Aktuell

 

Herzlich Willkommen auf der Homepage der Vereinigung von Förderern und Freunden der Universität Leipzig.

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Vereinigung von
Förderern und Freunden
der Universität Leipzig e.V.

Auszeichnungen 2018

Im Rahmen des feierlichen Jahresempfangs am diesjährigen Dies academicus hat die Vereinigung von Förderern und Freunden der Universität Leipzig den Theodor-Litt-Preis und Wolfgang-Natonek-Preis 2018 vor 330 geladenen Gästen im Paulinum vergeben.

Die Jury des Theodor-Litt- sowie Wolfgang-Natonek-Preises wurde vom Vorstandsvorsitzenden des Fördervereins, Martin Buhl-Wagner, geleitet und bestand in diesem Jahr aus sieben weiteren Personen: der Rektorin und stellvertretenden Vorsitzenden des Fördervereins, Prof. Dr. Beate A. Schücking, dem Prorektor für Bildung und Internationales, Prof. Dr. Thomas Hofsäss, dem Prorektor für Entwicklung und Transfer, Prof. Dr. Thomas Lenk, dem Vorsitzenden der Theodor-Litt-Gesellschaft e.V., Dr. h.c. Peter Gutjahr-Löser, dem Direktor des Zentrums für Lehrerbildung und Schulforschung, Dr. Jürgen Ronthaler, dem Geschäftsführer des Student_innenRats, Fabian Tronicke als studentischer Vertreter sowie dem Geschäftsführer des Fördervereins, Dr. Robert Benjamin Biskop. 

Der Theodor-Litt-Preis wurde zum 18. Mal in Würdigung für besonderes Engagement in der Lehre, für Verbesserung des Lehrbetriebs und für gute Beratung und Betreuung von Studierenden und Doktoranden in diesem Jahr an Frau Dr. Monica Berti und Frau Dr. Franziska Naether verliehen, die sich zusammen als Lehrteam um die praktische Ausgestaltung und programmatische Weiterentwicklung der Lehre im Bereich Digitale Geisteswissenschaften und Altertumswissenschaften verdient gemacht haben.

Ausgezeichnet mit dem Theodor-Litt-Preis 2018: Frau Dr. Berti (l.) und Dr. Franziska Naether (r.). Der Preis wurde vom Prorektor für Bildung und Internationales, Prof. Dr. Thomas Hofsäss (m.) übergeben. Foto: Universität Leipzig / Swen Reichold.

Frau Dr. Berti, klassische Altertumswissenschaftlerin und digitale Philologin, und Frau Dr. Naether, Ägyptologin und Kulturwissenschaftlerin, arbeiten an der Schnittstelle zwischen Historie und digitaler Welt, Ägyptologie und Digital Humanities. Beide Preisträgerinnen beziehen aktuelle Forschungsprojekte in ihre Lehrveranstaltungen ein und gestalten die Lehre durch unterschiedliche Methoden und die Ausrichtung von Gastvorträgen vielfältig. Besonders bemerkenswert ist ihr innovatives Lehrprojekt „Digital Rosetta Stone“, das digitale Technologien für das Studium antiker Sprachen und Artefakte verwendet und in der akademischen Lehre einsetzt. Beide Lehrende konnten zudem positive Evaluationen für ihre Durchführung von jeweiligen Veranstaltungen vorweisen.

Aus insgesamt 8 Vorschlägen wählte die Jury einstimmig Frau Dr. Berti und Frau Dr. Naether zu den diesjährigen Theodor-Litt-Preisträgerinnen. Auch der studentische Vertreter und Geschäftsführer des Student_innenRats der Universität, Herr Fabian Tronicke, stimmte der Verleihung des Preises an Frau Dr. Berti und Frau Dr. Naether zu.

Bereits zum 23. Mal konnte am Montagabend auch der Wolfgang-Natonek-Preis vergeben werden, der neben hervorragenden Studienleistungen stets auch gesellschaftliches Engagement für und in der Universität würdigt. Mit der Auszeichnung wurden in diesem Jahr Frau Julia Dittes sowie Herr Maximilian Lehmann geehrt.

Ausgezeichnet mit dem Wolfgang-Natonek-Preis 2018: Maximilian Lehmann (l.) und Julia Dittes (r.). Der Preis wurde vom Prorektor für Bildung und Internationales, Prof. Dr. Thomas Hofsäss (m.) übergeben. Foto: Universität Leipzig / Swen Reichold.

Julia Dittes hat im Februar ihr Studium der Veterinärmedizin als Jahrgangsbeste abgeschlossen und ist Promotionsstudentin am Veterinär-Anatomischen Institut. Frau Dittes hat das Praktische Ausbildungs- und Lernzentrum ihrer Fakultät maßgeblich mit aufgebaut und zu einem integralen Bestandteil der Ausbildung der Studierenden gemacht. Außerdem ist sie seit mehreren Jahren aktives Mitglied des Organisationsteams des Projekttages für Grundschulkinder und organisiert zudem einen integrativen Fußballtreff für Studierende an unserer Universität. 

