Forschungsbericht 2001 - Projekte

 

Chirurgische Klinik und Poliklinik III
Department of Surgery III

 

 

1.1. Experimentelle Forschungsprojekte 

 

FB Unfallchirurgie
Traumatology

 

Anatomische und biomechanische Voruntersuchngen am distalen Femur zur Entwicklung eines optimierten retrograden Femurnagels.
Anatomical and biomechanical examinations on the distal femur to develop an optimized retrograde femoral nail.

PD Dr. Verheyden, Peter(verhey@medizin.uni-leipzig.de); Schwarz, Constanze; Prof. Dr. Josten,Christoph

 

Bei distalen Femurfrakturen besteht bei Verwendung der bisher auf dem Markt befindlichen retrograden Nägeln ein erhebliches Problem durch Achsfehlstellungen. Außerdem ist die Verwendung bei Frakturen mit Gelenkbeteiligung durch die mangelnden Fixationsmöglichkeiten in den Kondylen limitiert. Aufgabe des Projektes ist die Entwicklung eines Nageldesigns, welches eine winkelstabile dreidimensionale Fixation der Bolzen in den Femurkondylen ermöglicht.

 

Weiterführung: Wird 2002 fortgesetzt

 

Finanzierung: Haushalts- und Drittmittel

 

 

FB Unfallchirurgie
Traumatology

 

Histologische und histochemische Analyse nach autologer Knorpelknochen-transplantation am Kniegelenk
Histologic and histochemical analysis after autologus osteochondral transplantation in the knee joint

PD Dr. Helmut Lill (lill@medizin.uni-leipzig.de), Dr. Tim Rose, Prof. Dr. Christoph Josten, PD Dr. Weiss (Anatomie), Prof. Dr. Wolfgang Schmidt (Anatomie)

 

Bei der Knorpelknochentransplantation stellt die langfristige Vitalität des Knorpels bzw. der Knorpelzellen ein Problem dar. Patienten mit postoperativen Problemen nach Knorpelknochentransplantationen werden nach Minimum 6 Monaten nacharthroskopiert. Somit können die Knorpelvitalität und die mechanischen Eigenschaften visuell und digital (Tasthaken) beurteilt werden. Durch zusätzliche histologische und histochemische Analyse in ausgewählten Fällen soll das Vorhandensein hyalinen Knorpels, also mechanisch stabilen Knorpel quanitativ und qualitativ aufgearbeitet werden. Die Biopsien werden aus dem Zentrum der Stanzen sowie deren Übergangsregion zum ortsständigen Knorpel entnommen.

 

Weiterführung: Ja

 

Finanzierung: Hausmittel (Anatomie)

 

 

FB Unfallchirurgie

Traumatology

 

Die winkelstabile Plattenosteosynthese zur Stabilisierung distaler Humerusfrakturen – eine vergleichende biomechanische Studie mit Knochenstrukturanalyse am humanen Präparat.
The angel stable plate osteosynthesis for stabilization of distal humeral fractures – a biomechanical study and analysis of bone structure in human specimens.

Prof. Dr. Christoph Josten (josten@medizin.uni-leipzig.de), Dr. Jan Korner, PD Dr. Helmut Lill, Dr. Pierre Hepp, , Prof. Dr. Erich Schneider (Davos)

 

Die herkömmlichen Osteosyntheseverfahren weisen eine hohe Rate unbefriedigender klinischer Ergebnisse auf. Somit besteht die Notwendigkeit der Entwicklung verbesserter Implantate für Problemfrakturen am distalen Humerus. Die Entwicklung und biomechanische Testung eines winkelstabilen Plattenosteosynthesesystems mit unikortikaler Verankerung scheint vielversprechend. Diese Implantate werden in unterschiedlichen Konfigurationen im Vergleich zu den herkömmlichen Plattenosteosynthesen biochemanisch unter zyklicher Belastung getestet und die Steifigkeit der Knochen-Implantat-Konstrukte ermittelt. Weiterhin existieren im Gegensatz zum proximalen Humerus für den distalen Humerus bisher keine sicheren Erkenntnissen über die kortikalen und trabekulären Strakturen und die damit verbundenen optimalen Verankerungsmöglichkeiten der Implantate.

