Forschungsbericht 2001 - Projekte

 

Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin
Department of Nuclear Medicine

 

Bildgebende Darstellung und Messung der zentralen serotonergen Transporter bei Wilson-Patienten und bei Patienten mit Zwangserkrankung.
Imaging and measurement of central serotonin transporter in patients with Wilson disease and in patients with compulsive disorder

Dr. Swen Hesse (hessw@medizin.uni-leipzig.de), Dr. Wieland Hermann (Klinik und Poliklinik für Neurologie), Dr. B. Eggers (Klinik und Poliklinik für Neurologie), Dr. K. Stengler-Wenzke (Klinik und Poliklinik für Psychiatrie), Prof. Dr. Osama Sabri

 

Die Serotonin-Mangel-Hypothese ist eine Hypothese zur biologischen Ätiologie einer Reihe von neuropsychiatrischen Syndromen. Mit Hilfe der [123I]ß-CIT-Single-Photo-nen-Emissions-Computertomographie (SPECT) können Änderungen der serotonergen Neurotransmission in vivo bildgebend erfasst und quantitativ analysiert werden. Als Ergänzung zu den vor 3 Jahren bei Wilson-Patienten begonnenen Untersuchungen der Integrität des dopaminergen Transmittersystems wird mittels [123I]ß-CIT-SPECT die serotonerge Transmission analysiert, um die eingangs erwähnte Hypothese anhand der bei diesem Krankheitsbild nicht selten auftretenden depressiven Störungen zu prüfen. Darüber hinaus wird erstmals bei Patienten mit einer Zwangserkrankung die sero-tonerge Neurotransmission untersucht. Neben der diagnostischen Wertigkeit soll der Nutzen der [123I]ß-CIT-SPECT auch vor dem Hintergrund neuer Behandlungsoptionen (Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer) als Verlaufsuntersuchung evaluiert werden.

 

Weiterführung: ja

 

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung


 

Vergleichbarkeit verschiedener moderner SPECT-Systeme zur Quantifizierung von dopaminerger Neurotransmission: Patienten- und Phantomstudien
Comparability of different modern SPECT systems for the quantification of dopaminergic neurotransmission: patient and phantom studies

Dr. Philipp T. Meyer, Dr. Bernhard Sattler, Thomas Lincke, Dr. Anita Seese, Prof. Dr. Osama Sabri

 

Die kommerziell erhältlichen Dopamin Transporter- und Rezeptor-Liganden 123I-FP-CIT bzw. 123I-IBZM haben zunehmend Einzug in die klinische Routinediagnostik von Parkinson Syndromen gefunden. Es ist jedoch bisher nicht eindeutig geklärt worden, inwieweit die an verschiedenen Kamerasystemen bzw. Instituten gewonnen quantitativen Ergebnisse solcher Studien (Ausmaß der Ligandenbinding) vergleichbar bzw. ineinander transferierbar sind. Dies ist u. a. wichtig für den Vergleich von Patientenkollektiven und für Verlaufskontrollen. In ersten Serien von Patienten- und Phantomstudien konnten deutliche Unterschiede zwischen verschiedenen Kamerasystemen gefunden werden, welche sich im Fall von 123I-FP-CIT möglicherweise durch lineare Transformation hinreichend genau ausgleichen lassen. Zusätzlich soll in weiterführenden Studien geprüft werden, inwieweit verschiedene Kamerasystem äquivalente klinisch-diagnostische Informationen liefern und ob hochauflösende Systeme (dedicated brain SPECT) klinisch relevante Vorteile bieten.

 

Weiterführung: ja

 

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung

 

Einbeziehung emissionstomografischer Bilddaten (PET, SPECT) in die Planung operativer Eingriffe bei Patienten mit Hirntumoren

Complementary use of PET and SPECT data in combination with MRI for intervention planning in patients with brain tumours

Dr C. Trantakis (Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie), Thomas Lincke, M. Moche (Klinik und Poliklinik für Diagnostische Radiologie)

 

Mittels 18F-FDG-PET bzw. 123J-IMT-SPECT können der Glukose- bzw. Aminosäurestoffwechsel in Hirntumoren untersucht und so besonders stoffwechselaktive Tumoranteile lokalisiert bzw. posttherapeutische Veränderungen vom Tumorrezidiv differenziert werden. PET- bzw. SPECT-Bilddaten von einem Hirnphantom und einzelnen Patienten wurden in ein MRT-gestütztes Neuronavigationssystem (LOCALITE) übertragen. Es erfolgten zunächst Anpassungen der Datenformate und erste Untersuchungen zur Bildüberlagerung von MRT und PET. Die Genauigkeit eines automatischen Überlagerungsalgorithmus (basierend auf der sog. Mutual Information) wird mittels externer Marker überprüft. Nachfolgend ist die Einbeziehung der PET- bzw. SPECT-Bilddaten in die neurochirurgische Interventionsplanung und ggf. auch in die intraoperative multimodale Navigation vorgesehen. 

