Kultur und Gesellschaft: Das Leipziger Modell

 

 

 

Prof. Dr. Monika Wohlrab-Sahr / Institut für Kulturwissenschaften

Finanzielle Unterstützung der Broschüre "Kultur und Gesellschaft: Das Leipziger Modell"

Die Vereinigung von Förderern und Freunden der Universität Leipzig e.V. unterstützte im vergangenen Jahr die Publikation der Broschüre Kultur und Gesellschaft. Das Leipziger Modell, die das Institut für Kulturwissenschaften anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläums (nach Neugründung am 2.12.1993) herausgegeben hat. Die Publikation der Broschüre hat zum einen das Ziel, die breite Öffentlichkeit über die Ausrichtung und die Arbeit des Instituts und seiner Absolventinnen zu informieren. Zum anderen haben potentielle, angehende und eingeschriebene Studentinnen der Kulturwissenschaften die Möglichkeit, sich einen auf anderem Wege kaum zu erlangenden Eindruck davon zu verschaffen, was das Profil der Kulturwissenschaften in Leipzig auszeichnet und welche beruflichen Wege den Absolventen und Absolventinnen offenstehen.

Dieses in Deutschland einzigartige Profil lässt sich durch das Begriffspaar Kultur und Gesellschaft auf den Punkt bringen. Denn die am Institut versammelten, methodisch und fachlich eigenständigen Disziplinen – Kulturphilosophie und -theorie; Vergleichende Kultur- und Gesellschaftsgeschichte; Kultursoziologie; Kulturmanagement und Kulturfeldanalyse – eint nicht nur die Beschäftigung mit dem Gegenstand der Kultur in all seinen Facetten, sondern auch ihre sozialwissenschaftliche Ausrichtung. Gemeinsam tragen sie dazu bei, das Verhältnis von Kultur und Gesellschaft historisch tiefenscharf und gegenwartsbezogen, theoretisch und empirisch fundiert zu durchdringen und über kritische Reflexion an die Praxis anzubinden.

In der Broschüre stehen aber nicht theoretische und methodische Reflexionen im Vordergrund: Vor allem geht es darum, dass sich ehemalige Studierende der Kulturwissenschaften mit ihren Bildungs- und Karrierewegen und ihrer aktuellen Tätigkeit vorstellen. Die Absolventen und Absolventinnen arbeiten heute in Galerien oder Museen, im Kulturmarketing oder der Kulturpolitik, im Wissenschaftsmanagement oder in der Forschung, in der politischen und kulturellen Bildung, in Nichtregierungsorganisationen oder in Bereichen interkultureller Begegnung, in internationalen Unternehmen, im Journalismus und vieles andere mehr. Neben einem Einblick in die Vielfalt der im Studium der Kulturwissenschaften möglichen fachlich-inhaltlichen Ausrichtungen wird deutlich, dass das Studium der Kulturwissenschaften für eine ganze Reihe von Praxisfeldern vorbereitet.

Für die gelungene Gestaltung der Broschüre wurde der Grafiker Daniel Mudra beauftragt.