Homepage > Forschungsbericht > Fakultät > UNIVERSITÄT LEIPZIG
Forschungsbericht 2000
 
 
Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin
Department of Nuclear Medicine

Kontakt

 

 
Direktorin PD Dr. Regine Kluge (komm.)
Sitz

Telefon
Telefax
E-Mail
URL

Liebigstraße 20a, 04103 Leipzig

(03 41) 97 18 000
(03 41) 97 18 009
nuklmed@medizin.uni-leipzig.de
http://nuklmed.medizin.uni-leipzig.de/


 

Überblick

 

 
Forschungsprojekte
Research Projects

Veröffentlichungen
Publications

Vorjahre
Previous Years
Mitgliedschaften in Gremien etc.
Membership of Committees

 

Forschungsprojekte / Research Projects

Treffsicherheit der F-18-FDG-PET bei der Differenzierung chronisch entzündlicher Pankreatitiden von Pankreaskarzinomen
F18-FDG-PET: Is it possible to differentiate between chronic pancreatitis and pancreatic carcinomas

Christiane Orda, PD Dr. Regine Kluge (klur@medizin.uni-leipzig.de), Dr. Ulrich Halm (Medizinische Klinik und Poliklinik II)

Die Verwendung der F-18-FDG-PET zur Differentialdiagnostik zwischen Pankreaskarzinomen und chronischer Pankreatitis ist ein klinisch etabliertes Verfahren. Im Rahmen einer multizentrischen Studie soll mittels Anwendung von Fuzzilogic geprüft werden, ob durch eine geeignete Kombination von aus dem Blutserum der Patienten bestimmten Parametern eine vergleichbare Treffsicherheit wie mit PET bzw. mit bildgebenden Verfahren erzielt werden kann.

Weiterführung: Ja

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung


F-18-FDG-PET bei Zervixkarzinom
F18-FDG-PET in patients with uterine cervical cancer

Christiane Orda, PD Dr. Regine Kluge (klur@medizin.uni-leipzig.de)

Ziel der Studie ist es, die Detektierbarkeit, das metabolische Verhalten sowie die präoperative lymphonodale Ausbreitung von Zervixkarzinomen mittels F-18-FDG-PET zu prüfen. Nach Hysterektomie mit pelviner und in einigen Fällen zusätzlicher paraaortaler Lymphonodektomie erfolgte der Vergleich mit den histopathologischen Ergebnissen.

Weiterführung: Nein

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung


Multi-Center-Studie der AG Pädiatrische Nuklearmedizin:
Die Wertigkeit der F-18-FDG-PET bei kindlichen Weichteiltumoren
F-18-FDG-PET in children with soft tissue tumours

Christiane Orda, PD Dr. Regine Kluge (klur@medizin.uni-leipzig.de)

Ziel der Studie ist es, Daten über die Wertigkeit der F-18-FDG-PET bei kindlichen Weichteilsarkomen zu sammeln, da bisher aufgrund der Seltenheit der Tumoren bisher noch keine systematische Auswertung erfolgen konnte. An dieser Multi-Center-Studie sind die Universität Münster mit dem Forschungsgebiet Ewing-Sarkom und Osteosarkom beteiligt sowie die Universität Tübingen (Neuroblastome) und die Universität München (Lymphome).

Weiterführung: Ja

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung


Einsatz der F-18-FDG-PET zum präoperativen Lymphknoten-Staging bei Patienten mit Plattenepithelkarzinom im Kopf-/Halsbereich
F18-FDG-PET in patients with head and neck carcinomas and detection of unknown cervical lymph node metastases

Christiane Orda, PD Dr. Regine Kluge (klur@medizin.uni-leipzig.de), Dr. Jens Oeken (Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten)

Präoperative Einschätzung des zervikalen Lymphknotenstatus bei Patienten mit malignen Tumoren im Kopf-/Halsbereich ohne klinischen, sonografischen und computertomografischen Hinweis auf das Vorliegen von Lymphknotenmetastasen. Es soll untersucht werden, ob mittels PET dennoch Lymphknotenmetastasen detektiert werden können. Die Ergebnisse der PET wurden anschließend mit denen aus der neck dissection gewonnenen Histologien verglichen. Dabei konnte gezeigt werden, dass die F-18-FDG-PET ein sensitives Verfahren zur Detektion von primären Plattenepithelkarzinomen im Kopf-/Halsbereich ist. Die histologisch gesicherten Lymphknotenmikrometastasen waren in der PET nicht nachweisbar. Somit ergab die Studie in der Beurteilung zervikaler Lymphknoten gegenüber der hohen Treffsicherheit klinischer, sonografischer und computertomografischer Untersuchungsmethoden keinen weiteren diagnostischen Zugewinn.

Weiterführung: Nein

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung


Einsatz der F-18-FDG-PET bei unbekanntem Primärtumor und zervikalen Lymphknotenmetastasen eines Plattenepithelkarzinoms
F-18-FDG-PET in cancer of unknown primary

Christine Orda, PD Dr. Regine Kluge (klur@medizin.uni-leipzig.de), Dr. Jens Oeken (Klinik und Poliklinik für Hals, Nasen- und Ohrenheilkunde)

Einschätzung der Wertigkeit der F-18-FDG-PET bei der Detektion des Primärtumors bei Patienten mit zervikalen Lymphknotenmetastasen eines Plattenepithelkarzinoms. Durch Vergleich der PET mit dem histologischen Ergebnis der anschließenden Probeexzision im Rahmen der Panendoskopie soll ermittelt werden, ob mit Hilfe der F-18-FDG-PET der Primärtumor gefunden werden kann.

Weiterführung: Ja

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung


Differenzierung von autoimmuner und nicht-autoimmuner Hyperthyreose
Differentiation between autoimmune and nonautoimmune Hyperthyreoidism

Dr. Henri Wallaschofski (Medizinische Klinik III), Christiane Orda, Prof. Dr. Ralf Paschke (pasr@medizin.uni-leipzig.de, Medizinische Klinik III)

Ein wichtiges Diagnostikum zur Differenzierung autoimmuner und nichtautoimmuner Hyperthyreosen ist die Bestimmung von TSHR-AK. Weiterentwickelte Assays mit höherer Sensitivität, die eine parallele Bestimmung von stimulierenden und blockierenden TSHR-AK ermöglichen, gestatten nach vorläufigen Ergebnissen eine hochsensitive Nachweisdiagnostik des M. Basedow, so dass ca. 50 % der bisher als nicht autoimmune Hyperthyreose identifizierten Fälle als M. Basedow diagnostiziert werden konnten. Vorteil solcher verbesserten diagnostischen Parameter ist die frühzeitige Abschätzung der Prognose des Erkrankungsverlaufes sowie die Anwendung einer spezifischen Therapie.