 

Weiterführung: Ja

 

Finanzierung: Forschungstipendium der AO/ASIF, Davos (Schweiz)

 


FB Unfallchirurgie
Traumatology

 

Neue und etablierte Zugangswege zum proximalen und distalen Humerus – Eine anatomische Studie
New and established approaches for the proximal und distal Humerus – an anatomical study

Dr. Korner, Jan; PD Dr. Lill, Helmut (lill@medizin.uni-leipzig.de); Dr. Scheller, Werner; Pierre Hepp; Prof. Dr. Schmidt, Wolfgang; Prof. Dr. Josten, Christoph

 

Aufgrund der Entwicklung neuer Implantate wurde ein neuer distaler Deltasplittingzugang zur Versorgung proximaler Humerusfrakturen anatomisch aufgearbeitet. Sowohl dieser Zugangsweg als auch der proximale Deltasplittingzugang werden im Hinblick auf gefährdete Nerven- und Gefäßstrukturen analysiert.

Am anatomischen Präparat werden intramedulläre Osteosyntheseverfahren über o.g. Zugänge implantiert und die umliegenden Strukturen präpariert.

 

Weiterführung: Ja

 

Finanzierung: Haushalts- und Drittmittel






FB Unfallchirurgie
Traumatology

 

Experimentelle Untersuchungen zu Wachstum, Differenzierung und spezifischen Stoffwechselleistungen primärer humaner Osteoblasten unter dem Einfluß von Titan, Stahl sowie Titan-Stahl-Kombination und COX I und COX II Inhibitoren
Investigation of growth, differentation and specific metabolic characteristics of primary human osteoblasts influenced by titanium, steel, steel-titanium combination as well as COX I and COX II inhibitors.

Dr. med. Andreas Tiemann, Dr. med. Christian Schmidt, Prof. Dr. med. C. Josten

 

Wachstum, Differenzierung und spezifische Stoffwechselleistungen primärer humaner Osteoblasten sind in vitro durch verschiedene Verfahren nachweisbar (z.B. Osteocalcinexpression, Bildung von alkalischer Phosphatase). Ziel der Arbeit ist es das unterschiedliche Verhalten primärer humaner Osteoblasten auf verschiedene Metalle einerseits sowie andererseits auf COX I und COX II Inhibitoren (wesentlicher Bestandteil der postoperativen Schmerztherapie nach Frakturstabilisierung) zu charakterisieren. Letztendlich sollen Erkenntnisse zu der Frage nach der idealen Kombination von Osteosynthesematerial und Schmerzmittel gewonnen werden, mit dem Ziel die Frakturheilung (i.e. Osteoblastenwachstum und –differenzierung) so wenig wie möglich zu beeinflussen.

 

Weiterführung: Ja

 

Finanzierung: Haushalts- und Drittmittel



FB Unfallchirurgie
Traumatology

 

Biomechanische Untersuchungen zur Validierung eines komprimierbaren intramedullären Osteosynthesesystems

Dr. Oliver Gonschorek (drgon@medizin.uni-leipzig.de), Dr. Pierre Hepp, Professor Dr. Dr. Gunther O. Hofmann (BG-Unfallklinik Murnau)

 

Nachdem standardisierte biomechanische Untersuchungen die Effekte der komprimierten intramedullären Osteosynthese bzgl Stabilitätsgewinn und Rotationssteifigkeit nachweisen konnten, erfolgt nun die Entwicklung einer on-line-Mess-Methode, um den Einfluß ggfs. auftretender relaxierender Momente auf die interfragmentäre Kompression auch im biologischen System messen zu können.

Im Rahmen dieser biomechanischen Studien werden auch die Testungen der retrograden Marknageltechnik für den Unterschenkel und des neuen Marknageldesigns für Versorgungen distaler Unterschenkelfrakturen weiterfgeführt.

 

Weiterführung: Ja 

 

Finanzierung:  Haushalt

 

FG Intensivtherapie, Traumatologie
Intensive Care, Traumatology

 

Stellenwert und Standardisierung der Mediatorbestimmungen im Atemkondensat beatmeter polytraumatisierter Patienten
Significance of increased levels of inflammatory mediators in the breath condensate – An approach to a standardized method for collecting breath condensates and evaluating the levels of inflammatory mediators.