 

Weiterführung: Ja

 

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung

 

 

Hirnperfusionsszintigrafie (SPECT) und perfusions- sowie diffusionsgewichtete Magnetresonanztomografie (PWI und DWI) des Gehirns in der Akutdiagnostik des Schlaganfalls

Brain perfusion SPECT, diffusion- and perfusion-weighted magnetic resonance imaging in acute stroke

Thomas Lincke (lincket@medizin.uni-leipzig.de) (Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin), Dr. Claudia Dannenberg (Klinik und Poliklinik für Diagnostische Radiologie), PD Dr. Jörg Berrouschot (Klinik und Poliklinik für Neurologie)

 

Die Hirnperfusions-SPECT mit 99mTc-ECD erlaubt in der Akutphase des ischämischen Schlaganfalls die Identifizierung von Gewebsarealen mit verminderter Perfusion und/oder gestörtem Metabolismus. Die MR-Bildgebung lässt in der gleichen Situation eine Beurteilung der Gefäßverhältnisse (MR-Angiografie), der Gewebsareale mit Perfusionsstörung (PWI) und mit Diffusionsstörung (DWI) zu. In der SPECT ist die Ausprägung eines Aktivitätsdefizits das wesentliche Kriterium für die Abgrenzung irreversibel geschädigter Gewebsbezirke von Zonen potentiell reversibler Ischämie. Das Mismatchareal zwischen PWI- und DWI-Bildgebung stellt nach heutiger Auffassung in der MRT die potentiell therapierbare, sog. Penumbra dar. SPECT und MRT derselben Schlaganfallpatienten wurden hinsichtlich der Prognoseabschätzung bereits visuell bewertet. Es erfolgt nun eine Bilddatenüberlagerung von PWI, DWI und SPECT um einander entsprechende Merkmale der Darstellung pathophysiologischer Veränderungen der Untersuchungsverfahren bzw. Unterschiede zu analysieren.

Weiterführung: ja

 

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung

 


Veränderungen der regionalen Hirnperfusion beim Schlaf-Apnoe-Syndrom sowie deren Beeinflussbarkeit durch Therapie
Changes of regional cerebral perfusion in sleep apnoea and their recovery after therapy

Alexander Weiser, Prof. Dr. Regine Kluge, (klur@medizin.uni-leipzig.de), Dr. Claudia Dannenberg, Dr. Andrea Bosse-Henck (Medizinische Klinik I)

 

Patienten mit Schlaf-Apnoe-Syndrom leiden neben erheblicher Tagesmüdigkeit an Einschränkung kognitiver Leistungen und Depressionen, wobei die Ausprägung der Beschwerden mit Ausprägung und Häufigkeit der nächtlichen Hypoxämie-Phasen korreliert. Die Studie prüft, ob regionale Defizite der kortikalen Perfusion nachweisbar sind, ob diese in charakteristischen Hirnarealen lokalisiert sind und mit dem Schweregrad der Schlafapnoe korrelieren sowie deren evtl. Reversibilität bei Therapie des Schlaf-Apnoe-Syndroms. Die prospektive Studie schließt Patienten mit schwerem Schlaf-Apnoe-Syndrom und ausgeprägten kognitiven Dysfunktionen ein. Hirnperfusionsuntersuchungen wurden mit Tc-99m-ECD durchgeführt und semiquantitativ in region of interest-Technik im Vergleich zu einer gesunden Kontrollgruppe ausgewertet. Ziel der Untersuchung sind Erkenntnisse über den Pathomechanismus der kognitiven Veränderungen in Relation zur kortikalen Perfusion beim Schlaf-Apnoe-Syndrom.

 

Weiterführung: Nein

 

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung

 


Einführung einer automatischen Methode zur vergleichenden semiquantitativen Auswertung von Hirn-SPECT-Studien bei Schlaganfallpatienten durch pixelweise Analyse der Datensätze relativ zu einem Normalkollektiv
Introduction of an automatical technique for comparison of brain perfusion SPECT studies in patients with stroke using pixelwise comparison with normal templates.

Thomas Lincke (lincket@medizin.uni-leipzig.de), Dr. Bernhard Sattler, Piotr Slomka (Universität Western Ontario London, Canada), P. Radau, Prof. Dr. Osama Sabri

 

Im vergangenen Jahr wurde die automatische Analyse von Hirnperfusions-SPECT-Daten für die Diagnostik akuter Schlaganfälle evaluiert. Die neue Studie prüft die Eignung des Systems für einen automatisierten Vergleich von Hirnperfusionsstudien unter stimulierten und Basisbedingungen im Vergleich zur bisher üblichen Auswertetechnik in Region-of-interest-Technik.

