Machern - Schauplatz der Kinder- und Jugendfreundlichkeit

2.      Das Kinder- und Jugendzentrum Machern

Das Kinder- und Jugendzentrum Machern wurde 2004 gebildet und hat seinen Sitz in der Brandiser Straße im Kinder- und Jugendhaus Machern (Bild) mit einer weiträumigen Gartenanlage. Träger des Zentrums ist die Gemeinde Machern mit erheblicher Unterstützung des Muldentalkreises.

Das Haus gehörte  bis 1950  der Familie Harzmann. Dann  wurde es dem Besitz der Gemeinde Machern zugeordnet, die darin eine Kinderkrippe einrichtete.  1970  führte ein Anbau zur notwendig gewordenen Platzerweiterung für die Betreuung von etwa 40 Krippenkindern. Langjährige Krippenleiterin war Ingeborg Rapp, ihre Stellvertreterin war Petra Strowick. 1994 zog  die Kinderkrippe mit Sack und Pack in die erneuerten Räumlichkeiten  im Zeititzer Weg als integrierter Teil der Kindertagesstätte Machern. Von 1996 bis 2004 wurde das ehemalige Kinderkrippenhaus in der Brandiser Straße vom  Verein „Macherner Kinder- und Jugendhaus e. V.“, Leiterin Frau  Rowenhagen-Streng,  für die Betreuung und Freizeitbeschäftigung von Kindern und Jugendlichen aus Machern genutzt.

Katrin Schrade, ausgebildete Fachkraft für soziale Arbeit, ist die Leiterin des Kinder- und Jugendzentrums Machern. Ihr stehen 2  Mitarbeiter für die Erfüllung der verantwortungsvollen Aufgaben im Kinder- und Jugendzentrum Machern zur Seite, das täglich von etwa 20-30 Kinder- und Jugendlichen besucht wird. Ihre Arbeit erhält Unterstützung durch den Förderverein Kinder- und Jugendarbeit Machern e. V..


                              (Foto: Mielke)

Das Haus ist wochentags von 14 bis 21 Uhr geöffnet. Die großzügigen Räumlichkeiten wurden von den Kindern und Jugendlichen größtenteils selbst ausgestaltet. Das betrifft auch den vorderseitigen Hausanstrich. In dem Haus stehen zur Verfügung: das  Café mit Bar,  Imbissteil, Kochecke und Fernseher sowie mit Billardtisch, der Kindertreff mit Sitzecke, Fernseher, Karaokesystem und Kickertisch, der Jugendtreff mit Heimkino, X-Box und Sitzecke, der Computerraum für Spiele, der Veranstaltungsraum für Disco, Karaoke, Heimkino, DVD- und Playstation-Nutzung, der Tischtennisraum und im Obergeschoss die Kreativwerkstatt und der Spezialcomputerraum mit Drucker und Scanner zum Anfertigen von Bewerbungen und für Hausaufgaben.

Jede Altersgruppe findet den ihr genehmen Raum, den sie von ihren Interessen her beansprucht und wo sie sich auch wohl fühlen kann. Durch verschiedene  Angebote wird versucht, jeder Altersgruppe gerecht zu werden und durch Kreativprojekte, wie z. B. das Projekt Fingernageldesign für Mädchen, auch geschlechtsspezifische Arbeit zu leisten. Für die Jungen ist in diesem Zusammenhang das Projekt EM 2008 gegenwärtig aktuell..


Eingangsbereich mit Bilderkaleidoskop (Foto: Mielke)


Teilansicht des Cafés mit der Bar (Foto: Mielke)

 

Mit viel Fingerspitzengefühl und Gesprächsrunden gelingt es weitgehend gut, wenn überhaupt notwendig, Akzeptanz- und Toleranzverhalten gegenüber den jüngeren Besuchern herzustellen. Viele sportliche Turniere finden mit gemischten Mannschaften aller Altersklassen statt. Freude und Zufriedenheit bereiten den Kindern und Jugendlichen die Kreativnachmittage mit Malen, Zeichnen und Basteln, je nach Bedarf oder saisonal zu Ostern, Halloween, Herbst und Weihnachten. Lehrreich sind die Projekte gesunde Ernährung sowie Computerwissen und Ausbildung. Im Kinder- und Jugendhaus Machern wird gern getanzt und gesungen.

                                                                                     

Kinder- und Jugendhausgäste zusammen mit der Leiterin Katrin Schrade (vorn)
 

Besondere Erziehungsprojekte waren 2006/2007 einmal Jugend benötigt Ausbildungsplätze und zum anderen Akzeptanz und Toleranz statt Gewalt (s. LVZ/MKZ 21. 5. 2007). Für 2008 ist die Beteiligung an dem Projekt Demokratie on tour zusammen mit anderen Kinder- und Jugendeinrichtungen des Muldentalkreises vorgesehen.
Zu den Höhepunkten der Arbeit des Zentrums zählt auch 2008 wieder das Zeltlager im Seebad Schildau (Neumühle), wo die Gruppenarbeit unter der Losung: „Jeder ist für jeden da“ eine wichtige Rolle spielt und Baden, Bootsfahrten, Lagerfeuer, Grillabende und Nachtwanderungen gemeinsame Erlebnisfreuden bereiten.

Bilder vom Leben im Kinder- und Jugendzentrum Machern (aus der Fotothek des Zentrums)

                                                 Freitagsgäste vor dem Eingang zum Kinder- und Jugendhaus  Machern


                                       Basteln  mit und unter Anleitung von Mitarbeiterin Karin Seeburg 
    

                                                 
 
                              Beim Projekt  Fingernageldesign

                               
                                Volleyball auf der Anlage im Garten des Kinder- und Jugendhauses Machern

                                                                                                            

Bilder vom „Knüppelkuchentag“  im Seebad Schildau während des Sommerzeltlagers

 

Das Kinder- und Jugendhaus Machern ist ein Freizeithaus für die jüngere Generation. Es wird  gern aufgesucht. Das in ihm wirkende Kinder- und Jugendzentrum Machern leistet eine anerkennenswerte Arbeit im Sinne des Kinder- und Jugendhilfegesetzes und Jugendschutzes.


Auch Tina,Vivien und Toni fühlen sich hier wohl und kommen gern ins Macherner Kinder- und Jugendhaus

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Machern, 01. 05. 2008 /Prof. Dr. Heinz Mielke/