Dr. Dierk Schreiter (dschr@medizin.uni-leipzig.de), Andreas Reske, Regina Donner, Dr. Sebastian Katscher, Prof. Dr. Christoph Josten

 

Lokale inflammatorische Reaktionen in der Lunge sind schwer erfassbar. Eine Ursache hierfür ist die schwierige Zugänglichkeit der Lunge für lokale Diagnostik, ohne dabei geschädigt zu werden. Auch die invasive Methode der bronchoalveolären Lavage führt zum lokalen Surfactentverlust, zur Unterbrechung der Alviolarstabilisierung unter PEEP-Beatmung sowie zur Induktion einer Entzündungsreaktion, welche die Beurteilung der Ergebnisse einschränkt.

Ziel dieses Studienobjektes ist deshalb die Etablierung einer spezifischen nichtinvasiven Diagnostik von Entzündungsparametern (Mediatoren) aus der Lunge durch die Gewinnung von Atemkondensat.

 

Weiterführung: ja

 

Finanzierung: Drittmittel Pharmacia GmbH (Reg.-Nr. 462/2001)

 

 

FG Intensivtherapie, Traumatologie
Intensive Care, Traumatology

 

Die Mediatorinduktion und –dynamik sowie ihre Korrelation zu pulmonalen und kardiovaskulären Funktionsparametern nach isolierter experimenteller Lungenkontusion und therapeutischen Einflüssen neuer Beatmungsregime am Schwein.
Treatment of experimental pulmonary contusion by different strategies of mechanical ventilation in pigs: Effects on the concentration of inflammatory mediators and their correlation with pulmonary and cardiovasculary parameters.

Dr. Dierk Schreiter (dschr@medizin.uni-leipzig.de), Andreas Reske, Dr. Sebastian Katscher, Regina Donner, Prof. Dr. Christoph Josten

 

Besonders nach direkter Verletzung der Lunge entwickelt sich meist ein therapeutisch nur schwer zu beeinflussendes posttraumatisches Lungenversagen. Der entscheidende therapeutische Ansatz ist die Verbesserung des resultierenden Ventilations-Perfusions-Mißverhältnisses durch adäquate Beatmungsregime und Lagerungstherapie. Im Rahmen einer tierexperimentellen Studie an 32 Schweinen werden in 4 randomisierten Gruppen die bisher empfohlene Konsensbeatmung gegen das Open lung- Konzept mit und ohne Kombination der kinetischen Lagerungstherapie funktionelle und morphologische Parameter verglichen.

 

Weiterführung: ja

 

Finanzierung: Drittmittel Biotest Pharma GmbH, Aventis Behring GmbH

 

 

 

FG Intensivtherapie, Traumatologie
Intensive Care, Traumatology

 

Vergleich von funktionellen und CT-morphologischen Befunden zur Erfassung der Schwere des posttraumatischen Lungenschadens.
Comparison of oxygenation impairment with the morphological alterations found in CT-scans – is it helpful for the identification of a posttraumatic lung injury?

Dr. Dierk Schreiter (dschr@medizin.uni-leipzig.de), Bastian Stichert, Andreas Reske, Matthias Seiwerts1, Prof. Dr. Christoph Josten

1Zentrum für Diagnostische Radiologie

 

Die Befunde von CT-Untersuchungen, welche unmittelbar nach Unfällen mit schweren thorakalen Verletzungen durchgeführt wurden, zeigen in der Mehrzahl der Fälle schon frühzeitig morphologische Veränderungen im Sinne einer Lungenkontusion. Eine aufgrund dieser morphologischen Befunde zu erwartende Oxygenierungsstörung ist jedoch in dieser frühen posttraumatischen Phase oft nicht nachweisbar. Zur Ausprägung der Oxygenierungsstörungen infolge der Lungenkontusion kommt es dann sekundär, nachdem die pulmonalen Kompensationsmechanismen insuffizient geworden sind. Die Möglichkeit, das Ausmaß der sich entwickelnden Oxygenierungsstörung anhand der morphologischen Veränderungen im CT abzuschätzen, soll untersucht werden. Die positive Korrelation von initialen morphologischen und sekundären funktionellen Befunden würde die frühzeitigere, dem Schweregrad angepasste, adäquate Behandlung der Lungenkontusion erlauben.