 

Weiterführung: Ja

 

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung und Industrie

 

Evaluation einer Software zur automatisierten Analyse von Hirnperfusions-SPECT-Untersuchungen anhand von Hirnphantomstudien mit simulierten Perfusionsausfällen

Evaluation of an automated technique for analysis of brain perfusion SPECT data by means of brain phantom studies with simulated perfusion defects

Dr. Henryk Barthel (henryk.barthel@ic.ac.uk) (Imperial College School of Medicine, Hammersmith Hospital, London, Großbritannien), Bert Winkler, Thomas Lincke

 

Hirnperfusions-SPECT-Untersuchungen des Gehirns sind in der Akutphase des ischämischen Schlaganfalls u.a. zur Differenzierung zwischen transienter Ischämie und Entwicklung eines Hirninfarktes sinnvoll. Die Bilddatenauswertung erfolgt bisher visuell und mit Hilfe individuell definierter Regions of interest. Die im Rahmen dieses Projektes untersuchte Software „BRASS“ (Fa. Nuclear Diagnostics) ermittelt unter Berücksichtigung der Mittelwerte und Standardabweichungen der Impulsdichtewerte in einem Normkollektiv Aktivitätsdefizite in einer Individualstudie bildpunktweise und automatisiert. An SPECT-Studien eines Hirnphantoms (Hoffman 3D brain phantom) mit simulierten Perfusionsdefekten unterschiedlicher Größe und Lage werden die Parameter für die räumliche Anpassung der Einzelstudien an die Normgruppe, die Zählratennormalisierung sowie Schwellenwerte für die Defektfindung getestet. Ziel ist es, die Genauigkeit und Reproduzierbarkeit sowie die Limitationen der automatisierten Analysemethode zu ermitteln, um ihren Einsatz in der klinischen Diagnostik des Schlaganfalls und bei wissenschaftlichen Fragestellungen, z. B. im Zusammenhang mit neuen Therapieansätzen der zerebralen Ischämie, vorzubereiten. 

 

Weiterführung: Nein

 

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung

 

Regionale Glukoseutilisation und Perfusion im rechts- und linksventrikulären Myokard beim Cor pulmonale
Regional glucose utilization and perfusion of right and left ventricular myocardium in pulmonary hypertension

Prof. Dr. Regine Kluge (klur@medizin.uni-leipzig.de), Dr. Jörg Winkler (Medizinische Klinik I), Dr. Anita Seese, Dr. Bernhard Sattler, Barbara Klöppel

 

Veränderungen des myokardialen Energiemetabolismus haben eine Schlüsselstellung im genetischen Adaptationsprozess an pathologische Druckbelastung. Es wird untersucht, ob sich die regionale Glukoseutilisation in der kompensierten und dekompensierten Phase der Erkrankung unterscheidet und ob eine Abhängigkeit vom Grad der Druckbelastung besteht. Mittels F-18-Fluordeoxyglucose-PET wird unter Insulinstimulation die Glukoseutilisationsrate mit Hilfe der grafischen Analyse nach Patlak quantifiziert. Regionale Differenzen werden in region-of-interest-Technik erfaßt.

 

Weiterführung: Ja

 

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung

 


Effekt regelmäßigen körperlichen Trainings auf die myokardiale Perfusion bei koronarer 1-Gefäß-Erkrankung

Effect of exercise training on myocardial perfusion in coronary one-vessel-disease

Prof. Dr. Regine Kluge, (klur@medizin.uni-leipzig.de), Kai Kendizorra, Dr. Claudia Walter (Klinik für Kardiologie des Herzzentrums Leipzig), Prof. Dr. Rainer Hamprecht (Klinik für Kardiologie des Herzzentrums Leipzig)

 

In einer randomisierten Studie wird der Effekt regelmäßigen körperlichen Trainings vergleichend mit dem einer PTCA auf die regionale myokardiale Perfusion bei nachgewiesener relevanter Koronarstenose über einen Zeitraum von einem Jahr untersucht. Die Myokardperfusionsszintigrafien werden mit Tc-99m-Tetrofosmin unter fahrradergometrischer Belastung und in Ruhe durchgeführt. Es erfolgen visuelle und semiquantitative Auswertungen von Ausprägung und Ausdehnung myokardialer Ischämien.

