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Prof. Dr. Uta Felten
Universität Leipzig

Institut für Romanistik
Romanische Literaturwissenschaft und Kulturstudien mit den Schwerpunkten Französistik und Italianistik

 
Prof. Dr. Uta Felten

Veranstaltungsarchiv

 

 

06.-08.05.2019: Internationale Fachtagung „Donna e cinema“

„La donna è un filtro di percezione“ – „die Frau ist ein Wahrnehmungsfilter“, bemerkte einst Michelangelo Antonioni und bezog sich mit dieser Äußerung implizit auf die zentrale Rolle der Schauspielerin Monica Vitti, die sich als dominantes eigenständiges Blickdispositiv und subjektiver Wahrnehmungsfilter in seinen Filmen konstituiert.

Der Status dieses Blickdispositivs ist ambivalent. Verweist es doch einerseits auf eine leere Innenwelt im Zeichen der Krise und des Risses und andererseits auf jene, die sich aufmacht zu flanieren, auf der Suche nach neuen Räumen – und damit eben auf jene neue Figur der Flâneuse, die die alten Räume in Kartographien ihres Begehrens zu verwandeln weiß (L’eclisse, Il deserto rosso). Diese Ambivalenz des weiblichen Blickdispositivs zeigt sich bereits im Kino von Roberto Rosselini. Man denke nur an die neapolitanischen Spaziergänge der Ingrid Bergmann in Viaggio in Italia oder ihre Fluchtbewegungen in Stromboli.

Im aktuellen italienischen Kino finden wir die Ambivalenz eines solchen weiblichen Blickdispositivs in den Filmen von Alice Rohrwa-cher und Laura Bispuri wieder, die sich in die Tradition des „Cinema dello sguardo“ einschreiben und darüber hinaus mit den neuen Strategien einer haptischen Visualität experimentieren. Im internationalen Kino der Romania manifestieren sich genannte Strategien des weiblichen Blicks und der haptischen Visualität vor allem bei Chantal Akerman, Catherine Breillat, Agnès Varda, Lucrecia Martel, Claudia Llosa und Mar Coll wieder – wobei der Begriff des ‚weiblichen‘ Blicks nicht in einem essentialistischen Sinne verstanden werden soll, sondern als fluide Kategorie von Gender, die jede Form univoker Fixierung zur Auflösung bringt.

Von Ambivalenz ist auch das New Queer Cinema geprägt, das sich zwischen Subkultur und Mainstream bewegt. Zu fragen gilt es hier, inwiefern prominente Vertreter des zeitgenössischen Autorenkinos der Romania wie Pedro Almodóvar, François Ozon oder Xavier Dolan sich unter diesem Label verorten lassen oder sich ihm entziehen.

Die Fachtagung „Donna e cinema“ möchte die vielfältigen Relationen zwischen „Donna“ und „Cinema“ aus drei verschiedenen Perspektiven diskutieren:

– das weibliche Blickdispositiv/die Frau als Wahrnehmungsfilter im klassischen Autorenkino (Antonioni, Fellini, Rosselini);

– der Blick der Stars all’italiana (Monica Vitti, Sophia Loren, Anna Magnani, Alba Rohrwacher);

– das neue Women’s und Queer Cinema, seine Genealogien und Diskontinuitäten aus italienischer und internationaler Perspektive.

Biblioteca Albertina, Beethovenstr. 6, 04107 Leipzig

 

16.04.2019: Lesung von Davide Enia "Schiffbruch vor Lampedusa"

Unsere zweite Veranstaltung im Rahmen von LITALIA:

Foto: Dante Farricella

DAVIDE ENIA »Schiffbruch vor Lampedusa«
Der Schriftsteller in Lesung und Gespräch

Moderation: Roberta Gado
Das Gespräch wird konsekutiv gedolmetscht.

Davide Enia ist nach Lampedusa gefahren, um sich selbst ein Bild von der Insel zu machen, die in den Medien zum Sinnbild für die sogenannte „Flüchtlingskrise“ geworden ist. Seine Gespräche mit Rettungshelfern, Freunden und Fischern, aber auch seine persönlichen Eindrücke bei Rettungsaktionen und »Anlandungen« verwebt er zu einer dichten und ergreifenden Erzählung. Lampedusa ist dabei ein Mikrokosmos, in dem die Folgen von Migration, Flucht und Grenzen unmittelbar spürbar sind. Gleichzeitig erinnert Enia sich an magische Sommer an der sizilianischen Küste und seine früheren Urlaube auf der Insel, und versucht, die Unschuld dieser Zeit wieder heraufzubeschwören.

Davide Enia, geboren 1974 in Palermo, ist ein vielfach ausgezeichneter Dramatiker, Schauspieler und Schriftsteller. Sein erster Roman »Così in terra« (2012, dt. »So auf Erden«) wurde in mehrere Sprachen übersetzt. »Schiffbruch vor Lampedusa« ist sein zweiter Roman auf Deutsch (übersetzt von Susanne van Volxem und Olaf Roth).