 

Weiterführung: ja

 

Finanzierung: keine

 

 

FG Intensivtherapie, Traumatologie
Intensive Care, Traumatology

 

Analyse der Initialdiagnostik und Akuttherapie hinsichtlich Effektivität, Nutzen und Zeitbedarf bei der Erstversorgung polytraumatisierter Patienten im Schockraum
Primary treatment of polytraumatized patients in the emergency room: Efficiency and benefits of diagnostic and therapeutic standards.

Dr. Dierk Schreiter (dschr@medizin.uni-leipzig.de), Thomas Jung, Andreas Reske, Christian Glien, Prof. Dr. Christoph Josten

 

Bei der Aufnahme von polytraumatisierten Patienten hat die Synchronisierung der initialen therapeutischen und diagnostischen Maßnahmen überragende Bedeutung für die Prognose. Die erhebliche Variation der Verletzungsmuster erschwert die Entwicklung von Versorgungsstandards. Solche Standards aber sind Grundlage sowohl für die gleichbleibende Qualität von Therapie und Diagnostik dieser Patienten, als auch für eine in finanzieller und personeller Hinsicht ökonomische Arbeit.

Das Procedere bei Aufnahme von polytraumatisierten Patienten soll retro- und prospektiv in Hinblick auf die durchgeführten Maßnahmen selbst und den Zeitbedarf analysiert werden, um Daten für die Optimierung von Standards für die Versorgung polytraumatisierter Patienten zu gewinnen.

 

Weiterführung: ja

 

Finanzierung: keine

 

 

FG Intensivtherapie, Transplantation

 

Einsatz von Leberunterstützungverfahren nach Lebertransplantation bei initaler Transplantatdysfunktion.
Use of liver-support-systems in the treatment of initial liver dysfunction after liver transplantation.

Uwe Jost (josu@medizin.uni-leipzig.de), Dr. Dierk Schreiter, PD Dr. Peter Lamesch, Christian Glien, Andreas Reske, Sören Kreissl, Prof. Dr. Johann Hauss

 

Auch heute kann man nur wenig durch Inspektion, Palpation und Paraklinik bei der Organentnahme über die spätere initiale Organfunktion aussagen. Die initiale Dys- oder Nichtfunktion tritt in ca. 8-10% der Transplantationen auf und bedarf der sofortigen Therapie, ggf der Re-Transplantation. Ziel der Studie ist die Stabilisierung der Patienten mit Dysfunktion, um eine Re-transplantation zu vermeiden, bzw. die Patienten mit Nichtfunktion bis zur Re-Transplantation zu konditionieren. Zum Einsatz kommt die Album-Dialyse nach MARS® in Kombination mit der etablierten konservativen Therapie.

 

Weiterführung: ja

 

Finanzierung: Therapiesets der Firma Teraklin werden gestellt, Behandlungsmonitor an Universitätsklinikum übereignet.

 

 

FG Intensivtherapie, Transplantation

 

Einsatz der Albumin-Leber-Dialyse nach MARS® bei Patienten mit Leberinsuffizienz und Sepsis

Treatment of patients suffering from sepsis-related liver insufficiency, by MARS® albumin dialysis.

Uwe Jost (josu@medizin.uni-leipzig.de), Dr. Dierk Schreiter, PD Dr. Peter Lamesch, Christian Glien, Andreas Reske, Sören Kreissl, Prof. Dr. Johann Hauss

 

Bei der Aufnahme von schwerstkranken Patienten mit unterschiedlicher Pathogenese führt immer wieder in die Problematik des zunehmenden Organversagen mit Niereninsuffizienz, Leberinsuffizienz bis zur schwere Sepsis. Ziel der Studie ist den Einfluss der Immunparameter (FACS-Analyse, Procalcitonin, Endotoxin, TNF-alpha,...) unter Anwendung der Albumin-Leber-Dialyse nach MARS® zu untersuchen und zu evaluieren, ob diese Form der Dialyse einen Einfluss auch die Sepsis hat.

