Felix Adler

Felix Adler wurde in Jena geboren und studierte Geschichte, Politik und Kunstgeschichte in Leipzig und Dresden sowie Fotografie an der Burg Giebichenstein in Halle. Während seines Geschichtsstudiums beschäftigte er sich mit den Jugoslawienkriegen, woraufhin er zwei Reisen in den Kosovo unternahm. In diesem Zusammenhang entstand das Fotoprojekt „In Kosovo“. Für die Abschlussarbeit seines Fotografiestudiums (“Kosovo, unser Golgatha”) versuchte er die Bedeutung, die Kosovo für SerbInnen darstellt, in Bildern umzusetzen.  Felix Adler arbeitet zurzeit als freier Fotograf in Leipzig.


Dr. Gabriele Freitag

Gabriele Freitag, geboren und aufgewachsen in Nordrhein-Westfalen, studierte von 1986 bis 1993 Osteuropäische Geschichte und Russisch an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main sowie an der Universität Bristol (Großbritannien). Zwischen 1993 und 1995 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, wo sie Nach ihrer Promotion zur jüdischen Migration nach der Oktoberrevolution in die sowjetischen Großstädte am Beispiel Moskaus im Jahr 2001 folgte von 2001 bis 2010 eine Mitarbeit in der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft”. In ihrer Funktion leistete sie zunächst Mitarbeit bei der Auszahlung von finanziellen Leistungen an ehemalige Zwangsarbeiter des Nationalsozialismus in Russland und Belarus, bevor sie ab 2004 Programmbereichsleiterin mit Verantwortung für diverse Förderprogramme mit Fokus auf Ostmittel- und Osteuropa war. Seit 2014 ist Gabriele Freitag Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde.


Paweł Gorszczyński

Paweł Gorszczyński stammt aus Kattowitz, wuchs in Düsseldorf auf und kam zum Studium (darunter auch Slawistik) nach Leipzig. Im Studium und auch bei zahlreichen studienbegleitenden Aktivitäten beschäftigt(e) er sich mit der Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas, hierbei auch schwerpunktmäßig mit den deutsch-polnischen oder auch polnisch-russischen Beziehungen. So zum Beispiel als Mitglied beim Studententreff „apropos polen“, als Studentische Hilfskraft am Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas und am Simon-Dubnow-Institut, bei verschiedenen Projekten der Polnischen Institute in Düsseldorf und Leipzig sowie des Europa-Hauses Leipzig und als Gruppenbegleiter im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig.


Prof. Dr. Birgit Harreß

Birgit Harreß stammt aus Erfurt. Nach dem Schulabschluss folgte ein Studium der Geschichtswissenschaft und Slavistik an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main, dass sie mit dem Magister Artium abschloss. Birgit Harreß promovierte und habilitierte im Fach Slavistik und übernahm seit 1989 als Wiss. Assistentin eine Lehrtätigkeit auf dem Gebiet der russischen, polnischen, tschechischen und bulgarischen Literatur- und Kulturgeschichte in Frankfurt am Main, in Mainz und Saarbrücken als Lehrstuhlvertretung. Seit 1999 hat sie den Lehrstuhl für Slavische Literaturwissenschaft und Kulturgeschichte an der Universität Leipzig inne. Außerdem ist sie seit 2012 Berufungsbeauftragte des Rektorats der Universität Leipzig. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u.a. die Slavische Literatur- und Kulturgeschichte des 17. bis 20. Jahrhunderts und Ästhetik (u. a. Holocaust und Kunst, Totalitarismus und Kunst).


