EduCamp Leipzig – „Un-Konferenz“ zu den Themen Medien, Bildung und Lernen

EduCamp Leipzig 2016_Flyer_web

An der Universität Leipzig  findet vom 15. bis 17. April 2016 das 17. EduCamp statt. Die Tagung zu den Themen Medien, Bildung und Lernen, die mit wechselnden Veranstaltungsorten seit 2008 erstmals in der Messestadt stattfindet, zeichnet sich durch ein unkonventionelles Konzept aus: Im Sinne einer „Un-konferenz“ kann jede TeilnehmerIn das Programm selbst mitbestimmen und über eigene Themen mit anderen Interessierten ins Gespräch kommen. Bis zu hundert TeilnehmerInnen diskutieren ohne vorher festgesetztes Programm oder eingeladene ReferentInnen und werden im besten Falle selbst zu „TeilgeberInnen“.

Das Konzept des EduCamps ist denkbar einfach und setzt auf Partizipation und Dialog: Die Tagesordnung wird jeweils am Morgen der beiden Konferenztage gemeinsam mit allen TeilnehmerInnen und mit Unterstützung einer Moderation erstellt. Dabei können Themen und Fragen als Vorträge, Diskussionen oder Workshops direkt vorgeschlagen und angeboten werden.

Zum EduCamp Leipzig sind alle eingeladen, die sich für die Themen Bildung und (mediales) Lernen interessieren oder damit arbeiten. Insbesondere Lehrerinnen und Lehrer, MedienpädagogInnen, VertreterInnen von Bildungsinitiativen, Eltern, Studierende, Schülerinnen und Schüler sollen im Rahmen des EduCamps einen Ort für offenen Austausch und hoher Beteiligung finden.

Das EduCamp Leipzig ist eine Veranstaltung des Vereins EduCamps e.V. und der Professur für Geschichtsdidaktik, die am 16. April ein Onlineangebot für Freie Bildungsmaterialien im Fach Geschichte vorstellen wird. Es wird freundlich unterstützt vom Zentrum für Lehrerbildung der Universität Leipzig.

Weitere Informationen und Anmeldung zur kostenfreien Veranstaltung unter https://ecle16.educamps.org/

Veranstaltungsort:
GWZ (Geisteswissenschaftliches Zentrum), Beethovenstraße 15, 04107 Leipzig
Datum: 15.04.2016, 17:00 Uhr bis 17.04.2016, 14:00
Kontakt für Rückfragen: Anja Neubert, wiss. Mitarbeiterin an der Professur für Geschichtsdidaktik (anja.neubert@uni-leipzig.de) sowie Susen Seidel, EduCamp e.V. (ecle16@educamps.org)

Die AG Sprache in der Politik richtet am 5. und 6. Februar 2016 ein interdisziplinäres Symposium zum Thema "Diskurs der Daten" in der Bibliotheca Albertina aus.

Neben zahlreichen Vorträgen rund um die Digitalität findet am 5.2. um 20 Uhr auch eine Podiumsdiskussion zu den Chancen und Risiken digitaler Massendaten statt.

 

Nähere Informationen finden Sie im angehängten Flyer.

Am 15. Januar findet der zweite Workshop #digitalegegenwart zum Thema „Digitale Un|Möglichkeitsräume in der Forschungspraxis“ statt. Bei diesem zweiten Arbeitstreffen werden wir an die Fragen, Begriffe und Problemfelder anknüpfen, die wir im ersten Workshop ausgemacht haben, und uns anhand verschiedener Impulse aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen dem Thema des Workshops nähern. Zu Beginn (11-13 Uhr) werden wir die Stadt mithilfe der App „Zeitfenster. Friedliche Revolution Leipzig“ (https://zeitfenster.uni-leipzig.de), die im Projekt HISTOdigitaLE an der Professur für Geschichtsdidaktik entwickelt wurde, virtuell erkunden und bei einem gemeinsamen Mittagessen erste Ausdrücke austauschen.

Der Workshop „Digitale Un|Möglichkeitsräume in der Forschungspraxis“ findet am Freitag, 15. Januar 2016, von 11-18 Uhr am Dittrichring 5-7, Raum 016, statt.
English:

The second workshop #digitalegegenwart will take place on January 15th 2016. We hope to resume our earlier debates on central terms which led to sharpened focuses. Researchers from various disciplines will contribute new perspectives on the workshops issue. We will start with a digitaly emphasized tour through the past of Leipzig, experienced via the app “Zeitfenster. Friedliche Revolution Leipzig“ [Timeframe. Peaceful Revolution in Leipzig](https://zeitfenster.uni-leipzig.de).

The Workshop will take place on Friday, January 15th 2016 (11am – 6pm) at Dittrichtring 5-7, room 016.

 

Programm

11:00 – 13:00                     Stadtrundgang

mit der App „Zeitfenster. Friedliche Revolution Leipzig“ (Anja Neubert, Historisches Seminar)
danach: gemeinsames Mittagessen

13:00 – 14:00                     Impulse I

Prof. Dr. Carsten Sinner (Institut für angewandte Linguistik und Translatologie)

▶Ass. Profin. Monica Berti (Alexander von Humboldt Chair of Digital Humanities)

14:00 – 14:30                     Kaffeepause

14:30 – 15:30                     Impulse II

▶Prof. Dr. Josef Focht (Direktor der Museums für Musikinstrumente der UL)

▶Prof. Dr. Patrick Primavesi (Institut für Theaterwissenschaft)

15:30 – 16:00                     Kaffeepause

16:00 – 18:00                     Abschlussdiskussion & Konkretisierung

gemeinsamer Ziele/Strategien der AG

ab 18:00                             offener Ausklang

 

Um die Organisation möglichst reibungslos gestalten zu können, möchten wir Sie bitten, sich für den Workshop, für die digital erweiterte Stadtführung und ggf. für das gemeinsame Mittagessen per Email an maximilian.goermar@uni-leipzig.de anzumelden. Außerdem sollten sich die Teilnehmer der Stadtführung die App „Zeitfenster. Friedliche Revolution Leipzig“ bereits im Vorfeld für ihre mobilen Endgeräte (Smartphones, Tablets) über den oben genannten Link herunterladen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und sind gespannt auf die Diskussion.