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 Forschungsprojekte
 Research Projects
 

Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin
Department of Nuclear Medicine

  • Forschungsthema
    • Einführung des neuen PET-Radiopharmakons O-(2-[18F]Fluorethyl)-L-tyrosin (FET) in die radiopharmazeutische Routineproduktion.
      Installation of the new PET drug O-(2-[18F]fluoroethyl)-L-tyrosine (FET) in radiopharmaceutical routine production.

  • Bearbeiter

  • Kurzbeschreibung
    • Radioaktiv markierte Aminosäuren eignen sich für die nuklearmedizinische Darstellung in Onkologie, Neurologie und Psychiatrie. Bisher stehen für das moderne bildgebende Verfahren der Positronenemissionstomografie nur wenige geeignete Aminosäuren zur Verfügung, die einerseits aufgrund ihrer aufwendigen Synthese (2-[18F]Fluor-L-tyrosin) oder aufgrund ihrer kurzen radioaktiven Halbwertszeit ([11C]Methionin) bisher nur an wenigen Orten verfügbar sind. Die von Wester et al. J. Nucl. Med. 40 205-12 (1999) entwickelte [18F]Fluor markierte künstliche Aminosäure [18F]Fluorethyl-L-tyrosin (FET) besitzt die Halbwertszeit des Fluor-18 von 110 min und läßt sich über eine akzeptable Syntheseroute herstellen. Daher ist FET eine geeignete Substanz, die in unserer Klinik vor Ort aus angeliefertem [18F]Fluorid hergestellt werden könnte. Ziel dieses Projektes ist es, eine vor Ort Synthese, einschließlich pharmazeutischer Formulierung, des [18F]Fluorethyl-L-tyrosins zu etablieren, das anderweitig nicht erhältlich ist.

  • Weiterführung
    • ja

  • Finanzierung
    • Haushaltfinanzierte Forschung


  • Forschungsthema
    • Oberthema: Tierexperimentelle Evaluierung von Radiopharmaka
      Unterthema: Vergleich der Einbaurate knochenaffiner potentieller PET-Radiopharmaka
      Comparison of accumulation of boneseeking radiopharmaceuticals for Positron Emitting Tomography
      Teilthema 1999: Vergleich des Knocheneinbaus und der Biodistribution von [18F]-NaF und [18F]-(AlF6)3- (Hexafluoroaluminat)-Komplexen an der Ratte

  • Bearbeiter
    • Dr. Dietlind Sorger, Dr. Christof Krummeich, Prof. Dr. Peter Georgi

  • Kurzbeschreibung
    • Für Untersuchungen von Knochen-Stoffwechselstörungen benigner und maligner Genese mittels der Positronen-Emissions-Tomografie kommen sowohl das mit [18F] markierte reine Natriumfluorid als auch Hexafluoroaluminatkomplexe in Betracht. Schon aus den 60er und 70er Jahren existieren Veröffentlichungen, die die hervorragende Affinität des Hexafluoroaluminates belegen. Die Publikationen des letzten Jahrzehnts konzentrieren sich lediglich auf das [18F]-NaF. Im Vorfeld der Radiopharmaka-Zulassung wollten wir diese zwei Substanzen miteinander vergleichen.
      Methodik: Wir verwenden das von GEORGI 1969 beschriebene Modell der Messung des Einbaus in die Rattentibia. Zunächst wurden die Unterschiede an der gesunden Rattentibia ermittelt. Verschiedene definierte Variationen bei der Komplexbildung und -aufbereitung wurden geprüft.
      Ergebnisse: Trägerfreies und geträgertes [18F]-NaF zeigten 2 h p. i. eine Anreicherung von 5 % Dosis/g Knochen. Die Speicherung in allen anderen Organen lag unter 0.1 %. Der [18F]-Hexafluoroaluminatkomplex zeigte mit 6 % Dosis/g Knochen eine leicht verbesserte Speicherung. Durch eine stöchiometrische Komplexbildung im Sauren, anschließender Neutralisation und Ultrafiltration wird eine Komplexanreicherung in Lunge und Leber verhindert. Die Ergebnisse für den geschädigten Knochen sollen noch erhoben werden.