 

Weiterführung: ja

 

Finanzierung: Therapiesets der Firma Teraklin werden gestellt, Behandlungsmonitor an Universitätsklinikum übereignet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 1.2. Klinische Forschungsprojekte




Dr. Gonschorek, Oliver; Mothes, Kai-Uwe; Prof. Dr. Josten, Christoph;

LISS als Rekonstruktionsmodul nach Frakturen der proximalen Tibia.


Dr. Gonschorek, Oliver; Mothes, Kai-Uwe; Prof. Dr. Josten, Christoph;

Vergleichende Untersuchungen der Versorgung von distalen Oberschenkelfrakturen mit winkelstabilen Implantaten.


Dr. Gonschorek, Oliver; Prof.Dr. Josten, Christoph;

CRP als prädiktiver Parameter zur Erkennung von Komplikationen nach Versorgung von hüftgelenksnahen Frakturen des alten Menschen.


Dr. Gonschorek , Oliver; (Dr. Mückley, Thomas; Dr. Pickel, Harry; Professor Dr. Dr. Hofmann, Gunther O.; Professor Dr. Bühren, Volker: Murnau)

Arthrodesen des oberen und unteren Sprunggelenkes mit dem Kompressionsmarknagel.


Dr. Gonschorek , Oliver; (Dr. Mückley, Thomas; Lerch, Christian; Hofmann, Gunther O.; Professor Dr. Bühren, Volker: Murnau)

Derotationsosteotomien am Femur mit minimalinvasiver Technik


Dr. Gonschorek , Oliver; (Dr. Hauck, Stefan; Karwat, Stefanie; Prof. Dr. Dr. Hofmann, Gunther O.; Professor Dr. Bühren, Volker: Murnau)

Der Einsatz des Kompressionsmarknagels zur Behandlung von Pseudarthrosen an Femur und Tibia


Dr. Hepp, Pierre; PD Dr. Lill, Helmut; Dr. Korner, Jan; Prof. Dr. Josten, Christoph;

Das subacromiale Impingementsyndrom und die Rotatorenmanschettenruptur – was ist die ideale operative Therapie?


Prof. Dr. Josten, Christoph; Dr. Katscher, Sebastian, PD Dr. Verheyden, Peter; Dr. Gonschorek, Oliver;

Strategie bei Wirbelsäulenmetastasen.

 

Dr. Katscher, Sebastian, PD Dr. Verheyden, Peter; Dr. Gonschorek, Oliver; Prof. Dr. Josten, Christoph.

Behandlungsergebnisse nach Densfrakturen.

 

Dr. Katscher, Sebastian, PD Dr. Verheyden, Peter; Dr. Gonschorek, Oliver; Prof. Dr. Josten, Christoph.

Spätergebnisse nach konservativer und ausschließlich dorsaler Versorgung thorakolumbaler Wirbelfrakturen.


Dr. Korner, Jan; PD Dr. Lill, Helmut; Dr. Hepp, Pierre; Prof. Dr. Josten, Christoph;

Perioperative Instillation von Rupivacain zur postoperativen Schmerzreduktion in der Extremitätenchirurgie. Ein prospektiv randomisierte Doppelblindstudie.

 

Dr. Korner, Jan; PD Dr. Lill, Helmut; Dr. Hepp, Pierre; Dr. Rose, Tim; Prof. Dr. Josten, Christoph;

Ergebnisse nach operativer Versorgung distaler Humerusfrakturen im hohen Alter


PD Dr. Lill, Helmut; Dr. Hepp, Pierre; Dr. Korner, Jan; Prof. Dr. Josten, Christoph;

Die winkelstabile Plattenosteosynthese proximale Humerusfrakturen – ein neues Implantat mit verbesserten Ergenissen?


PD Dr. Lill, Helmut; Dr. Rose, Tim; Dr. Hepp, Pierre; Dr. Korner, Jan; Prof. Dr. Josten, Christoph;

Der arthroskopische inferiore Kapselshift bei Schulterinstabilitäten – eine prospektive Beobachtungsstudie.