Weiterführung: Nein

Finanzierung: Industrie


Regionale Glukoseutilisation und Perfusion im rechts- und linksventrikulären Myokard beim Cor pulmonale
Regional glucose utilization and perfusion of right and left ventricular myocardium in pulmonary hypertension

PD Dr. Regine Kluge (klur@medizin.uni-leipzig.de), Dr. Jörg Winkler (Medizinische Klinik I), Dr. Anita Seese, Dr. Bernhard Sattler, Barbara Klöppel

Veränderungen des myokardialen Energiemetabolismus haben eine Schlüsselstellung im genetischen Adaptationsprozess an pathologische Druckbelastung. Es wird untersucht, ob sich die regionale Glukoseutilisation in der kompensierten und dekompensierten Phase der Erkrankung unterscheidet und ob eine Abhängigkeit vom Grad der Druckbelastung besteht. Mittels F-18-Fluordeoxyglucose-PET wird unter Insulinstimulation die Glukoseutilisationsrate mit Hilfe der grafischen Analyse nach Patlak quantifiziert. Regionale Differenzen werden in region-of-interest-Technik erfaßt.

Weiterführung: Ja

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung


F-18-Fluorodeoxyglukose PET für Diagnostik und Staging von Gallenwegstumoren
18-fluorodeoxyglucose PET in diagnostics and staging of bile duct cancer

PD Dr. Regine Kluge (klur@medizin.uni-leipzig.de), Prof. Dr. Frieder Berr (Medizinische Klinik II), Dr. Swen Hesse, Prof. Dr. Peter Georgi, Dr. Henryk Barthel, Dr. Anita Seese

Die F-18-FDG-PET hat eine hohe diagnostische Treffsicherheit für Diagnostik und Staging einer Reihe maligner Tumore. Bei Gallenwegstumoren ergeben sich aufgrund des Tumorwachstums entlang der Gallenwege einerseits und aufgrund der Häufigkeit entzündlicher Veränderungen bei nicht-malignen Gallenwegsstenosen methodische Schwierigkeiten. Die Studie prüft deshalb die Eignung der F-18-FDG-PET zur Malignitätsbeurteilung von Gallenwegsstenosen sowie zum Nachweis von Lymphknotenmetastasen oder Fernmetastasen. Mit einer Treffsicherheit von .... erwies sich die Methode als geeignet, um beim Fehlen florider entzündlicher Veränderungen maligne von benignen Gallenwegsstenosen zu differenzieren. Bei sklerosierender Cholangitis ergaben sich keine falsch-positiven Befunde. Die Methode ist ungeeignet zum Nachweis regionaler Lymphknotenmetastasen, kann aber für die Diagnostik von Fernmetastasen einen Beitrag leisten.

Weiterführung: Nein

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung


Effekt regelmäßigen körperlichen Trainings auf die myokardiale Perfusion bei koronarer 1-Gefäß-Erkrankung
Effect of exercise training on myocardial perfusion in coronary one-vessel-disease

PD Dr. Regine Kluge (klur@medizin.uni-leipzig.de), Kay Kendizorra, Dr. Claudia Walter (Klinik für Kardiologie des Herzzentrums Leipzig), Dr. Rainer Hamprich (Klinik für Kardiologie des Herzzentrums Leipzig)

In einer randomisierten Studie wird der Effekt regelmäßigen körperlichen Trainings ergleichend mit dem einer PTCA auf die regionale myokardiale Perfusion bei nachgewiesener relevanter Koronarstenose über einen Zeitraum von einem Jahr untersucht. Die Myokardperfusionsszintigrafien werden mit Tc-99m-Tetrofosmin unter fahrradergometrischer Belastung und in Ruhe durchgeführt. Es erfolgen visuelle und semiquantitative Auswertungen von Ausprägung und Ausdehnung myokardialer Ischämien.
Weiterführung: Ja
Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung und Industrie


Evaluierung verschiedener automatisierter Auswertesysteme für die Myokardperfusionsszintigrafie
Evaluation of different automatical diagnostic systems for use in myocardial perfusion scintigraphy

Karl Strecker, PD Dr. Regine Kluge (klur@medizin.uni-leipzig.de)

Myokardperfusionsszintigrafien werden zurzeit üblicherweise visuell ausgewertet. In den letzten Jahren werden zunehmend Programme entwickelt, die eine bildpunktweise Analyse der Patientendaten im Vergleich zu Normalkollektiven oder Patientenkollektiven mit bekannter Diagnose erlauben. Die Studie prüft die diagnostische Treffsicherheit zweier automatisierter Auswertesysteme (Perfit, Nuclear Diagnostic, Autoquant, ADAC Laboratories) im Vergleich zur visuellen Befundung bei Patienten mit koronarangiografisch gesicherter Herzkrankheit und in Phantomstudien.

Weiterführung: Ja

Finanzierung: Industrie


Veränderungen der regionalen Hirnperfusion beim Schlaf-Apnoe-Syndrom sowie deren Beeinflussbarkeit durch Therapie
Changes of regional cerebral perfusion in sleep apnoea and their recovery after therapy

Alexander Weiser, PD Dr. Regine Kluge (klur@medizin.uni-leipzig.de), Dr. Claudia Dannenberg, Dr. Andrea Bosse-Henck (Medizinische Klinik I)

Patienten mit Schlaf-Apnoe-Syndrom leiden neben erheblicher Tagesmüdigkeit an Einschränkung kognitiver Leistungen und Depressionen, wobei die Ausprägung der Beschwerden mit Ausprägung und Häufigkeit der nächtlichen Hypoxämie-Phasen korreliert. Die Studie prüft, ob regionale Defizite der kortikalen Perfusion nachweisbar sind, ob diese in charakteristischen Hirnarealen lokalisiert sind und mit dem Schweregrad der Schlafapnoe korrelieren sowie deren evtl. Reversibilität bei Therapie des Schlaf-Apnoe-Syndroms. Die prospektive Studie schließt Patienten mit schwerem Schlaf-Apnoe-Syndrom und ausgeprägten kognitiven Dysfunktionen ein. Hirnperfusionsuntersuchungen wurden mit Tc-99m-ECD durchgeführt und semiquantitativ in region of interest-Technik im Vergleich zu einer gesunden Kontrollgruppe ausgewertet. Ziel der Untersuchung sind Erkenntnisse über den Pathomechanismus der kognitiven Veränderungen in Relation zur kortikalen Perfusion beim Schlaf-Apnoe-Syndrom.

Weiterführung: Ja

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung


Beeinflussung der regionalen kortikalen Perfusion durch definierte kognitive Aktivierung bei Patienten mit obstruktivem Schlaf-Apnoe-Syndrom
Changes in regional cortical perfusion induced by definite cognitive activation in patients with obstructive sleep apnoea syndrom.

Ingo Kern, PD Dr. Regine Kluge (klur@medizin.uni-leipzig.de), Dr. Andrea Bosse-Henck (Medizinische Klinik I)

Patienten mit Schlaf-Apnoe-Syndrom leiden an kognitiven Defiziten, deren Ausprägung mit der Schwere der Schlaf-Apnoe korreliert. Die Studie untersucht die Beeinflussbarkeit der regionalen kortikalen Perfusion durch eine definierte kognitive Aktivierung mittels Labyrinthtest bei dieser Patientengruppe im Vergleich zu gesunden Kontrollpatienten. Es handelt sich um eine prospektive Untersuchung vor Einleitung einer Therapie des Schlaf-Apnoe-Syndroms, als Perfusionsmarker wird Tc-99m-ECD verwendet.
Weiterführung: Ja
Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung


Einführung einer automatischen Methode zur vergleichenden semiquantitativen Auswertung von Hirn-SPECT-Studien unter Basisbedingungen und Stimulation durch pixelweise Analyse der Datensätze relativ zu einem Normalkollektiv
Introduction of an automatical technique for comparison of brain perfusion SPECT studies under basal and stimulated conditions using pixelwise comparison with normal templates.

