Forschungstreffen IV: Frankreich und Frankophonie

Mit der Zielstellung einer nachhaltigen Nachwuchsförderung im Rahmen eines internationalen und interdisziplinären Austausches fand vom 15. bis 16. April 2012 das nunmehr vierte „Forschungstreffen Frankreich und Frankophonie“ statt, welches vom Institut für Romanistik in Zusammenarbeit mit dem Frankophonen Forschungsseminar (FFSL) der Universität Leipzig ausgerichtet wurde und sich seit 2008 als bereichernde Plattform wissenschaftlicher Diskussion etabliert hat.

Das Forschungstreffen wendete sich speziell an NachwuchswissenschaftlerInnen aus den Bereichen der Literatur-, Sprach- und Kulturwissenschaften, denen im Rahmen eines heterogenen Teilnehmerkreises die Gelegenheit geboten wurde, eigene innovative Projekte zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen. Die Themen umfassten dabei kultur- und medientheoretische Betrachtungsfelder ebenso wie genderspezifische Überlegungen, wobei sich eine zunehmende Verschiebung der diskutierten Inhalte hin zu postkolonialen Fragestellungen, zu den Belangen der afrikanischen und kanadischen Frankophonie sowie zur Bedeutung und Verarbeitung von Migrationserfahrungen im Kontext der Nationalliteratur Frankreichs abzeichnete.

Wir möchten an dieser Stelle die Gelegenheit ergreifen, uns noch einmal sowohl bei den Vortragenden, die mit ihren inspirierenden Beiträgen das Kolloquium ungemein bereichert haben, als auch bei der Vereinigung von Förderern und Freunden der Universität Leipzig e.V. sowie deren Kooperationspartnern zu bedanken, die durch ihre Unterstützung einen intensiven wissenschaftlichen Austausch auf hohem Niveau ermöglicht haben und einen wichtigen Beitrag zur Fortführung der Veranstaltungsreihe geleistet haben.

Prof. Dr. Uta Felten, Institut für Romanistik
Prof. Dr. Alfonso de Toro, Institut für Romanistik/FFSL

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