Willkommen beim Open Access Journal für Sportkommunikation und Mediensport.

Die Verhältnisse zwischen Sport und Medien bzw. Sport und Kommunikation sind in den heutigen Mediengesellschaften dynamische Gebilde mit immer neuen Überraschungen und Irritationen.

Das Journal für Sportkommunikation und Mediensport, eine Initiative der ad-hoc Fachgruppe "Sportkommunikation und Mediensport" bei der DGPuK, vereint Beiträge und Studien aus dem weitgefächertem Bereich der Sportkommunikation und der analogen wie auch digitalen Sportmedien. Im Zentrum steht die akademische Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen und praktischen Entwicklungen in der Welt der Sportmedien. Das Journal soll als Plattform des Austausches über den Forschungsstand zum Thema dienen wie auch als eine Möglichkeit, aktuellen Studien und Erkenntnissen ein öffentliches Podium zu verschaffen.

 

 

Geleitwort

Die Verhältnisse zwischen Sport und Medien bzw. Sport und Kommunikation sind in den heutigen Mediengesellschaften dynamische Gebilde mit immer neuen Überraschungen und Irritationen.

Von Anfang an ist dem modernen Sport – denken wir an die Neugründung der Olympischen Spiele, die ersten Profiligen im Fußball oder Baseball, an die Massenvergnügen des Pferderennens und des Preisboxens (und an die Wetten dabei!), an die Erfindung der Tour de France durch eine Tageszeitung – die Zuschauerorientierung eingeschrieben: das öffentliche Spektakel für unterschiedlichste soziale Gruppen, die Kommunikation zwischen Sportanbieter und Publikum, die interne Kommunikation der Anhängerschaften divergierender Milieus und schließlich die Beobachtung und Inszenierung durch Sportmedien.

Der angloamerikanische Sprach- und Wissenschaftsraum kennt eine lebendige scientific community und viele renommierte Journale zu Mediensport und Sportkommunikation, ihre ökonomischen, politischen und kulturellen Rand- und Ermöglichungsbedingungen, eingeschlossen, herausgebildet. In Deutschland hat sich aus einer Schar von Einzelaktivisten und wenigen Standorten mit thematisch naheliegenden Studiengängen inzwischen eine kritische Masse an Forschung, Reflexion und Lehre entwickelt. Die dabei entstandene Vielfalt an disziplinären Zugängen, an Theorien und Methoden, an spannenden wissenschaftlichen Befunden und praxisrelevanten Interventionen kann in den bestehenden Fachzeitschriften, immer noch der dynamischste Teil der Publikationskultur, nur ungenügend deutlich werden. Daher ein neues Publikations- und Diskussionsforum in einem modernen Online-Format mit freiem Zugang.

 

Die Herausgeber.