Programmübersicht

Im zweiten Teil der Veranstaltungsreihe ’sexing school‘ (vgl. sexing school 2012) soll in sechs Vorträgen und einer abschließenden Filmschau mit Diskussion das Thema Intersektionalität und dessen Bedeutung für die erziehungswissenschaftliche Geschlechterforschung im Mittelpunkt verschiedener Betrachtungen stehen. Dabei werden sowohl die Interdependenzen unterschiedlicher sozialer Kategorien (Race, Class, Gender, Disability) beleuchtet, als auch das Intersektionalitätskonzept selbst einer kritischen Analyse unterzogen werden. Die Vortragsreihe soll damit die bereits im Wintersemester 2012/2013 begonnene Diskussion um die Bedeutung von Geschlecht, Körperlichkeit und Begehren in der Schule weiterführen und differenzieren.

07.11 | 17 Uhr | S 420
Verhältnisse und Ordnungen
Über das Zusammenwirken gesellschaftlicher Differenzen und methodologische Probleme ihrer Untersuchung
Prof. Paul Mecheril (Universität Oldenburg)

14.11 | 17 Uhr | S 202
Migration und Männlichkeit
Eine intersektionelle Perspektive im diskursiven Kontext
Dr. Tina Spies (Universität Potsdam)

21.11 | 17 Uhr | S 420
Performing the Gap
Körper, Behinderung und Geschlecht in den Disability Studies
Dr. Heike Raab (Universität Innsbruck)

05.12 | 17 Uhr | S 420
Geschlechterinszenierungen in der Schulklasse
Ethnografische Perspektiven auf die Praxis der Geschlechterunterscheidung in Schulklassen
Prof. Georg Breidenstein (Universität Halle-Wittenberg)

12.12 | 17 Uhr | S 420
Pädagogik vielfältiger Lebensweisen
Die Pädagogik vielfältiger Lebensweisen – Eine Antwort auf Intersektionalität?
Prof. Jutta Hartmann (Alice Salomon Hochschule Berlin)

13.01 | 17 Uhr | S 420
Geschlecht – Ethnizität – Heterogenität
Über Kategorien, Zusammenhänge und Differenzen
Prof. Barbara Rendtorff (Universität Paderborn)