Moldava Institut Leipzig e.V.
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Das MIL ist Begründer einer Reihe von Kooperationen mit wissenschaftlichen, kulturellen und zivilgesellschaftlichen Institutionen und trägt zur Vermittlung und Pflege des Dialogs bei. Das MIL fördert seit seiner Gründung die Arbeit auf folgenden Themengebieten:

I. Gesellschaft, Sprachen, Kulturen und europäische Integration
II. Europäisierung und Transnationalisierung
III. Medienpolitik und Medientransformation
IV. Staatliche Geschichtspolitik, Erinnerungskulturen in Ost- und Südosteuropa
V. Deutsche Unternehmen und deutsche Kultur in Moldova

Das Hauptanliegen war zu Beginn der Tätigkeit des MIL, die Schwarzmeerregion im westlichen Europa bekannter zu machen, dies nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch für Akteure aus Politik und Wirtschaft. Inzwischen ist die Republik Moldau stärker in den Fokus der deutschen Außenpolitik gerückt, was durch den Besuch des deutschen Außenministers im Jahre 2010 belegt wird. Im Vorfeld dieses Besuchs hat das MIL mit Herrn Manfred Grund, MdB, Beauftragter des Bundestages für die Republik Moldau sowie mit der Moldauischen Botschaft in Berlin und der Deutschen Botschaft in Chişinău vielfach zusammengearbeitet. Zudem erfreut sich die Republik Moldau eines stetigen Wachstums deutscher Investitionen und wird auch als wirtschaftliches Betätigungsfeld wahrgenommen.

Durch die Erarbeitung von Projekten zu Förderprogrammen der EU, des Bundes und der Länder trägt das MIL zur Umsetzung bildungs-, entwicklungs- und außenpolitischer Zielsetzungen der Bundesrepublik Deutschland bei. Insbesondere durch die Zusammenarbeit mit moldauischen NGOs und Einzelpersonen fördert das MIL die Ausbildung einer Zivilgesellschaft in Moldova.
Die kulturellen und wissenschaftlichen Veranstaltungen stellen eine wesentliche Bereicherung der wissenschaftlichen und kulturellen Vielfalt in Deutschland und Moldova dar.
Auf besonderes Interesse stoßen die Arbeiten des MIL zu den Themengebieten Mehrsprachigkeit und Multiethnizität, da Moldova ein hierfür besonders prädestiniertes Bestätigungsfeld bietet, zudem Forschungsergebnisse mit Bezug zum Transnistrienkonflikt und zur gagausischen Autonomie.
Insgesamt ist die wissenschaftliche Expertise des Moldova-Instituts Leipzig im Zusammenhang mit wissenschaftlichen Fragen verschiedenster Fachrichtung, die sich der Republik Moldau widmen, besonders gefragt. Das wurde im Rahmen der Beteiligung des MIL an der Tagung „Direkte Demokratie in Osteuropa“ des Deutschen Instituts für Sachunmittelbare Demokratie (DISUD) an der TU Dresden deutlich, als der Beitrag des MIL „Direkte Demokratie in Moldawien“ auf großes Publikumsinteresse stieß.


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