  • Weiterführung
    • ja

  • Finanzierung
    • Haushaltfinanzierte Forschung


  • Forschungsthema
    • Diagnostische Wertigkeit der Positronen-Emissions-Tomografie (PET) und des humanen Thyreoglobulin-Spiegels im niedrig meßbaren Bereich in der Nachsorge von Patienten mit differenziertem Thyreozytenkarzinom

  • Bearbeiter

  • Kurzbeschreibung
    • Langzeitstudie zur Bestimmung der prädiktiven Wertigkeit des humanen Thyreoglobulin (hTG)-Spiegels im niedrig meßbaren Bereich in der Nachsorge von Patienten mit differenziertem Thyreozytenkarzinom einschließlich Vergleich zweier hochsensitiver hTG-Tests und Einschätzung der diagnostischen Wertigkeit der PET in der Rezidiv-/Metastasendiagnostik

  • Weiterführung
    • ja

  • Finanzierung
    • Haushaltfinanzierte Forschung


  • Forschungsthema
    • Evaluation des klinischen Nutzens der Schildwächter-Lymphknoten (sentinel lymph node) Biopsie (SLNB) bei Patienten mit malignem Melanom und bei Patienten mit Mammakarzinom

  • Bearbeiter
    • Dr. Swen Hesse (hessw@medizin.uni-leipzig.de), Dr. Klaus Eichhorn (Klinik und Poliklinik für Hautkrankheiten), Dr. Steffen Leinung (Chirurgische Klinik und Poliklinik I)

  • Kurzbeschreibung
    • Validierung und klinische Etablierung der gammasonden-gesteuerten SLNB bei Patienten mit malignem Melanom und bei Patientinnen mit Mammakarzinom. Einschätzung der diagnostischen Wertigkeit der PET in der präoperativen Ausbreitungs- sowie in der Rezidiv-/Metastasendiagnostik bei beiden Tumorentitäten

  • Weiterführung
    • ja

  • Finanzierung
    • Haushaltfinanzierte Forschung


  • Forschungsthema
    • Untersuchungen zur Strahlenexposition der Bevölkerung durch Patienten, die sich einer Jod-131-Therapie unterzogen haben
      Radiation burden to relatives of patients treated with 131-I: suggestion for a new concept for layoff-activity limit

  • Bearbeiter
    • PD Dr. Jürgen Petzold (petj@medizin.uni-leipzig.de); Dipl. Ing. Bernhard Sattler (satb@medizin.uni-leipzig.de); Dipl. Ing. Frank Gödicke

  • Kurzbeschreibung
    • 25 Patienten und der jeweils nächste Angehörige erhielten je einen Fingerring- und ein Filmdosimeter. Die personendosimetrische Überwachung erfolgte nach der Entlassung des Patienten aus der stationären Therapie über 2 Wochen. Es sollte der Nachweis erbracht werden, dass die von der Strahlenschutzkommission empfohlene Erhöhung der Entlassungsrestaktivität von 95 MBq auf 250 MBq zu keiner für die Bevölkerung unzulässigen Strahlenbelastung <1mSv führt.

  • Weiterführung
    • Nein

  • Finanzierung
    • Drittmittel (Sächsisches Landesamt für Umwelt und Geologie)


  • Forschungsthema
    • Szintillationsdetektor für die räumliche Erfassung von in vivo Radionukliden
      New detector system for projection acquisition for iterative reconstruction of target-volume and actovity distribution for 131I-treatment of thyroid

  • Bearbeiter
    • Dipl. Ing. Bernhard Sattler (satb@medizin.uni-leipzig.de), PD Dr. Jürgen Petzold, Dr. Erik Danckwardt (Institut für Geophysik und Geologie), Dipl. Geophys. Günter Petzold (Institut für Geophysik und Geologie), Dipl. Ing. Dieter W. Frank (GMS Frank Optic Products), Prof. Dr. Heinz A. Klose (Ingenieurbüro Optomet)

  • Kurzbeschreibung
    • Entwicklung eines dreidimensional auflösenden Detektors für die Radiojoddiagnose und -therapie unter Verwendung von organischen szintillierenden Fasern für die Registrierung der -Emissionen von 131-Jod mit dem Ziel hoher Ortsauflösung

  • Weiterführung
    • Ja

  • Finanzierung
    • Haushaltfinanzierte Forschung (Förderantrag beim VDI)


  • Forschungsthema
    • Differentialdiagnose und Abschätzung der Prognose mittels Hirnperfusions-SPECT bei Patienten mit akuter zerebraler Ischämie
      Impact of brain perfusion SPECT within 6 hours after stroke on diagnosis and prognostication of clinical follow-up.

  • Bearbeiter
    • Dr. H. Barthel (barh@medizin.uni-leipzig.de), Dr. S. Hesse, Dr. J. Berrouschot, B. Winkler, Prof. Dr. D. Schneider, Prof. Dr. P. Georgi

  • Kurzbeschreibung
    • Die seit einigen Jahren durchgeführten Hirnperfusions-SPECT-Untersuchungen im Akutstadium (innerhalb von 6 Stunden) nach Eintreten der Schlaganfall-Symptomatik wurden systematisch weitergeführt. Ein Vergleich mit der bisher zur bildgebenden Diagnostik durchgeführten Computertomografie ergab einen deutlichen Zugewinn an diagnostischer Genauigkeit durch die ergänzende funktionelle Bildgebung. Zusätzlich konnte gezeigt werden, dass mittels der frühen Hirnperfusionsmessung eine akkurate Prognose des klinischen Verlaufes bereits innerhalb des therapeutisch relevanten Zeitfensters von 6 Stunden möglich ist.