 

Weiterführung: Ja

 

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung und Industrie

 


Evaluierung verschiedener automatisierter Auswertesysteme für die Myokardperfusionsszintigrafie
Evaluation of different automatical diagnostic systems for use in myocardial perfusion scintigraphy

Karl Strecker, Prof. Dr. Regine Kluge (klur@medizin.uni-leipzig.de)

 

Myokardperfusionsszintigrafien werden zurzeit üblicherweise visuell ausgewertet. In den letzten Jahren werden zunehmend Programme entwickelt, die eine bildpunktweise Analyse der Patientendaten im Vergleich zu Normalkollektiven oder Patientenkollektiven mit bekannter Diagnose erlauben. Die Studie prüft die diagnostische Treffsicherheit zweier automatisierter Auswertesysteme (Perfit, Nuclear Diagnostic, Autoquant, ADAC Laboratories) im Vergleich zur visuellen Befundung bei Patienten mit koronarangiografisch gesicherter Herzkrankheit und in Phantomstudien.

 

Weiterführung: Ja

 

Finanzierung: Industrie

 


Effekt der Schwächungs- und Streuungskorrektur auf die diagnostische Treffsicherheit der Myokardperfusionsszintigrafie
Effect of attenuation and scatter correction on the diagnostic accuracy of myocardial perfusion scintigraphy

Marcus Förster (Marcus-f@web.de), Prof. Dr. Regine Kluge, Prof. Dr. Rainer Hamprecht (Herzzentrum Leipzig)

 

Der Effekt der Schwächung der Photonen und die Streustrahlung sind seit vielen Jahren bekannte Störgrößen bei der Myokardszintigrafie. Die Möglichkeit der individuellen

Schwächungskorrektur durch zusätzliche Transmissionsmessung sowie die Streustrahlenkorrektur bewirkt eine homogenere Rezeptorpräsentation der gemessenen Impulsdichte in unterschiedlichen Wandarealen bei der myokardialen SPECT. Eine verbesserte Treffsicherheit des SPECT nach Korrektur wurde in mehreren Untersuchungen an ausgewählten Patientengruppen bewiesen. Ziel dieser Studie ist es die Effekte der Korrekturen in einer prospektiven Untersuchungsreihe bei einem nicht vorselektionierten Patientengut zu verifizieren. Als Referenzmethode dient die Koronarangiografie

 

Weiterführung: Ja

 

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung


F-18-Fluorodeoxyglukose PET für Diagnostik, Staging und Beurteilung des Therapieansprechens von Gallenwegstumoren
18-fluorodeoxyglucose PET in diagnostics, staging and evaluation of therapy response of bile duct cancer

Prof. Dr. Regine Kluge, (klur@medizin.uni-leipzig.de), Prof. Dr. Frieder Berr (Medizinische Klinik II), Dr. M. Wiedmann, Dominic Müller, Dr. Anita Seese

 

Die Studie prüft die Eignung der F-18-FDG-PET zur Malignitätsbeurteilung von Gallenwegsstenosen sowie zum Nachweis von Lymphknotenmetastasen oder Fernmetastasen maligner Gallenwegstumore. In den letzten Jahren wird bei primär nicht operablen Cholangiokarzinomen zunehmend versucht, durch Laser- und/oder Chemotherapie eine Lebensverlängerung zu erzielen. Die Studie untersucht, ob mit PET das Therapieansprechen frühzeitig beurteilt werden kann.

 

Weiterführung: Ja

 

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung

 


Klinischer Nutzen der Schildwächter-Lymphknoten (sentinel lymph node) Biopsie (SLNB) und der [18F]FDG-PET bei Patienten mit malignem Melanom und bei Patienten mit Mammakarzinom
Clinical impact of sentinel lymph node biopsy and [18F]FDG-PET in patients with breast cancer and in patients with malignant cutaneous melanoma

Dr. Swen Hesse (hessw@medizin.uni-leipzig.de), Dr. Klaus Eichhorn (Klinik und Poliklinik für Hautkrankheiten), Dr. Steffen Leinung (Chirurgische Klinik und Poliklinik I), PD Dr. L.-C. Horn (Institut für Pathologie), Maria K. Pawelka, Prof. Dr. Regine Kluge

 

Die gammasonden-gestützte SLNB wird im Falle des Nachweises gleicher prognostischer Wertigkeit die elektiven Lymphknotendissektionen bei Patienten mit malignem Melanom und bei Patientinnen mit Mammakarzinom ersetzen. Ziel der Arbeit ist es, das Verfahren klinisch zu etablieren und seine prognostische Wertigkeit einzuschätzen.

Eingeschätzt werden soll weiterhin, ob durch den Einsatz der [18F]FDG-PET in der präoperativen Ausbreitungs- sowie in der Rezidiv-/Metastasendiagnostik bei beiden Tumorentitäten zusätzliche diagnostische Informationen gewonnen werden können.

