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UNIVERSITÄT LEIPZIG

Forschungsprojekte

 

Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin

   
  • Forschungsthema
    • Entwicklung neuer radioiodierter D1-Rezeptorliganden für SPET

  • Bearbeiter
    • Dr. Christof Krummeich, Dr. Dietlind Sorger, PD Dr. Ingrid Kämpfer

  • Kurzbeschreibung
    • Störungen des dopaminergen Systems sind verbunden mit neurologischen bzw. psychiatrischen Erkrankungen wie M. Parkinson, Schizophrenie, M. Huntington und M. Alzheimer. Zur Visualisierung von D1-Rezeptoren mit SPET soll ein bisher nicht verfügbarer, radioiodierter Rezeptorligand entwickelt werden. Ausgehend von der Leitstruktur des D1 Rezeptorliganden SCH-23390 sollen radioiodierte Derivate synthetisiert und anschließend invitro und invivo am Rattenmodell getestet werden. Nachdem 1997 eine gezielte Veränderung der Leitstruktur zu keiner gesteigerten Aufnahme in dopaminergen Rezeptorarealen am Rattenmodell geführt hat, haben wir in diesem Forschungsjahr eine bereits beschriebene Verbindung dieser Substanzklasse, das ((+/-)-7-Chloro-8-hydroxy-1-p-[125I]iodphenyl-3-methyl-2,3,4,5-tetrahydro-1H-3-benz azepin synthetisiert und am Tiermodell getestet. Diese Verbindung zeigt eine Anreicherung in dopaminergen Rezeptorarealen. Da das (+) Enantiomer gegenüber der (-) Verbindung eine gesteigerte Affinität besitzt, würde eine gezielte stereospezifische Synthese des (+) Enantiomers den Kontrast noch verstärken.

  • Weiterführung
    • nein

  • Finanzierung
    • TG 51



  • Forschungsthema
    • Oberthema: Synthese, Radioiodierung und Charakterisierung von Radioliganden zur in vivo-Darstellung der cerebralen cholinergen Transmission

  • Bearbeiter
    • Dr. Dietlind Sorger, PD Dr. Ingrid Kämpfer, Prof. Dr. Rainer Schliebs

  • Kurzbeschreibung
    • 5-[125/123I]-Iodobenzovesamicol (IBVM) ist ein Radioligand, der sich mit hoher Affinität an das präsynaptisch gelegene, vesikuläre Acetylcholin-Tranportprotein bindet und demzufolge zur in vivo-Darstellung cholinerger Defizite geeignet sein sollte. Ein Untergang cholinerger Neurone - wie postmortem bei Patienten mit M. Alzheimer beschrieben - sollte tierexperimentell simuliert werden. Dazu wurde mit dem Immunotoxin 192IgG-Saporin eine spezifische cholinerge Schädigung im Nucleus basalis der Ratte hervorgerufen (Tiermodell am PFI der Universität Leipzig). 7 Tage nach Läsion wurden die Auswirkungen auf die Acetylcholinesterase (ACHE) und die [125I]IBVM-Bindung im kortikalen und hippocampalen Zielgebiet an sechs Kontrolltieren und fünf geschädigten Tieren histochemisch bzw. autoradiographisch quantifiziert. Das IBVM wurde 1996 im Haus synthetisiert. 1997 war eine für Tierexperimente geeignete Iodierungsmethode erarbeitet worden.

  • Weiterführung
    • ja

  • Finanzierung
    • TG 51



  • Forschungsthema
    • Differentialdiagnose und Abschätzung der Prognose mittels Hirnperfusions-SPECT bei Patienten mit akuter zerebraler Ischämie.

  • Bearbeiter
    • Dr. H. Barthel, S. Hesse, Dr. J. Berrouschot, B. Winkler, Prof. Dr. D. Schneider, Prof. Dr. P. Georgi

  • Kurzbeschreibung
    • Die im Vorjahr begonnenen Untersuchungen zur frühen Diagnose und Abschätzung der Prognose innerhalb von 6 h nach Einsetzen der Schlaganfallsymptomatik mittels hochauflösender Tc-99m-ECD-SPECT wurden abgeschlossen (s. Publikationen J Cereb Blood Flow Metab 1998 und Stroke 1998). Insbesondere die Möglichkeit, Infarkte im kompletten Stromgebiet der A. cerebri media frühzeitig zu erkennen, könnte in Zukunft für therapeutische Entscheidungen (Hemicraniektomie, Hypothermie) von großer Bedeutung sein, so dass die Untersuchungen mit dieser Fragestellung fortgesetzt werden.