Prof. Dr. Wolfgang Höpken

Wolfgang Höpken, geboren in Oldenburg, ist seit 1994 Professor für Ost- und Südosteuropäische Geschichte an der Universität Leipzig. Nach dem Studium der Geschichte, Slawistik, Pädagogik und der Politischen Wissenschaften, sowie einer Promotion an der Universität Hamburg, war er Hochschulassistent und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Geschichtswissenschaften in der Abteilung Moderne Osteuropäische Geschichte der Universität Hamburg als auch wissenschaftlicher Mitarbeiter am Südost-Institut in München. Seine Forschungsschwerpunkte liegen neben der Kriegs- und Gewaltgeschichte sowie der Erinnerungskulturen in Südosteuropa auf der Geschichte Südosteuropas, insbesondere der Sozial- und Kulturgeschichte. Neben seiner Lehrtätigkeit ist er u.a. als Vizepräsident der Südosteuropa-Gesellschaft, als Vorsitzender der Südosteuropa-Kommission der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen sowie als Mitherausgeber der Zeitschrift „Jahrbücher für Geschichte und Kultur Südosteuropas“ tätig.


Stephan Kaschner

Stephan Kaschner stammt aus Eisenach in Thüringen und studierte von 2003 bis 2010 Politikwissenschaft, Mittlere- und Neuere Geschichte sowie Journalistik an der Universität Leipzig. Als Koordinator der Master-Studiengänge „Global Studies“ und „European Studies“ interessiert er sich prinzipiell für den gesamten Globus, insbesondere jedoch für den Teil Mitteleuropas, Polen, die Ukraine und Moldova. Darüber hinaus ist Stephan Kaschner seit 2014 Geschäftsführer des KOMOEL e.V


Dr. Martina Keilbach

Martina Keilbach studierte Soziologie und Germanistik in Heidelberg und Leipzig und wurde 2010 im Fach vergleichende Kulturgeschichte in Leipzig promoviert. Seit 2001 betreut sie Promotionsprogramme in den Geistes- und Sozialwissenschaften, seit 2006 ist sie wissenschaftliche Koordinatorin des Graduiertenzentrums Geistes- und Sozialwissenschaften der Research Academy Leipzig. Ihre Forschungsinteressen betreffen die Geschichte des Sozialstaates in Europa und die Gender Studies.


Prof. Dr. Sebastian Lentz

Geboren in Trier, nahm Sebastian Lentz zwischen 1976 und 1984 an den Universitäten Heidelberg und Mannheim ein Studium in den Fächern Geologie, Geographie, Germanistik und Pädagogik auf und promovierte 1988. Von 1995 bis 1999 war er Gastdozent an der Lomonossov-Universität in Moskau. Nach seiner Habilitation mit dem Thema „Wohnsegregation im postsozialistischen Moskau – Transformationsphänomen oder sowjetisches Erbe?“ war er von 2000 bis 2002 Privatdozent für Geographie an der Universität Mannheim und von 2001 bis 2003 Professor für Anthropogeographie an der Universität Erfurt. Seine Schwerpunkte liegen u.a. in der Sozial- und Kulturgeographie sowie der Transformationsforschung, wobei der regionale Schwerpunkt auf den Nachfolgestaaten der Sowjetunion als auch auf Europa liegt. Seit 2003 ist er Professor für Regionale Geographie an der Universität Leipzig und Direktor des Leibniz-Instituts für Länderkunde. Außerdem ist er Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde und Mitherausgeber zahlreicher Zeitschriften, so u.a. des „Ukrainian Geographical Journal“.


Anna-Maria Manz

Anna-Maria Manz leitet das Lektorenprogramm der Robert Bosch Stiftung in Osteuropa und China, das an der Universität Hohenheim in Stuttgart koordiniert wird. Das Programm fördert Stipendiaten, die an Hochschulen Deutsch als Fremdsprache unterrichten und Bildungsprojekte durchführen. Als Länderreferentin berät Anna-Maria Manz besonders diejenigen Stipendiaten, die in den Ländern der Östlichen Partnerschaft arbeiten.

Zuvor hat Anna-Maria Manz verschiedene Programme der Robert Bosch Stiftung im Bereich Internationale Bildung betreut. Dazu zählt unter anderem das Mummert-Förderprogramm, das die Master-Studien (in Köln oder Aachen) und eine Management-Ausbildung von Nachwuchskräften aus Ländern Mittel- und Südosteuropas im Bereich Wirtschafts- Ingenieurs-, Natur- und Technik-Wissenschaften fördert.


