Machern - Schauplatz der Kinder- und Jugendfreundlichkeit

7. Die Macherner Operini
 
"Kinder singen 10 Jahre Oper"

Es begann 1998, als auf  Initiative der in Machern beheimateten Musikpädagogin Helga Sippel,  heute Professorin für Korrepetition an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater,  sangesfreudige und schön singende Kinder in Machern mit hilfreicher Unterstützung von Kantor Friedhelm Brettschneider, Cornelia Felsch und Musiklehrerin Sabine Spalteholz zu einer Gruppe zusammengeführt wurden. Bald darauf feierten sie mit der Märchenoper "Hänsel und Gretel" von Engelbert Humperdinck (Kurzfassung) ihr Debüt. Weitere 7 Opern und mehrere Gesangsauftritte mit gemischten Opern- und Operettendarbietungen folgten bis heute. Den Namen Macherner Operini gaben sie sich 2003. Vorher waren sie das Kindertheater Machern. Sie sind mit dem Kulturverein Schloß Machern e. V. eng  verbunden. (Von den nachfolgenden Fotos sind 6 aus dem Archiv der Macherner Operini und 5 von H. Mielke.)
Wegen  der bevorstehenden Weihnacht soll hier als erstes das Gruppenbild der Operini zusammen mit ihrer Leiterin aus dem Jahre 2005 nach der Aufführung der Weihnachtsoper "Christ-Elflein" von Hans Pfitzner stehen:


Im Bild vorn: Christkindchen (Jessica Roch) mit geschmücktem Weihnachtsbaum, rechts: der Tannengreis (Finja Beyer), daneben Elflein (Aurica Roch ) und die anderen 9 Operini mit Prof.  Helga Sippel.




"Der Freischütz" von Carl Maria von Weber erlebte 1999 beim Parkfest in Machern seine Premiere. Es folgten weitere 11 Aufführungen, darunter auch welche in Zeitz und Wiederitzsch.
  
   

 
Das  Bild zeigt eine Szene aus der anspruchsvollen Oper  "Eugen Onegin" von Peter Tschaikowski. Die Oper wurde 2000 in Machern und auch  in Wiederitzsch aufgeführt: sie zeigt russische Gutsbesitzeratmosphäre und die Liebe zwischen Tatjana und Eugen.  Die Sechs- bis Zwölfjährigen sangen und spielten ihre Parts hervorragend,  besonders auch   Katharina Bachmann als Fürst Gremin (mit roter Schärpe auf dem Bild). Für den schnellen Garderobewechsel während der Aufführungen waren die Eltern der Operini wichtige, unverzichtbare Helfer.

Im Mai 2002 gelangte die Oper "Cavalleria Rusticana" von Pietro Mascani und im September 2002 die Oper "Rusalka" von Antonin Dvorak zur Aufführung, letztere vor dem Agnes Tempel am Schloßteich von Machern.
 

 Die Mitwirkenden der Oper "Rusalka" (darunter: Eleni Beyer, Josephine Heigel und  Johanna Sippel).


Auszeichnung durch den Landrat des Muldentalkreises


2004 und 2005 wurde die gegenüber 1998  erweiterte  Märchenoper "Hänsel und Gretel" auf dem Waldplatz an der Pyramide von Machern aufgeführt (Bild).


Der Auftritt der Gretel (Julia Spalteholz) vor gefüllten Zuschauerreihen.



Mehre Konzertauftritte der Operini fanden mit Darbietungen aus Opern und Operetten wiederholt im Lindenausaal  von Schloß Machern statt, so 2003 (Bild), wie auch 2006 und zweimal 2007.

2008 führten die Macherner Operini dreimal die Märchenoper "Königskinder" von Engelbert Humperdinck an der Ritterburg im Macherner Schloßpark auf. Daraus nachfolgend 3 Szenenbilder der Aufführung vom 25. Mai:

 
1. Akt: Gänsemagd (Aurica Roch) und Gänse


2. Akt: Königsohn (Elisa Kreiß), Wirtstochter (Anna Grosch), Besenbinder (Alina Tüttelmann) und Wirt (Finja Beyer) (v. r.n. l.)


3. Akt Eine Abordnung der Stadt, Besenbinder, Holzhacker (Alina und Laura Tüttelmann l.) und Stadtkinder,  will die beiden Königskinder (Königssohn und Gänsemagd) zurückholen und kommt so zum Spielmann (Julia Spalteholz 4.v. r.), der jetzt die zerfallene Hexenhütte bewohnt. Er geht mit den Kindern (Susanne  Pitt, Oskar Seifert, Lena Schwarz,  Hanna Strangfeld, Anna Grosch  v. r. n. l.)  die beiden  suchen. Sie finden sie nur noch tot, tragisch durch das verhexte Brot gestorben.


Applaus und Blumendank den Macherner Operini und ihrer "Intendantin" Prof. Helga Sippel, die als Keyboardspielerin auch die Musik erklingen ließ, für die schönen Gesangs- und Musikdarbietungen und für die glanzvolle Inszenierung.
Und schon fragen die Kinder wie so oft  (s. LVZ 13. 3. 2001): "Frau Sippel, wann machen wir wieder eine Oper�

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Machern, 20. 11. 2008 /Prof. Dr. Heinz Mielke/