  • Weiterführung
    • ja

  • Finanzierung
    • TG 51 und Drittmittel



  • Forschungsthema
    • Hirnperfusions-SPECT zur Evaluierung neuer Therapieansätze bei der Akutbehandlung des ischämischen Hirninfarktes

  • Bearbeiter
    • Dr. H. Barthel, Dr. J. Berrouschot, T. Lincke, S. Hesse, A. Rössler, Prof. Dr. Schneider, Prof. Dr. P. Georgi

  • Kurzbeschreibung
    • Die Hirnperfusions-SPECT-Daten vor und nach Thrombolyse mittels rt-PA(Placebo-kontrolliert, insgesamt 52 Patienten) wurden ausgewertet. Dabei konnte kein signifikanter Zugewinn durch die Therapie nachgewiesen werden. Es ist jedoch möglich, mit der nuklearmedizinischen Methode die Patienten mit einer frühen Reperfusion bzw. die Patienten mit einer günstigen Prognose nach Hirninfarkt zu ermitteln. Eine entsprechende Publikation hierzu ist in Vorbereitung.

  • Weiterführung
    • nein

  • Finanzierung
    • TG 51 und Drittmittel



  • Forschungsthema
    • Dopamintransporter- und Dopamin-D2-Rezeptorszintigraphie bei Patienten mit M. Wilson

  • Bearbeiter
    • Dr. H. Barthel, Dr. W. Hermann, Prof. Dr. A. Wagner, Prof. Dr. P. Georgi

  • Kurzbeschreibung
    • Im Rahmen der Wilson'schen Erkrankung können Parkinson-ähnliche Symptome auftreten. Bisher ist ungeklärt, welche Anteile des Dopaminsystems im Rahmen dieser Erkrankung bzw. in Abhängigkeit von der klinischen Symptomatik geschädigt sind. Erstmals kommt die kombinierte Dopamintransporter- und Dopamin-D2-Rezeptorszintigraphie zum Einsatz. Bisher wurden 46 Patienten untersucht, wobei bei ca. 20 Patienten zusätzlich bereits Daten im zeitlichen Verlauf (nach Entkupferungsbehandlung) vorliegen. Die Untersuchungen ergaben, dass nicht nur die postsynaptisch lokalisierten Dopamin-D2-Rezeptoren sondern auch die präsynaptischen Dopamintransporter alteriert sind. Ziel ist, dass mit der nuklearmedizinischen Diagnostik ein Therapiemonitoring betrieben werden kann.

  • Weiterführung
    • ja

  • Finanzierung
    • TG 51



  • Forschungsthema
    • Dopamintransporter-Szintigraphie mit J-123--CIT-SPECT bei M. Parkinson-Korrelation mit präfrontalen Gedächtnisfunktionen

  • Bearbeiter
    • Dr. H. Barthel, Dr. U. Müller, T. Wächter; Prof. Dr. D. Y. von Cramon, Prof. Dr. P. Georgi

  • Kurzbeschreibung
    • Im Rahmen einer kombinierten nuklearmedizinischen und neurokognitiven Studie wurden 20 Patienten mit idiopathischem Parkinson-Syndrom untersucht. Dabei ergab sich ein Zusammenhang zwischen dem Ausmaß der Schädigung dopaminerger Neurone und verschiedener motorischer und exekutiver kognitiver Leistungen. Die Ergebnisse unterstützen die Hypothese, dass das Striatum Teil eines neuronalen Netzwerkes ist, welches präfrontale Gedächtnisfunktionen vermittelt. Zusätzlich konnte die Qualität der Auswertung der SECT-Daten durch eine Co-Registrierung mit individuellen MRT-Daten signifikant verbessert werden.

  • Weiterführung
    • ja

  • Finanzierung
    • TG 51 und Drittmittel (IZKF)



  • Forschungsthema
    • Aktivierungsstudien mit der SPET zur Diagnostik und Differentialdiagnostik neurodegenerativer Erkrankungen des ZNS

  • Bearbeiter
    • Dr. C. Dannenberg, Dr. A. Seese, Prof. Dr. H.-J. Gertz, Prof. Dr. P.Georgi

  • Kurzbeschreibung
    • SPET-Untersuchungen während kognitiver Aktivierung führen bei einem Teil von Patienten mit möglicher Alzheimer-Demenz zu einer erheblichen Verstärkung pathologischer Befundmuster. Langzeitverlaufskontrollen sollen im Vergleich zu einem altersentsprechenden Normalkollektiv zeigen, ob es bei der genannten Patientengruppe verstärkt zur Entwicklung einer manifesten Alzheimer'schen Erkrankung kommt.

