Promovieren in den Geistes- und Sozialwissenschaften


Eine Promotion kann in allen Fachgebieten erfolgen, die an der Universität Leipzig vertreten sind. Maßgebend für die Annahme als Doktorandin oder Doktorand und den Ablauf der Promotion sind die Promotionsordnungen der Fakultäten.

Die Eintragung in die Doktorandenliste der jeweiligen Fakultät ist dringend erforderlich und muss unabhängig von der Aufnahme in eine Klasse des Graduiertenzentrums erfolgen. Hierzu ist ein Antrag an das Dekanat der Fakultät erforderlich, in der die Promotion erfolgen soll. Ein solcher Antrag kann jederzeit gestellt werden. Die Zulassungsvoraussetzungen regeln die Promotionsordnungen. In der Regel ist zunächst das Einverständnis eines Betreuers Voraussetzung

Weiterhin besteht die Möglichkeit einer Immatrikulation als Promotionsstudentin oder -student, womit eine Mitgliedschaft der Universität erworben wird. Dies gilt insbesondere für Stipediaten der Förderwerke und des DAAD. Eine Einschreibung als Promotionsstudentin oder –student ist jederzeit ohne Fristsetzung über das ganze Jahr möglich.

Das Graduiertenzentrum bietet innerhalb der bestehenden Klassen eine strukturierte Ausbildung während der Promotionszeit an. Die Teilnahme und die im Rahmen der Promotionsprogramme erworbenen Leistungen werden durch ein Zertifikat des Graduiertenzentrums bestätigt. Die Promotionsordnungen der Fakultäten regeln die Anerkennung dieses Zertifikates im Rahmen des Promotionsverfahrens (z.B. als Ersatz für das Rigorosum). Doktorandin oder Doktorand und Betreuerin oder Betreuer schließen bei der Aufnahme in eine Klasse des Graduiertenzentrums eine Betreuungsvereinbarung ab, die die wechselseitigen Verpflichtungen regelt.
Eine Mustervereinbarung finden Sie hier.

Alle erforderlichen Schritte und Ansprechpersonen finden Sie hier.