Zeit: Di. 16.04., 19.30 UHR
Ort: Literaturcafé im Literaturhaus Leipzig, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Eintritt: 3,-/5,- EURO


16.04.2019: Büchertisch Italienisch Deutsch

Veranstaltung des Centro interdisciplinare di Cultura italiana (CiCi)  und des
Literaturhauses Leipzig. »LITALIA« wird gefördert durch das Italienische Kulturinstitut Berlin
17 Uhr, Neues Seminargebäude S226

 

17.04.2019: Gastvortrag von Prof. Dr. H. Felten „Dante Alighieri Divina Commedia – Eine Einführung – Paradiso“

15 Uhr, Neues Seminargebäude S220

5-7.11.2018: Öffentliche internationale Fachtagung zum Thema: "Venus, Zippora und der kranke Bacchus: Rezeption und Riscrittura der italienischen Malerei der Renaissance in der europäischen Literatur und Kultur des 19. bis 21. Jahrhunderts"

Rezeption und Riscrittura der italienischen Malerei der Renaissance in der europäischen Literatur und Kultur des 19. bis 21. Jahrhunderts" vom 5.-7. November 2018 im Vortragssaal der Bibliotheca Albertina

Rezeption und Riscrittura der italienischen Malerei der Renaissance in der europäischen Literatur und Kultur des 19. bis 21. Jahrhunderts

CiCi Universität Leipzig, 5-7. November 2018

Die Beherrschung des begehrlichen Sehens durch Vor-Bilder, die mediale Verfasstheit der Wahrnehmung des Liebenden ist auch für einen anderen Diskursbegründer des 20. Jahrhunderts von zentraler Bedeutung: Marcel Proust. Wenn eine gewisse Albertine gleich einem Zombie in Venedig aus einem Gemälde von Carpaccio springt, wenn ein blonder Jüngling wie eine mutierte Venusfigur durch einen Frühstückssaal spaziert und eine vulgäre Kokotte zur biblischen Zippora eines Botticelli wird, dann sind wir in einem ganz von Malerei beherrschten Roman von Proust, der mit einem imaginären Museum verglichen werden darf.

Gehen wir in der romanischen Literatur- und Kulturgeschichte noch weiter zurück, so sehen wir uns mit einem Phänomen konfrontiert, das erstmals 1817 den Italienreisenden Stendhal befiel. Angesichts der überbordenden Fülle florentinischer Kunstschätze fühlte er sich, wie er in seinem Reisetagebuch Rome, Naples et Florence notiert, in einen ekstatischen Zustand tiefer Erschöpfung zwischen Verzü­ckung und Schockstarre versetzt. Jene Reizüberflutung, ausgelöst durch all die flirrenden Sinnesein­drücke in Betrachtung der Fresken Giottos und in Vergegenwärtigung der Genialität Michelangelos wirkte auf ihn buch­stäblich atemberaubend. Heute sind derartige Nebenwirkungen übermäßigen Kunstkonsums, die Kulturtouristen aus aller Welt in der Renaissance-Hochburg Florenz immer wieder heimsuchen, im medizinischen Fach­jargon unter dem Namen „Stendhal-Syndrom“ als pathologisch klassifiziert.

In den visuellen Kulturen des 21. Jahrhunderts ist das Warburgʹsche Bildrepertoire der italienischen Renaissance, sind seine Figuren und Mythen zur ruinösen Epistemologie verkommen. Trotz oder paradoxerweise gerade deswegen hat es nichts von seiner Faszinationskraft verloren, auch wenn unfreiwillige Selbstparodien der Prominenz, die vergeblich versucht, an die großen Gesten der Schaumgeborenen anzuknüpfen – so zuletzt Heidi Klum als Venus in der Muschel – scheitern müssen. Raffiniert sind indes die zahlreichen Botticelli-Überschreibungen einer avancierten Popkultur, die neue ambige Venusfiguren hervorbringt und damit – wie auch schon Proust – normierte Geschlechter­modelle willentlich unterläuft.

Das internationale und transdisziplinäre Kolloquium zielt auf eine Analyse der Kontinuitäten und Dis­kontinuitäten der literarischen und medialen Präsenz der italienischen Renaissancemalerei in der eu­ropäischen Kultur des 19. bis 21. Jahrhunderts. Es findet im Vortragssaal der Bibliotheca Albertina statt.

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Italiano

La pittura italiana del Rinascimento costituisce per scrittori, registi, creatori di moda, fotografi, esponenti della cultura alta e popolare dal 19° al 21° secolo un fondamentale filtro di percezione della realtà che dà forma alle loro immagini e ai loro immaginari. Non a caso Pier Paolo Pasolini afferma di non poter concepire ad alcuna inquadratura cinematografica senza pensare alla pittura. I protagonisti dei suoi film diventano quindi reincarnazioni di modelli pittorici e rimandano, quali nomadi spinti dal desiderio e da pulsioni di morte, al Bacchino malato del Caravaggio o al Cristo morto del Mantegna.

Il controllo dello sguardo dominato dal desiderio attraverso modelli pittorici, il costituirsi mediale della percezione dell’ oggetto amato è di centrale importanza anche per un altro fondamentale autore del 20° secolo: Marcel Proust. Quando a Venezia una tale Albertine salta fuori a mò di zombie da un dipinto di Carpaccio, quando un giovinetto biondo, come una metamorfosi di Venere, attraversa una sala da pranzo e un’ordinaria cocotte diventa una Sefora del Botticelli, allora ci troviamo in un romanzo di Proust completamente dominato dalla pittura che possiamo paragonare ad un museo immaginario.