  • Weiterführung
    • ja

  • Finanzierung
    • TG 51 und Drittmittel



  • Forschungsthema
    • Validierung transmissions- und emissionstomographischer Parameter der Diagnostik der Alzheimer-Demenz

  • Bearbeiter
    • Dr. C. Dannenberg, Prof. Dr. J. Dietrich, Prof. Dr. H.-J. Gertz, Prof. Dr. P. Georgi

  • Kurzbeschreibung
    • Perfusionsdefizite des mesialen Temporallappens sind nicht allein Ausdruck der im CCT bestimmten Verschmälerung des mesialen Temporallappens. Das Ausmaß von Perfusionsdefiziten des mesialen Temporallappens ist bei Patienten mit wahrscheinlicher Demenz vom Alzheimer-Typ stärker ausgeprägt als bei Patienten mit einer möglichen neurodegenerativen Erkrankung. Informationen aus CCT und Hirnperfusions-Szintigraphie können bei Patienten mit neuropsychologischen Defiziten den Verdacht auf eine primär neurodegenerative Erkrankung des ZNS verbessern.

  • Weiterführung
    • ja

  • Finanzierung
    • TG 51



  • Forschungsthema
    • Informationszugewinn durch Überlagerung von Spiral-CT und Perfusions-SPECT bei akuter Lungenembolie

  • Bearbeiter
    • Dr. C. Dannenberg, B. Sattler, Prof. Dr. R. Klöppel, Prof. Dr. P. Georgi

  • Kurzbeschreibung
    • Das Spiral-CT ist in der Lage, zentrale und segmentale Thromben der Pulmonalarterien bei Patienten mit akuter Lungenembolie sichtbar zu machen. SPECT-Emissionstomogramme zeigen demgegenüber den durch den Thrombus verursachten Perfusionsdefekt des Lungenparenchyms, wobei hier auch subsegmentale Defekte detektiert werden. Die Bildüberlagerung wurde mit Hilfe von intrathorakalen anatomischen Markern durchgeführt. Bei polimoniden Patienten, die an weiteren Lungenerkrankungen (Pneumonie, Metastasen) leiden, sind zusätzliche externe Marker für die erfolgreiche Co-Registrierung der Bilder erforderlich. Die Methode erscheint hilfreich in besonders schwierigen Fällen. Weitere Untersuchungen sollen ihre Eignung beim Therapiemonitoring der Lungenembolie-Patienten klären.

  • Weiterführung
    • ja

  • Finanzierung
    • TG 51



  • Forschungsthema
    • Hirnperfusionsuntersuchungen bei Patienten mit schwerem Schlaf-Apnoe-Syndrom (SAS)

  • Bearbeiter
    • Dr. C. Dannenberg, Dr. A. Bosse-Henck, Prof. Dr. P. Georgi

  • Kurzbeschreibung
    • Ausgeprägte Tagesmüdigkeit, Störungen des Kurzzeitgedächtnisses und der Lernfähigkeit sind typische Symptome von Patienten mit schwerem Schlaf-Apnoe-Syndrom. Außerdem besteht für diese Patienten ein erhöhtes Schlaganfallrisiko. Ca. 1/3 der Patienten mit einem schweren SAS zeigen überwiegend frontal betonte Perfusionsstörungen. Langzeitverlaufskontrollen sollen zeigen, ob diese Perfusionsstörungen nach effektiver Therapie der Erkrankung regredient sind.

  • Weiterführung
    • ja

  • Finanzierung
    • TG 51



  • Forschungsthema
    • Beeinflussung der myokardialen Perfusion durch perkutane oder transmyokardiale Laserrevaskularisation

  • Bearbeiter
    • PD Dr. R. Kluge, Dr. B. Lauer, Dr. Diegeler

  • Kurzbeschreibung
    • Bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit und schwerer therapieresistenter Angina pectoris können nach Eröffnung des Thorax mittels Laserenergie transmyokardiale Kanäle von der epikardialen Oberfläche zum Binnenraum des linken Ventrikels erzeugt werden. Seit 1997 ist auch eine perkutane Laseranwendung via Katheter vom Binnenraum ins Myokard ohne kardiochirurgischen Eingriff möglich. Es wird die Veränderung der regionalen Perfusion des Myokards in Ruhe und Belastung innerhalb eines Jahres nach Laserrevaskularisation vergleichend für beide Therapieverfahren mittels Myokardszintigraphie mit semiquantitativer Auswertung untersucht.

