Über uns

Das Graduiertenzentrum Geistes- und Sozialwissenschaften besteht aus interdisziplinär ausgerichteten Promotionsprogrammen (Klassen), in denen jeweils Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer verschiedener Fächer gemeinsam eine Ausbildung für den wissenschaftlichen Nachwuchs anbieten. Diese Programme sind teilweise in ihrer inhaltlichen Ausrichtung eng miteinander verbunden und nutzen die Elemente des Qualifizierungsprogrammes (Forschungsseminare, Arbeitsgruppen, Doktorandenkolloquien und Workshops zu akademischen Schlüsselqualifikationen) gemeinsam.

Forschungsseminare sind didaktisch auf die Bedürfnisse von Promovierenden zugeschnittene Lehrveranstaltungen, die in gegenwärtige Forschungskontroversen und Methodenprobleme an der Schnittstelle mehrerer Disziplinen einführen. In den Arbeitsgruppen diskutieren die Promovierenden den Fortschritt an ihrer Dissertation mit einem kleinen Kreis von Professorinnen und Professoren sowie Mitpromovierenden. Die Doktorandenkolloquien dienen dagegen vorrangig der Diskussion unter den Promovierenden über gemeinsame Fragestellungen und ihren Arbeitsfortschritt während die Workshops zum Ziel haben, auf das breite Spektrum einer späteren akademischen Karriere vorzubereiten.

Weiterhin gehören jährlich stattfindende Sommerschulen und Klausurtagungen zum Studienprogramm. Durch zahlreiche Kooperationsvereinbarungen und ein Gastwissenschaftlerprogramm ist das Graduiertenzentrum mit zahlreichen Universitäten und Forschungszentren im In- und Ausland verbunden, die zu den Führenden im jeweiligen Themenfeld gehören. Derzeit werden im Graduiertenzentrum mehr als 250 Doktorandinnen und Doktoranden von mehr als 50 Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern aus sechs Fakultäten der Universität Leipzig und mehreren außeruniversitären Forschungseinrichtungen betreut.