Maximilian Lehmann studiert Medizin im siebten Fachsemester und ist Doktorand am Carl-Ludwig-Institut für Physiologie. Den ersten Abschnitt der ärztlichen Prüfung hat er ebenfalls sehr gut abgeschlossen. Herr Lehmann ist Sprecher des Fachschaftsrates und arbeitete zudem im Botschafterprogramm der Studienstiftung des deutschen Volkes. Des Weiteren ist er Mitglied zahlreicher Kommissionen und hat zudem zwei Jahre als Tutor im Institut für Anatomie eigenverantwortlich Studierende im Präparieren angeleitet.

Die Jury hat sich aus insgesamt 7 Vorschlägen einstimmig für Frau Dittes und Herrn Lehmann als Preisträger entschieden. Auch der studentische Vertreter und Geschäftsführer des Student_innenRats der Universität, Herr Fabian Tronicke, stimmte der Verleihung des Preises an Frau Dittes und Herrn Lehmann zu.

Alle diesjährigen Preisträger erhalten ein Preisgeld in gleicher Höhe. Der Förderverein dankt der Theodor-Litt-Gesellschaft für die freundliche Unterstützung bei der Bereitstellung des Preisgeldes für einen der beiden Theodor-Litt-Preise. Im Zusammenhang der Preisverleihung hat der Geschäftsführer des Fördervereins, Dr. Robert Benjamin Biskop, alle Interessierten innerhalb und außerhalb der Universität herzlich eingeladen, Mitglied im Verein zu werden, um auch zukünftig die Vergabe von Preisen zu ermöglichen. Alle bis Ende Februar neu eingetretenen Mitglieder nehmen an einer Verlosung von attraktiven Preisen aus dem großen Angebot der Fan-Artikel der Universität Leipzig teil.

Der Geschäftsführer des Fördervereins Dr. Robert Benjamin Biskop lädt bei der Preisverleihung im Paulinum alle Menschen, denen die Universität am Herzen liegt, zur Mitgliedschaft im Förderverein ein. Foto: Universität Leipzig / Swen Reichold.

Unsere Förderprojekte 2017

Ziel unseres Vereins ist die Förderung von Projekten, die der Aus- und Weiterbildung von Mitgliedern der Universität Leipzig dienen. In unseren Förderberichten des vergangenen Jahres bekommen Sie einen Einblick in die Vielfalt der Forschung und des kulturellen Austauschs, die durch Institute unserer Alma Mater angeboten und realisiert werden – http://home.uni-leipzig.de/~foerder/foerderprojekte.html.

Wir freuen uns auch auf zukünftige, spannende Vorhaben.

Auf den Spuren eines fast vergessenen Nobelpreisträgers

Wilhelm Ostwald 1909
Wilhelm Ostwald 1909

Wir freuen uns, dass wir mit der Gerda und Klaus Tschira Stiftung einen neuen Partner für gemeinsame Projekte gewinnen konnten. Seit Januar 2009 kümmert sich die gemeinnützige Stiftung um den Wilhelm Ostwald Park in Großbothen. Ziel ist es, diesen Stück für Stück der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, sowie wissenschaftlichen und kulturellen Austausch zu ermöglichen.

Der Wilhelm-Ostwald-Park ist die einstige Wohn- und Wirkungsstätte von Wilhelm Ostwald. Wilhelm Ostwald kann als einer der wichtigsten Universalgelehrten des 19. und 20 Jh. beschrieben werden. Er widmete sich zeitlebens vielfältigen Themenkomplexen wie der physikalischen Chemie, der Philosophie, Psychologie und Pädagogik. Speziell in den Bereichen der Energetik, dem Monismus und der Farbenlehre wirken seine Forschungen und Erkenntnisse bis heute.

In einer Exkursion mit unseren Mitgliedern konnten wir gestern einen Einblick in das Leben dieses heute etwas in Vergessenheit geratenen Nobelpreisträgers von 1909 gewinnen sowie bei einem Rundgang durch das naturbelassene Park- und Waldgelände die Schönheit der Natur genießen. Unser Dank geht an Frau Dr. Silke Kral, Leiterin des Wilhelm-Ostwald-Parkes, für die Einladung sowie an alle Mitarbeiterinnen, die uns an diesem Nachmittag mit vielen interessanten Einblicken zur Seite standen.

Weitere Informationen zum Wilhelm-Ostwald-Park finden Sie auch unter: http://www.wilhelm-ostwald-park.de.

   © Gerda und Klaus Tschira Stiftung

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Bildrechte: © Gerda und Klaus Tschira Stiftung

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