PD Dr. Lill, Helmut; Dr. Engel, Thomas; Dr. Rose, Tim; Dr. Korner, Jan; Prof. Dr. Josten, Christoph;

Revisionskreuzbandplastiken – Ursache, Therapie, Ergebnisse


Dr. Tiemann, Andreas; Prof. Josten, Christoph;

Inzidenz der posttraumatischen erektilen Dysfunktion nach Beckenringfrakturen


Dr. Tiemann, Andreas; Prof. Josten, Christoph;

30 und 60 Tages Letalität von Polytraumen in Korrellation zum Verletzungsmuster


Prof. Josten, Christoph; Dr. Tiemann, Andreas;

Kurz- und mittelfristiges Outcome nach triangulärer vertebropelviner Stabilisierung von Beckenringfrakturen des Typs C


Dr. Tiemann, Andreas; Prof. Josten, Christoph;

Ergebnisse der Therapie gelenknaher Unterschenkelfrakturen mittels Hybridfixateur


Dr. Tiemann, Andreas; Prof. Josten, Christoph;

Bewertung der Lebensqualität nach operativer Versorgung von Acetabulumfrakturen


PD Dr. Verheyden, Peter; Dr. Katscher, Sebastian; Dr. Gonschorek, Oliver; Prof. Dr. Josten, Christoph.

Ventrale Spondylodese mit Instrumentation und Verwendung einer osteoconduktiven Substanz bei thorakolumbalen Wirbelfrakturen.

 

PD Dr. Verheyden, Peter; Prof. Dr. Schmidt, Wolfgang; Dr. Katscher, Sebastian; Dr. Gonschorek, Oliver; Prof. Dr. Josten, Christoph

Die simultane endoskopisch gestützte dorsoventrale Stabilisierung von thorakolumbalen Wirbelfrakturen in Bauchlage.

 

PD Dr. Verheyden, Peter; Prof. Dr. Schmidt, Frank.; Glasmacher, Stefan; Moche, T.; Prof. Dr. Josten, Christoph

Voruntersuchungen zur Möglichkeit der Osteosynthese von Frakturen des cervicothorakalen Überganges im offenen MRT.

 

PD Dr. Verheyden, Peter; Dr.Katscher, Sebastian, Dr.Gonschorek, Oliver; Prof. Dr. Josten, Christoph.

Erste Ergebnisse nach ventraler und kombinierter Versorgung thorakolumbaler Wirbelfrakturen.

 

PD Dr. Verheyden, Peter; Schwarz, Constanze; Glasmacher, Stefan; Prof. Dr. Josten, Christoph

Klinische und radiologische Ergebnisse nach Marknagelungen von Femur- und Tibiafrakturen mit einem neuen anatomisch angepassten Marknagel.

 

PD Dr. Verheyden, Peter; Papke Yvonne, Dr. Gonschorek, Oliver; Prof. Dr. Josten, Christoph

Gibt es radiologische Parameter, die ein Scheitern einer Osteosynthese bei pertrochanteren Femurfrakturen voraussagen können.


PD Dr. Verheyden, Peter; Dr. Katscher, Sebastian, Dr. Gonschorek, Oliver; Prof. Dr. Josten, Christoph.

Evaluierung der Kyphosewinkelmessung nach thorakolumbalen Wirbelfrakturen





3. Beteiligung an multizentrischen Studien

FG Intensivtherapie
Intensive Care

 

Plazebokontrollierte, multizentrische randomisierte Doppelblindstudie über die Effektivität von Pentaglobin bei Patienten mit intraabdominellen Infektionen
Placebo controlled, multicentre, randomized, double-blind study on the efficacy of Pentraglobin compared to placebo in patients with intraabdominal infections

Dr. Dierk Schreiter (dschr@medizin.uni-leipzig.de), Andreas Reske, Uwe Jost, Prof. Dr. Johann Hauss

 

Bei der Peritonitis kommt es durch Translokation von Darmbakterien und Endotoxinen zu einer schweren systemischen Inflammation und konsekutiven Organfunktionsstörungen. Immunglobuline haben Antikörper gegen die hauptsächlich vorkommenden pathogenen Keime, aber auch gegen Endotoxine und Lipopolysaccharide. Der Effekt der Gabe von Immunglobulinen ist die Neutralisation von Endo- und Exotoxinen.