 

Weiterführung: ja

 

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung

 


Prädiktive Wertigkeit des humanen Thyreoglobulin-Spiegels im niedrig meßbaren Bereich in der Nachsorge von Patienten mit differenziertem Thyreozytenkarzinom
Predictive value of low serum thyreoglobulin and diagnostic value of [18F]FDG-PET in the follow-up of patients with differentiated thyroid cancer

Dr. Swen Hesse (hessw@medizin.uni-leipzig.de), Kerstin Jentsch, Dr. Dietlind Sorger, Dr. Lothar Otto

 

Die Nachsorge bei Patienten mit differenziertem Schiddrüsenzellkarzinom basiert auf einer hoch sensitiven und spezifischen Bestimmung des humanen Thyreoglobulin (hTG)-Spiegels, wobei die prädiktive Wertigkeit des hTG-Spiegels im niedrig messbaren Bereich bezüglich Rezidiv-/Metastasenerkennung nicht sicher einzuschätzen ist. Im Rahmen einer Langzeitstudie soll der prädiktive Wert der hTG-Bestimmung im niedrig meßbaren Bereich festgestellt werden.

 

Weiterführung: ja

 

Finanzierung: Industrie, Haushaltfinanzierte Forschung

 


Biologische Evaluierung von [18F]1-(2’-nitroimidazolyl)-ß-2-fluoro-2-deoxy-D-Glucose ([18F]FDG-2-NIm) als neuer PET-Tracer zum Messen von Tumorhypoxie
Biological evaluation of [18F]1-(2’-nitroimidazolyl)-ß-2-fluoro-2-deoxy-D-Glucose ([18F]FDG-2-NIm) as a potential PET-tracer of tumor hypoxia

Dr. Dietlind Sorger (sord@medizin.uni-leipzig.de ), Dr. Marianne Patt

 

[18F]FDG-2-NIm ist eine neu entwickelte Verbindung (Patt, M. et al. Nuklearmedizin 40, 2001, 38 –58), bei der eine heteroaromatische Nitrogruppe (Nitroimidazol) an ein [18F] tragendes Zuckermolekül (Glucose) gekoppelt ist. Für die vergleichende in-vivo-Testung mit dem etablierten Hypoxietracer [18F]-FMISO wurde ein Rattentumor-Tiermodell etabliert. Bei der in-vitro-Testung wurde die Traceraufnahme in Tumorzellen unter normoxischer bzw. hypoxischer Begasung gemessen. Obwohl FDG-2-NIm konzentrationsabhängig Glucose vom Glc-Transporter der Zelle verdrängt, wird die fluorierte Verbindung nur zu 0.1 % in die sauerstoffarmen Tumorzellen aufgenommen. In vivo zeigte sich bei polarographisch gemessenen 02-Partialdrücken < 12 mm Hg ebenfalls keine nennenswerte Anreicherung im Tumor, gleichwohl dies für die Vergleichssubstanz [18F]-FMISO nachgewiesen werden konnte.

 

Weiterführung: Ja

 

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung


In-vitro-Untersuchungen zum Antikörperstatus und Interleukinen vor und nach der Radioiodtherapie bei Hyperthyreose-Patienten.

In-vitro- examinations of antibodies and interleukins before and after radioiodine-therapy with hyperthyreosis patients

Dr. Henri Wallaschofski (Medizinische Klinik III), Dominic Müller, Prof. Dr. Ralf Paschke (Medizinische Klinik III)

 

In Einzelfällen kommt es paradoxerweise nach einer Radiojodtherapie zu einer Verstärkung der vorhandenen Hyperthyreose. Ziel dieser Untersuchung ist es, durch Bestimmung von blockierenden und stimulierenden Antikörpern und Interleukinen vor und nach einer Radiojodtherapie herauszufinden, ob in solchen Fällen durch diese Therapieform Autoimmunhyperthyreosen (AI) induziert oder bereits bestehende AI lediglich aktiviert werden.

 

Weiterführung: Ja

 

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung und Industrie

 


Wertigkeit der [18F]FDG-PET für die Diagnostik entzündlicher Prothesenlockerungen (ePL)
The value of [18F]-FDG-PET in diagnostics of loosened endoprothesis with inflammation

Maria K. Pawelka, Prof. Dr. Regine Kluge, (klur@medizin.uni-leipzig.de) Dr. Matthias Schönert, (Klinik und Poliklinik für Orthopädie)

 

Ziel der Studie soll es sein, die bisherige szintigraphische Diagnostik, die im Rahmen ePL angewandt wird (3-Phasen-Skelettszintigrafie und Antigranulozyten-AK-Szintigrafie), mit der [18F]FDG-PET zu vergleichen. Zu erwarten ist eine wesentlich höhere örtliche Auflösung und damit bessere Trennung zwischen Weichteilinfektion und Knochenbeteiligung. Zu prüfen ist außerdem, ob damit ein sensitiveres und spezifischeres Verfahren als mit der herkömmlichen Diagnostik zur Verfügung steht.

Erste Ergebnisse scheinen dies zu bestätigen.