Tornando ancora più indietro nella storia della letteratura e della cultura dei paesi di lingua romanza, ci troviamo di fronte al fenomeno che, per la prima volta nel 1817, colpì Stendhal durante il suo viaggio in Italia. Di fronte alla strabordante ricchezza dei tesori dell’arte fiorentina egli, come annota nel suo diario di viaggio Rome, Naples et Florence, si ritrovò in uno stato di profondo turbamento a metà tra estasi e shock. L’eccessiva sollecitazione dei sensi, scatenata da tutte le abbaglianti sensazioni provate durante la contemplazione degli affreschi di Giotto e alla presenza delle opere di Michelangelo, ebbe su di lui l’effetto di mozzargli letteralmente il fiato. Oggi questi effetti collaterali di un eccessivo consumo delle opere d’arte che colpiscono i turisti di tutto il mondo nella culla del Rinascimento, Firenze, sono classificate nel linguaggio medico come la patologia che porta il nome di sindrome di Stendhal.

Nelle culture visive del 21° secolo il repertorio di immagini alla Aby Warburg del Rinascimento italiano, i protagonisti delle sue opere e i suoi miti si sono ridotti ad una epistemologia degradata. Ciononostante o, paradossalmente, proprio per questo esso non ha perso nulla della sua fascinazione anche se l’involontaria autoparodia delle celebrità di serie B che invano cercano di ricollegarsi alle gesta della dea emersa dalla schiuma del mare, ricordiamo recentemente Heidi Klum come Venere nella conchiglia, è destinata a fallire. Raffinate sono invece le numerose riscritture di Botticelli di una rinomata cultura pop che propone nuove, ambigue figure di Venere, minando così, come aveva già fatto Proust, modelli di genere normativi.

 

11.06.18: „Colonialism and a victorian novel re-imaged in a early horror film: I walked with a Zombie“

Gastvortrag von Teresa de Lauretis (University of California/Santa Cruz) zum Thema: „Colonialism and a victorian novel re-imaged in a early horror film: I walked with a Zombie“

Raum: Hörsaal 16, Seminargebäude

 

17.03.18: DOMENICO STARNONE: AUF IMMER VERBUNDEN

Buchpräsentation mit dem Autor.
Moderation: Roberta Gado.
Sprecherin: Franka Reinhart

Der für sein umfangreiches Werk mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Schriftsteller Domenico Starnone schreibt in seinem neuen Roman schonungslos ehrlich und zugleich berührend darüber, was uns eine Ehe abverlangt – und was sie uns schenkt - was wichtig ist im Leben, was Paare wirklich zusammen hält, auch wenn die Liebe längst vergangen ist. Quelle: DVA

Kunstkraftwerk Leipzig · Saalfelderstraße 8 · 04109 Leipzig
Auf Italienisch und Deutsch ·
In Zusammenarbeit mit dem Italienischen Kulturinstitut Berlin, Kunstkraftwerk, DVA · Eintritt frei

ab 18:00 Uhr italienischer Aperitivo im Kunstkraftwerk

Exklusiv für die Buchmesse wird die Ausstellung RENAISSANCE experience - Florenz und die Uffizien bis 20:00 Uhr im Kunstkraftwerk zu sehen sein.

 

Do. 15.03.18, 19 Uhr: GIACOMO LEOPARDIS OPUSCULA MORALIA

GIACOMO LEOPARDIS OPUSCULA MORALIA IN DER NEUÜBERSETZUNG VON BURKHART KROEBER
Buchpräsentation mit Burkhart Kroeber.
Moderation: Uta Felten und Luigi Reitani

Seit ihrem ersten Erscheinen 1827 in Mailand gelten die „Operette morali“ von Giacomo Leopardi als Musterbeispiel einer satirisch-philosophischen Prosakunst. Burkhart Kroeber, vielfach preisgekrönter Übersetzer, hat seine neue Übersetzung mit ausführlichen Anmerkungen und einem Nachwort versehen.
UNIVERSITÄT Leipzig / GWZ · Hörsaal 2010 · Beethovenstraße 15 · 04107 Leipzig

Auf Deutsch · In Zusammenarbeit mit dem Italienischen Kulturinstitut Berlin und Die Andere Biblothek ·
Eintritt frei

https://www.facebook.com/events/2261467383879361/

 


Uta Felten, Burkhart Kroeber, Luigi Reitani


Franziska Andraschik, Burkart Kroeber, Uta Felten, Kathrin Füchtemann, Luigi Reitani

15.01.18, 15Uhr: Gastvortrag Dr. Giulio Brevetti

Gastvortrag von Herrn Dr. Giulio Brevetti (Università della Campania «Luigi Vanvitelli»): « Iconographie des reines européennes de la deuxième moitié du XVIIIe siècle entre amour, sexe et pouvoir »

Beethovenstr. 15, 04107 Leipzig GWZ, Hörsaal 2010

Herzliche Einladung, der Zutritt ist frei!

 

15.01.18, 13Uhr: Gastvortrag Dr. Giulio Sodano

Gastvortrag von Herrn Prof. Dr. Giulio Sodano (Università della Campania «Luigi Vanvitelli»): «I principi europei e l’educazione alla sessualità tra la fine del Seicento e i primi decenni del Settecento»

Beethovenstr. 15, 04107 Leipzig
GWZ, Hörsaal 2010

Herzliche Einladung, der Zutritt ist frei!

