp, (hepp@medizin.uni-leipzig.de) PD Dr. Helmut Lill (lill@medizin.uni-leipzig.de), Dr. Tim Rose, Prof. Dr. Christoph Josten.

Mit der vorliegenden Studie sollen die Ergebnisse der Frakturbehandlung proximaler Humerusfrakturen nach offener Reposition und operativer Versorgung mit einem neuen, winkelstabilen, anatomisch vorgeformten Implantat hinsichtlich des funktionellen Outcome, der Frakturheilung und der Anzahl aufgetretener Komplikationen (speziell Humeruskopfnekroserate) prospektiv untersucht werden.

Weiterführung: Nein

Drittmittel: AO/ASIF Foudation, Schweiz


FG Unfallchirurgie/ Traumatologie


In vitro - Regeneration von artikulärem Knorpel im Bioreaktor und Reimplantation im Tiermodell zur Rekonstruktion irreparabler fokaler Knorpeldefekte

In vitro Regeneration of articular cartilage in a bioreactor system and transplantation in an in vivo model of focal cartilage damage.


Dr. Pierre Hepp, Dr. Tim Rose, Dipl.-Ing. Ronny Schulz, Prof. Dr. A. Bader (Universität Leipzig, Professur für Zelltechniken und angewandte Stammzellbiologie), Prof. Dr. C. Josten

Die Behandlung (osteo)chondraler Läsionen von Gelenkknorpel stellt aufgrund der geringen Selbstheilungstendenz eine klinische und wissenschaftliche Herausforderung dar. Eigene Untersuchungen auf dem Gebiet der Kultivierung und Stimulierung von Knorpelzellkonstrukten invitro führten zur Entwicklung eines Mini-Bioreaktors, welcher in einen GMP-geeigneten Bioreaktorkreislauf implementiert werden kann. Ziel des Projektes ist es, autolog gewonnenen Knorpel aus dem Schafskniegelenk invitro im Biorektor zu regenerieren und in einem zweiten Schritt in einem generierten fokalen Knorpeldefekt zu reimplantieren. Nach 1, 3 und 6 Monaten werden die Kniegelenke explantiert und mit der InternationalCartilage RepairSociety-Klassifikation (ICRS) für Knorpelregeneration histologisch analysiert. Die Studie bildet die Grundlage zur Etablierung eines Knorpeldefektmodells am Schafsknie, an dem in zukünftigen Projekten modifizierte Knorpelkonstrukte und 'Tissue-engineered' Knochen-Knorpel-Konstrukte auf ihre Biokompabilität hin untersucht werden sollen. Präklinische Studien am Großtiermodell unter vergleichbaren Belastungen und ähnlichem operativen Aufwand wie am Menschen sollen die Basis für die Anwendung im klinischen Bereich legen.

Weiterführung: Ja

Drittmittel: Haushaltsmittel Formel.1