  • Weiterführung
    • ja

  • Finanzierung
    • TG 51



  • Forschungsthema
    • Beeinflussung der myokardialen Perfusion bei koronarer Herzkrankheit durch körperliches Training

  • Bearbeiter
    • PD Dr. R. Kluge, Dr. Walther

  • Kurzbeschreibung
    • In einer randomisierten Studie wird bei Patienten mit koronarographisch gesicherter koronarer Herzkrankheit die regionale myokardiale Perfusion vergleichend vor und nach einem einjährigen standardisierten körperlichen Training und vor und ein Jahr nach PTCA untersucht. Es liegt die Hypothese zugrunde, daß bei regelmäßiger körperlicher Belastung durch Stimulation der Ausbildung von Kollateralen die funktionelle Relevanz von Koronarstenosen verringert werden kann. In Anbetracht des bekannten Restenoserisikos nach PTCA werden die Langzeiteffekte beider Therapieverfahren verglichen.

  • Weiterführung
    • ja

  • Finanzierung
    • TG 51



  • Forschungsthema
    • Evaluierung automatischer Auswertesysteme für die Myokard-SPECT

  • Bearbeiter
    • PD Dr. R. Kluge, Zusammenarbeit mit Nuclear Diagnostics, Stockholm, Schweden und ADAC Lab. USA

  • Kurzbeschreibung
    • Die Auswertung von Myokardszintigrammen erfolgt zur Zeit visuell und semiquantitativ mit standardisierter ROI-Technik. Neu entwickelte Systeme (PERFIT Nuclear Diagnostics, AUTOQUANT ADAC Lab.) bieten eine bildpunktweise Analyse an, wobei die SPECT-Befunde im Vergleich zu einer Gruppe von Normbefunden ausgewertet werden. So können Abweichungen von der Norm sowohl bezüglich ihrer Ausdehnung (Zahl der betroffenen Bildpunkte) als auch ihrer Ausprägung (Werte in Relation zur Standardabweichung der Normgruppe) charakterisiert werden. Die Studie dient der Erstellung von Normschablonen für die verschiedenen Untersuchungsverfahren sowie der Überprüfung der automatisch erhobenen Befunde an einer Patientengruppe mit koronarographisch nachgewiesener koronarer Herzkrankheit.

  • Weiterführung
    • ja

  • Finanzierung
    • TG 51 und Drittmittel (Industrie)



  • Forschungsthema
    • Anreicherungsverhalten und Bildkontrast bei Anwendung verschiedener Tc-99m-markierter Perfusionstracer für die Myokardszintigraphie

  • Bearbeiter
    • PD Dr. R. Kluge

  • Kurzbeschreibung
    • Für die Myokardszintigraphie stehen zur Zeit drei verschiedene Tc-99m-markierte Perfusionstracer zur Verfügung: MIBI, Tetrofosmin und Q12. Die Studie vergleicht das Anreicherungsverhalten dieser drei Substanzen in den Kompartimenten Herz, Lunge und Leber bei Belastungs- und Ruheuntersuchungen unter standardisierten Bedingungen und den daraus resultierenden Bildkontrast. Tc-99m-Q12 reichert sich signifikant geringer im Myokard an als die beiden anderen Substanzen, was eine Verschlechterung der Bildqualität bewirkt. Tc-99m-MIBI und -Tetrofosmin zeigen bei Belastungsuntersuchungen gleiche abbildungsrelevante Eigenschaften, bei Ruheuntersuchungen reichert sich Tc-99m-MIBI jedoch verstärkt in der Leber an, was insbesondere die Beurteilung der Hinterwand des linken Ventrikels erschwert.

  • Weiterführung
    • nein

  • Finanzierung
    • Drittmittel (Industrie)



  • Forschungsthema
    • Beeinflussung der diagnostischen Treffsicherheit der Myokardszintigraphie für den Nachweis lokaler Perfusionsdefizite durch EKG-getriggerte Auswertung

  • Bearbeiter
    • D. Weber, PD Dr. R. Kluge, Prof. Dr. W. H. Knapp

  • Kurzbeschreibung
    • Die EKG-getriggerte SPECT beinhaltet eine Akquisition der Impulsraten bei der Myokardszintigraphie getrennt für verschiedene Zeitfenster des QRS-Komplexes. Neben dem Vorteil der Gewinnung von Parametern der Pumpfunktion des linken Ventrikels resultiert auch eine verbesserte Ortsauflösung durch Vermeidung der Bewegungsunschärfe des Ventrikels. Die Studie geht der Frage nach, ob eine verbesserte diagnostische Treffsicherheit für den Nachweis lokaler Perfusionsdefizite resultiert. Die Beurteilung der enddiastolischen Szintigramme erbrachte gegenüber der Auswertung ungetriggerter Szintigramme keine Steigerung von Sensitivität oder Spezifität bei der Diagnostik der koronaren Herzkrankheit. Eine wesentliche Ursache liegt in einer Verringerung der Impulsdichte der gewonnenen Szintigramme.