 

22.-25.11.2017: Internationale Fachtagung „Trionfo dell’amore“

Francesco Cotticelli (Università degli Studi della Campania “Luigi Vanvitelli”) / Uta Felten / Tanja Schwan (Universität Leipzig) / Franziska Andraschik / Anne-Kathrin Gitter

Internationale Fachtagung, 22.11.2017-25.11.2017:


In den Tagen vom 22. – 25. November 2017 veranstaltet das interdisziplinäre Forschungsseminar für italienische Kulturstudien (CiCi) des Instituts für Romanistik (Universität Leipzig) in Kooperation mit dem der Università della Campagna “Luigi Vanvitelli”, der Universität Neapel “Federico II” sowie dem Italienischen Kulturinstitut Berlin und der Oper Leipzig die internationale Fachtagung “Trionfo dell’amore / Triumph der Liebe – Codificazioni dell’eros nelle arti del Settecento / Codierungen des Eros in den Künsten des 18. Jahrhunderts”. Die Veranstaltung ist öffentlich und ein Publikum aus allen Bildungsrichtungen, Instituten und Fakultäten ist herzlich eingeladen und willkommen, an den Diskussionen zu partezipieren.
Die Moderation ist zweisprachig, sodass ein Verständnis auch für ein nicht-italienischsprachiges Publikum gewährleistet ist.

Wir laden außerdem herzlich zur feierlichen Eröffnung der Tagung am 22.11.2017 um 14:30 Uhr ins Konzertfoyer des Opernhauses Leipzig ein. Um 15:00 Uhr werden Sie das Konzert „Triumph der Liebe“, ausgeführt von SolistInnen der Oper Leipzig mit Klavierbegleitung & Empfang genießen können – die Veranstaltung ist Teil der Reihe: „Musikalischer Salon“ der Oper Leipzig (Moderation: Christian Geltinger, Chefdramaturg der Oper Leipzig)

StudentInnen der Romanistik können sich nach Teilnahme an der Tagung die entsprechenden Teilnahmescheine zur Unterschrift im Sekretariat von Frau Prof. Dr. Uta Felten abholen (GWZ, Raum 2303, Beethovenstraße 15, 04107 Leipzig; sekrfelt@rz.uni-leipzig.de)

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://home.uni-leipzig.de/~cici/fachtagung-trionfo-dellamore/

Codierungen des Eros im Settecento
„Voi che sapete che cosa è amor / Donne vedete s’io l’ho nel cor“, singt der androgyne Lustknabe Cherubino in Mozarts Le nozze di Figaro in polyamouröser Abwandlung des exklusiven Passionsdiskurses eines Petrarca.
Den pluralistischen Codierungen des Eros in der Theater- und Musikkultur des 18. Jahrhunderts entspricht eine Pluralität der Medien und Gattungen, die immer neue Spielformen des Eros erfindet, sie re-codiert, variiert und subvertiert und dabei die von Luhmann benannte Generaldichotomie zwischen einem Code der Liebe als Passion und einem Code der Liebe als libertinaggio verhandelt.
Auf der Basis ausgewählter Akteure der italienischen Musik- und Theaterkultur des 18. Jahrhunderts – Mozart, Da Ponte, Metastasio, Paisiello, Gozzi und Goldoni – sollen die pluralistischen Codierungen des Liebesdiskurses aus einer epistemologischen, intermedialen und genderspezifischen Perspektive analysiert werden. Dabei wird ein interdisziplinärer Dialog von Literatur-, Theater- und Musikwissenschaft angestrebt, um die drei konstitutiven Komponenten des Musiktheaters – Text, Musik und Inszenierung – adäquat zu erfassen.

Programm

Plakat

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Trionfo dell’amore / Trionfo dell’eros
Francesco Cotticelli (Università degli Studi della Campania “Luigi Vanvitelli”) / Uta Felten / Tanja Schwan (Universität Leipzig) / Franziska Andraschik / Anne-Kathrin Gitter
Convegno Internazionale, 22.11.2017-25.11.2017:


Nei giorni 22 e 25 Dicembre, l’istituto di Romanistica dell’Università di Lipsia in cooperazione con Il Centro Interdisciplinare di Cultura Italiana (CiCi) di Lipsia, l’Università della Campania “Luigi Vanvitelli”, l’Università di Napoli “Federico II”, l’Istituto Italiano di Cultura Berlino e l’opera di Lipsia organizza un convegno internazionale dal titolo Il Trionfo dell’amore - Triumph der Liebe – Codificazioni dell’eros nelle arti del settecento / Codierungen des Eros in den Künsten des 18. Jahrhunderts”.
L’evento è pubblico e l’uditorio, proveniente da Istituti di istruzione e Facoltà è gentilmente invitato ad ascoltare gli interventi e le discussioni.
Le relazioni sranno in italiano o in tedesco, ma è garantita la comprensione anche a un pubblico non italofono.

Inoltre vi invitiamo gentilmente all’inaugurazione del convegno il 22.11.2017 alle ore 14.30 al Konzertfoyer dell’Opera di Lipsia. Alle ore 15.00 potrete assistere al concerto “Triumph der Liebe” eseguito da solisti dell’Opera di Lipsia con l’accompagnamento al pianoforte – l’evento fa parte della serie “Musikalischer Salon” dell’Opera di Lipsia. (Moderatore: Christian Geltinger, Chefdramaturg)

Gli studenti di Romanistica sono pregati di ritirare presso la segreteria della Prof. Uta Felten il modulo da firmare per la partecipazione all’evento (GWZ, Raum 2303, Beethovenstraße 15, 04107 Leipzig, sekrfelt@rz.uni-leipzig.de).