Thomas Lincke, Ingo Kern, Dr. Bernhard Sattler, PD Dr. Regine Kluge (klur@medizin.uni-leipzig.de), gemeinsam mit Abteilung für Diagnostische Radiologie und Nuklearmedizin, Universität Western Ontario London, Canada: Petr Slomka, P. Radau

Im vergangenen Jahr wurde die automatische Analyse von Hirnperfusions-SPECT-Daten für die Diagnostik akuter Schlaganfälle evaluiert. Die neue Studie prüft die Eignung des Systems für einen automatisierten Vergleich von Hirnperfusionsstudien unter stimulierten und Basisbedingungen im Vergleich zur bisher üblichen Auswertetechnik in Region-of-interest-Technik.

Weiterführung: Ja

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung und Industrie


Optimierung der Aufnahme von Emissions- und Transmissionsmessung bei schwächungskorrigierten PET-Ganzkörperstudien
Optimizing emission and transmission scan time partition for attenuation-corrected whole-body PET imaging (ETOM - EM/TX optimization)

Dr. Anita Seese, Dr. Thomas Beyer (Thomas.Beyer@cti-pet.com)

Zielstellung des Projektes ist die Optimierung der Bildqualität bei PET-Ganzkörperstudien hinsichtlich einer guten klinischen Beurteilung sowie verträglicher Aufnahmezeiten für die Patienten. Dazu erfolgte die Bestimmung des zeitlich optimalen Verhältnisses von Emissions- und Transmissionsmessung. Über ein geeignetes Aufnahmeprotokoll konnten entsprechend gewichtete Anteile für die Bilderzeugung gewonnen werden. Die Einschätzung der Bildqualität der verschiedenen Varianten erfolgte visuell durch geübte Betrachter mittels eines speziellen Computerprogrammes.

Weiterführung: Nein

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung


Wertigkeit der [18F]FDG-PET für die Diagnostik entzündlicher Prothesenlockerungen (ePL)
The value of [18F]-Fluoride-PET in diagnostics of loosened endoprothesis

Maria Kerstin Pawelka, PD Dr. R. Kluge (klur@medizin.uni-leipzig.de), Dr. Matthias Schönert (Poliklinik für Orthopädie)

Im Rahmen onkologischer Diagnostik sind häufig falsch positive Szintigramme durch einen erhöhten [18F]FDG-Uptake in Entzündungsherden beschrieben worden. Ziel der Studie soll es sein, die bisherige szintigraphische Diagnostik, die im Rahmen ePL angewandt wird (3-Phasen-Skelettszintigrafie und Antigranulozyten-AK-Szintigrafie), mit der [18F]FDG-PET zu vergleichen. Zu erwarten ist eine wesentlich höhere örtliche Auflösung und damit bessere Trennung zwischen Weichteilinfektion und Knochenbeteiligung. Zu prüfen ist außerdem, ob damit ein sensitiveres und spezifischeres Verfahren als mit der herkömmlichen Diagnostik zur Verfügung steht.
Erste Ergebnisse scheinen dies zu bestätigen.

Weiterführung: Ja

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung


Nachweis von Lockerungen bei Patienten mit Endoprothesen und Metallimplantaten in der Orthopädie mittels [18F]-Fluorid-PET
The proof of prothesis in the orthopaedy with [18F]-Fluorid-PET

Maria Kerstin Pawelka, PD Dr. R. Kluge (klur@medizin.uni-leipzig.de), Dr. Matthias Schönert (Klinik und Poliklinik für Orthopädie), Prof. Dr. Hans-Ekkehart Vitzthum (Klinik für Neurochirurgie)

Die Eignung von Fluor-18 zur Knochenszintigrafie ist seit langem bekannt; aus meßtechnischen Gründen wurde die Substanz jedoch in den vergangnen Jahren durch 99mTc-markierte Diphosphonatverbindungen verdrängt. Jetzt steht mit der PET und [18F]-Fluorid ein Verfahren zur Verfügung, was eine wesentlich detailliertere Skelettdarstellung durch hohe Ortsauflösung und bessere Empfindlichkeit ermöglicht. Die Darstellung knöcherner Veränderungen in Umgebung von Metallimplantaten ist bei morphologisch orientierten Schnittbildtechniken (CT, MRT) stark durch Artefakte gestört. Ziel der Studie ist es zu prüfen, ob sich die F-18-Fluorid-PET als sensitives und spezifisches Verfahren zum Nachweis von Endoprothesenlockerungen eignet und ob die Einheilung von Metallimplantaten im Bereich der Wirbelsäule mit diesem Verfahren erfasst und lokalisiert werden kann.

Weiterführung: Ja

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung


Die Mammaszintigrafie und ihr Stellenwert in der Diagnostik der Mammakarzinomdiagnostik
The value of szintimammography in breast cancer diagnostic

Maria Kerstin Pawelka, PD Dr. R. Kluge (klur@medizin.uni-leipzig.de), Dr. Guntram Neumann (Praxis für Nuklearmedizin, Städt. Klinikum "St. Georg", Leipzig)

Da mit der etablierten nichtinvasiven Mammadiagnostik (Mammografie, Ultraschall, MRT) zwar sensitive, aber nicht ausreichend spezifische Methoden zur Verfügung stehen, ist eine bildgebende Methode mit höherer Spezifität wünschenswert. Verschiedene Studien haben bisher gezeigt, dass die Mammaszintigraphie mittels 99mTc-MIBI (Methoxyisobutylisonitril) wesentlich spezifischer und fast so sensitiv ist wie die Mammographie. Ziel der Studie ist es, Sensitivität und Spezifität bei einem vorselektierten Patientengut mit suspekter und fraglicher Vordiagnostik bei nachfolgender histologischer Befundsicherung zu prüfen. Ebenso wird festgestellt, ob eine Lymphknotenbeteiligung mit ausreichender Sicherheit diagnostiziert werden kann.

Weiterführung: Nein

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung


Anwendung der [18F]FDG-PET in der Diagnostik unklaren Fiebers
The value of [18F]FDG-PET in the diagnostics of fever of unknown origin

Maria Kerstin Pawelka, PD Dr. R. Kluge (klur@medizin.uni-leipzig.de)

Bei unbekannter Lokalisation septischer Entzündungsherde kann die Nuklearmedizin mit nichtinvasiven Ganzkörperuntersuchungen zur Diagnostik beitragen. Das zurzeit treffsicherste Verfahren ist die Szintigrafie mit Tc-99m-markierten Antigranulozyten-AK. Dieses Verfahren hat eine hohe Spezifität, allerdings ist die Sensitivität nicht zufriedenstellend, weitere Nachteile sind der hohe zeitliche Aufwand und die Verwendung von humanen Anti-Maus-Antikörpern.
Im Rahmen der onkologischen Diagnostik konnte gezeigt werden, dass [18F]FDG nicht nur in tumorösen, sondern auch in entzündlichen Prozessen aufgenommen wird. Die Studie soll Sensitivität und Spezifität der F-18-FDG-PET beim Nachweis von Entzündungsherden bei Fieber unklarer Genese prüfen. Erste Ergebnisse weisen auf eine im Vergleich zur Antigranulozyten-AK-Szintigrafie deutlich höhere Sensitivität des Verfahrens hin.

