Otto Spamers Bücherfabrik

© Tim Grützner

Otto Spamers Bücherfabrik

Sachbuchwelten für die Jugend

Ausstellung verlängert bis 15. Januar 2021

Schulmuseum – Werkstatt für Schulgeschichte Leipzig

Goerdelerring 20, 04109 Leipzig

Mo–Fr 9–16 Uhr und nach Vereinbarung

Eintritt frei!

Veranstaltungstermine des erweiterten Begleitprogramms finden Sie hier.

Zum Making-of-Film von Zhanna Strizhak geht es hier.

Auf mdr KULTUR berichtete Hartmut Schade am 17.2.2020 über die „Bücherfabrik“. Hier hören:

Über die Ausstellung

Die Sonderausstellung im Schulmuseum beleuchtet erstmals einen der wichtigsten Großunternehmer der Buchstadt Leipzig, dessen Geburtstag sich 2020 zum 200. Mal jährt. Im Zentrum stehen Spamers prachtvoll illustrierte Sachbücher für Kinder und Jugendliche. Sie zeigen anschaulich, wie der Verleger sein Engagement für die Bil­dung mit technischer Innovati­on verknüpfte: Wissen mit hohem Anschauungsgrad auf ausgezeichnetem grafischen Niveau in massenhafter Verbreitung – und entwickelt in Leipzig.

Porträt von Otto Spamer. © Illustrirte Zeitung vom 30.3.1872

Spamer war Autodidakt, einfallsreicher Geschäftsmann und überzeugter Bildungsvermittler. Er gründete seinen Verlag 1847, der bald expandierte und zu den größten des Kaiserreichs zählte. Sein Alleinstellungsmerkmal waren neuartige Bildungsschriften in bester Ausstattung und mit vielen Abbildungen. Die beliebten Titel erzielten Auflagen in Millionenhöhe.

Die Ausstellung entstand in der Abteilung Buchwissenschaft in einem Seminar im Wintersemester 2019/20 in Zusammenarbeit mit dem Schulmuseum – Werkstatt für Schulgeschichte Leipzig. Dabei haben wir den Laufburschen August ausgesucht, um durch den Rundgang zu führen. Er beruht auf einem Botenjungen, der wirklich existierte. Der Illustrator Felix Hille hat ihn zum Leben erweckt.

Das Team aus dem BA-Kurs, der die Ausstellung vorbereitet hat. © Stephanie Riedel

 

Das Verlagsgebäude „Spamers Hof“ heute. © Patricia F. Blume

Die Ausstellung findet im Rahmen des Programms zum Jahr der Industriekultur 2020 statt. Sie wird gefördert vom Dezernat Kultur der Stadt Leipzig, vom Freundeskreis des Schulmuseums sowie vom Student_innenRat der Universität Leipzig. Sie ist eine Kooperation der Leipziger Buchwissenschaft mit der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig.

Hier finden Sie das  Plakat zur Ausstellung, gestaltet von Tim Grützner.

Wir bedanken uns bei Gangart für die freundliche Unterstützung!