Rainer Mende

Rainer Mende wurde in Eberswalde-Finow geboren und wuchs an der deutsch-polnischen Grenze in Frankfurt (Oder) auf. 1997 kam er nach Leipzig, um u. a. Polonistik zu studieren. Seit einem Studienaufenthalt in Warschau engagiert er sich für den deutsch-polnischen Austausch, indem er beispielsweise mit Kommilitonen die Studenteninitiative „apropos polen:“ gründete und später die Filmreihe „tłusty czwartek“ an der Universität ins Leben rief. Seit sieben Jahren kümmert er sich als Referent des Polnischen Instituts Berlin – Filiale Leipzig um die Bereiche Film, Musik und Bildung. Darüber hinaus moderiert er Kulturveranstaltungen, dolmetscht und übersetzt literarische sowie Sachtexte und verfasst Texte über polnische Gegenwarts- und Jugendkultur, Literatur und Film.


Nadine Menzel

Nadine Menzel, geboren in Wittenberg/Lutherstadt, nahm im Jahr 2002 ein Studium der Ostslawistik und Anglistik an der Universität Leipzig auf, dass sie im März 2009 mit dem Magister Artium abschloss. Während dieser Zeit sammelte sie erste Erfahrungen mit Bezug zum osteuropäischen, vornehmlich russischen Raum durch Praktika u.a. bei der Deutschen Botschaft in Moskau. Seit 2010 ist Nadine Menzel als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für ostslawische Literaturwissenschaft und Kulturgeschichte (Institut für Slawistik) der Uni Leipzig tätig. Zu den Schwerpunkten ihrer Lehre zählen die russische Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts und die russische bildende Kunst der Avantgarde-Zeit. Im Bereich der Forschung beschäftigt sie sich u.a. mit Reiseliteratur.


Jane Moros

Jane Moros berät im Akademischen Auslandsamt Studierende der Universität Leipzig zu Auslandsaufenthalten und Fördermöglichkeiten. Sie kennt sich mit den verschiedenen Stipendienprogrammen für Studium und Praktikum weltweit aus und betreut den Studierendenaustausch mit Partneruniversitäten außerhalb von Europa, wie zum Beispiel mit der Staatlichen Universität St. Petersburg. In Einführungsveranstaltungen, Workshops und in der Individualberatung zum Auslandsaufenthalt kann jeder herausfinden, welches Programm am besten passt.


Stanisław Mucha

Der Filmregisseur Stanisław Mucha stammt aus der im Süden Polens gelegenen Kleinstadt Nowy Targ, in der er am 3. Mai 1970 geboren wurde. Zwischen 1989 und 1992 studierte er Schauspielkunst an der staatlichen Theaterhochschule “Ludwik Solski” in Krakau, bevor er in derselben Stadt ein festes Engagement als Schauspieler und Regieassistent am Staatlichen Alten Theater Helena Modrzejewska erhielt. Von 1995 bis zum Jahr 2000 folgte ein weiteres Studium der Film- und Fernsehregie an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg. Einem größeren Publikum wurde Mucha durch seinen Diplomfilm “Mit “Bubi” heim ins Reich” (2000) bekannt, der im Panorama der 50. Berlinale uraufgeführt wurde. Muchas filme spielen oft in Osteuropa und widmen sich der Frage nach Identitäten von Menschen und Räumen, so z.B. in seinem neuesten Film “Tristia – Eine Schwarzmeer-Odyssee” (2014), im welchen Mucha den Zuschauer auf eine Reise durch sieben Länder entlang der Schwarzmeerküste entlang führt. Stanisław Mucha lebt und arbeitet in Deutschland.