Die im letzten Jahr erschienene Cochrane-Analyse der Antikörper-Therapien bei Sepsis und septischem Schock zeigte, dass für keine der Therapien mit monoklonalen Antikörpern statistisch signifikante Vorteile in Metaanalysen existieren. Hingegen ergab sich für die mit Immunglobulinen behandelten Patienten ein eindeutiger Vorteil gegenüber den mit Placebo behandelten Patienten. Das in den Studien verwendete Pentaglobin (IgG, IgM, IgA) ergab dabei deutlich bessere Ergebnisse als die alleinige Applikation von Immunglobulinen des Typs IgG.

Diese Studie soll weitere Daten für zukünftige Meta- und Cochrane-Analysen liefern, um die Anwendung von Immunglobulinen bei Sepsis und septischem Schock begründen zu können.

 

Weiterführung: ja

 

Finanzierung: Drittmittel Biotest Pharma GmbH           

FB Unfallchirurgie
Traumatology

 

The SIRUS – study. Treatment of tibia shaft fractures- A comparison between two standard procedures for intramedullary nailing (reamed versus unreamed) with the SIRUS nail – prospective randomised study.

PD Dr. Verheyden, Peter; Professor Dr. Josten, Christoph, Dr. Stoll, Matthias, Schwarz, Constanze

 

Multicentre, multinational, randomised, parallel group. Tibia shaft fractures (middle 3/5 of the tibia). To compare reamed with unreamed intramedullary nailing with regard to fracture healing. Nailing with the SIRUS nail within 2 weeks after injury. Clinical and x-ray follow-up examinations in the first week after nailing, after 6 weeks, 3 months and after 6 months.

 

Weiterführung: ja

 

Finanzierung: Sulzer Medica, Schweiz




FG Unfallchirurgie
Traumatology

 

Klinische und radiologische Ergebnisse nach Implantation der Univers-Frakturprothese bei Humeruskopfmehrsegmentfrakturen – eine prospektive multizentrische Erhebungsstudie
Clinical and radiological results after shoulder – arthroplasty following humeral head multiple segment fractures

PD Dr. Helmut Lill (lill@medizin.uni-leipzig.de), Dr. Pierre Hepp, Dr. Jan Korner, Prof. Dr. Christoph Josten, Prof. Dr. Peter Habermeyer (Heidelberg)

 

Bei proximalen Humerusmehrsegmentfrakturen, insbesondere beim alten Menschen, stellt die Humeruskopfprothese die Therapie der Wahl dar. Die neue Univers-Prothese bietet viele Neuheiten und Verbesserungen bzgl. Implantationstechnik, Rotationsstellung und Fixation der Tubercula. Ein weiterer Vorteil dieses Prothesensystems ist die Möglichkeit, die Prothesenlänge intraoperativ, nach Implantation der Prothese, zu variieren. Mit einer speziellen Fadenführungstechnik werden die Tubercula an der anatomischen Lokalisation fixiert. Hierzu sind multiple Fadenlöcher am Prothesensystem angebracht. Die Prothese kann auch beim alten Menschen zementfrei eingebracht werden. Diese multizentrische Studie soll den Vorteil des Univers-Prothesensystems im Vergleich zu den bisher angewandten Systemen, insbesondere im Hinblick auf eine verbesserte postoperative Funktion, zeigen.

 

Weiterführung: Ja

 

Finanzierung: Hausmittel



FB Unfallchirurgie
Traumatology

 

Ergebnisse nach Komplexverletzungen bzw. Luxationen des Kniegelenkes
Results after complex injuries respectively dislocations of the knee joint

PD Dr. Helmut Lill (lill@medizin.uni-leipzig.de), Dr. Thomas Engel, Prof. Dr. Christoph Josten, Prof. Dr. Peter Hertel (Berlin), Multicenterstudie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie

 

Die Komplexverletzungen bzw. Knieluxationen stellt eine hohe Herausforderung an operative Rekonstruktion und Nachbehandlung dar. Eingeschlossen in die Studie werden Patienten mit nachgewiesener Kniegelenksluxation bzw. Ruptur des vorderen und hinteren Kreuzbandes sowie evtl. Seitenbandläsionen. Die Rekonstruktion kann offen oder arthroskopisch erfolgen.

 

Weiterführung: Ja

 

Finanzierung: Keine