Universität Leipzig

Institut für Romanistik
Romanische Literaturwissenschaft und Kulturstudien mit den Schwerpunkten Französistik und Italianistik

 
Prof. Dr. Uta Felten

 

02.06.-09.06.2020 Rom-Exkursion

 

 

Wir bieten im kommenden Sommersemester ein Seminar für Masterstudierende / Lehramtsstudierende im höheren Fachsemester zur „Arbeit am Rom-Mythos“ an. Nach zwei Input-Sitzungen in Leipzig werden Referate vor Ort in Rom gehalten, wobei wichtige Orte zur Kontextualisierung der Seminarinhalte besucht werden, darunter Filmschauplätze (u.a. Engels­brücke, Fontana di Trevi) und Museen (z.B. Galleria Borghese, Cinecittà). 

Auch Italienisch-Studierende aus anderen Semestern sind herzlich willkommen, an der Exkur­sion und an dem Seminar teilzunehmen!

 

Zeitraum:                 2.-9. Juni 2020  (Lesewoche) 

 

Kosten:                    ca. 300 € (endgültiger Betrag wird noch bekannt gegeben)

 

Voraussetzung:        Einschreibung für das Seminar über TOOL (ab Mitte/Ende März) 

 

Modulzuordnung:       04-ITA-2303/-2305: Literatur, Kultur- und Mediengeschichte Italiens II/III 

 

 

Seminar:                     Mi, 15-17h in NSG 304

(2 Termine in Leipzig: Vorbesprechung + Gastvortrag von Dr. Lorenzo Marmo aus Rom, der auch unser „Stadtführer“ vor Ort sein wird, am 29.04.2020)

 

Meldet euch an beim FSR KlaPhiRo, auch wenn ihr weitere Fragen habt – ob über In­stagram, Facebook, Telegram oder unter klaphiro@uni-leipzig.de

 

Anmeldeschluss ist der 29.02.2020.

 

12.12.2019 Workshop mit Roberta Gado zum Thema „La traduzione letteraria all'interni della filiera editoriale“ 

Il lavoro sui testi / I ruoli del traduttore nella filiera editoriale

(rapporti con le case editrici, scouting, consulenza, revisione e bozze)

 

 

 

Data: 12.12.2019
Prima parte ore 9.00 NSG aula 211
Seconda parte ore 15.00 NSG aula 204

 

09.12.2019 „Lecturas de la obra cinematografica de Albertina Carri". Con Albertina Carri (Buenos Aires)

Zeit: 17 Uhr
Ort: NSG, S 204

 

04.11-05.11.2019 Internationale Fachtagung zum Thema: „Elena Ferrante – Genealogie und Archäologie des 20. Jahrhunderts“

Elena Ferrantes ‚neapolitanische Saga‘ formuliert aus Sicht zweier Freundinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, eine Genealogie und Archäologie Italiens und Europas im 20. Jahrhundert. Über vier Bände hinweg begleiten wir die Erzählerin Elena und ihre Freundin Lila durch Kindheit, Adoleszenz und Erwachsenenjahre bis ins Alter. Dabei werden wir zu Zeugen nicht nur ihrer inneren und zwischenmenschlichen Konflikte in Schule, Studium, Beruf, Beziehungen, Ehe und Familie, sondern zugleich auch der sozialen Verschiebungen im prekären Mikrokosmos des Rione in Neapel, wo die beiden aufgewachsen sind. Wie nebenbei fließen die intellektuellen Debatten und politischen Dynamiken von den 1950er Jahren bis zur Jetztzeit in die Romane ein. Die Stadt Neapel fungiert als heimliche dritte Protagonistin, als Ort der Genese einer Frauenfreundschaft, aber auch verschütteter Spuren latenter Konflikte und unausgesprochener Spannungen. 

Das internationale Kolloquium nähert sich dem Phänonem Elena Ferrante aus literaturwissenschaftlicher Perspektive. Fragen von Text und Kontext, der literarischen Vermittlung und des pseudonymen Schreibens sollen dabei – jenseits müßiger Spekulationen über die Identität der Autorin – ebenso im Mittelpunkt stehen wie die Reflexion über (weibliche) Genealogien, Relationen und Relationalitäten. Das im Zuge des aktuellen ‚Ferrante-Fevers‘ wiederentdeckte Frühwerk der Autorin wird gleichermaßen einbezogen.