Più informazioni:
http://home.uni-leipzig.de/~cici/fachtagung-trionfo-dellamore/

Codificazioni dell’eros nel Settecento


«Voi che sapete che cosa è amor / Donne vedete s’io l’ho nel cor» canta l’androgino paggio Cherubino ne Le nozze di Figaro di Mozart, offrendo variazioni prospettiche dell’amore dal discorso esclusivo sulla passione di Petrarca.
Alle molteplici codificazioni dell’eros nella cultura musicale e teatrale del XVIII secolo corrisponde una pluralità di media e generi, che scopre forme recitative sempre nuove dell’eros, e le ri-codifica, varia e sovverte, ragionando così della dicotomia generale enunciata da Luhmann tra un codice dell’amore come passione e un codice dell’amore come libertinaggio.
Le numerose codificazioni del discorso amoroso saranno analizzate in prospettiva epistemologica, intermediale e di gender, soffermandosi in particolare su alcuni protagonisti della cultura teatrale e musicale del XVIII secolo, Mozart, Da Ponte, Metastasio, Paisiello, Gozzi e Goldoni. Si auspica un dialogo interdisciplinare tra studi di letteratura, teatro e musica, che affronti e interpreti adeguatamente le tre componenti costitutive del teatro in musica – testo, musica e messa in scena.

Programa

Poster

 

22.-25.11.2017: Internationale Fachtagung „Trionfo dell’amore“

Francesco Cotticelli (Università degli Studi della Campania “Luigi Vanvitelli”) / Uta Felten / Tanja Schwan (Universität Leipzig) / Franziska Andraschik / Anne-Kathrin Gitter

Internationale Fachtagung, 22.11.2017-25.11.2017:


In den Tagen vom 22. – 25. November 2017 veranstaltet das interdisziplinäre Forschungsseminar für italienische Kulturstudien (CiCi) des Instituts für Romanistik (Universität Leipzig) in Kooperation mit dem der Università della Campagna “Luigi Vanvitelli”, der Universität Neapel “Federico II” sowie dem Italienischen Kulturinstitut Berlin und der Oper Leipzig die internationale Fachtagung “Trionfo dell’amore / Triumph der Liebe – Codificazioni dell’eros nelle arti del Settecento / Codierungen des Eros in den Künsten des 18. Jahrhunderts”. Die Veranstaltung ist öffentlich und ein Publikum aus allen Bildungsrichtungen, Instituten und Fakultäten ist herzlich eingeladen und willkommen, an den Diskussionen zu partezipieren.
Die Moderation ist zweisprachig, sodass ein Verständnis auch für ein nicht-italienischsprachiges Publikum gewährleistet ist.

Wir laden außerdem herzlich zur feierlichen Eröffnung der Tagung am 22.11.2017 um 14:30 Uhr ins Konzertfoyer des Opernhauses Leipzig ein. Um 15:00 Uhr werden Sie das Konzert „Triumph der Liebe“, ausgeführt von SolistInnen der Oper Leipzig mit Klavierbegleitung & Empfang genießen können – die Veranstaltung ist Teil der Reihe: „Musikalischer Salon“ der Oper Leipzig (Moderation: Christian Geltinger, Chefdramaturg der Oper Leipzig)

StudentInnen der Romanistik können sich nach Teilnahme an der Tagung die entsprechenden Teilnahmescheine zur Unterschrift im Sekretariat von Frau Prof. Dr. Uta Felten abholen (GWZ, Raum 2303, Beethovenstraße 15, 04107 Leipzig; sekrfelt@rz.uni-leipzig.de)

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://home.uni-leipzig.de/~cici/fachtagung-trionfo-dellamore/

Codierungen des Eros im Settecento
„Voi che sapete che cosa è amor / Donne vedete s’io l’ho nel cor“, singt der androgyne Lustknabe Cherubino in Mozarts Le nozze di Figaro in polyamouröser Abwandlung des exklusiven Passionsdiskurses eines Petrarca.
Den pluralistischen Codierungen des Eros in der Theater- und Musikkultur des 18. Jahrhunderts entspricht eine Pluralität der Medien und Gattungen, die immer neue Spielformen des Eros erfindet, sie re-codiert, variiert und subvertiert und dabei die von Luhmann benannte Generaldichotomie zwischen einem Code der Liebe als Passion und einem Code der Liebe als libertinaggio verhandelt.
Auf der Basis ausgewählter Akteure der italienischen Musik- und Theaterkultur des 18. Jahrhunderts – Mozart, Da Ponte, Metastasio, Paisiello, Gozzi und Goldoni – sollen die pluralistischen Codierungen des Liebesdiskurses aus einer epistemologischen, intermedialen und genderspezifischen Perspektive analysiert werden. Dabei wird ein interdisziplinärer Dialog von Literatur-, Theater- und Musikwissenschaft angestrebt, um die drei konstitutiven Komponenten des Musiktheaters – Text, Musik und Inszenierung – adäquat zu erfassen.

Programm

Plakat

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Trionfo dell’amore / Trionfo dell’eros
Francesco Cotticelli (Università degli Studi della Campania “Luigi Vanvitelli”) / Uta Felten / Tanja Schwan (Universität Leipzig) / Franziska Andraschik / Anne-Kathrin Gitter
Convegno Internazionale, 22.11.2017-25.11.2017:


Nei giorni 22 e 25 Dicembre, l’istituto di Romanistica dell’Università di Lipsia in cooperazione con Il Centro Interdisciplinare di Cultura Italiana (CiCi) di Lipsia, l’Università della Campania “Luigi Vanvitelli”, l’Università di Napoli “Federico II”, l’Istituto Italiano di Cultura Berlino e l’opera di Lipsia organizza un convegno internazionale dal titolo Il Trionfo dell’amore - Triumph der Liebe – Codificazioni dell’eros nelle arti del settecento / Codierungen des Eros in den Künsten des 18. Jahrhunderts”.
L’evento è pubblico e l’uditorio, proveniente da Istituti di istruzione e Facoltà è gentilmente invitato ad ascoltare gli interventi e le discussioni.
Le relazioni sranno in italiano o in tedesco, ma è garantita la comprensione anche a un pubblico non italofono.