Weiterführung: Ja

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung


Effizienz- und Risikoprüfung des Einsatzes des MYDUS VVRS™ Systems (Ventrikelvolumen-Reduktionssystem) bei herzchirurgisch therapierten Patienten in Deutschland
Safety and Efficacy Trial of the Use of MYDUS VVRS™ ( Ventricular Volume Reduction System ) in Patients Undergoing Cardiac Surgery in Germany

Dr. G. Leppla-Wollsiffer (Gabriele.leppla-wollsiffer@quintiles.com), OA Dr. Walther (Klinik für Herzchirurgie, Herzzentrum Leipzig), Dr. Kai-Nicolas Doll (Klinik für Herzchirurgie, Herzzentrum Leipzig), PD Dr. Regine Kluge, Marcus Förster

Herzwandaneurysmen als Folge von Myokardinfarkten beeinträchtigen die kardiale Funktion und steigern die Mortalität. Der Einsatz des MYDUS VVRSTM Systems soll das Infarktareal bei koronarchirurgisch therapierten Patienten verkleinern und somit die Ejektionsfraktion erhöhen. Zum Einschluss der Patienten in das Studienprotokoll erfolgen Untersuchungen der myokardialen Ruheperfusion mit Tc-99m-Tetrofosmin sowie ein Nachweis der fehlenden Vitalität im Narbenbereich mittels F-18-Fluorodeoxyglukose-PET.
Weiterführung: Ja
Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung und Drittmittel (Industrie)


Beteiligung an einer Europäischen Multicenter-Studie zur Standardisierung und Verbesserung der Frühdiagnostik der Demenz
European Multicenter Study to Improve and Standardise the Diagnosis of Dementia at an Early Stage

Prof. Dr. Karl Herholz (Karl.Herholz@pet.mpin-koeln.mpg.de), Dr. G. Zuendorf, Dr. E. Kalbe (Max-Planck-Institut Köln), Prof. Dr. Peter Bartenstein (Universität Mainz), Prof. Dr. Markus Schwaiger (TU München), Dr. Perani ( Mailand, Italien), Dr. Salmon (Liege, Belgien), Prof. Dr. Sorbi (Florenz, Italien), Dr. Baron (Caen, Frankreich), Marcus Förster

Ziel der Studie ist eine Verbesserung und Standardisierung der Demenzfrühdiagnostik mittels FDG-PET. Die Möglichkeit, den zerebralen Glukosemetabolismus mittels PET zu verifizieren und quantifizieren, erlaubt es regionale-metabolische Störungen zu detektieren.
Die FDG-PET ist ein Standardverfahren zur Einschätzung des eingeschränkten regionalen Metabolismus beim Mb. Alzheimer. Im Rahmen dieser Studie wird zum einen eine Datenbank für dementielle Patienten und nicht dementielle Patienten erstellt, zum anderen wird die Rolle der PET-Untersuchung als Referenzdiagnostik für klinische Testverfahren geprüft und der Wert für die Differentialdiagnostik der verschiedenen Demenzerkrankungen erforscht.

Weiterführung: Ja

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung


Effekt der Schwächungs-und Streuungskorrektur auf die diagnostische Treffsicherheit der Myokardperfusionsszintigrafie
Effect of attenuation and scatter correction on the diagnostic accuracy of myocardial perfusion scintigraphy

Marcus Förster (Marcus-f@web.de), PD Dr. Regine Kluge, Dr. Rainer Hamprecht (Herzzentrum Leipzig)

Der Effekt der Schwächung der Photonen und die Streustrahlung sind seit vielen Jahren
bekannte Störgrößen bei der Myokardszintigrafie. Die Möglichkeit der individuellen
Schwächungskorrektur durch zusätzliche Transmissionsmessung sowie die Streustrahlenkorrektur bewirkt eine homogenere Rezeptorpräsentation der gemessenen Impulsdichte in unterschiedlichen Wandarealen bei der myokardialen SPECT. Eine verbesserte Treffsicherheit des SPECT nach Korrektur wurde in mehreren Untersuchungen an ausgewählten Patientengruppen bewiesen. Ziel dieser Studie ist es die Effekte der Korrekturen in einer prospektiven Untersuchungsreihe bei einem nicht vorselektionierten Patientengut zu verifizieren. Als Referenzmethode dient die Koronarangiografie

Weiterführung: Ja

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung


Nuklearmedizinische Aspekte bei der Nutzung emissionstomografischer (ECT) Bilddaten für die Planung gezielter stereotaktischer, navigationsgestützter Biopsien von Hirntumoren
Stereotactically guided biopsy of brain tumors supported by data from emission computed tomography

Thomas Lincke, Dr. Dirk Winkler (wind@medizin.uni-leipzig.de, Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie), Dr. Bernhard Sattler, PD Dr. Regine Kluge

Die Standarddiagnostik von Hirntumoren stützt sich auf die kranielle Computertomografie (CT) und Magnetresonanztomografie (MRT). Mittels stereotaktischer Biopsie kann der Malignitätsgrad dieser Tumoren, der das Therapieregime in hohem Maße beeinflusst, bestimmt werden. Bei ausgedehnten und inhomogen strukturierten Tumoren ist die Wahl des Biopsieortes entscheidend. Zur Beurteilung des Glukose- bzw. Aminosäurestoffwechsels in Hirntumoren werden Patienten mittels 18F-FDG-PET bzw. 123J-IMT-SPECT untersucht. Die gewonnenen ECT-Bilddaten sollen präoperativ mit CT und MRT fusioniert werden, um den Biopsieort auch unter Berücksichtigung des Tumormetabolismus festlegen zu können. Es ist zu prüfen, ob intratumorale Zonen mit hohen Stoffwechselraten hochproliferativen Tumorarealen entsprechen, ob Biopsien aus diesen Arealen die biologischen Tumoreigenschaften ausreichend widerspiegeln und ob eines der angewendeten nuklearmedizinischen Vefahren für die Unterstützung der Wahl des Biopsieortes besser geeignet ist. Ferner ist ein Modus für den Bilddatenaustausch zwischen den beteiligten Kliniken zu entwickeln, um die Bildfusion am Stereotaxierechner zu ermöglichen.

