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UNIVERSITÄT LEIPZIG

 Forschungsbericht
 

Sportwissenschaftliche Fakultät

 

Dekan

 

Prof. Dr. Richard Riecken

Sitz

Jahnallee 59, 04109 Leipzig

Telefon: (03 41) 97 31 600
Telefax: (03 41) 97 31 699
E-Mail: soehme@rz.uni-leipzig.de
 


Zur Forschungstätigkeit an der Fakultät


Forschungstätigkeit an der Fakultät

Habilitationen und Promotionen / Vorjahre

Berichte der Institute und Einrichtungen


Berichte der Institute und Einrichtungen


Institut für Sportpsychologie und Sportpädagogik

Institut für Sportmedizin

Institut für Rehabilitationssport, Sporttherapie und Behindertensport

Institut für Allgemeine Bewegungs- und Trainingswissenschaft

Institut für Bewegungs- und Trainingswissenschaft der Sportarten

Geschäftsbereich Internationale Beziehungen
(Internationaler Trainerkurs)


Forschungstätigkeit an der Fakultät


Im Forschungszeitraum 1998 hat sich die Sportwissenschaftliche Fakultät entsprechend den vielfältigen Zielaspekten von Bewegung, Spiel und Sport (z.B. Freizeit, Gesundheit, Rehabilitation, körperliche Entwicklung und sportliche Leistung) einem breiteren Spektrum der Wirkungen auf biologische, psychische und soziale Funktionen und Prozesse zugewandt.

Das spiegelt sich in den Forschungsvorhaben der Institute der Sportwissenschaftlichen Fakultät wider.



Schwerpunkte der sportwissenschaftlichen Forschung

Schwerpunkte der sportwissenschaftlichen Forschung waren:

  • Aspekte der Anforderungsbewältigung in unterschiedlichen Bereichen des Sports aus pädagogischer, psychischer und sozialer Sicht,

  • ökonomische und sozialwissenschaftliche Handlungsorientierungen zur Führung und Verwaltung des Sports,

  • Entwicklung einer didaktischen/antinomischen Schulsportdidaktik,

  • Optimierung von Trainings- und Wettkampfsystemen in unterschiedlichen Sportarten,

  • Kardiovaskuläre und hormonelle Anpassungen an intensive Belastungen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen,

  • Anpassungen des Stütz- und Bewegungssystems an spezifische Belastungsformen bei orthopädisch-traumatologischen Erkrankungen,

  • sportartspezifischer Nährstoffbedarf und Einfluß von Nahrungssupplementen auf die sportliche Leistungsfähigkeit,

  • Entwicklung, Erprobung und Optimierung indikationsspezifischer Evaluations- und Testverfahren zur Überwachung der Wirksamkeit sporttherapeutischer und rehabilitationssportlicher Maßnahmen mit Behinderten, Chronisch Kranken und Rehabilitanden (Langzeitprojekt),

  • Bewegungsverhalten von Behinderten - Erscheinungsformen und Anpassungsvarianten und ihre Beziehungen zu beobacht- und meßbaren Merkmalen und zu absolvierten Lernprozessen - (Langzeitstudie),

  • Einsatz von (Unterwasser-) Videofeedback als trainingsbegleitende Maßnahme zur Veränderung der individuellen Schwimmtechnik bei körperbehinderten A-Kader- und Nachwuchsathleten,

  • Bewegungswissenschaftliche Untersuchungen zu Bewegungskoordination, Bewegungslernen und sportliche Techniken in verschiedenen Handlungsfeldern des Sports und

  • Diagnostik des menschlichen Ganges / Biomechanische Untersuchungen zu Bewegungsmerkmalsvarianzen des menschlichen Gehens in Abhängigkeit des Geschlechts, Alters und ausgewählter „Krankheitsbilder".

Gegenüber dem Vorjahr wurde die fakultätsübergreifende und interdisziplinär orientierte Forschungsarbeit in den Schwerpunkten weiter ausgebaut. In den fakultätsübergreifenden Projekten bestehen Kooperationsbeziehungen insbesondere mit der Klinik für Innere Medizin, der Orthopädischen Klinik, der Unfallchirurgie der Chirurgischen Klinik, der Tagesklinik für Kognitive Neurologie der Medizinischen Fakultät und dem Institut für Informatik der Universität Leipzig.

Mit einer Reihe außeruniversitärer Einrichtungen wurde die Forschungskooperation erweitert und vertieft. Das bezieht sich vor allem auf die Kooperation mit dem Institut für Angewandte Trainingswissenschaft e.V., das Institut für Mechatronik Chemnitz, den Landessportbund Sachsen e.V., einzelne Sportverbände Sachsens und der BRD, das Sportgymnasium und das Generalsekretariat des DRK.



Internationale Forschungskooperation

Die internationale Forschungskooperation wurde intensiviert. Auf internationaler Ebene wird beispielsweise zu nachfolgenden Themen bzw. mit folgenden Partnern kooperiert:

  • Wirkt Sport und Bewegung ressourcenprotektiv?
    Experimentelle Untersuchungen zur Auswirkung von Sport und Bewegung auf die Psyche
    (Dr. Stoll, Prof. Dr. Hobfoll, Kent-State-University, Ohio, USA)

  • Soziale Einflüsse auf die Karriereübergänge bei jugendlichen Athletinnen und Athleten
    (Prof. Dr. Alfermann, Dr. Lee, University of Brighton)

  • Karriereentwicklung und Beendigung im Leistungssport
    (Prof. Dr. Alfermann, Dr. Stambulova, PF Lesgaft Academy of Physical Education St. Petersburg, Russland)

  • Influence of highheeled shoes on individuality, Individual Interaction of shoe and man, neurophysiological desease and individuality
    (PD Dr. Schöllhorn, Prof. Dr. Nigg, Prof. Dr. Ronsky, Prof. Dr. Stefanyshyn, University of Calgary, Canada)

  • Individualität beim Skifahren
    (PD Dr. Schöllhorn, Prof. Dr. Müller, Dr. Schwammeder, Dr. Zarlinger, Universität Salzburg, Österreich)

  • Video-, Speedometrie- und Dynamometrieaufzeichnungen von den Weltmeisterschaften im Kunstturnen 1997 in Lausanne des Instituts für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) werden im Rahmen eines Projekts der Internationalen Society of Biomechanics in Sports (ISBS) mit folgenden Schwerpunkten bearbeitet:
    Prof. Dr. Krug, Dr. Noble (Kansas State University, Manhattan, USA), Dr. Knoll (IAT Leipzig), John Newton (Leeds Metropolitan University, England), Spiros Prassas (Colerado State University, USA), Prof. Dr. Sholuha (St. Petersburg State Technical University, Russia), Yukio Takeda (Komazawa University, Tokyo, Japan).

Die 8 Drittmittelprojekte waren wie 1997 vor allem auf Projekte orientiert, die durch das Bundesinstitut für Sportwissenschaft und die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert wurden.



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