Inoltre vi invitiamo gentilmente all’inaugurazione del convegno il 22.11.2017 alle ore 14.30 al Konzertfoyer dell’Opera di Lipsia. Alle ore 15.00 potrete assistere al concerto “Triumph der Liebe” eseguito da solisti dell’Opera di Lipsia con l’accompagnamento al pianoforte – l’evento fa parte della serie “Musikalischer Salon” dell’Opera di Lipsia. (Moderatore: Christian Geltinger, Chefdramaturg)

Gli studenti di Romanistica sono pregati di ritirare presso la segreteria della Prof. Uta Felten il modulo da firmare per la partecipazione all’evento (GWZ, Raum 2303, Beethovenstraße 15, 04107 Leipzig, sekrfelt@rz.uni-leipzig.de).

Più informazioni:
http://home.uni-leipzig.de/~cici/fachtagung-trionfo-dellamore/

Codificazioni dell’eros nel Settecento


«Voi che sapete che cosa è amor / Donne vedete s’io l’ho nel cor» canta l’androgino paggio Cherubino ne Le nozze di Figaro di Mozart, offrendo variazioni prospettiche dell’amore dal discorso esclusivo sulla passione di Petrarca.
Alle molteplici codificazioni dell’eros nella cultura musicale e teatrale del XVIII secolo corrisponde una pluralità di media e generi, che scopre forme recitative sempre nuove dell’eros, e le ri-codifica, varia e sovverte, ragionando così della dicotomia generale enunciata da Luhmann tra un codice dell’amore come passione e un codice dell’amore come libertinaggio.
Le numerose codificazioni del discorso amoroso saranno analizzate in prospettiva epistemologica, intermediale e di gender, soffermandosi in particolare su alcuni protagonisti della cultura teatrale e musicale del XVIII secolo, Mozart, Da Ponte, Metastasio, Paisiello, Gozzi e Goldoni. Si auspica un dialogo interdisciplinare tra studi di letteratura, teatro e musica, che affronti e interpreti adeguatamente le tre componenti costitutive del teatro in musica – testo, musica e messa in scena.

Programa

Poster


 

Dienstag, 04.07.2017, 17 Uhr: Gastvortrag von PD Dr. Anne-Berenike Rothstein (Konstanz)

„(D)écrire la femme – die "femme dandy" als Antwort auf den dekadenten Geschlechterdiskurs?!“

Ort: Neues Seminargebäude der Universität Leipzig, Universitätsstraße, 04109 Leipzig, Raum 324

Eine Kooperation des CiCi und des CGR

Siehe Plakat

 

 

Montag, 26.06.2017, 19Uhr: Gastvortrag Prof. Dr. Giulia Colaizzi (Valencia)

"Nuevo cine español: representación, afecto y techné en el cine de Mar Coll", Neues Seminargebäude, Raum 420



Siehe Flyer

 

 

Dienstag, 20.06.2017, 17 Uhr: Gastvortrag Christoph Behrens (Rostock)

„Non la perdiamo mai, la fiducia nell’amore – Affekt- und Geschlechterökonomie der Balkonszene in der Werbeindustrie der 1990er Jahre bis heute“

Spätestens seit Shakespeares Tragödie Romeo and Juliet (1594-96) ist die Balkonszene als archetypische Liebeszene per se im kulturellen Gedächtnis verankert. Auch die Werbeindustrie profitiert von diesem soziokulturellen Potential. Als besonders enigmatisch für diese transmediale Appropriierung scheint der Ramazzotti-Werbespot „Il balcone“ (2001). Das kitschige, italo-poppige Credo des Spots „Non la perdiamo mai, la fiducia nell’amore“, das zeitgleich zum kollektiven Genuss eines Glases Ramazzotti ertönt, scheint den amaro milanese zu einem Liebeselixier à l’italienne zu erhöhen, welches das zerstrittene Liebespaar wieder vereint. Nicht nur die partnerschaftliche Liebe wird so neu entfacht, sondern auch die Liebe zu eben jener Ware: „Ramazzotti, ich mag dich“ tönt die Liebeserklärung am Ende des Spots.

Liebeszenen an Balkonen dienen nicht nur der Vermarktung einer besonderen italianità, die die Balkonszene wie keine zweite zu inszenieren vermag, sondern auch und an erster Stelle einer ‚verschleierten‘ Kommerzialisierung von Liebe, die zum Kauf verführen soll. Ausgehend von einer literatur- und kulturhistorischen Kontextualisierung der Balkonszene wird ein Modell des Balkons als performativer Ort entworfen, der in der Lage ist Affekt- und Geschlechterökonomie zu vereinen. Es soll so der Frage nachgegangen werden, wie Ramazzotti, Bifi Carazza, Channels Egoïste, Jade, Ikea u.a. die Balkonszene und deren Liebestopik als Werbestrategie nutzen.