Weiterführung: Ja

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung und Drittmittel (Industrie)


Evaluation einer Software zur automatisierten Analyse von Hirnperfusions-SPECT-Untersuchungen anhand von Hirnphantomstudien mit simulierten Perfusionsausfällen
Evaluation of an automated technique for analysis of brain perfusion SPECT data by means of brain phantom studies with simulated perfusion defects

Dr. Henryk Barthel (henryk.barthel@ic.ac.uk) (Imperial College School of Medicine, Hammersmith Hospital, London, Großbritannien), Bert Winkler, Thomas Lincke

Hirnperfusions-SPECT-Untersuchungen des Gehirns sind in der Akutphase des ischämischen Schlaganfalls u.a. zur Differenzierung zwischen transienter Ischämie und Entwicklung eines Hirninfarktes sinnvoll. Die Bilddatenauswertung erfolgt bisher visuell und mit Hilfe individuell definierter Regions of interest. Die im Rahmen dieses Projektes untersuchte Software "BRASS" (Fa. Nuclear Diagnostics) ermittelt unter Berücksichtigung der Mittelwerte und Standardabweichungen der Impulsdichtewerte in einem Normkollektiv Aktivitätsdefizite in einer Individualstudie bildpunktweise und automatisiert. An SPECT-Studien eines Hirnphantoms (Hoffman 3D brain phantom) mit simulierten Perfusionsdefekten unterschiedlicher Größe und Lage werden die Parameter für die räumliche Anpassung der Einzelstudien an die Normgruppe, die Zählratennormalisierung sowie Schwellenwerte für die Defektfindung getestet. Ziel ist es, die Genauigkeit und Reproduzierbarkeit sowie die Limitationen der automatisierten Analysemethode zu ermitteln, um ihren Einsatz in der klinischen Diagnostik des Schlaganfalls und bei wissenschaftlichen Fragestellungen, z. B. im Zusammenhang mit neuen Therapieansätzen der zerebralen Ischämie, vorzubereiten.

Weiterführung: Ja

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung


Effekt einer Myocor®-Myosplint®-Operation auf Pumpfunktion und regionale Perfusion des Myokards bei dilatativer Kardiomyopathie (DCM)
Effects of Implantation of MyocorTM MyosplintTM System on pump function and regional perfusion of myocardium in dilatative cardiomyopathy

Thomas Lincke, PD Dr. Regine Kluge (klur@medizin.uni-leipzig.de), Dr. Axel Rahmel (Herzzentrum Leipzig, Klinik für Herzchirurgie)

Die DCM führt zu einer progredienten Herzinsuffizienz. Ein neuer Therapieansatz besteht in der operativen Einbringung mehrerer splintähnlicher Implantate in das erweiterte Herz, welche durch Veränderung der Ventrikelform eine Verbesserung der Herzarbeit bewirken sollen. Neben der Bewertung des klinischen Zustandes der Patienten sind apparative Untersuchungen zur Objektivierung des Behandlungsergebnisses prä- und postoperativ im Verlauf bis zu 12 Monaten vorgesehen. Die echokardiografische Bestimmung der Ventrikelvolumina und der kardialen Auswurfleistung ist postoperativ durch die implantatbedingt irreguläre Ventrikelform unzuverlässig. Deshalb werden prä- und postoperativ eine Radionuklidventrikulografie und eine Myokardperfusionsszintigrafie, jeweils unter Ruhebedingungen, durchgeführt. Enddiastolische und endsystolische linksventrikuläre Volumina sowie die Ejektionsfraktionen werden bestimmt und sollen im Verlauf sowie mit den Ergebnissen der Echokardiografie verglichen werden. Außerdem soll der Effekt der Operation auf die regionale Myokardperfusion bewertet werden.

Weiterführung: Ja

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung und Drittmittel (Industrie)


Hirnperfusionsszintigrafie (SPECT) und perfusions- sowie diffusionsgewichtete Magnetresonanztomografie (PWI und DWI) des Gehirns - Stellenwert der Untersuchungsverfahren in der Akutdiagnostik des Schlaganfalls
Brain perfusion SPECT, diffusion- and perfusion-weighted magnetic resonance imaging in acute stroke

Thomas Lincke, PD Dr. Sabrina Kösling (koesls@medizin.uni-leipzig.de, Klinik und Poliklinik für Diagnostische Radiologie), PD Dr. Jörg Berrouschot (Klinik und Poliklinik für Neurologie)

Die Hirnperfusions-SPECT mit 99mTc-ECD erlaubt in der Akutphase des ischämischen Schlaganfalls die Identifizierung von Gewebsarealen mit verminderter Perfusion und/oder gestörtem Metabolismus. Die ultraschnelle MR-Bildgebung lässt in der gleichen Situation eine Beurteilung der Gefäßverhältnisse (MR-Angiografie), der Gewebsareale mit Perfusionstörung (PWI) und mit Diffusionsstörung (DWI) zu. Während in der SPECT die Ausprägung eines Aktivitätsdefizits als wesentliches Kriterium für die Abgrenzung irreversibel geschädigter Gewebsbezirke von Zonen potentiell reversibler Ischämie angenommen werden kann, wird derzeit für die DWI von einer Darstellung des irreversibel ischämisch geschädigten Hirngewebes und für die PWI (bei lokal normalem DWI-Befund) von einer Abbildung funktionell inaktiver aber dennoch vitaler Areale ausgegangen. SPECT und MRT derselben Schlaganfallpatienten werden hinsichtlich der Prognoseabschätzung visuell bewertet und verglichen. Eine Bilddatenüberlagerung von PWI, DWI und SPECT ist vorgesehen.

Weiterführung: Ja

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung und Drittmittel (Industrie)


Experimentelle Evaluierung von neuen Radiopharmaka
Experimental evaluation of new developped radiopharmaceuticals

Vergleich der Einbaurate knochenaffiner potentieller PET-Radiopharmaka
Comparison of accumulation of boneseeking radiopharmaceuticals for Positron Emitting Tomography

Untersuchungen zum Vergleich des Knocheneinbaus und der Biodistribution von [18F]-NaF und [18F]-Aluminium-Fluor-Präparationen an der gesunden und an der Ratte nach Tibiafraktur
Comparative experiments with [18F]-NaF and [18F]- aluminium-fluor preparations as to their uptake in bone measured on normal rat tibia and in tibia after fracturation

Dr. Dietlind Sorger (sord@medizin.uni-leipzig.de), Dr. Christof Krummeich Prof. Dr.Peter Georgi

Die Szintigrafie mit [18F]NaF und PET ist eine sensitive Methode zur Darstellung maligner und benigner Knochenprozesse. Bei früheren experimentellen Arbeiten der 60iger und 70iger Jahre wurde gefunden, daß [18F]-Hexafluoroaluminat ([AlF6]3-) eine noch bessere Anreicherung im Knochen aufweist als Fluorid. Unsere ersten Untersuchungen (1999) bestätigten dies nicht. Zur Beweisführung mussten verschiedene Präparationen mit unterschiedlichem Al/F-Verhältnissen im basischen und sauren Testmilieu hergestellt und an gewichtsgleichen Ratten bezüglich Knochenspeicherung (Tibia) und weiterer Biodistribution getestet und die Ergebnisse statistisch ausgewertet werden..
[18F], eingebaut in anionische Aluminatkomplexe der Form [Al(OH)6]3-, erbrachte die höchsten [Tibia:Organ]-Verhältnisse. Die absolute Speicherung in der Rattentibia 1 h p.i. unterschied sich jedoch nicht signifikant von der des F-NaF (13.1±1.9 vs. 12.1±0.7 % Dosis/g Trockengewicht). Aus diesen Untersuchungen kann geschlussfolgert werden, dass 18F-Aluminium-Fluor-Präprationen im Vergleich zu [18F]NaF keinen Vorteil bezüglich der Knochenspeicherung keinen Vorteil bieten.
Zum Teilthema 2000 werden noch Untersuchungen an Ratten 14 Tage nach frakturierter Tibia durchgeführt, sobald die Tierversuchsgenehmigung vorliegt.

