Kunstausstellungen 2010 im Schloß zu Machern

Drei hochwertige interessante Kunstausstellungen fanden 2010 im Schloß zu Machern statt unter der Schirmherrschaft von Dr. Eveline Heigel, Geschäftsführerin der Schloß Machern Betriebsgesellschaft mbH, und unter Mitwirkung der Hobbygaleristin Barbara Stein aus Taucha als Moderatorin bei den Vernissagen, Galeriegesprächen und Finissagen dieser Ausstellungen .

1. "Gestochen und Gehauen"

Die Ausstellung begann  am 22. November 2009. Zwei Künstler aus Leipzig stellten ihre Arbeiten vor: die gestandene Grafikerin Margot Bitzer, welche in einem heute eher unpopulären Genre, dem Kupferstich, zu Hause ist, und der junge Skulpteur Felix Hafner, welcher Holz, Stein und Stahl in künstlerische Fornen bringt. Die Ausstellung dauerte für die Exponate von "Gehauen" bis 31. Januar 2010 und für die von "Gestochen" bis 7. März 2010.


Vernissage am 22. November 2009: Dr. E. Heigel, F. Hafner, M. Bitzer, B. Stein (v. l. n. r.)


"Schloß Machern" (Kupferstich von M. Bitzer)

        
                                                         "Evas Traum"                                                    "Cello"
(Skulpturen von F. Hafner)
 
(www.skulpturen-felixhafner.de)

   
Finissage am 7. März 2010:
M. Wünschmann, M. Bitzer, B. Stein, Prof. D. Nadolski, Gitarristen (v.l.n.r.)          
Zum Abschluss der Ausstellung war noch einmal Gelegenheit, sich mit dem heute fast schon in Vergessenheit geratenen Kupferstich  und einer seiner Vertreter, mit Margot Bitzer, vertraut zu machen, deren künstlerisches Wirken von Ministerialrat Martin Wünschmann vom Sächsischen Ministerium für Kultus und Sport gewürdigte wurde. Prof. Dr. Dieter Nadolski vom Tauchaer Verlag sorgte auf seine anspruchsvolle Weise für das literarische  und zwei junge Gitarristen für das musikalische Zwischenspiel.



2. „Shakespeare in Love“

Die Ausstellung  der Werke in Tinte und Acryl von Christina Hindermann-Stadler  fand vom 10. Mai bis 30. September 2010 statt. Themenmäßig betraf sie Illustrationen der Künstlerin zu den Sonette Shakespeares  nach der Übersetzung von Harald Linke. Das Galeriegespräch am 5. September 2010 leitete mit Charme und Sachverstand Barbara Stein. Harald Linke  fungierte als Laudator, Prof. Dr. Dieter Nadolski vom Tauchaer Verlag als unterhaltsamer literarischer Moderator und Jens Froherz aus Taucha als einfühlsamer Gitarrist.

    
Galeriegespräch am 5. September 2010:  
      J. Froherz, Ch. Hindermann-Stadler, B. Stein und H. Linke (v. l. n. r.)

    

                                                                                      "Dark Lady" (Acryl)                                                                                "Die Zeit verfliegt" (Tinte)


"Dark Lady: Kommen und Gehen" (Acryl)
(www.christina-hindermann.de)



3. “Unterwegs (auf) gelesen”

Gleich drei  Leipziger überraschen mit einer gelungenen Symbiose aus darstellender Kunst und Dichtung. Rainer Ilg zeigt fantastische grafische Blätter in drei Zyklen, welche mit teils feinfühligen teils launigen Sonette von Andreas Reimann mehr als nur den gemeinsamen Rahmen haben. Den wahrhaft farbigen und auch musikalischen Akzent setzt Hiltrud Ilg mit ihren gezeichneten Reiseimpressionen,“ (so stand es auf der Einladung). Die Ausstellung fand vom 3. Oktober 2010 bis 16. Januar 2011 statt.


Vernissage am 3. Oktober 2010:  H. Ilg, B. Stein, A. Reimann (v.l.n.r.) und R. Ilg (6.v. l.)

  
                     USA: Times Square in Manhattan (H. Ilg)           Deutschland: Riquethaus in Leipzig (R. Ilg)

  
                            Italien: Trevi-Brunnen in Rom (R. Ilg)                                 Italien: Pantheon in Rom (R. Ilg)
(www.aksachsen.org/index.php?id=932)

  
Zwei Sonette von A. Reimann
(www.de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Reimann)


Finissage am 16. Januar 2011: Galeristin Barbara Stein (r.) im Gespräch mit den Künstlern Hiltrud und Rainer Ilg.
Die Veranstaltung wurde musikalisch auf hohem Niveau  von Frau Ilg (Geige)
und Professor Urban (Klavier)
umrahmt, und Professor Nadolski sorgte unterhaltsam für das literarische Zwischenspiel.


Machern, 10. 11 . 2010 /Prof. Dr. Heinz Mielke
Last updated: 17. 01. 2011