Förderung und Unterstützung sind unser Anliegen

Die Vereinigung von Förderern und Freunden der Universität Leipzig wurde am 20. September 1991 neu gegründet. Auf der Gründungsversammlung haben sich die Gründungsmitglieder in Weiterführung einer weitaus längeren Tradition die Unterstützung unserer Almer Mater sowohl in der demokratischen Erneuerung als auch in ihrer künftigen Rolle als moderne Forschungs- und Lehreinrichtung erneut auf ihre Fahnen geschrieben. Die Vereinigung von Förderern und Freunden unterstützt Projekte und Nachwuchswissenschaftler sowie kulturelle Einrichtungen der Universität Leipzig.

Die Geschichte der Vereinigung reicht wesentlich weiter zurück, bis ins Jahr 1920. Es gab offensichtlich bereits zur damaligen Zeit erheblichen Unterstützungsbedarf von in Not geratenen Bildungseinrichtungen. 

Die Gründungssatzung bezieht sich auf schwere Notstände, die sich in Landwirtschaft, Handel, Gewerbe und Industrie geltend gemacht haben und die gelehrte Forschung und die Pflege der idealen Güter der Nation ernstlich gefährden und die Erhaltung der Universität Leipzig in ihrer bisherigen Leistungsfähigkeit in Frage stellen. Deshalb wurde zur Unterstützung der Universität Leipzig die Vereinigung von Förderern und Freunden gegründet. Erklärtes Ziel war, während der Notlage die Leistungen des Staates für die Universität zu ergänzen.

Erster Vorsitzender des Vorstands wurde der Verlagsbuchhändler Hofrat Dr. Arthur Meiner. Schatzmeister wurde der Privatgelehrte August Stern.

1945 wurde die Vereinigung aufgelöst. Die Bedingungen für eine weitere Arbeit waren durch die politischen und gesellschaftlichen Veränderungen nach dem 2. Weltkrieg nicht mehr gegeben.

Erst nach der politischen Wende ergaben sich im September 1991 Möglichkeiten für  die Neugründung der Vereinigung von Förderern und Freunden. Hauptinitiator war der damalige Rektor der Universität, Prof. Dr. Cornelius Weiss. Erster Vorsitzender des Vorstands wurde Regierungspräsident Walter Christian Steinbach. Er hatte den Vorsitz bis 1993 inne.