 

Weiterführung: Ja

 

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung


Nachweis von Lockerungen bei Patienten mit Endoprothesen und Metallimplantaten in der Orthopädie mittels [18F]-Fluorid-PET
The proof of prothesis in the orthopaedy with [18F]-Fluorid-PET

Maria K. Pawelka, Prof. Dr. Regine Kluge , (klur@medizin.uni-leipzig.de), Dr. Matthias Schönert (Klinik und Poliklinik für Orthopädie), Prof. Dr. Hans-Ekkehart Vitzthum (Klinik für Neurochirurgie)

 

Die Eignung von Fluor-18 zur Knochenszintigrafie ist seit langem bekannt; aus meßtechnischen Gründen wurde die Substanz jedoch in den vergangnen Jahren durch 99mTc-markierte Diphosphonatverbindungen verdrängt. Jetzt steht mit der PET und [18F]-Fluorid ein Verfahren zur Verfügung, was eine wesentlich detailliertere Skelettdarstellung durch hohe Ortsauflösung und bessere Empfindlichkeit ermöglicht. Die Darstellung knöcherner Veränderungen in Umgebung von Metallimplantaten ist bei morphologisch orientierten Schnittbildtechniken (CT, MRT) stark durch Artefakte gestört. Ziel der Studie ist es zu prüfen, ob sich die F-18-Fluorid-PET als sensitives und spezifisches Verfahren zum Nachweis von Endoprothesenlockerungen eignet und ob die Einheilung von Metallimplantaten im Bereich der Wirbelsäule mit diesem Verfahren erfasst und lokalisiert werden kann.

 

Weiterführung: Ja

 

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung


Störung der kardialen sympathischen Innervation beim metabolischen Syndrom – Frühdiagnostik durch I-123-MIBG-Szintigraphie?
Disturbance of the cardiac sympathetic nervous system in metabolic syndrome – early diagnostics with I-123-MIBG scintigraphy?

Prof. Regine Kluge , (klur@medizin.uni-leipzig.de), Dr. Dietlind Sorger, Dr. G. Fitzl,  Dr. Klöthing gemeinsam mit Institut für Anatomie der Universität Leipzig, Institut für Versuchstierforschung am Diabetesforschungszentrum Rheinsberg

 

Diabetes mellitus geht häufig mit einer Störung der kardialen sympathischen Innervation einher. Bei jungen Patienten mit metabolischem Syndrom ohne manifesten Diabetes mellitus wurde in Einzelfällen eine Einschränkung der Herzfrequenzvariabilität gefunden. 2 Rattenstämme mit metabolischem Syndrom wurden vergleichend mit Ratten mit insulinpflichtigem Diabes mellitus und Kontrollen mit I-123-MIBG szintigraphisch untersucht. Die Ergebnisse sprechen für eine Störung der Integrität des kardialen sympathischen Nervensystems bei Ratten mit metabolischem Syndrom ohne manifesten Diabetes mellitus.

 

Weiterführung: Nein

 

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung


Biologisch-biochemische Testung neuentwickelter PET-Tracer zur Darstellung cholinerger Transmissionsdefezite
Evaluation of new developed PET radiopharmaceuticals for the detection of cholinergic transmission deficits

Dr. Dietlind Sorger , (sord@medizin.uni-leipzig.de), Dr. Hubert Mai, Prof. Dr. J. Steinbach, Prof. Dr. Rainhard Schliebs gemeinsam mit Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung der Universität Leipzig, Institut für Interdisziplinäre Isotopenforschung Leipzig

 

Ziel ist der in vivo Nachweis cholinerger Defizite im Hirn von Demenzpatienten unter Verwendung von neu entwickelten und tierexperimentell getesteten Benzovesamicol-Derivaten als Radioliganden für die Positronen-Emissions-Tomographie (PET). Vesamicol (Phenylpiperidinylcyclohexanol) bzw. seine Derivate sind wegen ihrer hochaffinen Bindung an den vesiculären Acetylcholin-Transporter (vAChT) als Radiotracer für die quantitative in vivo-Bildgebung mittels PET prädestiniert. Die wissenschaftliche Fragestellung im Berichtzeitraum war, ob die neuen Verbindungen 4-O-Benzyl-Vesamicol bzw. 5-O-Benzyl-Vesamicol (und deren Fluorderivate) eine dem [3H]-Vesamicol vergleichbare Affinität zum vesikulären Acetylcholintransporter (vAChT)micolrezeptor aufweisen. Damit soll geklärt werden, ob der aufwendige Syntheseweg zum [18F]-markierten Liganden begonnen wird oder ob nach weiteren, besseren Vesamicolderivaten gesucht werden muss.