  • Weiterführung
    • nein

  • Finanzierung
    • TG 51



  • Forschungsthema
    • Beeinflussung der diagnostischen Treffsicherheit der Myokardszintigraphie durch nonuniforme Schwächungskorrektur

  • Bearbeiter
    • PD Dr. R. Kluge

  • Kurzbeschreibung
    • Die myokardialen SPECT-Befunde werden durch Schwächungsartefakte, die durch die unterschiedlich dichten intrathorakalen Gewebe verursacht werden, in individuell sehr unterschiedlichem Ausmaß beeinflußt. Phantomstudien und erste klinische Ergebnisse belegen eine Verbesserung der Treffsicherheit der Szintigraphie besonders für den Nachweis von Perfusionsstörungen in der Hinterwand durch eine individuelle Korrektur dieser Artefakte. Die Studie untersucht den Einfluß der Schwächungskorrektur auf Sensitivität und Spezifität der Myokard-SPECT in einer großen, nicht vorselektionierten Patientengruppe mit bekanntem Koronarographiebefund.

  • Weiterführung
    • ja

  • Finanzierung
    • TG 51



  • Forschungsthema
    • Evaluation der prädiktiven Wertigkeit des Serum-Thyreoglobulin-Spiegels im niedrig meßbaren Bereich bei Patienten mit hochdifferenziertem Thyreozytenkarzinom

  • Bearbeiter
    • S. Hesse, K. Jentsch, Dr. L. Otto, Dr. D. Sorger, Prof. Dr. P. Georgi

  • Kurzbeschreibung
    • Die Tumornachsorge beim differenzierten Schilddrüsenzellkarzinom basiert auf einer hoch sensitiven und spezifischen Bestimmung des humanen Thyreoglobulin (hTG)-Spiegels. Ein hoher hTG-Wert weist auf das Vorhandensein eines lokalen Tumorrezidivs bzw. von Metastasen hin. Dagegen ist die Wertigkeit des TG-Spiegels im niedrig meßbaren Bereich zwischen 1 und 5 g/l nicht sicher einzuschätzen. Ziel der Studie ist es, die prädiktive Wertigkeit des hTG-Spiegels im "Graubereich" zu ermitteln. Die Aussagekraft zweier hochsensibler immunoradiometrischer Assays und die diagnostische Information der ab Februar 1999 neu hinzukommenden PET werden einbezogen.

  • Weiterführung
    • ja

  • Finanzierung
    • TG 51



  • Forschungsthema
    • Quantifizierung der Blockade striataler Dopamin-D2-Rezeptoren unter Neuroleptika-Medikation mittels 123I-IBZM-SPECT

  • Bearbeiter
    • S. Hesse, Dr. K. Hohdorf, Dr. A. Seese, Dr. U. Künstler*, Dr. R. Regenthal**, Prof. Dr. P. Georgi

  • Kurzbeschreibung
    • Die Dosierung der bei schizophrenen Patienten angewandten Neuroleptika wird anhand klinischer Kriterien vorgenommen. Um einerseits die klinische Symptomatik ausreichend beeinflussen zu können, um aber andererseits unerwünschte parkinsonoide Symptome zu reduzieren, ist es sinnvoll, den Anteil der durch das Neuroleptikum blockierten striatalen Dopamin-D2-Rezeptoren (receptor occupancy) quantitativ zu erfassen. Die 123I-IBZM-SPECT ist für diese Quantifizierung geeignet. Ermittelt wird die spezifische striatale Bindung des 123I-IBZM sowohl bei Patienten, die mit dem typischen Neuroleptikum Haloperidol behandelt werden, als auch bei Patienten mit Risperdon-Medikation, welches bei vergleichbarer Wirkung die striatalen D2-Rezeptoren weniger blockieren soll als die typischen Neuroleptika.

  • Weiterführung
    • ja

  • Finanzierung
    • TG 51

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