Weiterführung: Ja

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung


Klinischer Nutzen der Schildwächter-Lymphknoten (sentinel lymph node) Biopsie (SLNB) und der [18F]FDG-PET bei Patienten mit malignem Melanom und bei Patienten mit Mammakarzinom
Clinical impact of sentinel lymph node biopsy and [18F]FDG-PET in patients with breast cancer and in patients with malignant cutaneous melanoma

Dr. Swen Hesse (hessw@medizin.uni-leipzig.de), Dr. Klaus Eichhorn (Klinik für Hautkrankheiten), Dr. Steffen Leinung (Chirurgische Klinik I), PD Dr. Lars-Christian Horn (Institut für Pathologie), PD Dr. Regine Kluge

Die gammasonden-gestützte SLNB wird bei gleicher prognostischer Wertigkeit die elektiven Lymphknotendissektionen bei Patienten mit malignem Melanom und bei Patientinnen mit Mammakarzinom ersetzen. Ziel der Arbeit ist es, das Verfahren klinisch zu etablieren und seine prognostische Wertigkeit einzuschätzen.
Eingeschätzt werden soll weiterhin, ob durch den Einsatz der [18F]FDG-PET in der präoperativen Ausbreitungs- sowie in der Rezidiv-/Metastasendiagnostik bei beiden Tumorentitäten zusätzliche diagnostische Informationen gewonnen werden können.

Weiterführung: Ja

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung


Diagnostische Wertigkeit der [18F]-Fluordesoxyglukose-(FDG-) Positronenemissionstomographie (PET) und des humanen Thyreoglobulin-Spiegels im niedrig meßbaren Bereich in der Nachsorge von Patienten mit differenziertem Thyreozytenkarzinom
Predictive value of low-leveled thyreoglobulin and diagnostic value of [18F]FDG-PET in the follow-up of patients with differentiated thyroid cancer

Dr. Swen Hesse (hessw@medizin.uni-leipzig.de), Kerstin Jentsch, Dr. Dietlind Sorger, Dr. Lothar Otto, PD Dr. Regine Kluge

Die Nachsorge bei Patienten mit differenziertem Schiddrüsenzellkarzinom basiert auf einer hoch sensitiven und spezifischen Bestimmung des humanen Thyreoglobulin (hTG)-Spiegels, wobei die prädiktive Wertigkeit des hTG-Spiegels im niedrig messbaren Bereich bezüglich Rezidiv-/Metastasenerkennung nicht sicher einzuschätzen ist. Im Rahmen einer Langzeitstudie soll der prädiktive Wert der hTG-Bestimmung im niedrig meßbaren Bereich festgestellt werden. Als neueres Verfahren in der Rezidiv-/Metastasendiagnostik kommt dabei der [18F]-FDG-PET zu, durch deren Anwendung ein diagnostischer Zugewinn insbesondere bei unauffälliger [131I]-Ganzkörperszintigraphie erwartet wird.

Weiterführung: Ja

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung und Drittmittel (Industrie)


Bildgebende Darstellung und Messung der zentralen serotonergen Transmission bei Wilson-Patienten und bei Patienten mit Zwangserkrankung.
Imaging and measurement of central serotonin transmission in patients with Wilson disease and in patients with compulsive disorder

Dr. Swen Hesse (hessw@medizin.uni-leipzig.de), Dr. Wieland Hermann (Klinik und Poliklinik für Neurologie), Dr. Birk Eggers (Klinik und Poliklinik für Neurologie), Dr. Katarina Stengler-Wenzke (Klinik und Poliklinik für Psychiatrie), PD Dr. Regine Kluge

Die Serotonin-Mangel-Hypothese ist eine Hypothese zur biologischen Ätiologie einer Reihe von neuropsychiatrischen Syndromen. Mit Hilfe der [123I]ß-CIT-Single-Photo-nen-Emissions-Computertomographie (SPECT) können Änderungen der serotonergen Neurotransmission in vivo bildgebend erfasst und quantitativ analysiert werden. Als Ergänzung zu den vor 2 Jahren bei Wilson-Patienten begonnenen Untersuchungen der Integrität des dopaminergen Transmittersystems wird mittels [123I]ß-CIT-SPECT die serotonergen Transmission analysiert, um die eingangs erwähnte Hypothese anhand der bei diesem Krankheitsbild nicht selten auftretenden depressiven Störungen zu prü-fen. Darüber hinaus wird erstmals bei Patienten mit einer Zwangserkrankung die sero-tonerge Neurotransmission untersucht. Neben der diagnostischen Wertigkeit soll der Nutzen der [123I]ß-CIT-SPECT auch vor dem Hintergrund neuer Behandlungsoptionen (Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer) evaluiert werden.

Weiterführung: Ja

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung


Entwicklung eines Terminplanungssystems für die Radiojodtherapie unter Berücksichtigung prä- und intratherapeutischer individueller administrativer und dosimetrischer PatientendatenScheduler for Radioiodine Therapy with respect to the pre- and intratherapeutic individual both administrative and dosimetric patient data

Stefan Gross (stefan.gross@rz.tu-ilmenau.de); PD Dr. Jürgen Petzold (petj@medizin.uni-leipzig.de); Dr. Bernhard Sattler (satb@medizin.uni-leipzig.de) - gemeinsam mit Institut für Biomedizinische Technik und Informatik der TU Ilmenau

Aufgrund der sehr variablen Behandlungskonzepte von gut und bösartigen Schilddrüsnerkrankungen stellt die Planung der Belegung einer Radiojodtherapiestation besondere Anforderungen. Randbedingungen wie z.B. effektive Halbwertszeit, geplante Herddosis, Therapieaktivität, Dignität der Erkrankung, Geschlecht, geplante Liegezeit spielen dabei eine wichtige Rolle. Es wurde eine Software entwickelt, die diese Parameter sowohl prä- als auch intratherapeutisch anhand von Messungen und Eingaben berücksichtigt. Sie ist modularer Bestandteil des Kommerziellen Dosisleistungsüberwachungssystems DLMON® der Fa. STEP. Es wird eine optimierte Belegungsplanung anhand von Wartelisten angeboten, die ständig anhand der momentanen Stationsbelegung orientiert aktualisiert werden kann. Wichtigster Parameter ist die durch die Strahlenschutzgesetzgebung vorgegebene Entlassungsaktivität im Patienten.