 

Weiterführung: Ja

 

Finanzierung: Verbundprojekt des SMWK


Szintigraphische Darstellung chronischer Entzündungen mit [111In]-markierten Anti-CD4-Antikörperfragmenten am transgenen Mausmodell
Imaging of chronical inflammation with [111In]-labelled anti-CD4 fragments in a transgenic mouse model

Dr. Dietlind Sorger , (sord@medizin.uni-leipzig.de), Dr. Rüdiger Laub, Prof. Dr. Frank Emmrich (Institut für Klinische Immunologie und Transfusionsmedizin), Prof. Dr. Regine Kluge

 

Für die nuklearmedizinische Diagnostik chronisch- entzündlicher Prozesse sind CD4-tragende T-Helferzellen ein vielversprechendes Target für die spezifische Bindung eines radioaktiv markierten Antikörpers. In der Studie wurde die Darstellbarkeit experimentell erzeugter chronischer Entzündungsherde im transgenen Maus-Modell (T-Helferzellen mit humanem CD4) mit [111In]-markierten Anti-human-CD4-Fragmenten untersucht. Nach Optimierung der Antikörpermarkierung und der szintigraphischen Aufnahmetechnik wurden verschiedene Entzündungsmodelle und die Bioverteilung der Antikörper an transgenen und Kontrollmäusen untersucht.

 

Weiterführung: Ja

 

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung, Industrie


 

Verbesserte Bestimmung der arteriellen Inputfunktion für dynamische FDG-PET Studien mit anschließender Quantifizierung des Glukoseumsatzes

Improvement of Plasma-Input-Function (PIF) Estimation in dynamic FDG-PET investigations with subsequent quantification of cerebral metabolic rate of glucose

Dr. Bernhard Sattler (satb@medizin.uni-leipzig.de), Yiannis Kyriakou, Johannes Schilz, PD Dr. Jürgen Petzold, Dr. Anita Seese, Prof. Dr. Osama Sabri gemeinsam mit Institut für Biomedizinische Technik und Informatik der TU Ilmenau

 

Die quantitative Analyse dynamischer PET Studien erfordert die Kenntnis der Aktivitätskonzentrationen im arteriellen Blut über der Zeit. Dazu werden z. B. engmaschig bis zu 30 Proben arterialisierten Blutes (80-90% O2-Sättigung) nach Applikation des FDG aus einem pseudoarteriellen Zugang gewonnen. Es wird eine Methode entwickelt, die eine Szintillationssonde zur Messung der Zählrate [cps] über dem Herzen nutzt. Die Zählraten wurden mit einer Blutprobe auf die Aktivitätskonzentration im Blut kalibriert. Geklärt werden sollte, ob das Procedere der Blutentnahme, besonders am Anfang der Untersuchung ohne Informationsverlust erleichtert werden kann. Es kam die OP-Sonde CRYSTAL CXS SG01 mit Spezialkollimator zur Anwendung. Sie wurde über dem Herzen positioniert. Ein Auswertemodul speicherte die Zählraten zur weiteren Verarbeitung. Da diese Messung sehr rasch nach der Bolusinjektion vom FDG-Uptake im Myokard überlagert wird, kann nur der erste Teil der über die Sondenmessung gewonnen Inputfunktion verwendet werden. Parallel wurde mit der Blutprobenentnahme begonnen. Proben- und Sondenkurve wurden mit einer unter IDL entwickelten Software zur entgültigen Inputfunktion zusammengeführt. Die Modellierung (Sokoloff/Hotchkins, METABTOOL) erfolgte mit der Probenkurve und der zusammengesetzten Kurve parallel zum Vergleich. Die Untersuchung erfolgte an Daten von ca. 35 Patienten und wird fortgeführt.

 

Weiterführung: ja

 

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung

 

 

Anpassung und Portierung einer Software zur Erfassung und Statistik von personendosimetrischen Daten aus amtlichen und direktablesbaren Personendosimetern und Programmierung eines Schnittstellenmoduls zu Auslesung der Dosimeter

Adaptation and porting of a software for registration and statistics of personnel dosimetric data of official and electronic read off dosimeters and programming of a interface module for the readout of those dosimeters

PD Dr. Jürgen Petzold (petj@medizin.uni-leipzig.de); Dr. Bernhard Sattler (satb@medizin.uni-leipzig.de); Prof. Dr. Wilfried Gründer (gruwi@medizin.uni-leipzig.de, Institut für Biophysik); Heinz Kirsch (MED Medizintechnik Dresden GmbH)

 

Auf dem Markt existiert eine Software der Fa. MED Dresden zur Erfassung von personendosimetrischen Daten aus amtlichen und direktablesbaren Dosimetern. Dieses Modul (DOSMO®) ist für die DOS-Plattform geschrieben und entsprechend eingeschränkt. Ziel des Projektes ist die Portierung dieser Anwendung auf Windows und deren gleichzeitige Erweiterung um die automatische Auslesung der direkt ablesbaren Dosimeter über eine existierende Hardware. Es ist ein Softwaremodul für die Bedienung dieser Schnittstelle zu entwickeln. Weiterhin sind benutzerspezifische Module zur statistischen Auswertung und Überwachung der erfassten Daten zu integrieren. Die gesamte Entwicklung erfolgt in enger Kooperation  