Ort: Neues Seminargebäude der Universität Leipzig, Universitätsstraße, 04109 Leipzig, Raum 304
Eine Kooperation des CiCi und des CGR

Siehe Plakat

 

 

30.05.2017-31.05.2017 Gastvorträge von Matteo Collura – Un percorso tra grandi maestri

30.05.2017, 17 Uhr, Universität Leipzig: „Luigi Pirandello - Il gioco delle parti”

moderiert von: Dr. Maria Giuliana (Lettrice ministeriale), Einführung durch Prof. Dr. Uta Felten (Universität Leipzig)

Neues Seminargebäude der Universität Leipzig, Universitätsstraße, 04109 Leipzig, Raum 304:

31.05.2017, Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg: „Leonardo Sciascia - Il Maestro di Regalpetra“
moderiert von: Dr. Maria Giuliana (Lettrice ministeriale), Einführung durch Prof. Dr. Robert Fajen (Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg)

Veranstaltung in Kooperation mit dem
Institut für Romanistik der Universität Halle
 

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Due ghiotti appuntamenti con Matteo Collura, scrittore e giornalista culturale al Corriere della Sera, testimone da siciliano tra i siciliani grandi maestri della letteratura,  quali Sciascia, di cui é stato allievo e biografo e Pirandello, del quale ci restituisce una narrazione intensa e inedita.

Lo incontreremo il 30 maggio all´Università di Lipsia, per una conferenza su Luigi Pirandello e la presentazione del suo libro sullo scrittore agrigentino "Il gioco delle parti – Vita straordinaria di Luigi Pirandello" e poi  ancora il 31 maggio all´Università di Halle-Wittenberg dove ci narrerà dell´uomo e scrittore Leonardo Sciascia, Il Maestro di Regalpetra.

Gli incontri saranno moderati dalla lettrice ministeriale dott.ssa Maria Giuliana e introdotti rispettivamente a Lipsia dalla prof. dr. Uta Felten e ad Halle dal prof. dr. Robert Fajen.

Siehe Plakat

 

Dienstag 16. Mai 2017

Donna & Opera - Tod, Weiblichkeit und Ästhetik im Musiktheater des 19. Jahrhunderts

LA TRAVIATA

Vortrag von Alessandro Zuppardo
Chordirekt in der Oper Leipzig

Dienstag, den 16. Mai 2017 um 17 Uhr - Raum 304
Seminargebäude, Universitätsstraße 3, 04109 Leipzig

Plakat

 

Dienstag 9. Mai 2017

Italienischer Studientag an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU)

Das Institut für Romanistik lädt alle Studierenden, Lehrer, Kollegen und andere Interessierte ein zum mittlerweile traditionellen Italienischen Studientag. Dieses Mal steht Neapel im Mittelpunkt linguistischer, literaturwissenschaftlicher, philosophischer, kulinarischer und musikalischer Vorträge. Wir freuen uns auf Gäste aus Italien und Deutschland. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei und als Lehrerfortbildung anerkannt. Ausgerichtet wird sie von PD Dr. Daniela Pietrini und Saskia Germer.

Ort: Hallischer Saal
Burse zur Tulpe
Universitätsring 5
06108, Halle

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Montag 24. April, 19:00 Uhr

Maurizio Torchio: "CATTIVI”/ “DAS ANGEHALTENE LEBEN”

Zweisprachige Lesung (Italienisch-Deutsch) mit Gespräch
Moderation: Annette Kopetzki (Übersetzerin)
Ort: Kunstkraftwerk Leipzig, Saalfelder Str. 8b, Leipzig.
Veranstaltung in Kooperation mit IIC Berlin, CiCi Leipzig und Kunstkraftwerk

Ein Mann sitzt seine lebenslängliche Strafe in Einzelhaft ab – er hat die Tochter des „Kaffeekönigs“ entführt, später dann seinen Wärter umgebracht. Er klagt nicht an, sondern beschreibt, wie das Gefängnis Tag für Tag mehr zum eigenen Körper wird: „Mir sind Nerven für das ganze Gefängnis gewachsen. Wenn einer durch den Gang unterm Hof geht, ist es, als ginge er über meinen linken Arm.“ Maurizio Torchio ist etwas Einzigartiges gelungen: Mit sparsamsten Worten macht er die absolute Gegenwart, die pulsierende Leere der Haft physisch erfahrbar. Ein Roman wie ein Faustschlag, in dem das „Gefangensein“ auch eine Metapher ist für das Menschsein.

Maurizio Torchio, geboren 1970 in Turin, studierte Philosophie und Soziologie und lebt in Mailand. Mit der Erzählsammlung Tecnologie affettive gab er 2004 sein Debüt. Nach Piccoli animali (2009) ist Das angehaltene Leben sein zweiter Roman, der in mehrere Sprachen übersetzt wurde.

Paul Zsolnay Verlag 2017 (aus dem Ital. von Annette Kopetzki. Orig.: Cattivi, Einaudi 2015)

 

 

20. März 2017 - 25. März 2017

Claudio Magris

Ab 2017 wird das Italienische Kulturinstitut einer herausragenden Persönlichkeit der zeitgenössischen Kultur Italiens eine zusammenhängende Reihe von Initiativen widmen. Über Begegnungen, Lesungen, Theateraufführungen, Filmvorführungen, Konzerten, Seminaren und Ausstellungen sollen die vielfältigen Aspekte dieser Person und ihr kultureller und geographischer „Mikrokosmos” beleuchtet werden. Diese im Frühjahr über über eine oder mehrere Wochen laufende Reihe wird den Titel #dediKa tragen.

