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Schreibprogramme

Alles scheint einfach geworden zu sein. Keine Zettel, keine Schreibmaschine und alles in der Cloud. Dennoch ist die Wahl des richtigen Textverarbeitungsprogramms wichtig, das man idealerweise auch noch beherrscht.

Ganz grob unterscheiden sich zwei Typen von Programmen:

1. „What You See Is What You Get“-Programme wie Microsoft Word oder LibreOffice und

2. „What You See Is What You Mean“-Programme wie LaTeX.

Während beim ersten Typ (WYSIWYG) Ein- und Ausgabe bzw. Druckbild (meistens) identisch sind, der Schreibprozess also direkt im Druckformat bzw. unvermittelt auf dem virtuellen Blatt stattfindet, bearbeitet man in LaTeX ein Quelldokument. Ähnlich wie bei html werden mit Makros und Markups Einstellungen vorgenommen. Dieses Quelldokument wird erst nach Auswertung allgemeiner Anweisungen und gegebenenfalls einer Datenbank in ein druckfähiges Format wie PDF kompiliert. Das klingt kompliziert, hat aber einige substantielle Vorzüge. Im Video (siehe oben) werden die Vor- und Nachteile der jeweiligen Programme kurz umrissen. Sie lassen sich wie folgt zusammenfassen, wobei Geschmacks- und Gewohnheitsfragen immer eine große Rolle spielen, weil beide Programmtypen das jeweils andere auch können.

LaTeX

Office/Word

Lange Texte ab etwa 40 Seiten

Kürzere Texte bis 40 Seiten

Datenbankeinbindung

Wenig bis mäßig viele Quellen- und Literaturangaben

Formeln/komplexe Tabellen

Hauptsächlich Fließtext

 

Hier finden Sie weitere Informationen zu Office und zu LaTeX.

Eine Übersicht zu verschiedenen Programmen zum Schreiben, Recherchieren, Verwalten, für Mindmaps, Datenauswertung und vieles mehr (mit dem Fokus auf Sozialwissenschaften) finden Sie hier: www.sosciso.de/de/software/.

Schreibprozess
Schreiben scheint einfach: Hinsetzen und lostippen. Genauer betrachtet gibt es jedoch einige Hürden, die auf dem Weg zu einem guten Text übersprungen werden wollen.