Prof. Dr. Maria Anna Kreienbaum – Sexing Schools

18.10 | 18 Uhr | HS 8
Sexing Schools
Perspektiven und Konzepte Erziehungswissenschaftlicher Geschlechterforschung
Prof. Dr. Maria Anna Kreienbaum (Bergische Universität Wuppertal)

In der Auftaktveranstaltung der Reihe sexing school wird Prof. Dr. Maria Anna Kreienbaum der grundlegenden Frage nachgehen welche Bedeutung das Geschlechterverhältnis für die Schule hat. Denn obwohl die Debatte um Schule und Geschlecht so alt ist, wie es Schulen gibt, stehen erst seit rund vierzig Jahren Mädchen und Jungen gleichermaßen die Türen zu höherer und höchster Bildung offen. Frau Kreienbaum wird die unterschiedlichen Stränge der in den 1960er Jahren einsetzenden Koedukationsdebatte nachzeichnen, Entwicklungen und Forschungsergebnisse systematisch aufzeigen und einordnen, um eine Standortbestimmung vorzunehmen und zu fragen: Ist die Geschlechterfrage für die Schule vielleicht schon gelöst?

 

Audio des Vortrags (~67 Min):

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Video des Vortrags (~67 Min):

 

Zur Person:

Foto Maria KreienbaumProf. Dr. Maria Anna Kreienbaum war lange Zeit als Lehrerin in Real- und Berufsschulen tätig, bevor sie 1991 promovierte und im Jahr 2000 ihre Habilitation an der Universität Dortmund in Schulpädagogik erhielt. Ihre Forschungsschwerpunkte sind unter anderem die Theorie der Schule und des Geschlechterverhältnisses, die Schulentwicklung und Professionsforschung, als auch die frühkindliche Bildung und Interkulturelle und international vergleichende Pädagogik. Neben zahlreichen Veröffentichungen und Herausgeberschaften zur Koedukation – zu nennen sind hier vor allem die 1995 im Deutschen Studien Verlag (Weinheim) in zweiter Auflage erschienene Monografie Erfahrungsfeld Schule. Koedukation als Kristallisationspunkt, sowie das zusammen mit Tamina Urbaniak veröffentlichte Buch Jungen und Mädchen in der Schule: Konzepte der Koedukation (Berlin: Corleson Skiptor 2006) – umfasst ihr Werk auch Herausgeberschaften und Studien zur Rolle der Frauenbildung (z.B. ›Frauen bilden Macht: Dokumentation des 7. Fachkongresses Frauen und Schule. Dortmund: B. Weissbach 1989‹) sowie sozialwissenschaftliche Exkurse zur Geschlechterkonzeption (z.B. ›Gilmore Girls, mehr als eine Fernsehserie? Leverkusen: Barbara Budrich 2011‹). Aktuell hält sie eine Professur für Theorie der Schule und Allgemeine Didaktik an der Universität Wuppertal.

Homepage und Kontakt:
http://www.theorie-schule.uni-wuppertal.de/