Protagonist der ersten #dediKa wird 2017 Claudio Magris sein. Zweifellos zählt er zu den wichtigsten Stimmen der italienischen und europäischen Literatur und ist in Deutschland nicht nur wegen seines nahezu vollständig übersetzten Werkes bekannt, sondern auch aufgrund seines sozialen und politischen Engagements, für das er mit bedeutenden Ehrungen ausgezeichnet wurde.

Datum: von Mo 20 Mär 2017 bis Sa 25 Mär 2017
Organisiert von: Istituto Italiano di Cultura di Berlino
Eintritt: Frei

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23. Januar 2017

Figuren des Nomadischen: Bausteine für eine deutsch-italienische Filmgeschichtschreibung

Herzliche Einladung!
Am 23.01.17 (13.00-15.00 Uhr, Neues Seminargebäude Raum 126) hält Prof. Dr Uta Felten einen Vortrag im Rahmen der Vorlesung "Klassiker der italienischen Literatur-, Kultur- und Mediengeschichte" an der Universität Leipzig zu

"Figuren des Nomadischen: Bausteine für eine deutsch-italienische Filmgeschichtschreibung"

Der Eintritt ist frei!

 

16. Januar 2017

Klassiker der italienischen Literatur-, Kultur- und Mediengeschichte

Am 16.01.17 (13.00-15.00 Uhr, Neues Seminargebäude Raum 126) hält Prof. Dr. Giulio Sodano einen Gastvortrag im Rahmen der Vorlesung "Klassiker der italienischen Literatur-, Kultur- und Mediengeschichte" an der Universität Leipzig zu

“Donna e potere nel Settecento”.

Der Eintritt ist frei!

 

22. November 2016

Gastvortrag von Prof. Dr. Hans Felten im Rahmen des Doktorandenkolloquiums für italienische und französische Literaturwissenschaft und Kulturstudien (Lectura Dantis/Lectura Econis)

Zeit:
19:00 Uhr - "Lectura Dantis"
20:00 Uhr - "Lectura Econis"

Ort:
Neues Seminargebäude (Campus), S 228
Universität Leipzig
Augustusplatz 10, 04109 Leipzig, Germany

Sie sind alle herzlich eingeladen!

 

21. November 2016

Gastvortrag von Alessandro Zuppardo (Chordirektor an der Oper Leipzig) zu „Turandot“ von Giacomo Puccini

Montag, 13-15 Uhr, NSG, S 126, im Rahmen der VorlesungItalienisch: Klassiker der italienischen Literatur-, Kultur- und Mediengeschichte

 

14. November 2016

Gastvortrag von Alessandro Zuppardo (Chordirektor an der Oper Leipzig) zu „La Traviata“ von Guiseppe Verdi

Montag, 13-15 Uhr, NSG, S 126, im Rahmen der VorlesungItalienisch: Klassiker der italienischen Literatur-, Kultur- und Mediengeschichte

 

7.-9. November 2016

Internationale Tagung "Narrative der Krise. Literatur und  Kino in Italien, Griechenland und Deutschland (2000-2015)"  in Kooperation mit Universitäten in Neapel und Athen

Zeitraum: 7.-9.11.2016

Veranstaltungsort:
7./9. November 2016:
Vortragssaal der Bibliotheca Albertina,
Beethovenstraße 6, 04107 Leipzig

sowie

8. November 2016:
Schaubühne Lindenfels,
Karl-Heine-Straße 50,
04229 Leipzig

Das Tagungsprogramm

 

 

18. Juli 2016

Neuerscheinungen

Proust und der Krieg. Die wiedergefundene Zeit von 1914, hg. v. Uta Felten, Kristin Mlynek-Theil und Kerstin Küchler, Frankfurt a. M.: Peter Lang, 2016.

 

Revue d'études proustiennes. 2016-1, n° 3 - Le «temps retrouvé» de 1914, sous la direction d'Uta Felten, Paris : Classiques Garnier 2016.

 

 

27. Juni 2016

Abschlussveranstaltung des studentischen Projekts zur LGBT Culture

am Montag, den 27. Juni 2016 in der Zeit von 17:30 bis 19:30Uhr im Neuen Seminargebäude, Seminarraum 420

 

16.06.2016

Cici

Programm von Cici / Webseite von Cici

 

1.06.2016-3.06.16

Narrative der Krise in Athen

Programm von DAAD

 

24.05.2016

Vortrag von Prof. Dr. Uta Felten
"Flâneurs und Flâneuses. Zur Rolle der Stadtnomaden im modernen Kino"
19Uhr, Raum 5/15 Institut für Kunstgeschichte, Dittrichring 18-20 04109 Leipzig

 Stadt Erinnerung Identität

 

18.05.2016

Vortrag von Herr Prof. Dr. Sodano, Giulio
"Le regine e il potere politico delle donnenel Settecento: una discussione storiografica"
19:00 Uhr im GWZ HS 2010

 

27.08.2015

Workshop am Institut für Romanistik
"Pietro Metastasio e l'opera del 700"
11.00-17.00 Uhr Vortragssaal der UB Albertina

 

08.07.2015

Workshop am Institut für Romanistik
"Songeurs, songeuses, nomades. Figures d'une pensée nomade dans le cinéma européen"

 
pdf version française // pdf version allemande

 

22.06.2015

Vortrag an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Prof. Dr. Uta Felten: "Flâneurs and Flâneuses: Reflections on Urban Protagonists in Modern Cinema"
Programm zum Ringvorlesung hier:
Link

 

30.01.2015


Treffen mit dem Botschafter Italiens: Dr. Pietro Benassi