Weiterführung: Nein

Finanzierung: Drittmittel (Industrie)


Anpassung und Portierung einer Software zur Erfassung und Statistik von Personendosimetrischen Daten aus amtlichen und direktablesbaren Personendosimetern und Programmierung eines Schnittstellenmoduls zu Auslesung der Dosimeter
Adaptation and porting of a software for registration and statistics of personnel dosimetric data of official and electronic read off dosimeters and programming of a interface module for the readout of those dosimeters.

PD Dr. Jürgen Petzold (petj@medizin.uni-leipzig.de); Dr. Bernhard Sattler (satb@medizin.uni-leipzig.de); Prof. Dr. Wilfried Gründer (gruwi@medizin.uni-leipzig.de, Institut für Biophysik); Heinz Kirsch (MED Medizintechnik Dresden GmbH)

Auf dem Markt existiert eine Software der Fa. MED Dresden zur Erfassung von personendosimetrischen Daten aus amtlichen und direktablesbaren Dosimetern. Dieses Modul (DOSMO®) ist für die DOS-Plattform geschrieben und entsprechend eingeschränkt. Ziel des Projektes ist die Portierung dieser Anwendung auf Windows und deren gleichzeitige Erweiterung um die automatische Auslesung der direkt ablesbaren Dosimeter über eine existierende Hardware. Es ist ein Softwaremodul für die Bedienung dieser Schnittstelle zu entwickeln. Weiterhin sind benutzerspezifische Module zur statistischen Auswertung und Überwachung der erfassten Daten zu integrieren. Die gesamte Entwicklung erfolgt in enger Kooperation mit dem Hersteller der existierenden Software.

Weiterführung: Ja

Finanzierung: Industrie


Szintillationsdetektor für die räumliche Erfassung von in vivo Radionuklidverteilungen
Szintillation detector for the spatial registration of in vivo radionuclide distributions

Dr. Bernhard Sattler (satb@medizin.uni-leipzig.de); PD Dr. Jürgen Petzold (petj@medizin.uni-leipzig.de); Prof. Dr. Heinz A. Klose (Ingenieurbüro OPTOMET)

Innerhalb von Modelluntersuchungen konnte die Funktionsfähigkeit einer neuartigen Messanordnung für die räumliche Erfassung von Radionuklidverteilungen in kleinen Volumina unter Beweis gestellt werden SATTLER (2000). Erste Untersuchungen mit szintillierenden Fasern als ortsselektive Strahlungsdetektoren sind erfolgversprechend und müssen fortgesetzt werden ANGERMANN (2000). Aufbauend auf diesen Untersuchungen wir ein Detektorsystem bestehend aus optischen szintillierenden Fasern, Kollimator und CCD Kamera entwickelt.

Weiterführung: Ja

Finanzierung: Einreichung des Themas zum BMBF Innovationswettbewerb zur Förderung der Medizintechnik 2001


Mobile Abschirmung für die Positronenemissionstomografie (PET) zur Reduzierung der Strahlenexposition des Personals bei Untersuchungen mit hohem patientennahen Aufwand
Portable Shielding for Positron Emission Tomography (PET) to reduce the exposure to radiation of the staff in investigations with extensive close to patient handling.

PD Dr. Jürgen Petzold (petj@medizin.uni-leipzig.de); Dr. Bernhard Sattler (satb@medizin.uni-leipzig.de); Frank Gödicke (goef@medizin.uni-leipzig.de), Philippe A.M. Robbens (NUCLEMED SA. Belgien)

Einige positronenemissionstomografische Untersuchungen erfordern einen hohen patientennahen Manipulationsaufwand. Zum Beispiel bei einer dynamischen Hirn-PET-Untersuchung entsteht durch das Erfordernis der Blutprobenentnahme ein Aufwand von etwa einer Stunde direkt am Patientenbett während das Personal mit der vom Patienten ausgehenden Strahlung exponiert wird. Ungeschützt beträgt diese Exposition 150 µSv/h. Mit der entwickelten Abschirmung kann die Strahlenexposition auf 15 µSv/h reduziert werden. Das System ist auf Rollen gelagert uns kann trotz seines Gewichtes von 250 kg leicht von einer Person positioniert werden. Das Projekt sieht vor, in Kooperation mit NUCLEMED SA. einiger Systeme zu fertigen und zu vertreiben
Weiterführung: Ja
Finanzierung: Drittmittel (Industrie)


Diagnostische Treffsicherheit des neu entwickelten TSH-Rezeptor-Assays Medizym® für die Diagnose einer Autoimmunhyperthyreose.
Diagnostic Sensitivity and Specificity of the new developed TSH-Rezeptor-Assays Medizym® for the diagnosis of Graves disease

Dominic Müller, Dr. Dietlind Sorger, Dr. Lothar Otto, PD Dr. Regine Kluge

Durch die Verwendung rekombinanter humaner TSH-Rezeptoren (rhR) im coated-tube-Verfahren (ct) konnte im Vergleich zu Verfahren mit löslichen porcinen Rezeptoren (pRl) ein Sensitivitätszugewinn bei der Diagnose einer Autoimmunhyperthyreose erzielt werden. In dieser Untersuchung soll für ein neues coated-tube-Verfahren mit porcinem Rezeptor (pRct) Sensitivität und Spezifität bestimmt und mit anderen Tests verglichen werden. Vorläufiges Ergebnis: Die Verwendung immobilisierter statt löslicher porciner TSH-Rezeptoren hat zu keiner wesentlichen Verbesserung der Treffsicherheit geführt, so dass offenbar die rekombinanten humanen den porcinen Rezeptoren bei der Abgrenzung einer IH von einer Schilddrüsenautonomie überlegen sind.

Weiterführung: Ja

Finanzierung: Drittmittel (Industrie)


PET-Untersuchung zu Hypoxie und Glukoseutilisation nach Kryoablation am Schafhirn Hypoxia and glucose utilization in brain issue after Kryoablation - PET studies in sheep

Dr. Henryk Barthel, Dominic Müller, Dr. Axel Goldammer (Klinik für Neurochirurgie), PD Dr. Regine Kluge

Die Kryoablation ist ein neues Verfahren in der Neurochirurgie, mit dem in Zukunft - eine erfolgreiche Testung im Tierexperiment vorausgestzt - menschliche Hirntumoren behandelt werden könnten. Ziel dieser Studie ist es, die bestehende Hypothese, dass die komplette Gewebsnekrose bei der Kryoablation ein hypoxie-vermittelter Effekt ist, zu überprüfen. Es erfolgen PET-Untersuchungen mit Hypoxiemarkr F-18-Fluoromisonidazol und F-18-FDG. Erste Ergebnisse bestätigen die bisherige Arbeitshypothese.

Weiterführung: Ja

Finanzierung: Drittmittel (Industrie)


Diagnostik der Verteilung hypoxischer Areale in Tumoren als Beitrag zur Optimierung der Strahlentherapie
Diagnostics of regional distribution of tumor hypoxia

Dominic Müller, Dr. Dietlind Sorger (sord@medizin.uni-leipzig.de), Prof. Dr. Friedrich Kamprad (Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie), PD Dr. Regine Kluge

Molekularer Sauerstoff spielt eine große Rolle bei der Vermittlung der biologischen Wirkung von locker ionisierender Strahlung. Außerdem ist Sauerstoff für die Zytotoxizität einiger Zytostatika direkt erforderlich. Ziel dieser Studie ist es, durch Untersuchungen mit dem Hypoxiemarker F-18-Fluoromisonidazol und PET die regionale Verteilung hypoxischer Areale in Tumoren zu bestimmen. Spätere Untersuchungen sollen den Einfluss der Berücksichtigung der lokalen Hypoxie bei der Bestrahlungsplanung auf die Langzeitergebnisse der Radiatio evaluieren.