Zaur Mustafayev

Zaur Mustafayev, geboren in Aserbaidschan, studiert zurzeit an der Beuth Hochschule für Technik in Berlin „Management und Consulting“ und ist neben seinem Studium als Projekt Manager und Unternehmensberater tätig. Von Juli bis September 2015 hat er mit dem ASA-Programm im Rahmen des Global Education Network of Young Europeans (GLEN) in Äthiopien das Projekt „Support Women Entrepreneurship“ unterstützt. Mit diesem Programm wird das gemeinsame Lernen im Globalen Süden mit dem inner-europäischem Austausch verbunden und schafft Synergien zwischen Nord und Süd und Ost und West. Teilnehmende aus Osteuropa und anderen europäischen Ländern (Polen, Slowakei, Slowenien, der Tschechischen Republik, Ungarn, Deutschland, Estland, Frankreich, Lettland) durchlaufen das komplette Programm gemeinsam als Ost-West-Team. Herr Mustafayev hat zudem Internationale Beziehungen an der aserbaidschanischen staatlichen Wirtschaftsuniversität in Baku studiert und war Vorsitzender der universitären Jugendorganisation. Im Zuge eines Projektes mit der Robert Bosch Stiftung und der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. hat er Jungunternehmern in Aserbaidschan unternehmerisches Know-How vermittelt, um diese nachhaltig für den Markt zu qualifizieren.


Mirke Olschewski

Mirke Olschewski verbrachte die ersten 18 Jahre ihres Lebens in einem Dorf bei Oldenburg, Niedersachsen. Nach dem Abitur arbeitete sie im Rahmen eines FSJs in einem polnischen Kindergarten in Zielona Góra. Dort lernte sie Land und Leute kennen und lieben und entschied sich anschließend für ein Studium in Frankfurt (Oder) an der polnischen Grenze. Während ihres Studiums des deutsch-polnischen Bachelorstudiengangs „Interkulturelle Germanistik“ verbrachte sie ein Semester in Danzig mit Unterstützung eines Stipendiums der “Gemeinschaft für studentischen Austausch in Mittel- und Osteuropa” (GFPS), wo sie ihre Polen- und Polnischkenntnisse weiter ausbaute. Zum Wintersemester 2015/16 beginnt sie ihr Masterstudium “Deutsch als Fremdsprache” in Leipzig.


Sophie Quadt

Sophie Quadt, aufgewachsen in Stuttgart, kam 2001 zum Studium der Politikwissenschaft, Romanistik und Slavistik nach Dresden. Während des Studiums war sie 7 Monate als Europäische Freiwillige in Masuren und ein Semester Erasmusstudentin in Łódź. Seit 2013 arbeitet sie im Europa-Haus Leipzig e. V. und organisiert regelmäßig Informationsveranstaltungen zu Freiwilligendiensten weltweit und berät junge Menschen zu Auslandsaufenthalten.


Dorothee Riese

1988 in Jena geboren, studierte Dorothee Riese von 2006 bis 2013 Politikwissenschaft an der Universität Leipzig, darunter mit einem Auslandsaufenthalt an der Sciences Po in Paris im Jahr 2011. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungs- und Lehrbereich „Politisches System der Bundesrepublik Deutschland/Politik in Europa“ und Studiengangskoordinatorin für den Master-Studiengang „European Integration in East Central Europe“. Derzeit verfasst sie ihre Dissertation mit dem Thema „ Geheimhaltung und Offenlegung. Die Aushandlung von budgetpolitischen Geheimnissen im Vergleich“.


Igor Ryabinin

Igor Ryabinin wurde im ukrainischen Charkiw geboren. Er ist Diplom-Psychologe und studiert zurzeit Public Policy an der Hertie School of Governance in Berlin. Über das Programm “Metropolen in Osteuropa“ der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung studierte er ein Jahr an der Staatlichen Universität in Moskau. Während seines Aufenthalts in Russland arbeitete Igor Ryabinin bei der Friedrich-Ebert-Stiftung und in einer Psychiatrie. Über die Erfahrungen seines Russlandsaufenthalts, mögliche Herausforderungen und Stipendienmöglichkeiten wird er bei den Ostereuropatagen berichten.