  • Weiterführung
    • ja

  • Finanzierung
    • Haushaltfinanzierte Forschung und Drittmittel


  • Forschungsthema
    • Korrelation von Dopamintransporter- und Dopamin-D2-Rezeptor- und Glukosestoffwechsel-Szintigrafie bei Patienten mit M. Wilson (in Kooperation mit der Klinik und Poliklinik für Neurologie)
      Correlation between brain glucose metabolism and pre- and postsynaptic dopaminergic function in patients with Wilson's disease.

  • Bearbeiter
    • Dr. H. Barthel (barh@medizin.uni-leipzig.de), Dr. W. Hermann, Dr. D. Sorger, Dr. H.-J. Kühne, Prof. Dr. A. Wagner, Prof. Dr. P. Georgi

  • Kurzbeschreibung
    • Die im Vorjahr begonnenen Untersuchungen zur Integrität der präsynaptischen Dopamintransporter und postsynaptischen Dopamin-D2-Rezeptoren bei Patienten mit M. Wilson wurden in einer prospektiven Studie ergänzt durch zusätzlichen Untersuchungen zur zerebralen Glukoseutilisation mittels F-18-FDG-PET. Dabei konnte erstmals eine Korrelation zwischen den Alterationen des dopaminergen Systems mit Glukosestoffwechselveränderungen festgestellt werden. Insbesondere ergaben sich signifikante Differenzen aller drei Partialfunktionen zwischen den Verlaufsformen der Erkrankung. In Zukunft soll untersucht werden, wie die einzelnen Funktionsstörungen sich durch therapeutische Interventionen beeinflussen lassen bzw. inwieweit damit ein Therapiemonitoring möglich ist.

  • Weiterführung
    • Ja

  • Finanzierung
    • Haushaltfinanzierte Forschung


  • Forschungsthema
    • Dopamintransporter-Szintigrafie mit J-123--CIT-SPECT bei M. Parkinson - Korrelation mit präfrontalen Gedächtnisfunktionen (In Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für neuropsychologische Forschung und der Klinik und Poliklinik für Neurologie)
      Correlation of dopamin transporter densitiy in basel ganglia and neurocognitive performans in Parkinson.

  • Bearbeiter

  • Kurzbeschreibung
    • Die im Vorjahr begonnene Untersuchung, welche ergeben hatte, dass die Schädigung dopaminerger Neurone mit bestimmten kognitiven Funktionen, welche im präfrontalen Cortex lokalisierbar sind, korreliert, wurde zu einer in Druck befindlichen Publikation fertig geführt. Ebenfalls fortgeführt wurden die methodischen Untersuchungen zur Verbesserung der SPECT-Diagnostik des Parkinson-Syndroms. Dabei konnte gezeigt werden, dass die Qualität der Daten aus den SPECT-Untersuchungen durch eine Co-Registrierung mit individuellen MRT- bzw. CT-Aufnahmen verbessert werden kann.

  • Weiterführung
    • nein

  • Finanzierung
    • Haushaltfinanzierte Forschung und Drittmittel (IZKF Leipzig, Teilprojekt C 9)


  • Forschungsthema
    • Verbesserung der Auswertung von Hirnperfusions-SPECT-Untersuchungen beim akuten Schlaganfall durch eine automatische Methode mittels pixelweisem Vergleich mit einem Normalkollektiv (In Kooperation mit der Klinik und Poliklinik für Diagnostische Radiologie der Universität Leipzig, Abt. für Diagnostische Radiologie und Nuklearmedizin, Universität Western Ontario, London, Canada).
      Improvement of analysis of brain SPECT data in acute stroke using a new automatical technique (pixelwise comparison with normal templates)

  • Bearbeiter

  • Kurzbeschreibung
    • Bisher werden Hirnperfusions-SPECT-Untersuchungen im Akutstadium nach Schlaganfall visuell oder semiquantitativ mittels einer ROI-Analyse analysiert. Da diese Analysen untersucherabhängig sind, weisen die Ergebnisse eine relativ hohe Variabilität auf. Mit dem Ziel, eine automatische Analyse von Hirnperfusions-SPECT-Daten zu etablieren, wurde eine neue Methode entwickelt, welche auf einem pixel-, d. h. bildpunktweisen Vergleich mit einem Normalkollektiv beruht. Die neue Methode wurde sowohl anhand von Patienten - als auch Phantomstudien evaluiert und erwies sich als zuverlässig, um die Verteilung des cerebralen Blutflusses automatisch zu quantifizieren.

  • Weiterführung
    • ja

  • Finanzierung
    • Haushaltfinanzierte Forschung

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