Weiterführung: Ja

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung und Drittmittel (Industrie)


In-vitro-Untersuchungen zum Antikörperstatus und Interleukinen vor und nach der Radiojodtherapie bei Hyperthyreose-Patienten.
In-vitro- examinations of antibodies and interleukins before and after radioiodine-therapy with hyperthyreosis patients

Dr. Henri Wallaschofski (Medizinische Klinik III), Dominic Müller, Prof. Dr. Ralf Paschke (Medizinische Klinik III)

In Einzelfällen kommt es paradoxerweise nach einer Radiojodtherapie zu einer Verstärkung der vorhandenen Hyperthyreose. Ziel dieser Untersuchung ist es, durch Bestimmung von blockierenden und stimulierenden Antikörpern und Interleukinen vor und nach einer Radiojodtherapie herauszufinden, ob in solchen Fällen durch diese Therapieform Autoimmunhyperthyreosen (AI) induziert oder bereits bestehende AI lediglich aktiviert werden.

Weiterführung: Ja

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung und Drittmittel (Industrie)


Erstellung eines Musters aus Vergleichspatienten mit Normalbefund zur untersucherunabhängigen, quantifizierenden Auswertung von Hirn-SPECT Untersuchungen mit DaTSCAN (FP-CIT) bei Parkinson-Patienten.
Creation of a template of Studies of normal control Patients for investigator independent quantitative analysis of Brain-SPECT-Studies with DaTSCAN (FP-CIT) of parkinson-patients.

Thomas Lincke (lincket@medizin.uni-leipzig.de); Dr. Bernhard Sattler, PD Dr. Regine Kluge, Prof. Dr. Klaus Tatsch (Ludwig Maximilians Universität München, Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin)

Entsprechend von Vorgaben für die Bildgebung mit DaTSCAN (FP-CIT) auf der Plattform einer HERMES Workstation der Firma Nuclear Diagnostics AB eine automatisierte, 3-D basierte, untersucherunabhängige, quantifizierende Auswertung für die zentralen im Rahmen des Kompetenznetz Parkinson anfallenden Bilddaten zu entwickeln, wurden folgende Forschungsleistungen erbracht:1. Test des Datentransfer zwischen München und Leipzig; 2. Einlesen schwächungskorrigierter transversaler Schnitte von Picker und Siemens Dreikopfkameras in die Hermes Workstation; 3. Generierung eines Normal Templates unter der Benutzung der Daten von normalen Kontrollpersonen (Studien aus München und Marburg); 4. Optimierung der Template-Parameter; 4. Überprüfung der Qualität des Templates mit statistischen Verfahren; 5. Pilotversuche Patientenstudien auf das Template zu fitten; 6. Optimierung der Fittingparameter

Weiterführung: Ja

Finanzierung: Drittmittel (Industrie)

 


Evaluierung des neuen Nitroimidazols [99mTc]AM-417 für die Erfassung von Gewebshypoxie in vitro
Evaluation of the new nitroimidazole-tracer [99mTc]AM-417 for detection of tissue hypoxia

Dr. Henryk Barthel, Jutta Jahns (Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie), Dr. Dietlind Sorger, Dr. Ali Mohammed (Klinik für Nuklearmedizin, Universität Heidelberg), Prof. Dr. Friedrich Kamprad (Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie), Prof. Dr. Michael Eisenhut (Klinik für Nuklearmedizin, Universität Heidelberg), Prof. Dr. Peter Georgi, PD Dr. Regine Kluge

Ein neues [99mTc]markiertes 2-Nitroimidazol (AM-417), welches in der radiochemischen Abteilung der Nuklearmedizin der Universität Heidelberg hergestellt wurde, wurde auf seine Eignung zur Detektion von hypoxischen Zuständen hin getestet. Dazu erfolgten Untersuchungen über die in vitro Anreicherung von [99mTc]AM-417 in RAW-Makrophagen. Verglichen wurde diese Anreicherung unter Hypoxie mit der unter normoxischen und anoxischen Bedingungen. Zusätzlich erfolgte eine Variation der Hypoxiedauer. Der Sauerstoffpartialdruck wurde zur Kontrolle der korrekten Begasung der getesteten Zellkulturen mittels einer Sauerstoffsonde erfaßt. Insgesamt erfolgten dabei 70 Messungen. Im Ergebnis zeigte sich weder eine spezifische Anreicherung von [99mTc]AM-417 unter hypoxischen Bedingungen noch eine Abhängigkeit der Anreicherung von Grad und Dauer der Hypoxie. Die getestete Substanz ist demzufolge wahrscheinlich nicht als Hypoxiemarker einsetzbar, woraus sich die Bedeutung der Erforschung anderer geeigneter Hypoxiemarker ablesen lässt.

Weiterführung: Nein

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung


Kognitive Störungen bei M. Parkinson (IZKF Teilprojekt C-9)
Cognitive disorders - Parkinson's disease

Dr. Henryk Barthel, Dr. U. Müller (Max-Planck-Institut für neuropsychologische Forschung Leipzig), Dr. T. Wächter (Max-Planck-Institut für neuropsychologische Forschung Leipzig), P. Slomka (Universität West-Ontario, London, Kanada), Dr. Claudia Dannenberg (Klinik und Poliklinik für Diagnostische Radiologie), Prof. Dr. Thomas Kahn (Klinik und Poliklinik für Diagnostische Radiologie), Prof. Dr. Peter Georgi.

Die Ergebnisse der bereits im Vorjahr durchgeführten korrelativen Auswertung von neurokognitiven und motorischen Tests bei Patienten mit idiopathischen Parkinsonsyndrom (IPS) im Vergleich zu den Ergebnissen der Dopamintransporterszintigraphie mit [123I]bCIT-SPECT konnten erfolgreich veroeffentlicht werden [1]. Es konnte dabei erstmals in vivo ein Zusammenhang zwischen der Intergrität des nigrostriatalen dopaminergen Systems und Gedaechtnisfunktionen, bei denen exekutive Prozesse beteiligt sind, hergestellt werden.
Darüber hinaus wurden methodische Arbeiten zur Verbesserung der Auswertetechnik der SPECT-Untersuchungen durchgeführt. Dabei ergab sich, dass sich die Diagnostik der IPS durch eine multimodale Bilddatenanalyse, welche auf der Überlagerung der SPECT- mit morphologisch orientierten Bildaten (CT, MRT) beruht, verbessern lässt [2].

Weiterführung: Ja

Finanzierung: Drittmittel (IZKF)

zum Seitenanfang Homepage Suchen/Sitemap   Zusammenstellung: Forschungskontaktstelle, 12.09.2001