Christian Schmidt-Rost

Christian Schmidt-Rost begeistert sich seit seinem Freiwilligendienst im internationalen Jugendbegegnungshaus Angelus Silesius in Breslau für Ostmitteleuropa. In der Folge organisierte und konzipierte er für verschiedene Träger internationale Begegnungen und Trainings mit Partnern aus Süd/Ost/Mittel/Europa, neben seinem Studium der Geschichte und Volkswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin und der University of Manchester. Im Anschluß an seinen Magister promovierte Christian Schmidt-Rost am Osteuropainstitut der Freien Universität Berlin zur Geschichte der Jazzszenen in der DDR und Polen. Forschungsaufenthalte führten ihn u.a. nach Warschau, Posen, Breslau, in die USA und an das Deutsche-Polen-Istitut in Darmstadt. Seine Dissertation erschien unter dem Titel “Jazz in der DDR und Polen. Geschichte eines transatlantischen Transfers”. Nach einer Zeit als Bildungsreferent beim Verein zur Förderung politischen Handelns e.V. (v.f.h.) arbeitet Christian Schmidt-Rost seit September 2014 in Teilzeit als Projektleiter internationale Jugendarbeit für die KINDERVEREINIGUNG Leipzig e.V. und ist außerdem als Trainer und freier Historiker tätig.


Robert Sobotta

Robert Sobotta ist im Rheinland groß geworden und studierte in mehreren Ländern u.a. Kunstgeschichte. 1993 zog er nach Dresden, von wo aus er nach dem Studienabschluss in mehreren Etappen Berufserfahrung in Osteuropa bzw. Zentralasien sammelte: zwei Jahre als Deutschlektor in Chelm / Polen sowie drei Jahre als Leiter des Informationsbüros des DAAD in Nowosibirsk / Russische Föderation. Im Anschluss begann er seine Tätigkeit beim Goethe-Institut, für das er bisher in München, London, Accra / Ghana und nun Dresden tätig ist. Nach den Jahren als Institutsleiter in Afrika arbeitet Robert Sobotta seit 2015 als Leiter der Sprachkurse und Prüfungen am Goethe-Institut Dresden. Durch diese Tätigkeit hat er intensiven Kontakt zu Menschen aus Mittelosteuropa, die für die berufliche Integration in Deutschland Deutschkenntnisse erwerben bzw. verbessern (z.B. Mediziner).


Christian-Daniel Strauch

Christian-Daniel Strauch kommt aus Nordhausen und studierte nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann Germanistik und Ostslawistik in Leipzig, darunter mit Studienaufenthalten in Frankreich und Schottland. Seit 2010 ist er als Projektkoordinator am Moldova-Institut Leipzig tätig. Seit 2011 arbeitet er außerdem als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Literaturwissenschaft und Kulturgeschichte des Instituts für Slavistik an der Universität Leipzig, wo er für die Textanalyse sowie die weißrussische und ukrainische Literatur- und Kulturgeschichte zuständig ist. Derzeit schreibt Christian-Daniel Strauch an seiner Promotion über Tolstoj.


Prof. Dr. Stefan Troebst

Der gebürtige Heidelberger studierte zwischen 1974 und 1984 die Fächer Geschichte, Slawistik, Balkanologie und Islamwissenschaften an der Freien Universität Berlin sowie an den Universitäten in Tübingen, Sofia (Bulgarien), Skopje (Jugoslawien, heute Makedonien) und an der Indiana University in Bloomington (USA). Nach seiner Promotion im Jahr 1984 war er von 1984 bis 1992 wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie Hochschulassistent für Osteuropäische Zeitgeschichte am Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin. 1995 mit einer Arbeit zur Moskau-Politik der frühneuzeitlichen Großmacht Schweden habilitiert, ist er seit 1999 Professor für Kulturstudien Ostmitteleuropas an der Universität Leipzig und zugleich leitender Wissenschaftler am GWZO. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen u.a. im Nationalismus und der Historiographie auf dem Balkan, den kollektiven Identitäten im Ostmitteleuropa der Nach-Wende-Zeit sowie auch auf den Internationalen Organisationen und ethnopolitischen Konflikten im Osteuropa der Gegenwart Des Weiteren ist er u.a. Vorstandsvorsitzender des KOMOEL e.V. und Mitherausgeber zahlreicher Zeitschriften, so u.a. des „Slavic Review“.