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Forschungsgebiete

Die Forschungsschwerpunkte des Arbeitskreises von Prof. Dr. Berthold Kersting sind:

  • Bioanorganische Chemie

  • Supramolekulare Koordinationschemie

  • Molekularer Magnetismus

 

In dem Projekt "Bioanorganische Chemie" untersuchen wir die Funktionsweise von Metalloenzymen anhand von biomimetischen Modellverbindungen. Durch diese Studien können Informationen zur Funktionsweise der Metalloproteine gewonnen werden. Die hierbei erkannten Prinzipien der enzymatischen Katalyse nutzen wir dann für die Entwicklung neuer Katalysatoren für organische Transformationen.

Das Projekt "Supramolekulare Koordinationschemie" befaßt sich mit der Wirt/Gast-Chemie von metallierten Container-Molekülen. Die Entwicklung von selbstorganisierenden Käfig-Verbindungen hat sich aufgrund der vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten (z.B. "Green Chemistry", "Anorganisch-Organische-Hybridmaterialien") in letzter Zeit als ein attraktives Forschungsgebiet erwiesen. Das Ziel unserer Arbeiten ist es, molekulare Käfige mit Dimensionen bis in den Nanometerbereich aufzubauen, die aufgrund ihrer komplementären Gestalt ein bestimmtes (Makro)-Molekül mit besonders hoher Affinität binden. Durch die von der Matrix ausgehenden sekundären Wechselwirkungen können dann neuartige Eigenschaften realisiert werden, die im freien oder isolierten Zustand nicht beobachtet werden ("Neuer Zustand der Materie"). Hierbei sind auch quantenmechanische Rechnungen, die in meiner Gruppe unabhängig durchgeführt werden, von großer Bedeutung.

In dem Forschungsschwerpunkt "Molekularer Magnetismus" geht es um den gezielten Aufbau magnetischer Materialien. Den Hintergrund zu diesem Vorhaben bildet die weltweit intensiv betriebene Forschung auf dem Gebiet des molekularen Magnetismus. Es geht bei diesen Arbeiten darum, magnetisches Verhalten auf molekularer Ebene zu verstehen bzw. zu steuern und somit bestimmte magnetische Eigenschaften mit weiteren interessanten Materialeigenschaften kombinieren zu können. Die hierbei gewonnenen Erkenntnisse sollen letzlich für den Aufbau von Koordinationsverbindungen genutzt werden, die als funktionelle Bausteine in der Nanotechnologie verwendet werden können.

 

verantwortlich für diese Seiten: Prof. Dr. B. Kersting,

last edit 12.04.2019