Traditionen seit 1920

In der ersten Zeit Ihres Wirkens konnte die Vereinigung zur Linderung von Mittellosigkeit und Resignation der 20er Jahre beitragen und so die Alma mater Lipsiensis bei der Wiederaufnahme ihrer Tradition in Lehre und Forschung wesentlich unterstützen. Den Leipziger Bürgern vermittelte sie die Bedeutung ihrer Universität.

Bis Ende des zweiten Weltkrieges gewährte die Vereinigung Beihilfen für den Erwerb wissenschaftlicher Instrumentarien, für Studienreisen des Lehrkörpers und von Studenten unterschiedlicher Fachrichtungen sowie für die Beschaffung wissenschaftlicher Literatur. Die Vereinigung organisierte Veranstaltungen auf akademisch hohem Niveau. So wurde es zu einer schönen Gepflogenheit, anlässlich der Hauptversammlungen wissenschaftliche Vorträge allgemeinen Interesses zu halten.

Seit der Wiedergründung im Jahr 1991 unterstützt die Vereinigung Projekte in der Forschungs- und Lehrtätigkeit sowie wissenschaftliche und kulturelle Veranstaltungen, Mussen und Sammlungen. Die Auswahl der Projekte zielt besonders auf die Verbindung von Wissenschaft und Praxis sowie die Förderung von Studenten und wissenschaftlichem Nachwuchs.

Seit 1996 wird jährlich der Wolfgang-Natonek-Preis an Studierende für hervorragende Studienleistungen und gesellschaftliches Engagement verliehen. Seit 2001 erhalten Universitätsangehörige den Theodor-Litt-Preis für besonderes Engagement in der Lehre, für Verbesserung des Lehrbetriebs und für gute Beratung und Betreuung von Studierenden und Doktoranden.