 

Weiterführung: ja

 

Finanzierung: Industrie

 

Szintillationsdetektor für die räumliche Erfassung von in vivo Radionuklidverteilungen

Szintillation detector for the spatial registration of in vivo radionuclide distributions

Dr. Bernhard Sattler (satb@medizin.uni-leipzig.de); PD Dr. Jürgen Petzold (petj@medizin.uni-leipzig.de); Prof. Dr. Heinz A. Klose (Ingenieurbüro OPTOMET)

 

Innerhalb von Modelluntersuchungen konnte die Funktionsfähigkeit einer neuartigen Messanordnung für die räumliche Erfassung von Radionuklidverteilungen in kleinen Volumina unter Beweis gestellt werden Sattler (2000). Erste Untersuchungen mit szintillierenden Fasern als ortsselektive Strahlungsdetektoren sind erfolgversprechend und müssen fortgesetzt werden Angermann (2000). Aufbauend auf diesen Untersuchungen wir ein Detektorsystem bestehend aus optischen szintillierenden Fasern, Kollimator und CCD Kamera entwickelt.

 

Weiterführung: Ja (Projekt ruht, da bisher kein Förderantrag erfolgreich)

 

Finanzierung: keine

Mobile Abschirmung für die Positronenemissionstomografie (PET) zur Reduzierung der Strahlenexposition des Personals bei Untersuchungen mit hohem patientennahen Aufwand

Portable Shielding for Positron Emission Tomography (PET) to reduce the exposure to radiation of the staff in investigations with extensive close to patient handling.

PD Dr. Jürgen Petzold (petj@medizin.uni-leipzig.de); Dr. Bernhard Sattler (satb@medizin.uni-leipzig.de); Frank Gödicke (goef@medizin.uni-leipzig.de)
Hans Joachim Lincke (
Hans Wälischmiller GmbH, Dresden)
 

 

Einige positronenemissionstomografische Untersuchungen erfordern einen hohen patientennahen Manipulationsaufwand. Zum Beispiel bei einer dynamischen Hirn-PET-Untersuchung entsteht durch das Erfordernis der Blutprobenentnahme ein Aufwand von etwa einer Stunde direkt am Patientenbett während das Personal mit der vom Patienten ausgehenden Strahlung exponiert wird. Ungeschützt beträgt diese Exposition 150 μSv/h. Mit der entwickelten Abschirmung kann die Strahlenexposition auf 15 μSv/h reduziert werden. Das System ist auf Rollen gelagert uns kann trotz seines Gewichtes von 250 kg leicht von einer Person positioniert werden. Das Projekt sieht vor, in Kooperation mit Wälischmiller einige Systeme zu fertigen und zu vertreiben. Ein kommerzieller Prototyp wurde von Wälischmiller bereits gefertigt. 

 

Weiterführung: ja

 

Finanzierung: Dritmittel

Untersuchung des Retentionsverhaltens von 153Sm-EDTMP (QuadrametÒ) zur palliativen Schmerztherapie bei osteoblastischen Skelettmetastasen

Investigation of the time-course of 153Sm-EDTMP (QuadrametÒ) for palliative teatment of painfull osteoblastic bone metastases

PD Dr. Jürgen Petzold (petj@medizin.uni-leipzig.de); Dr. Bernhard Sattler (satb@medizin.uni-leipzig.de);), Dr. Lothar Otto, Prof. Dr. Osama Sabri, Dr. Jörg Pinckert (Schering), Brigitte Kirchner (Schering)

 

153Sm-EDTMP bietet als Therapeutikum zur palliativen Schmerzbehandlung bei osteoblastischen Skelettmetastasen eine signifikante Verbesserung der Lebensqualität. Bisher existieren nur wenig Daten über den Zeit-Aktivitätsverlauf des Nuklids in den Ausscheidungen der Patienten. Nach Applikation werden engmaschig Aktivitätsmessungen im Urin vorgenommen. Zusätzlich wird eine Ganzkörper Szintigramm angefertigt. Basierend auf diesen Daten erfolgt eine Abschätzung der durchschnittlichen Radioaktivitätsmenge im Abwasser einer nuklearmedizinischen Einrichtung die als Argumentationsbasis für die Beantragung und Erteilung neuer Umgangsgenehmigungen für die Therapie mit 153Sm-EDTMP genutzt werden kann. 

 

Weiterführung: ja

 

Finanzierung: Drittmittel